Veranstaltungsarchiv Thomas Mann House
Mai 2025
PEN America World Voices Festival: Forced Journeys - Stories of Home, Displacement, and Belonging
Goethe-Institut Los Angeles (1901 W 7th St Suite A/B, Los Angeles, CA 90057)

Info
Was bedeutet es, einem Ort, einer Nation, einer Familie, der eigenen Vergangenheit anzugehören? Was schulden wir unseren Heimatländern – und was geschieht, wenn wir aus ihnen vertrieben werden? Die Romanautorin Charmaine Craig, deren birmanische Mutter sowohl Schönheitskönigin als auch Revolutionärin war, beleuchtet in ihrem preisgekrönten Werk Miss Burma sowohl nationale als auch persönliche Traumata. Héctor Tobar verortet seinen Roman Tattooed Soldier im Los Angeles vor den Unruhen sowie im Guatemala seiner Eltern während der Jahre der Militärdiktatur. Die Fotojournalistin und Gründerin von Refugee Eye, Lara Aburamadan, berichtet vom Schrecken des Krieges und dem endlosen Kreislauf israelischer Bombardierungen in ihrer Heimat Gaza – im Bemühen, der Entmenschlichung der Palästinenser entgegenzuwirken, sozialen Wandel herbeizuführen und den Frieden zu fördern. Im Gespräch mit Ipek S. Burnett, einer in der Türkei geborenen Autorin und Psychologin, diskutieren diese Schriftsteller:innen, inwiefern das Exil ihnen die Freiheit gibt zu schreiben, zu gestalten oder sich zu engagieren – und inwiefern die Sehnsucht nach „Zuhause“ diesen Ausdruck begrenzt.
Diese Veranstaltung wird von PEN America in Zusammenarbeit mit dem Thomas Mann House und dem Goethe-Institut präsentiert – im Geist der Feier von Thomas Manns 150. Geburtstag, der viele seiner bekanntesten Werke aus dem Exil in Los Angeles schrieb.
Das PEN World Voices Festival 2025, das gleichzeitig das 20-jährige Jubiläum des Festivals markiert, ist eine Feier der Weltliteratur und der freien Meinungsäußerung. Über vier Tage hinweg werden mehr als 80 Autor:innen aus fast 30 Ländern in spannenden Gesprächen, Podiumsdiskussionen, Lesungen und Performances in New York City und im Großraum Los Angeles zu erleben sein.
Weitere Informationen zum gesamten Festival sowie zu PEN America finden Sie hier.
Teilnehmer:innen

Lara Aburamadan is a Palestinian visual artist, journalist and founder of Refugee Eye. Born and raised in Gaza City, now based in the San Francisco Bay Area, she tends to embrace the human perspective through visual storytelling. Her photographs and writings have been published in Time Magazine, New York Times, Washington Post, VICE, San Francisco Chronicle, and elsewhere. Lara has been chosen by Time Magazine among 34 women photojournalists around the world that you should follow their work in 2017.

Ipek S. Burnett, PhD, is a Turkish-American author and scholar who offers a psychological lens on social, cultural, and political issues. She is the author of A Jungian Inquiry into the American Psyche: The Violence of Innocence (2020) and the editor of Re-Visioning the American Psyche: Jungian, Archetypal, and Mythological Reflections (2024). Her forthcoming book, Art of Activism: A Psychological Perspective, explores the intersection of psychology, arts, and activism. A published novelist in Turkey, her literary work examines themes of free speech, democracy, and historical consciousness. Based in San Francisco, she serves as Co-Chair of the Human Rights Watch Executive Committee and is on the board of 826 Valencia, a nonprofit dedicated to supporting under-resourced students with their writing skills.

Héctor Tobar is a Los Angeles-born author of six books, including, most recently, Our Migrant Souls: A Meditation on Race and the Meanings and Myths of Latino, winner of the Kirkus Prize and other honors. His nonfiction Deep Down Dark was a New York Times bestseller and adapted into the film The 33. His novel The Barbarian Nurseries won the California Book Award Gold Medal and was a New York Times Notable Book. Tobar’s fiction has appeared in Best American Short Stories, and he earned his MFA from UC Irvine, where he is currently a professor. At the Los Angeles Times he was a foreign correspondent and was part of a reporting team that won a Pulitzer Prize. Tobar has been a Guggenheim fellow, a Harvard Radcliffe fellow, an op-ed writer for the New York Times, and a contributor to The New Yorker, National Geographic, and The New York Review of Books, among many other publications. He is the son of Guatemalan immigrants.

Charmaine Craig is the author of the novels Miss Burma, longlisted for the 2017 National Book Award for Fiction and the 2018 Women’s Prize for Fiction; My Nemesis; and The Good Men, a national bestseller. Her writing has been widely translated and appeared in venues including The New York Times Magazine, Narrative Magazine, AFAR, and Dissent. Formerly an actor in film and television, she studied literature at Harvard, received her MFA from UC Irvine, and serves as a faculty member in the Department of Creative Writing at UC Riverside.
Informationen zur Teilnahme
This Venue is ADA compliant.
ASL interpretation is available for this event by request only. Please reach out to our Box Office team at publicprograms@pen.org by April 21st to request. Please ask a Box Office Attendant or festival representative upon arrival for directions to accessible seating if preferred.
For further information on accessibility in this space, or to make a request, please contact publicprograms@pen.org
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Exiled in Hollywood: Thomas Mann & Arnold Schoenberg at 150
UCLA Faculty Club

Information
Anlässlich des 150. Geburtstags von Thomas Mann und der Westküstenpremiere der Oper Schoenberg in Hollywood widmet sich diese Veranstaltung der vielschichtigen Beziehung zweier herausragender Persönlichkeiten des deutschsprachigen Exils in Los Angeles und ihrer Verbindung zur Filmindustrie. Die vom Lowell Milken Center for Music of American Jewish Experience produzierte Oper nimmt ein faszinierendes Gedankenexperiment auf: Was hätte es bedeutet, wenn Arnold Schoenberg Filmmusik für Hollywood komponiert hätte? Dieses Thema diskutieren Doris Berger, Hans Vaget und Alex Ross, moderiert von Lily E. Hirsch und mit musikalischer Begleitung von Inna Faliks.
Die Oper Schoenberg in Hollywood bezieht sich auf den historischen Kontakt zwischen dem legendären Metro-Goldwyn-Mayer-Produzenten Irving G. Thalberg und dem österreichischen Komponisten Arnold Schoenberg. Thalberg bemühte sich, Schoenberg für die Filmmusik zur Verfilmung von Pearl S. Bucks The Good Earth zu gewinnen. Obwohl Schoenberg von der Möglichkeit begeistert war, mit einer Hollywood-Produktion ein Millionenpublikum zu erreichen, scheiterte das Vorhaben letztlich an seiner horrrenden Honorarforderung von 50.000 Dollar.
Parallel dazu suchte auch Thomas Mann den Austausch mit der Filmwelt und erwog, Der Zauberberg sowie seine Josephsromane für das Kino adaptieren zu lassen. Trotz mehrerer Gespräche mit Produzent:innen und Studios wurden diese Pläne nie realisiert. Manns Interesse am Film ging dabei weit über eigene Projekte hinaus: Bereits 1924 zeigte er in Der Zauberberg seine Leidenschaft für das Medium, als sein Protagonist den Stummfilm Sumurun (1920) von Ernst Lubitsch besucht.
Während seines Exils in Los Angeles entwickelte Mann eine Faszination für das Kino. Er besuchte regelmäßig Filmvorführungen, nahm an Hollywood-Premieren teil und hinterließ in seinen Tagebüchern pointierte Filmkritiken. Er pflegte Kontakte zu Persönlichkeiten wie Jack Warner, Walt Disney, Ernst Lubitsch und Alfred Hitchcock, was seine enge Verbindung zu Hollywood maßgeblich prägte.
Die Veranstaltung beleuchtet die Hollywood-Ambitionen von Thomas Mann und Arnold Schoenberg während ihres Exils in Kalifornien sowie den kulturellen Austausch zwischen europäischen Emigrant:innen und der Filmindustrie. Exil-Komponisten wie Schoenberg, Erich Korngold, Hanns Eisler und Franz Waxman prägten in den 1930er- und 1940er-Jahren die Filmmusik nachhaltig. Gleichzeitig unterstützte Hollywood Geflüchtete durch Arbeitsvermittlungen, Bürgschaften und Organisationen wie den European Film Fund.
Die Veranstaltung wird von einer musikalischen Darbietung der renommierten Pianistin Inna Faliks (UCLA Herb Alpert School of Music) begleitet.
Erfahren Sie hier mehr über Todd Machovers Oper Schoenberg in Hollywood.
Weitere Informationen zum 150. Geburtstag von Thomas Mann finden Sie hier.
Teilnehmer:innen

Doris Berger ist Vice President of Curatorial Affairs am Academy Museum of Motion Pictures in Los Angeles. Zuvor war sie Getty Postdoc Fellow, Kuratorin am Skirball Cultural Center und leitete den Kunstverein Wolfsburg. Am Skirball kuratierte sie die Wanderausstellung Light & Noir: Exiles and Émigrés in Hollywood, 1933–1950 (2014–15). Für das Academy Museum war sie Mitkuratorin der Eröffnungsausstellungen Stories of Cinema und Backdrop: An Invisible Art (2021) sowie der internationalen Schau Regeneration: Black Cinema, 1898–1971 (2022–23). 2024 folgte ihre Ausstellung Cyberpunk: Envisioning Possible Futures Through Cinema. Sie ist Autorin des Buches Projected Art History: Biopics, Celebrity Culture, and the Popularizing of American Art (Bloomsbury, 2014) und hat zahlreiche Essays zu Kunst, Film, Gender- und Exilstudien verfasst.

Inna Faliks – die in der Ukraine geborene Pianistin, vom The New Yorker als „abenteuerlustig und leidenschaftlich“ beschrieben – zählt zu den ausdrucksstärksten und poetischsten Künstlerinnen ihrer Generation. Sie fasziniert mit virtuosen Interpretationen klassischer Klavierwerke, genreübergreifenden, interdisziplinären Projekten und einer offenen Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponist:innen. Ihr Memoire Weight in the Fingertips: A Musical Odyssey from Soviet Ukraine to the World Stage erschien im Oktober 2023 bei Globe Pequot Press. Faliks ist Professorin für Klavier und Leiterin der Klavierabteilung an der UCLA Herb Alpert School of Music.

Lily E. Hirsch ist Musikwissenschaftlerin, ehemalige Professorin und derzeit Writer in Residence an der California State University, Bakersfield. Sie hat zahlreiche Bücher verfasst, darunter A Jewish Orchestra in Nazi Germany: Musical Politics and the Berlin Jewish Culture League (University of Michigan Press, 2010), Anneliese Landau’s Life in Music: Nazi Germany to Émigré California (Eastman Studies in Music, 2019), Can’t Stop the Grrrls: Confronting Sexist Labels in Music from Ariana Grande to Yoko Ono (Rowman & Littlefield, 2023) und Taking Funny Music Seriously (University of Indiana Press, 2024).

Alex Ross ist seit 1996 der Musikkritiker für The New Yorker. Sein erstes Buch, The Rest Is Noise: Listening to the Twentieth Century, war Finalist für den Pulitzer-Preis und gewann einen National Book Critics Circle Award. Sein zweites Buch ist die Essay-Sammlung Listen to This. Zuletzt veröffentlichte er das Buch Wagnerism: Art and Politics in the Shadow of Music (Farrar, Straus, Giroux 2020). Ross wurde 2008 zum MacArthur Fellow und 2015 zum Guggenheim Fellow ernannt. Er ist Mitglied des Thomas Mann House Advisory Board Los Angeles.

Hans Rudolf Vaget ist Professor für German Studies und Vergleichende Literaturwissenschaft am Smith College (Northampton, Massachusetts). Er studierte an den Universitäten München und Tübingen, der University of Wales in Cardiff sowie an der Columbia University in New York. Seine Forschungsschwerpunkte sind Goethe, Wagner und Thomas Mann, zu denen er umfangreich publiziert hat. Zu seinen jüngsten Werken zählt Wehvolles Erbe: Richard Wagner in Deutschland. Hitler, Knappertsbusch, Mann (S. Fischer Verlag, 2017). Zudem ist er Autor des maßgeblichen Buches Thomas Mann, der Amerikaner: Leben und Werk im amerikanischen Exil, 1938–1952 und einer der Herausgeber der GKFA (Thomas Manns Werke, Briefe und Tagebücher), die im S. Fischer Verlag veröffentlicht wird.
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Diese Veranstaltung wird organisiert von UCLA Herb Alpert School of Music, UCLA Lowell Milken Center for Music of American Jewish Experience, UCLA Department of European Languages and Transcultural Studies und dem Thomas Mann House Los Angeles. Diese Veranstaltung ist Teil von "Mann 2025: 150 Jahre Thomas Mann".
An Appeal to Reason: Celebrating Thomas Mann at 150
USC Capital Campus (1771 N St NW Washington, DC 20036)

Info
Feiern Sie mit uns den 150. Geburtstag des Schriftstellers und Nobelpreisträgers Thomas Mann mit einer aktuellen Auseinandersetzung mit seinem bleibenden Vermächtnis und dessen Bedeutung für die heutigen Herausforderungen an die globale Demokratie, die Meinungsfreiheit und die Kraft der Literatur. Diese transatlantische Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Washington, D.C., dem Thomas Mann House Los Angeles, den USC Libraries und dem USC Dornsife Center for Advanced Genocide Research am USC Capital Campus statt.
Diese besondere Veranstaltung nutzt Thomas Manns Leben und Werk als Ausgangspunkt für kritische Gespräche über den Zustand unserer heutigen Welt. 1941, im US-amerikanischen Exil, wurde Mann zum Berater für deutsche Literatur an der Library of Congress in Washington, D.C. ernannt. Dort hielt er jährlich bedeutende Reden, darunter The War and the Future (1943), Germany and the Germans (1945) und Goethe and Democracy (1949). Die Veranstaltung greift diese historische Verbindung zwischen der US-Hauptstadt und Thomas Manns berühmten Reden auf, um sein politisches und künstlerisches Erbe im Licht aktueller Herausforderungen auf beiden Seiten des Atlantiks zu beleuchten.
Das Programm umfasst Podiumsdiskussionen, Vorträge, ein Konzert sowie ein Klangkunstwerk des Grammy-nominierten Musikers Kokayi.
Programm
Goethe-Institut Washington
Thomas Mann House Los Angeles
USC Libraries
Hans Rudolf Vaget, Professor of German Studies and Comparative Literature at Smith College and Thomas Mann expert, on Thomas Mann's life, work, and relevance.
Reading by Renea S. Brown, actor, writer, and educator
Panel discussion featuring best-selling writer, poet, and scholar Clint Smith and Summer Lopez, Co-CEO and Chief Program Officer at PEN America, and moderated by human rights advocate Kimberly Marteau Emerson.
The conversation will explore the vital importance of the relationship between literature and democratic principles in a comparative and transatlantic perspective. What can writers and literary institutions contribute to societies when democracies come under pressure? The talk examines how the arts can serve as an essential tool for societal reflection and change.
Sound Performance by Grammy-nominated musician and artist Kokayi.
In a keynote dialogue, author Azar Nafisi and political scientist Daniel Ziblatt will address complex questions, such as a citizen's role in defending and upholding democratic values, the subversive power of literature, and how to bring disenfranchised citizens back into dialogue.
Informationen zur Teilnahme
This event is free and open to the public!
Please RSVP here.
Accessibility:
This venue is ADA compliant. The event will take place in English, with ASL Interpretation from Pro Bono ASL. Please ask an attendant or event representative upon arrival for directions to accessible seating if preferred. For other accessibility needs, please email teddy.rodger@goethe.de.
This program is open to all individuals. USC operates all of its programs and activities consistent with the University's Notice of Non-Discrimination. Eligibility is not determined based on race, sex, ethnicity, sexual orientation, or any other prohibited factor.
Teilnehmer:innen

Renea S. Brown is a Helen Hayes Award winning actor in DC. She has appeared at The Shakespeare Theatre Company, Arena Stage, The Folger Shakespeare Theatre, Chesapeake Shakespeare Theatre, and Round House Theatre and more. You can watch her on Law and Order and Godfather of Harlem on MGM+, or see her work in the world premier of The American Five as Coretta Scott King at Fords Theatre this fall.

Kimberly Marteau Emerson is a lawyer, advocate and non-profit leader in human rights, education and foreign policy, especially transatlantic relations. She speaks regularly at conferences and gatherings in Europe and the US. In June 2023, she was appointed by President Biden to serve on the US Holocaust Memorial Council. Ms. Emerson also currently serves as Vice Chair of the Board of Human Rights Watch, Chair of the Board of Governors of Bard College Berlin, and on the Board of Trustees of Bard College in Annandale-on-Hudson. She serves on the Advisory Boards of the Thomas Mann House, foreign and domestic policy retreat center the Annenberg Foundation Trust at Sunnylands, the USC Center on Public Diplomacy, the German-American Institutes, and German social impact consultancy PHINEO. She is a member of the Council on Foreign Relations and the Pacific Council on International Policy.

Kokayi is a GRAMMY-nominated musician, improvisational vocalist, producer, author, speaker, and multidisciplinary fine artist. A Guggenheim Fellow for Music Composition—the first emcee to receive the honor—he is also a Halcyon Arts and Nicholson Arts Fellow, and a TEDxWDC presenter. He is author of You Are Ketchup: and Other Fly Music Tales (Globe Pequot). Kokayi is a longtime collaborator and Board member with OneBeat, and has served as a U.S. State Department music emissary. A committed advocate for DC’s indigenous music, Kokayi served in multiple leadership roles within the Recording Academy, including Chapter President and National Trustee, where he helped establish go-go as an official genre within the Regional Roots category—cementing its legacy within music history.

Summer Lopez is PEN America’s Interim Co-CEO and Chief Program Officer, Free Expression. She has been with the organization since November 2017 and has led PEN America's advocacy, research, and programming in defense of free expression in the U.S. and globally. Lopez has worked to advance democracy and human rights in the nonprofit and government sectors, including for eight years with the U.S. Agency for International Development (USAID) and three years with The AjA Project. Her writing has appeared in outlets including The Washington Post, TIME, The Daily Beast, and the New York Daily News. She has lived and worked in Zimbabwe, Egypt, Nepal, India, and Ghana, and holds a BA from Harvard University and a master's in public affairs from the Princeton School of Public and International Affairs.

Azar Nafisi is a lifelong champion and ardent supporter of the importance of Humanities and Liberal Arts and the role they play in the preservation and promotion of democracy. She is the author of the New York Times bestseller Reading Lolita in Tehran: A Memoir in Books, which has won diverse literary awards. Nafisi was a Fellow at the Foreign Policy Institute of Johns Hopkins University’s School of Advanced International Studies (SAIS) in Washington, DC, and Director of The Dialogue Project & Cultural Conversations. She has lectured and written extensively on the political implications of literature and culture, as well as the human rights of the Iranian women and girls. She has been consulted on issues related to Iran and human rights both by the policy makers and various human rights organizations in the US and elsewhere.

Clint Smith is the author of the narrative nonfiction book, How the Word Is Passed: A Reckoning With the History of Slavery Across America, which was a #1 New York Times bestseller, winner of the National Book Critics Circle Award for Nonfiction, the Hillman Prize for Book Journalism, the Stowe Prize, and selected by the New York Times as one of the 10 best books of 2021. He is also the author of the New York Times bestselling poetry collection Above Ground and the award-winning poetry collection Counting Descent. His writing has been published in The New Yorker, The New York Times Magazine, Poetry Magazine, The Paris Review, and elsewhere. Clint received his B.A. in English from Davidson College and a Ph.D. in Education from Harvard University. He is a staff writer at The Atlantic.

Hans Rudolf Vaget is Professor of German Studies and Comparative Literature at Smith College (Northampton, Massachusetts). He received his academic training at the universities of Munich and Tübingen, the University of Wales at Cardiff and at Columbia University in New York. His research focuses on Goethe, Wagner and Thomas Mann, on which he has published extensively. Recently he published Wehvolles Erbe: Richard Wagner in Deutschland. Hitler, Knappertsbusch, Mann (S. Fischer Publishing House, 2017). He is the author of the seminal book Thomas Mann, der Amerikaner: Leben und Werk im amerikanischen Exil, 1938-1952 (S.Fischer Publishing House, 2011).

Daniel Ziblatt is the Eaton Professor of Government at Harvard University where he is also the director of the Minda de Gunzburg Center for European Studies. He leads a research group at WZB Berlin Social Science Center, Germany. His current research focuses on the comparative study of democracy and authoritarianism with a focus on Europe and the United States. He is the author of the New York Times bestseller How Democracies Die (2018), co-authored with Steven Levitsky. In 2023, he published Tyranny of the Minority (w/ Steve Levitsky), an analysis of American democracy in comparative perspective. He is also the author of the book Conservative Parties and the Birth of Democracy (Cambridge University Press, 2017), a history of democracy in Europe, in addition to Structuring the State (Princeton University Press, 2006). In 2023, Ziblatt was elected member of the American Academy for Arts and Sciences.
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