Veranstaltungsarchiv VATMH
2026
Sind wir noch zu retten? Über Konflikte und ihre Versachlichung
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Salon Sophie Charlotte (Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin)
Info
Mit ...
Sandra Kegel, 1970 in Frankfurt am Main geboren, ist seit 1999 Redakteurin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Viele Jahre arbeitete sie in den Ressorts Medien und Literatur, seit 2019 leitet sie das Feuilleton der FAZ. Darüber hinaus ist sie als Jurorin und Moderatorin tätig sowie als Stammkritikerin der Literatursendung „Buchzeit“ (3sat). 2005 wurde ihre Arbeit mit dem Ravensburger Medienpreis ausgezeichnet.
Patrick Cramer, 1969 in Stuttgart geboren, ist ein deutscher Chemiker, Strukturbiologe und Molekularbiologe. Er ist Mitglied der Leopoldina sowie der European Molecular Biology Organization (EMBO) und seit 2020 auch der US-amerikanischen National Academy of Sciences (NAS). Seit Juni 2023 ist er Präsident der Max-Planck-Gesellschaft.
Shelly Kupferberg, 1974 in Tel-Aviv geboren, wuchs in West-Berlin auf. Sie studierte Publizistik, Theater- und Musikwissenschaften in Berlin. Neben zahlreichen Beiträgen für die ARD moderiert sie seit fast 30 Jahren Kultur-, Literatur und Gesellschaftsmagazine (DLF Kultur und rbbKultur). Im Herbst 2022 erschien ihr literarisches Debüt „Isidor“ bei Diogenes und stand auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.
Partner
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen des Salon Sophie Charlotte 2026.
Der Salon Sophie Charlotte 2026 widmet sich dem Thema „Konflikte - lösen?“. Konflikte berühren alle Bereiche unseres Lebens, von der Familie bis hin zur weltpolitischen Lage. In Zeiten multipler Krisen wird die Frage, wie Konflikte gelöst werden können, besonders drängend. Während die Diagnose oft klar ist, fehlt häufig der Raum, über Lösungen nachzudenken. Welche potentiellen Lösungsstrategien bieten Geschichte, Wissenschaft, Kultur, Politik und Gesellschaft?
Ruhe.punkt - Hanno Leichtmann
Kirche St. Antonius (Luegallee 61, 40545 Düsseldorf-Oberkassel)
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Outerlands entstand an der historischen Orgel der Villa Aurora in Los Angeles, die 1927 gebaut und als Refugium von Lion Feuchtwanger und seiner Frau Marta zur Zeit ihrer Flucht vor dem Faschismus bekannt wurde und glücklicherweise von den Waldbränden in den Pacific Palisades im letzten Jahr verschont blieb.
2018 war Hanno Leichtmann Stipendiat der Villa, die seit den neunziger Jahren Künstlerresidenz ist. Er komponierte auf dem Instrument, an dem Marta Feuchtwanger und Hanns Eisler gesessen haben. Die dortigen Kompositionsaufenthalte inspirierten Leichtmann zu zwölf fein gearbeiteten „Vignetten“, die zwischen Transparenz, rhythmischen Strukturen und einem südlich geprägten Minimalismus oszillieren. Marimba-Register, Röhrenglocken und mechanische Klangelemente spielen dabei eine wichtige Rolle und lassen die Musik zugleich körperlich und schwebend wirken.Leichtmann, der selbst einen musikalischen Hintergrund als Jazz-Schlagzeuger hat, verbindet die Klangressourcen in Düsseldorf zu einer Musik, die zwischen subtilen Anklängen an Minimal Music und experimenteller Elektronik steht.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Kirche St. Antonius statt. Das über mehrere Jahre und Alben angelegte Projekt OUTERLANDS ist eine Auftragskomposition des Villa Aurora & Thomas Mann House e.V.
Über den Künstler
Mit einem ausgeprägten Gespür für das Erschließen neuer Klangterritorien bringt Hanno Leichtmanns Arbeit eine Vielzahl von Ausdrucksformen hervor – von feinfühligen Ambient-Exkursionen über technoide Erkundungen bis hin zu abstrakten Szenarien in zahlreichen Klanginstallationen. Seine Veröffentlichungen erscheinen auf renommierten Labels wie Entr’acte, Karl Records, Arbitrary oder The Tapeworm, und er arbeitet mit Künstlern wie Annie Garlid, Valerio Tricoli, Magda Mayas, Sara Persico, Andrew Pekler oder Jan Jelinek zusammen.
Partner
Der Villa Aurora & Thomas Mann House e. V. wird gefördert vom Auswärtigen Amt und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Die Villa Aurora | Exil, Kunst und Freiheit in Los Angeles
DISTANZ Verlag (Hallesches Ufer 78, 10963 Berlin)
Info
Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm rund um die neu erschienene Publikation der Villa Aurora „Die Villa Aurora. Exil, Kunst und Freiheit in Los Angeles“ – unter anderem mit der Autorin und Journalistin Shelly Kupferberg, dem langjährigen Präsidenten des California Institute of the Arts (CalArts) Steven Lavine, der Schriftstellerin und Aktivistin Sharon Dodua Otoo, sowie den beiden Herausgebenden des Buches Claudia Gordon und Jakob Scherer. Die Begrüßung erfolgt durch Markus Klimmer, Vorstandsvorsitzender von Villa Aurora & Thomas Mann House. Das Grußwort des Abends hält der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien Sven Lehmann.
Der Jubiläumsband zum 30-jährigen Bestehen versammelt Stimmen aus drei Jahrzehnten – darunter literarische und essayistische Beiträge von Sharon Dodua Otoo, Donna Rifkind, Alex Ross, Sabine Scho, Randol E. Schoenberg, Karosh Taha, Lawrence Weschler und Maryam Zaree. Ergänzt wird der Band durch Archivmaterial, Architekturfotografien von Mike Kelley sowie eine Einführung der Herausgebenden Claudia Gordon und Jakob Scherer.
Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner, dem DISTANZ Verlag, freuen wir uns sehr darauf, Sie zu dieser Buchpremiere begrüßen zu dürfen.
Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung, die Platzanzahl ist begrenzt.
→ zum Anmeldeformular
„Ein Prachtband feiert jetzt die Geschichte dieser einzigartigen Residenz von Marta und Lion Feuchtwanger”
FAZ
Buchtipp: „Ein wichtiges Statement für einen besonderen Ort”
3Sat Kulturzeit
Interview mit Jakob Scherer, Lesart. Das Politische Buch
Deutschlandfunk Kultur
Partner
In Kooperation mit dem Distanz Verlag.
Journalismus in harten Zeiten – Ein deutsch-amerikanischer Austausch
Einstein Forum (Am Neuen Markt 7, 14467 Potsdam)
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Dass sich der Journalismus in einer Dauerkrise befindet, steht nicht nur in jeder Zeitung. Zwischen sozialen – oft genug asozialen – Medien, Fake News, steigenden Kosten und sinkenden Einnahmen scheinen die Probleme kaum noch lösbar. Diese Entwicklung ist in allen Ländern zu beobachten. Was aber sind die Unterschiede? Was in den USA als vorbildliche journalistische Praxis gilt, wird in Deutschland meist kritisiert, und umgekehrt. Drei Journalistinnen, die sowohl im angloamerikanischen Raum als auch in Deutschland arbeiten, werden an diesem Abend ihre unterschiedlichen Erwartungen, Arbeitsweisen und Herausforderungen austauschen und analysieren. Gibt es Möglichkeiten, voneinander zu lernen?
Eine Kooperation des Einstein Forum, Potsdam mit Villa Aurora & Thomas Mann House e.V.
Auch im Live-Stream via Zoom:
→ Link zum Stream
Teilnehmerinnen
Susanne Beyer ist seit 1996 beim SPIEGEL tätig, 18 Jahre lang als Kulturredakteurin, auch als stellvertretende Leiterin des Kulturressorts. Vier Jahre lang war sie stellvertretende Chefredakteurin des Nachrichten-Magazins. Heute ist sie Autorin der SPIEGEL-Chefredaktion. Susanne Beyer war 2025 Fellow des Thomas Mann House in Los Angeles.
Sandra Kegel studierte Literatur- sowie Theater-, Film und Medienwissenschaft in Aix-en-Provence, Wien und Frankfurt. Seit 1999 ist sie Redakteurin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Viele Jahre arbeitete sie in den Ressorts Medien und Literatur, seit 2019 leitet sie das Feuilleton der FAZ. Darüber hinaus ist sie als Jurorin und Moderatorin tätig sowie als Stammkritikerin der Literatursendung „Buchzeit“ (3sat). 2005 wurde ihre Arbeit mit dem Ravensburger Medienpreis ausgezeichnet. Sandra Kegel war 2025 Fellow des Thomas Mann House in Los Angeles.
Deborah Cole ist Journalistin und Berlin-Korrespondentin der The Guardian. Sie berichtet über deutsche Politik, Gesellschaft, Kultur und Erinnerungskultur, mit besonderem Fokus darauf, wie aktuelle Entwicklungen in Berlin und Deutschland mit breiteren europäischen und internationalen Themen zusammenhängen. Seit Mitte der 1990er-Jahre lebt und arbeitet sie in Berlin. Zuvor war sie als Korrespondentin für die Agence France-Presse tätig.
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Kunst für das Land
Halle (Saale)
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Nach dem erfolgreichen Plakatprojekt in Berlin startet Kunst für das Land seine erste Ausgabe in Halle (Saale). In den kommenden Monaten folgen weitere Stationen in Bitterfeld-Wolfen, Cottbus und Frankfurt (Oder) – unter anderem in Kooperation mit dem OSTEN Festival und dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst.
Kunst für das Land möchte ein Zeichen für den Wert von Kunst und Kultur in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche setzen und zeitgenössische Kunst für ein breites Publikum zugänglich machen. Werbeflächen und alltägliche Stadträume werden dabei temporär zu Orten kultureller Begegnung und künstlerischer Auseinandersetzung. So entstehen Interventionen, die den öffentlichen Raum neu erfahrbar machen. Die Werke greifen aktuelle gesellschaftliche Themen auf und eröffnen zugleich neue Bezüge zwischen Halle und Los Angeles.
Kunst für das Land in Halle (Saale) ist ein Projekt des Vereins Villa Aurora & Thomas Mann House in Kooperation mit der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.
Über die Kunstwerke
Marc Fromm verbindet in seiner Installation das bekannte Glückssymbol der Winkekatze mit dem bedrohlichen Motiv eines Panzers und schafft so ein ebenso ironisches wie mehrdeutiges Bild. Mit The Treadmill – How often does history repeat itself! greift er seine Installation Winkekatzen von 2014 auf und entwickelt sie vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen weiter.・Standort: Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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In ihrer Arbeit Attack of the 5 foot 3 Woman verarbeitet Fern Liberty Kallenbach Campbell diverse Eindrücke ihres Aufenthalts in Los Angeles. Inmitten von Pazifiknebel und flirrender Hitze, zwischen der Ruhe der Villa Aurora und dem unaufhörlichen Klang der Stadt, entsteht ein vielschichtiges Spannungsfeld aus Natur, Urbanität, Stille, Lärm und Licht.・Standort: Opernhaus/Universitätsring
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Fern Liberty Kallenbach Campbells Attack of the 5 foot 3 Woman begrüßt und verabschiedet die Reisenden am Hauptbahnhof Halle. An ihrem Webstuhl setzte die Künstlerin im gleichzeitigen Prozess aus Weben und malerischem Auftragen ein Motiv ihrer Eindrücke aus Los Angeles zusammen. Am Hauptbahnhof erscheint das Motiv in einer eigenständigen Setzung. Am Opernhaus begegnet die Arbeit erneut – diesmal als umfassende Bildkomposition. ・ Standort Hauptbahnhof Halle (Saale), Gleis 7
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Mit Bronson Cave, Griffith Park, L.A. 2025/26 untersucht Christine Matzke die Genese der Namensgebung Hollywoods. Im Zentrum ihrer künstlerischen Recherche steht die Stechpalme, die als zentrales Motiv in ihren Zeichnungen erscheint. Die Arbeit schlägt zugleich eine Brücke zum Botanischen Garten in Halle (Saale), wo Matzke zur Stechpalme und ihren botanischen Zusammenhängen geforscht hat.・Standort: Breitestraße/Geiststraße
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Mit GREAT AGAIN richtet sich Klaus Pockrandt an die Gegenwart und setzt als Plakatkünstler einen aktuellen künstlerischen Kommentar zu tiefgreifenden politischen Veränderungen der Gegenwart an eine Hausfassade am Robert-Franz-Ring. Die Arbeit fragt: Wie bewahren wir die Hoffnung?
・Standort: Robert-Franz-Ring 20
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Zusätzlich zur Hausfassade am Robert-Franz-Ring präsentiert Klaus Pockrandt mit Fotografien aus der Serie Light my fire eine abstrakte fotografische Auseinandersetzung mit der Stadt Los Angeles und verknüpft sie mit dem urbanen Raum von Halle (Saale). Die künstlerische Arbeit geht der Frage nach, wie städtische Dynamiken über den Atlantik hinweg ineinandergreifen.・Standort: Universitätsring
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Zu den Orten
Die Standorte der ausgestellten Werke befinden sich alle im Stadtraum Halle (Saale). Mit einem Klick auf die Karte vergrößert sich die Ansicht.
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Zu den Routen
Für einen Rundgang zu allen Ausstellungsorten benötigt man zu Fuß ungefähr neunzig Minuten. Mit einem Klick auf die Route vergrößert sich die Ansicht. Über den folgenden Link gelangen Sie zur gesamten Route:
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Für einen Rundgang zu den Ausstellungsorten in der Innenstadt benötigt man zu Fuß ungefähr fünfundvierzig Minuten. Mit einem Klick auf die Route vergrößert sich die Ansicht. Über den folgenden Link gelangen Sie zur gesamten Innenstadtroute:
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Für den direkten Weg vom Hauptbahnhof Halle (Saale) zur Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt benötigt man zu Fuß ungefähr vierzig Minuten, mit einer Kombination aus Straßenbahn und Fußweg ungefähr 25 Minuten. Mit einem Klick auf die Route vergrößert sich die Ansicht. Über den folgenden Link gelangen Sie zur direkten Route vom Hauptbahnhof zur Kunststiftung:
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Der Villa Aurora & Thomas Mann House e. V. wird gefördert vom Auswärtigen Amt und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
„Deutschland, höre!“ - Thomas Manns Radioansprachen
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Alice Hasters ist Journalistin, Bestsellerautorin und Podcasterin. Sie arbeitet zu Themen wie Identität, Rassismus und Feminismus und veröffentlichte 2019 "Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten" sowie 2024 "Identitätskrise".
Christian Wulff war der 10. Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Er engagiert sich für Integration, den interreligiösen Dialog und eine lebendige Demokratie.
Feridun Zaimoglu ist Schriftsteller und bildender Künstler türkischer Herkunft und gilt seit seinem Debüt "Kanak Sprak" als bedeutende Stimme der deutschen Migrationsliteratur.
Raúl Krauthausen ist Inklusionsaktivist, Gründer des Vereins Sozialheld*innen und setzt sich seit über zwanzig Jahren für Barrierefreiheit und Inklusion ein.
Arne Friedrich ist ehemaliger Fußballer, der u. a. 76 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft bestritt. 2015 gründete er die *Arne-Friedrich-Stiftung* mit dem Ziel, "Kindern wirksam zu helfen, ihr Leben zu verbessern."
Annett Gröschner ist Schriftstellerin, Journalistin und Performerin. Ihr Werk umfasst Romane, Lyrik, Reportagen und Dokumentarliteratur, in der sie sich oft mit der Stadt Berlin und ihrer Geschichte auseinandersetzt.
Nicola Leibinger-Kammüller ist eine deutsch-amerikanische Managerin und die aktuelle Vorstandsvorsitzende des Maschinenbauunternehmens Trumpf GmbH + Co. KG, das sie seit 2005 leitet.
Düzen Tekkal ist Autorin, Fernsehjournalistin und Filmemacherin jesidisch-kurdischer Herkunft, die durch ihre Arbeiten zu Menschenrechten und Integration sowie ihre Dokumentarfilme bekannt wurde.
Jutta Allmendinger ist Soziologin und war von 2007 bis 2024 Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, mit Forschungsschwerpunkten u. a. in Bildung und Arbeitsmarkt.
Susan Neiman ist eine US-amerikanische Philosophin, Essayistin und Kulturkritikerin. Sie ist Direktorin des Einstein Forums in Potsdam und beschäftigt sich mit Moralphilosophie, Aufklärung und dem Verhältnis von Universalismus zu Identitätspolitik.
Michel Friedman ist ein deutsch-französischer Publizist, Jurist und Philosoph, ehemaliger Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland und bekannter Moderator mehrerer politischer Talksendungen.
Charlotte Knobloch ist seit 1985 Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Von 2005 bis 2013 war sie Vizepräsidentin des Jüdischen Weltkongresses (WJC).
Navid Kermani ist Schriftsteller, Reporter, Publizist und Orientalist sowie Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, der sich in Literatur und Essays mit Grenzerfahrungen, Religion und Kultur auseinandersetzt.