Veranstaltungsarchiv Thomas Mann House

Oktober 2018

Freitag, 05.10.2018

Bildung - Exzellenz um jeden Preis?

Boston

Eine Veranstaltung der German American Conference, mit Unterstützung durch VATMH

Teilnehmende: Jutta Allmendinger (Thomas Mann Fellow); Jörg Dräger (Bertelsmann Stiftung); Manuel Hartung (DIE ZEIT), Nicole Menzenbach (Consul General of Germany, German Consulate Boston), Nikhil Goyal (PhD Candidate, University of Cambridge), Pam Eddinger (Bunker Hill Community College)

Der Bildungsbereich steht unter ständiger Spannung zwischen Spitzenleistungen für wenige oder erschwinglicher Bildung für viele, wenn nicht für alle.

Fast täglich treffen internationale Studenten in den USA auf Unterschiede in den Bildungssystemen, insbesondere in der Hochschulbildung. Sich dabei zurecht zu finden kann manchmal herausfordernd sein. Die Veranstaltung wird sowohl das deutsche als auch das amerikanische Hochschulsystem näher beleuchten und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede aufzeigen.

Insbesondere im Hinblick auf die langfristigen Auswirkungen politischer und persönlicher Entscheidungen in diesem Bereich, zielt die Veranstaltung darauf ab, das Verständnis für die Vor- und Nachteile des amerikanischen Exzellenzsystems für einige wenige (mit hohem finanziellem Aufwand) und das deutsche System erschwinglicher Bildung für eine umfangreiche Studentenschaft zu verbessern.

Was sind die Vor- und Nachteile der Systeme aus der Sicht von Wissenschaftlern, Politikern und Professoren? Wie viel sind Einzelne und die Gesellschaft bereit – oder sogar gefordert – finanziell und persönlich zu opfern, und was sind die Folgen von hohen Unterrichtsgebühren für Einzelpersonen? Und vielleicht die wichtigste Frage: Was kann Amerika von Deutschland lernen und umgekehrt?

Bildung - sei es in der Vergangenheit, in der Gegenwart oder in der Zukunft - hat langfristige Auswirkungen auf jedes Individuum, die Gesellschaft als Ganzes und zukünftige Generationen. Unbegrenzter Zugang zu Wissen ist ein sozialer und wirtschaftlicher Schlüssel für individuelles, gesellschaftliches und wirtschaftliches Wachstum. Wie können wir den Zugang zur Bildung für alle gewährleisten und gleichzeitig die höchstmögliche Qualität der Bildung aufrechterhalten, um Innovation und Wachstum zu ermöglichen?


Location
Harvard Medical School, Joseph B. Martin Conference Center, 77 Avenue Louis Pasteur Boston, MA 02115

Reservierungen: https://www.germanamericanconference.org/tickets/
Veranstaltungsinformation: https://www.germanamericanconference.org/agenda/
Ort: https://www.germanamericanconference.org/venue/


 


Mittwoch, 17.10.2018

What is in a Category? Telling Political Refugees and Economic Migrants Apart

Berkeley

Bucerius Vortrag mit David Miliband, Präsident und CEO des International Rescue Committee mit anschließendem Gespräch mit Jutta Allmendinger, Präsidentin des WZB Berlin.

Der Bucerius Lecture ist Teil eines jährlichen Vortrags- und Workshop-Programms am GHI West, welches von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, einer der großen deutschen Privatstiftungen im Bereich der Migrations- und Transformationsforschung, gefördert wird. Der diesjährige Vortrag wird vom Thomas Mann House in Los Angeles und dem International Rescue Committee unterstützt.

David Miliband ist Präsident und CEO des International Rescue Committee. Er leitet deren Hilfs- und Entwicklungsaktivitäten in über 30 Ländern und die Neuansiedlungs- und Hilfsprogramme für Flüchtlinge in den Vereinigten Staatend, sowie die Lobbyarbeit des IRC in Washington und anderen Hauptstädten für die am stärksten gefährdeten Menschen der Welt.

Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger, Ph.D. ist Präsidentin des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin. Derzeit ist sie fuer vier Monate am Thomas Mann House Los Angeles als eine der ersten Thomas-Mann-Fellows.


Location
Alumni House, Berkeley, CA 94704

Please register by October 15 via this website

Eine Veranstaltung des German Historical Institute in Washington DC und der ZEIT-Stiftung, mit Unterstützung durch das International Rescue Committee und VATMH