Veranstaltungsarchiv Villa Aurora

2014

Donnerstag, 09.01.2014

Literature at its Best: A Night with Michael Silverblatt and Denis Scheck

Los Angeles

Auf Einladung der Villa Aurora reiste der Literaturkritiker Denis Scheck im Januar dieses Jahres nach Los Angeles, um auf der anderen Seite des Atlantiks mit dem Literaturkritiker Michael Silverblatt den Stand und die Entwicklung europäischer und US-amerikanischer Literatur zu erörtern und um kulturelle Unterschiede in der Literaturkritik auszuloten.

Denis Scheck ist bekannt durch Druckfrisch, einem von ihm moderierten Literaturmagazin der ARD, und als Literaturkritiker beim Deutschlandfunk. Michael Silverblatt ist seit 1989 Gastgeber der landesweit ausgestrahlten Literatursendung Bookworm des Radiosenders KCRW.

In einer Veranstaltung in der Villa Aurora in Los Angeles am 9. Januar 2014 sprachen Denis Scheck und Michael Silverblatt über die Rolle des Kritikers, den Stellenwert der Literatur auf beiden Kontinenten und über Werke von Autorinnen und Autoren wie Roberto Bolaño, Italo Calvino, Penelope Fitzgerald, William Gass, Arno Schmidt und W.G. Sebald. Ein Beitrag der Journalistin Kerstin Zilm über diese Veranstaltung, die am 14. Januar in der Sendung Fazit des Deutschlandradio Kultur ausgestrahlt wurde, kann unter DLR Fazit 14.1.2014 abgerufen werden.

In einem weiteren Gespräch im Studio von KCRW berührten Scheck und Silverblatt Themen, die von der Rolle des Kritikers bis zur Bedeutung seines Urteils und von Stephen King bis zum deutschen romantischen Schauerroman reichten. Die Sendung wurde am Donnerstag, den 16. Januar 2014, ausgestrahlt und ist unter folgendem Link nachzuhören: KCRW Bookworm 16.1.2014
 
 
Denis Scheck wurde 1964 in Baden-Württemberg geboren, ist Literaturredakteur und freier Kritiker und wurde insbesondere durch das ARD-Büchermagazin "Druckfrisch" bekannt. Er wurde mit dem Kritikerpreis des Deutschen Anglistentages ausgezeichnet und war Juror beim Klagenfurter Bachmann-Preis. Seit 1997 arbeitet er beim Deutschlandfunk und moderiert regelmäßig das "Studio-LCB". Es gibt wohl keinen Literaturkritiker, der in Deutschland ähnliches Ansehen genießt, keinen, der so bekannt ist und keinen, der mit seiner Deutlichkeit und Sprachgewalt so polarisiert.
 

Michael Silverblatt ist Gastgeber der Literatursendung Bookworm bei dem landesweiten Radiosender KCRW. Er wurde 1952 in Queens, New York geboren, lebt seit 1980 in Los Angeles und startete 1988 die Sendung Bookworm, in welcher er wöchentlich ein Gespräch mit einer Schriftstellerin oder einem Schriftsteller führt. Kaum eine berühmte Schriftstellerpersönlichkeit, die sich nicht auf seiner Gästeliste findet. Michael Silverblatt gilt als die Persönlichkeit, zu der Autoren gehen, wenn sie ein ernsthaftes Gespräch über ihr Werk wünschen.

 
 
 
Die Villa Aurora wird vom Auswärtigen Amt und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

Literature at its Best: A Night with Michael Silverblatt and Denis Scheck

Los Angeles

Wer einmal den intensiven, klugen und intimen Gesprächen von Michael Silberblatt mit Autoren auf KCRW oder den scharfzüngigen und charmanten Analysen von Denis Scheck bei einer seiner Sendungen im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen oder Radio begegnet ist, den hat dieses Erlebnis nie wieder losgelassen. Nicht nur erfährt man auf höchstem Niveau mehr über Bücher und Schriftsteller, es öffnet sich ein neuer Horizont beim Betrachten und Durchleben der Welt.

Diesen beiden Giganten der Literaturkritik auf beiden Seiten des Atlantiks möchte die Villa Aurora am 9. Januar 2014 ab 19:30 Uhr ein Forum bieten, um sich über Bücher und die Entwicklung der Literatur dies und jenseits des Atlantiks in den letzten 50 Jahren auszutauschen. Damit erinnert die Villa Aurora an die intellektuelle Tradition des Hauses, die mit dem Einzug der Feuchtwangers in die Villa Aurora in den 40er Jahren entstanden ist. Die Villa wurde seinerzeit zu einem Treffpunkt der Exilgemeinde mit Schriftstellern wie Thomas und Heinrich Mann und Bertolt Brecht.

Denis Scheck wurde 1964 in Baden-Württemberg geboren, ist Literaturredakteur und freier Kritiker und wurde insbesondere durch das ARD-Büchermagazin "Druckfrisch" bekannt. Er wurde mit dem Kritikerpreis des Deutschen Anglistentages ausgezeichnet und war Juror beim Klagenfurter Bachmann-Preis. Seit 1997 arbeitet er beim Deutschlandfunk und moderiert regelmäßig das "Studio-LCB". Es gibt wohl keinen Literaturkritiker, der in Deutschland ähnliches Ansehen genießt, keinen, der so bekannt ist und keinen, der mit seiner Deutlichkeit und Sprachgewalt so polarisiert.
 

Michael Silverblatt ist Gastgeber der Literatursendung Bookworm bei dem landesweiten Radiosender KCRW. Er wurde 1952 in Queens, New York geboren, lebt seit 1980 in Los Angeles und startete 1988 die Sendung Bookworm, in welcher er wöchentlich ein Gespräch mit einer Schriftstellerin oder einem Schriftsteller führt. Kaum eine berühmte Schriftstellerpersönlichkeit, die sich nicht auf seiner Gästeliste findet. Michael Silverblatt gilt als die Persönlichkeit, zu der Autoren gehen, wenn sie ein ernsthaftes Gespräch über ihr Werk wünschen.

Der Eintritt ist frei.
Reservierungen bis Dienstag, 7. Januar 2014, unter 310-454-4231 oder infola@villa-aurora.org
Ort: VILLA AURORA, 520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272
Parkmöglichkeiten gibt es auf Los Liones Drive, der, vom Pacific Coastal Highway aus gesehen, zwei Blocks den Sunset Blvd hinauf abgeht. Dort beginnt um 18 Uhr der Shuttleservice . Bitte parken Sie nicht auf den Parkplätzen des Topanga State Park.
 
Foto von Denis Scheck (c) Jann Wilken
Foto von Michael Silverblatt (c) KCRW
Samstag, 18.01.2014

SALON SOPHIE CHARLOTTE: EUROPA - EIN ZUKUNFTSORT

Berlin

Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin
Säulensaal, 2. Etage

Im Rahmen des Jahresthemas „Zukunftsort: EUROPA“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) präsentieren sechs ehemalige Stipendiaten der Villa Aurora ihre Werke und Visionen für das Europa von morgen.

Zwischen dem Villa Aurora Forum in Berlin und der BBAW besteht seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit, die über den Umstand hinausgeht, dass sich das Büro des Vereins in den Räumen der Akademie befindet. Das Jahresthema bildet für die Stipendiaten der Villa Aurora eine großartige Gelegenheit, sich an der Debatte über die Richtung, die der europäische Kontinent einschlägt, zu beteiligen.

Europa ist nicht nur als Wirtschaftsraum, sondern auch als Kultur- und Rechtsraum wahrnehmbar. Es sollte nicht in einem Strudel aus Überdruss, Skepsis und Selbstverständlichkeit untergehen. Mit dem Salon Sophie Charlotte 2014 will die Akademie sowohl in historischen Exkursen als auch mit aktuellen Standortbestimmungen und Zukunftsvisionen zu einer Orientierung beitragen.

Die Villa-Aurora-Stipendiaten Veronika Kellndorfer, Anna Faroqhi, Norbert Zähringer, Valeska Peschke, Antje Vowinckel und Franz Martin Olbrisch sowie ihre Gäste und Partner werden ihre Sicht mit verschiedenen Medien und in unterschiedlichen Formaten darbieten. Die Arbeiten, die im Verlauf des Abends im Säulensaal der Akademie zu sehen sein werden, umfassen Video- und Klanginstallationen, Lesungen und Performances.


Programm:

18.45 Uhr - Begrüßung und Einführung: Annette Rupp und
Wolfgang Siano

19.00 Uhr - „Baustelle Europa, eine Zeitreise“
Klang- und Videoinstallation von Veronika Kellndorfer und Thomas Schulz

19.30 Uhr - „Verborgene Stimmen“ (mit englischen Untertiteln)
Videoinstallation von Anna Faroqhi und Haim Peretz

20.15 Uhr - „Bis zum Ende der Welt“
Lesung mit Norbert Zähringer

20.45 Uhr - „Die Botschaft von Amikejo“
Interaktive Performance von Valeska Peschke mit Robert Menasse und Ulrike Guérot

21.30 Uhr - „Terra Prosodia“
Audiopräsentation von Klangkompositionen mit Dialekten und verschwindenden Sprachen aus Europa von Antje Vowinckel

22.00 Uhr - „Palinsesto“
Klanginstallation von Franz Martin Olbrisch


Mittwoch, 22.01.2014

Mary meets Karlheinz - Landmarks of electronic music

Los Angeles

Das erste von drei Events in einer Reihe zu Ehren Mary Bauermeisters, der Muse Stockhausens.

Nicholas Isherwood wird "Steinbock" aus Stockhausens Tierkreis aufführen, das der Komponist speziell auf dessen Stimme zugeschnitten hat. Dabei wird er das von Mary Bauermeister entworfene Originalkostüm aus dem Jahr 1974 tragen. Dieser Performance wird eine Audiopräsentation des zukünftsweisenden aber selten aufgeführten "Kontakte" folgen.
Stockhausen lernte Bauermeister anlässlich der Uraufführung dieses 30-Minuten-Stücks im Jahr 1960 kennen.

Tickets
Members and Students $15, General $25
Ticketorder via Jacaranda
 
Ort: VILLA AURORA, 520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272
Parkmöglichkeiten gibt es auf Los Liones Drive, der, vom Pacific Coastal Highway aus gesehen, zwei Blocks den Sunset Blvd hinauf abgeht. Dort beginnt um 19 Uhr der Shuttleservice.
Bitte parken Sie nicht auf den Parkplätzen des Topanga State Park.
 
Freitag, 07.02.2014

Los Angeles as a Site of German-American Crossings

Los Angeles

 

Information

Die Tagung wird der Frage nachgehen, ob Los Angeles, beziehungsweise Südkalifornien im Ganzen, als eine Art Heimat der deutschen Geschichte betrachtet werden kann. Sie erforscht die Lokalhistorie Los Angeles' vor der Folie der deutschen und mitteleuropäischen Geschichte und den Erfahrungen deutschsprachiger Immigranten in Los Angeles. Die Beiträge der deutschen Einwanderer und Exilanten zur Entwicklung Los Angeles‘ sind zahlreich. Die Tagung fokussiert den außerordentlich fruchtbaren Einfluss, den der Einwandererstrom in Folge der 1920er Jahre auf LA nahm: Es waren Unternehmer, Studiobosse, Künstler, Intellektuelle, Regisseure, Wissenschaftler, Architekten und viele Weitere, die in der Stadt der Engel ein neues Leben gestartet haben und dazu beitrugen, die Stadt zu dem werden zu lassen, was sie heute ist.

Während die Leistungen vieler dieser Einwanderer wohlbekannt und in ihrer individuellen Ausprägung weitgehend erforscht sind, ist es den Veranstaltern ein Anliegen zu erfahren, wie diese Menschen Los Angeles in ihrer Lebens- und Arbeitswelt wahrgenommen haben und inwiefern ihre eigenen mitteleuropäischen Wurzeln und die daraus entstehende Differenzerfahrung bei der Neugestaltung Los Angeles' zum Tragen kamen. Exile-Studies, inzwischen ein weitgehend etabliertes Forschungsfeld, pflegen ihr Interesse überwiegend auf bekannte kulturelle Persönlichkeiten und Großintellektuelle zu richten. Die Exile-Studies stehen außerdem als Forschungsfeld noch weitgehend isoliert dar, und ihre Integration sowohl in die Geschichte von Los Angeles und Kalifornien als auch die moderne mitteleuropäische Geschichte steht noch aus. Indem auf der Tagung dem Stilwandel und veränderten Praktiken in so diversen Feldern wie der Architektur, dem Design, der Wirtschaft und Wissenschaft, der Kunst und dem Film nachgegangen wird, soll erforscht werden, welche neuen hybriden Strukturen aus der Begegnung der Immigranten mit Los Angeles (und den USA im weiteren Sinne) entstanden sind.

 

Zentrale Fragen des Workshops sind:
• Auf welche Weise und warum kamen die Einwanderer nach Los Angeles?
• Welche Eindrücke hatten sie von Los Angeles (den USA)?
• Welche Auswirkungen hatte diese Begegnung auf ihre Karriere, auf das Denken, die Kunst oder den Unternehmergeist?
• Welche Aspekte des „Coming to America“ konnten von den jeweiligen Personen nicht verarbeitet werden, bzw. wirkten als Schock des Neuen?
• Wie umschifften diese Personen die Untiefen einer transatlantischen Identität in einer konfliktbehafteten Zeit?
• Welche Beziehung hatten diese Personen zu ihrer deutschen Identität? Welche Art von Beziehung pflegten sie mit Deutschland oder Verwandten zu Hause?
• Wie haben sich die individuellen Identitäten zwischen den Vektoren der Germanness, Jewishness und Americanness im Laufe ihres Lebens im Ausland gewandelt?
• Was unterscheidet Los Angeles (Kalifornien, den Westen) von anderen Orten der Exils, New York City oder London, Tel Aviv, Buenos Aires oder Kapstadt?
• Welche Art von lokalen und globalen Netzwerken haben sich die jeweiligen Personen erhalten?

Tagungsorte sind das Max Kade Institut der USC und die Villa Aurora in Pacific Palisades.

Donnerstag, 20.02.2014

Screening von DAVID WANTS TO FLY

Goethe-Institut Los Angeles (5750 Wilshire Blvd. Suite 100, Los Angeles, CA 90036)

 

Information

Film und Gespräch

Regie: David Sieveking, Deutschland, Österreich, Schweiz, 2010, 96 min., Deutsch und Englisch mit engl. Untertiteln, digital.

Auf der Suche nach Erleuchtung folgt der junge Filmemacher David seinem Namensvetter und Idol David Lynch auf dem Pfad der transzendentalen Meditation des Guru Maharishi Mahesh Yogi. Dabei kommt er allerdings auch einigen wohl gehüteten Geheimnissen der Sekte zu nahe. Sieveking gelingt das Kunststück, seine detektivische Sinnsuche als leichtfüßige Reise ins filmische Ich zu erzählen. Auf seiner abenteuerlichen Odyssee vom Berliner Teufelsberg über Hollywood bis in den Himalaya verknüpft er spirituelle Erfahrungen und skurrile Beobachtungen mit aufregender und intelligenter dokumentarischer Recherche.

Mit dem Dokumentarfilm David Wants to Fly des Villa Aurora Stipendiaten David Sieveking wird die Kollaboration „Villa @ Goethe“ fortgesetzt. Bei der Reihe „Villa @ Goethe“ bekommen die in der Villa Aurora lebenden Künstler die Gelegenheit, ihre vergangenen, aktuellen und zukünftigen Projekte am Goethe-Institut Los Angeles vorzustellen.

 

Eine Diskussion mit David Sieveking und ein Empfang folgen der Vorführung.

 

Teilnehmer

David Sieveking

David Sieveking wurde 1977 in Friedberg, Hessen geboren. Nach Schule und Zivildienst arbeitete er als Cutter fürs Fernsehen und realisierte Kurzfilme und Dokumentationen. Ab 2000 arbeitete er als Regie-Assistent und Kleindarsteller. Mit seinem Kurzfilm Nachdreh gewann er im Jahr 2000 den hessischen Nachwuchspreis. 2003 nahm er das Regiestudium an der Deutschen Film-Fernsehakademie Berlin auf, und ein Jahr darauf wurde sein Beitrag Mr. Singh für den Episodenfilm Asyl auf 3-Sat ausgestrahlt. 2005 wurde sein Kurzfilm Die Amerikanische Botschaft beim Filmfest in Cannes mit zwei Nachwuchspreisen ausgezeichnet. 2007 feierte sein Abschlussfilm Senegallemand beim Internationalen Filmfest München Premiere. David Wants to Fly wurde 2010 mit großem Erfolg in deutschen Kinos gezeigt.

Donnerstag, 27.02.2014

Screening von ICH FÜHL MICH DISCO

Goethe-Institut Los Angeles (5750 Wilshire Blvd, Suite 100, Los Angeles, CA 90036)

 

Information

Film and Q&A

Regie: Axel Ranisch, Deutschland, 2013, 95 min., digital.
Darsteller: Frithjof Gawenda, Heiko Pinkowski und Christina Große


Eigentlich ist Florian Herbst am glücklichsten, wenn Papa nicht zu Hause ist. Dann kann er mit seiner Mama durch die Wohnung tanzen, verrückte Kostüme anziehen und seine Sorgen vergessen. Auch Hanno Herbst kann mit seinem Sohn nicht so richtig viel anfangen. Der hat zwei linke Hände, einen viel zu dicken Bauch und interessiert sich weder für Sport, noch für Mädchen. Alles nicht so schlimm! Es gibt ja immer noch Mama. Die hält die fragile Familienharmonie mit zärtlicher Dominanz in Schach und beschützt ihre beiden Männer voreinander. Zumindest so lange, bis eines schrecklichen Morgens das Kartenhaus in sich zusammenbricht und Mama von einer Sekunde auf die andere verschwindet. Wie Vater und Sohn überfordert zurück bleiben, mit ihrem Schicksal umgehen lernen und langsam zueinander finden, das erzählt der Film Ich fühl mich Disco. Mal humorvoll und absurd, mal traurig, mal fantastisch. Quelle: © Internationale Filmfestspiele Berlin

 

Mit dem Film ICH FÜHL MICH DISCO des Villa Aurora Stipendiaten Axel Ranisch wird die Kollaboration „Villa @ Goethe“ fortgesetzt. Bei dieser Reihe bekommen die in der Villa Aurora lebenden Künstler die Gelegenheit, ihre vergangenen, aktuellen und zukünftigen Projekte hier am Goethe-Institut vorzustellen.

Eine Diskussion mit Axel Ranisch und ein Empfang folgen der Vorführung.

 

Teilnehmer

Axel Ranisch

Axel Ranisch ist Filmemacher, Schauspieler, Produzent, und Medienpädagoge. Geboren als dickes Kind zweier Leistungssportler, hegt Axel anfangs eine kritische Distanz zum Medium Film. Erst 2002 ändert sich diese Haltung schlagartig durch seinen ersten Kurzfilm, der aus einem Versehen heraus entsteht. Fortan realisiert Axel Filme in Akkordarbeit und in den sieben Folgejahren entstehen etwa 80 Kurzfilme in Eigenregie und einige weitere auch als Darsteller, Autor, Filmkomponist oder Cutter. Nach einer Ausbildung zum Medien- und Theaterpädagogen studiert er zwischen 2004 und 2011 an der HFF „Konrad Wolf“ Potsdam Babelsberg Regie bei Rosa von Praunheim, Andreas Kleinert und Helke Misselwitz. Zu Axel Ranischs Filmen zählen „Rhythmus im Kopf“, „Dicke Mädchen“ und „Ich fühl mich Disco“, für den er 2013 mit dem MFG Star der Filmförderung Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde. Als Schauspieler war Ranisch unter anderem in „Ruhm“ (Regie: Isabel Kleefeld), „Wie man leben soll“ (Regie: David Schalko) und „Sechs tote Studenten“ (Regie: Rosa von Praunheim) zu sehen.

Samstag, 01.03.2014

Oscar®-Reception

Los Angeles

Max Lang and Jan Lachauer

 

Information

Am Vortag der offiziellen Oscar®-Verleihung luden German Films, das Deutsche Generalkonsulat und Villa Aurora zum traditionellen Empfang für die deutschen Oscar®-Nominierten in die Villa Aurora in Los Angeles ein. Nominiert war in diesem Jahr der Film „Room On The Broom“ von Max Lang und Jan Lachauer in der Kategorie animierter Kurzfilm.

Der in Kalifornien so lang ersehnte Regen bescherte Los Angeles ausgerechnet am Oscar-Wochenende einen bewölkten Himmel. Dennoch fanden zahlreiche Gäste, unter ihnen Angelika Flatz vom österreichischen Bundeskanzleramt, Andreas Trautz von der MFG Baden-Württemberg und Manon Bursian von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt in der Villa Aurora zusammen. Auch Uschi Obermaier, Haifaa al Mansour und Volker Engel waren unter den Gästen und feierten die Nominierten.

Oliver Mahrdt, US-Repräsentant von German Films, Margit Kleinman, Direktorin der Villa in Los Angeles, Dr. Bernd Fischer, Deutscher Generalkonsul Los Angeles und Dr. Markus Klimmer Vorstandsvorsitzender des Villa Aurora e.V. sowie dessen Geschäftsführerin Annette Rupp begrüßten die Gäste und stellten die nominierten Filmemacher vor.

Der Empfang zu Ehren der deutschen Oscar®-Nominierten wurde unterstützt von German Films, Villa Aurora, dem Auswärtigen Amt, dem Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Los Angeles, dem Goethe-Institut Los Angeles, der MFG Baden-Württemberg und der Kunststiftung Sachsen-Anhalt.

Offizielle Sponsoren waren Sante Naturkosmetik, Air Berlin, Audi, Bosch, Engel & Völkers, VW, Volvic, Carpe Diem, Apolinaris und AMI.

Donnerstag, 06.03.2014

Meet our Fellows

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

Information

AXEL RANISCH
Axel Ranisch © Privat

Szene aus "Ich fühl mich Disko"

Ranisch ist Filmemacher, Schauspieler, Produzent, und Medienpädagoge. 1983 als dickes Kind zweier Leistungssportler geboren, hegt Axel anfangs eine kritische Distanz zum Medium Film. Erst 2002 ändert sich diese Haltung schlagartig durch seinen ersten Kurzfilm, der aus einem Versehen heraus entsteht. Fortan realisiert Axel Filme in Akkordarbeit und in den sieben Folgejahren entstehen etwa 80 Kurzfilme in Eigenregie und einige weitere auch als Darsteller, Autor, Filmkomponist oder Cutter. Nach einer Ausbildung zum Medien- und Theaterpädagogen studiert er zwischen 2004 und 2011 an der HFF „Konrad Wolf“ Potsdam Babelsberg Regie bei Rosa von Praunheim, Andreas Kleinert und Helke Misselwitz. Axel bleibt seinem Stil treu und macht Filme mit Herz, Musik und Humor, am liebsten ohne Drehbuch und auf Grundlage von Improvisation. Axels Filme sind seit 2002 auf über hundert kleinen und großen Filmfestivals unterwegs und werden immer wieder mit Auszeichnungen bedacht. 2011 gründet Axel mit seinen Kommilitonen Dennis Pauls und Anne Banker, sowie dem Schauspieler Heiko Pinkowski die Produktionsfirma "Sehr gute Filme".

Ranischs Films sind herzerwärmend und schäumen über mit Humor. Er verzichtet häufig auf ein Drehbuch und verlässt sich auf das Improvisationstalent seiner Schauspieler. 2013 wurde Axel mit dem MFG-Star, dem renommierten Nachwuchspreis der MFG Filmföderung, ausgezeichnet, der einen dreimonatigen Aufenthalt in der Villa Aurora umfasst.

Am 6. März wird Axel eine Auswahl seiner Kurz- und Spielfilme sowie seiner Musikvideos zeigen und über seine Philosophie als Filmemacher sprechen.

STEFAN MAELCK
Stefan Maelck © Privat
Nach dem Abitur und 18 Monaten Wehrdienst in der NVA studiert er Anglistik, Amerikanistik und Germanistik in Rostock. In seiner Diplomarbeit arbeitet er mit Texten von Joni Mitchell, Patti Smith und Laurie Anderson. Nach seinem Doktoranden-Stipendium für Amerikanistik in Rostock erhält er ein Stipendium für die Brown University in Rhode Island. 1992/93 geht er der Lehrtätigkeit an der University Bradford in West Yorkshire in England nach. Anschließend arbeitet Maelck als Lektor für amerikanische und britische Literatur im Reclam Verlag Leipzig sowie als freier Autor und Moderator für Radio und Presse im Bereich der Popkultur und Literatur wie beispielsweise für NDR Kultur und MDR Sputnik. Zu seinen Publikationen zählen, nebst verschiedenen Anthologien, „Ost Highway - Ein Hank Meyer Roman“ (2003), „Pop essen Mauer auf“(2006) und „Tödliche Zugabe“ (2007), alle erschienen im Rowohlt Verlag Berlin.
 
Am 6. März wird Stefan über seinen dritten Roman "Hymnen an die Stille" sprechen, dessen Titel eine Hommage an ein Van-Morrison-Album von 1991 ist, und erneut vom Privatdetektiv/ Radio-Moderator Hank Meyer handelt. Dieses aufregende "Road Movie" führt die Leser von Rostock und Heiligendamm über Los Angeles und San Francisco zurück zu Hanks Radiostudio in Halle.
DAVID SIEVEKING

David Sieveking arbeitete von 1997 bis 1999 als Schnittassistent in mehreren Produktionsfirmen in Frankfurt. Von 2000 bis 2007 studierte er Regie an der dffb, und arbeitete als Regieassistent, Cutter und Schauspieler für Film und Fernsehen. Sein Kurzfilm "Die amerikanische Botschaft" (2003) gewann drei deutsche Nachwuchspreise und wurde 2005 beim Festival de Cannes aufgeführt. Sein Abschlussfilm "Senelgallemand" hatte 2007 beim Internationalen Filmfest München Premiere. Sieveking’s Debütfilm "David wants to fly" wurde bei der Berlinale 2010 uraufgeführt, lief auf über 40 Festivals und kam international ins Kino. 2012 feierte sein Dokumentarfilm "Vergiss mein nicht" beim Filmfest Locarno Premiere und gewann dort den Hauptpreis der Semaine de la critique. Er hat ein Buch unter dem gleichen Titel geschrieben, das parallel zum deutschen und Schweizer Kinostart im Januar 2013 im Herder Verlag erschienen ist.

David zu der Veranstaltung am 6. März: Me, Myself and I: Seit etwa zehn Jahren drehe ich Dokumentationen mit einer sehr präsenten Erzählerstimme. Auf der Grundlage einiger Clips meiner Filme "David wants to fly" und "Vergiss Mein Nicht" möchte meine Erfahrungen mit den Zuschauern teilen und über die Möglichkeiten aber auch die Grenzen einer so persönlichen Erzählweise sprechen.

Sehen sie hier den Trailer von "David wants to fly".

Donnerstag, 27.03.2014

Villa Aurora Salon mit Felicitas Hoppe

Berlin

Felicitas Hoppe

 

Information

Als er erfuhr, dass sie die Containerschiffreise, von der im Roman PIGAFETTA erzählt wird, tatsächlich gemacht hatte, habe ein Rezensent zu Felicitas Hoppe gesagt: „Jetzt mag ich Ihr Buch nicht mehr.“ Hoppe erzählte das mit einem Lächeln. Ihr ist die sehnsuchtsvolle Vorstellung von einer reichen Innenwelt des Künstlers seitens mancher Leser wohl bekannt. Aber eine Innenwelt, entgegnete Hoppe dem Rezensenten damals, braucht immer auch eine Außenwelt. Eine Außenwelt auf der die Fantasie gedeihen könne.

Einige wundervolle Gewächse ihrer reichen Fantasie hat Felicitas Hoppe anlässlich des ersten Villa Aurora Salons am 27. März gelesen. Eine kleine Runde ausgewählter Gäste kam in den Genuss, der bezaubernden Felicitas Hoppe in ihre Welt der „ehrlichen Erfindung“ zu folgen. Sie las unter anderem aus PIGAFETTA, dem kürzlich erschienenen Essay zum Ort ihres Schreibens in der SPRACHE IM TECHNISCHEN ZEITALTER und aus ihrer Dr. Seuss Übersetzung GRÜNES EI MIT SPECK, deren deutschen Titel sie wie folgt erläuterte: „Sam [der Name der Hauptfigur] reimt sich hervorragend auf Ham, aber nur sehr schlecht auf Schinken.“

Marianne Heuwagen, Journalistin und Mitbegründerin der Villa Aurora als Künstlerresidenz, veranstaltete als Gastgeberin diesen ersten Villa Aurora Salon mit Felicitas Hoppe in ihren Räumlichkeiten.
Samstag, 29.03.2014

Women In Exile

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

Information

Die Entdeckung einer Autorin – Leben und Werk Susan Taubes'

Die Lektüre der Arbeiten SUSAN TAUBES' offenbart eine faszinierende Autorin, deren Leben von denselben Brüchen geprägt ist, wie das so vieler jüdischer Intellektueller des 20. Jahrhunderts. Geboren 1928 in Budapest, wanderte sie mit ihrem Vater, dem Psychoanalytiker Sándor Feldman, 1939 in die USA aus. Sie studierte in Frankreich, Israel und den USA, wo sie Teil der wissenschaftlichen und künstlerischen Avantgarde der 50er und 60er Jahre wurde.

Erst nach ihrer Selbsttötung im Jahr 1969 wurde sie mit ihrem Roman DIVORCING bekannt. SIGRID WEIGEL hat kürzlich eine mehrbändige Edition mit größtenteils unveröffentlichtem Material aus ihrem literarischen Nachlass herausgegeben.

Die Korrespondenz mit Jacob Taubes umfasst die Jahre unmittelbar nach ihrer Heirat. Die Philosophiestudentin und der junge Religionssoziologe lebten damals in räumlicher Trennung: Susan studierte an der Sorbonne in Paris, während Jacob an der Hebräischen Universität in Jerusalem lehrte. Die Briefe dokumentieren anschaulich wie das intellektuelle Leben der Vierundzwanzigjährigen an Konturen gewinnt. Sie erzählen von ihrer Auseinandersetzung mit den theologischen Momenten in Heideggers Denken, ihrer kritischen Faszination mit Simone Weils Schriften und ihrer Beschäftigung mit Albert Camus' Existenzphilosophie. Darüber hinaus sind die Briefe Zeugnisse theoretischer und persönliche Streitpunkte des Ehepaars. Viele dieser Debatten umkreisen ihre verschiedenen Beziehungen zum Judentum und ihre widerstreitende Ansichten über das Verhältnis von Religion und Politik; Debatten, denen der neu gegründete Staat Israel dann als Bühne diente, auf der diese Spannungen ausgespielt wurden.

Programm:
Einführung von Sigrid Weigel: Die Entdeckung einer faszinierenden Autorin - Leben und Werk Susan Taubes'
Lesung von Karola Raimond und Christoph Dostal aus dem Briefwechsel Susan und Jacob Taubes' (1950-1952)

 

Teilnehmer:innen

Sigrid Weigel

Sigrid Weigel, Prof. Dr. Dr. h. c., ist Direktorin des Zentrums für Literatur-und Kulturforschung in Berlin. Sie publizierte zu Heine, Warburg, Freud, Benjamin, Scholem, Arendt, Bachmann, Susan Taubes, Kulturgeschichte, Bildtheorie, Gedächtnis, Säkularisierung, Genealogie, und der Kulturgeschichte der Wissenschaften. Kürzlich erschienen: „Escape to Life”. German Intellectuals in New York. A Compendium on Exile after 1933. De Gruyter 2012; Walter Benjamin: Images, the Creaturely, and the Holy. Stanford UP 2013.

Christoph Dostal

Christoph Dostal wurde in der Nähe von Wien geboren und studierte Schauspiel am Wiener Konservatorium, bevor im Alter von 22 Jahren für die Hauptrolle in Wolfgang Murnbergers Spielfilm ICH GELOBE besetzt wurde. Der Film gewann den Wiener Filmpreis und war der offizielle österreichische Beitrag für den besten ausländischen Film bei den Oscars.
Steven Spielberg besetzte ihn für seine preisgekrönten TV-Serie BAND OF BROTHERS. Dostal arbeitete in Film und Fernsehen in Österreich, Deutschland und Großbritannien. 2001-2002 spielte Dostal in der Deutschen Vorabendserie VERBOTENE LIEBE.

Er zog 2010 nach Los Angeles und hat bisher in drei Independent-Filmen mitgespielt, darunter eine Hauptrolle im preisgekrönten Film LILITH, der sehr erfolgreich auf Festivals läuft.

Karola Raimond

Karola Raimond ist in Frankfurt am Main geboren und aufgewachsen, hielt sich aber häufig in den USA auf, da ihre Mutter aus New Yorker stammt.

Ausgebildet in Ballett und Kampfsport, entdeckte sie noch während der Schulzeit das Schauspiel für sich. Ihre Ausbildung setzte sie parallel zu einem Studium der Mediensoziologie und Sozialpsychologie an der Universität Frankfurt fort. Nach ihrem Master und Veröffentlichung ihrer Abschlussarbeit arbeitete sie als Reporterin vor der Kamera für einen Nachrichtensender in Frankfurt, bevor sie zur Schauspielerei zurückkehrte und einige Gastauftritte in deutschen Fernsehen-Dramen landete. Sie ist erfolgreiche Motion-Capture-Darstellerin und arbeitete für alle großen europäischen Videospiel-Hersteller .

2008 zog sie nach Los Angeles. Karola nahm Unterricht bei einigen der angesehensten Schauspieltrainer (Howard Fein, Steve Eastin, Diana Burg) und hatte Rollen in Fernseh- und Film-Projekten.

Mittwoch, 07.05.2014

Menschenrechte im digitalen Raum

Literaturhaus Berlin (Fasanenstraße 23, 10719 Berlin)

© Literaturhaus Berlin

 

Information

Anlässlich des Jahrestages der Bücherverbrennung laden wir Sie herzlich zu einer Veranstaltung des Villa Aurora Forums und des Literaturhauses Berlin ein:

 

Menschenrechte im digitalen Raum

Ist die Netzzensur „die Bücherverbrennung des 21. Jahrhunderts“, wie ein Mitarbeiter des US-amerikanischen Außenministeriums im März dieses Jahres in einem Blogeintrag schrieb? Auf Betreiben von Regierungen und Unternehmen wird der Zugang zu digitalen Inhalten zunehmend kontrolliert und beeinträchtigt. Die Versuche, Kontrolle über das Internet zu erlangen und die technischen Lösungen zu ihrer Umsetzung werden immer ausgefeilter.

In Vietnam, der Heimat der Feuchtwanger-Stipendiatin der Villa Aurora im Jahr 2014, Pham Doan Trang, filtert eine spezielle Internetpolizei unerwünschte Inhalte aus dem Netz und kontrolliert die Internetcafés. Drei Blogger wurden verhaftet, weil sie sich online für mehr Demokratie ausgesprochen hatten.

Einst war der Traum vom freien Internet – inzwischen tobt ein erbitterter Kampf um den ungehinderten Zugang zu Wissen und Informationen. Was bleibt vom Internet als Raum freier Meinungsäußerung und demokratischer Teilhabe?

Lutz Hachmeister, Leiter des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik, diskutiert das Thema mit Expertinnen und Experten aus der analogen und der digitalen Welt.

 

 

Partner

Wir danken der Atlantik-Brücke für die Unterstützung.
 
Samstag, 17.05.2014

MicroFest @ Villla Aurora

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

Information

Über MicroFest
Bald in der dritten Dekade feiert MicroFest die Schönheit, die "zwischen den Tasten" des Klaviers liegt. MicroFest ist die weltweit führenden Konzertreihe zur Mikrotonalen Musik, die von John Schneider im Jahr 1997 gegründet wurde.

Tickets gibt's hier!

Donnerstag, 22.05.2014

Villa @ Goethe presents: DAS SYSTEM

Goethe-Institut Los Angeles (5750 Wilshire Blvd. Suite 100, Los Angeles, CA 90036)

 

Information

Regie: Marc Bauder, Buch: Dörte Franke Khyana elBitar, Deutschland, 2011, 85 min. Deutsch mit englischen Untertiteln, digital. Mit: Jacob Matschenz, Bernhard Schütz, Jenny Schily, Heinz Hoenig, Franziska Wulf

Der 20-jährige Mike, ein attraktiver und intelligenter Aussteiger, gerät in eine Parallelwelt internationaler Lobbyisten und DDR-Geheimagenten, die für einen wirtschaftlichen Vorteil zusammenarbeiten.
Sein anfängliches Misstrauen verwandelt sich in Bewunderung, als er bemerkt, dass sein eigenes Leben weitaus enger verbunden ist mit dem Netzwerk, als er zunächst glaubte.

Das System wurde auf dem Filmfestival Max Ophüls Preis 2011 uraufgeführt. Er erhielt den Cine-Star-Preis 2011 beim Filmfestival in Schwerin, den DEFA-Förderpreis beim Filmkunstfest in Cottbus und war für den Deutschen Filmpreis (Bernhard Schütz) nominiert.

 

Mit dem Film Das System von den Villa Aurora Stipendiaten Marc Bauder und Dörte Franke wird die Kollaboration „Villa @ Goethe“ fortgesetzt. Bei dieser Reihe bekommen die in der Villa Aurora lebenden Künstler die Gelegenheit, ihre vergangenen, aktuellen und zukünftigen Projekte hier im Goethe-Institut vorzustellen.

Eine Diskussion mit Filmemachern Marc Bauder und Dörte Franke und ein Empfang folgen der Vorführung.

Donnerstag, 29.05.2014

Meet our Fellows @ Villa Aurora

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

Teilnehmer:innen

Marianna Christofides
Marianna Christofides © Privat

Während ihres Aufenthaltes in der Villa Aurora arbeitet Marianna an zwei verschiedenen Projekten. Das eine bezieht sich auf Frank Lloyd Wrights Imperial Hotel in Tokio und seine Gebäude in Los Angeles. Das andere beschäftigt sich mit den sozialen und geographischen Verschiebungen in Kalifornien. Am 29. Mai wird sie über die Ergebnisse und Erfahrungen ihrer bislang zwei Roadtrips sprechen.

 

Für weitere Informationen über Mariannas Arbeit besuchen Sie die Website: www.mariannachristofides.com

Dörte Franke
Dörte Franke © Privat
Dörte Franke & Marc Bauder werden Bilder einer Installation präsentieren, die anlässlich des diesjährigen 25. Jahrestages des Berliner Mauerfalls entstand. Darüber hinaus zeigen sie Szenen aus ihren Filmen "Das System" und "Master of the Universe". Am 22. Mai zeigen wir "Das System" dann zur Gänze im Goethe-Institut Los Angeles.
 
Weitere Informationen auf www.bauderfilm.de
Marc Bauder
Marc Bauder © Privat
Dörte Franke & Marc Bauder werden Bilder einer Installation präsentieren, die anlässlich des diesjährigen 25. Jahrestages des Berliner Mauerfalls entstand. Darüber hinaus zeigen sie Szenen aus ihren Filmen "Das System" und "Master of the Universe". Am 22. Mai zeigen wir "Das System" dann zur Gänze im Goethe-Institut Los Angeles.
 
Weitere Informationen auf www.bauderfilm.de
Stefan Kriekhaus
Stefan Kriekhaus © Privat

Stefan Kriekhaus wird das Publikum bitten an einem Experiment, das ihre Wahrnehmung und Erwartungen betrifft, teilzunehmen. Außerdem gibt er einen Einblick in das Projekt, an dem er in Los Angeles arbeitet.

Pantha du Prince
Hendrik Weber_Pantha du Prince © Privat
Zurück von seiner US-Tour will der Konzeptkünstler für Electro, Techno, House, Minimal und Sound, Pantha du Prince, Teile einer Aufführung von Terry Rileys "In C" zeigen, die er mit The Bell Laboratory im Londoner Barbican aufgenommen hat.
 
Weitere Informationen zu Pantha du Prince auf seiner Website: www.panthaduprince.com
Pham Doang Trang
Als Journalistin, Bloggerin und Aktivistin verpflichtet sich Pham Doan Trang für Demokratie und Menschenrechte in Vietnam. Sie veröffentlichte Artikel und Kommentare in einer Vielzahl von vietnamesischen Print- und Online Medien. Darüber hinaus organisierte sie politische Blogger-Kampagnen. Im Jahr 2008 veröffentlichte sie einen Bestseller über das Schicksal der vietnamesischen LGBT-Community. Am 29. Mai werden wir sie und ihre Arbeiten unseren Freunden und Gästen vorstellen.
 
Für weitere Informationen besuchen Sie Trangs Website: www.phamdoantrang.com
Samstag, 31.05.2014

Eldur Á Himni - Fire In The Sky

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

© Boris Schaarschmidt

 

Information

Die Ausstellung ELDUR Á HIMNI - FIRE IN THE SKY ist das kreative Produkt von Boris Schaarschmidts dreimonatigem Aufenthalt im Filmemacher-Programm "The Weight of Mountains" bei der NES Artists´ Residency in Skagaströnd, Island.

Nur für ein paar Monate, während der Dunkelheit des Winters, ist die Aurora Borealis, sind die Nordlichter, in wolkenlosen Nächten sichtbar. Während seines Campingaufenthalts in der Abgeschiedenheit Nordislands hat Boris Nacht für Nacht das faszinierende Schauspiel am Himmel eingefangen. Er dokumentiert den magischen Tanz der Nordlichter in atemberaubenden Fotografien und einer faszinierenden Video-Installation.

 
Die Aurora Borealis zu sehen, war immer auf meiner Wunschliste. Zunächst war ich ein wenig enttäuscht, ich erkannte jedoch, dass die meisten Bilder, die wir von der Aurora Borealis sehen, uns etwas vormachen und dass ihre wahre Schönheit sich nur in der Langzeitbelichtung offenbart. Meine ersten Aufnahmen zogen mich in einen Bann und die Ergebnisse meiner schlaflosen Nächte sind in den Film- und Fotoarbeiten ELDUR Á HIMNI zu sehen. - Boris Schaarschmidt


Boris Schaarschmidt ist ein preisgekrönter Filmemacher und Absolvent des renommierten Regieprogramms des American Film Institute (AFI). Er hat einen B.A. in Design & Kamera von der Fachhochschule in Dortmund. Seine Filme wurden bereits auf zahlreichen Festivals auf der ganzen Welt gezeigt, darunter Raindance (London, UK), Hamptons International Filmfestival (NY), Max-Ophüls-Preis Festival (Saarbrücken), und auf der Berlinale. Obwohl Boris bereits die meiste Zeit seines Lebens ein begeisterter Fotograf ist, ist ELDUR Á HIMNI die erste öffentliche Ausstellung seiner Fotoarbeiten.
 
Weitere Informationen unter: www.borisschaarschmidt.com

 

Alle 2 Jahre nimmt "The Weight of Mountains" Filmemacher und Filmkünstler mit in ein neues Gebiet; das Arbeiten in einer abgelegenen oder herausfordernden Gegend in der Welt, stellt jedes Mal eine neue, einzigartige Herausforderungen für die Künstler dar, die so an ihre Grenzen stoßen und neue Charaktereigenschaften an sich entdecken. Vom 18. September bis 13. November 2015 brechen sie zu den Randgebieten der Sahara in Marokko auf. Ihr Gastgeber wird das Café Tissardmine sein.

Tim Marshall, einer der "The Weight of Mountains"-Kuratoren, wird zur Ausstellungseröffnung anwesend sein.

Weitere Informationen unter: www.twom.is

Partners

Präsentiert von NES Artists´ Residency (Island), The Weight of Mountains und der Villa Aurora
Musik von Patrick Kirst feat. Scott Marcussen
Wein und Snacks werden von AMI gesponsert

Sonntag, 29.06.2014

Inhabit The Word

Los Angeles

Mitglieder des „PEN-Zentrum für deutschsprachiger Autoren im Ausland“ lesen aus ihrer Arbeit

(ca. 20 Min./Autor), jeweils vorgestellt von Gabrielle Alioth

 

 

14.00 Uhr

Bernadette Conrad: „The Many Lives of Paula Fox“

Renate Ahrens: „Ernst Toller - Eine Beunruhigung“ (auf deutsch)

Gino Leineweber: Lesung aus seinen Werken

Egon Schwarz: „Warum ich keinen Roman geschrieben habe“

vorgetragen von Irene Lindgren ( auf Deutsch)

Michael Eskin : Gedichte Lesung

 

16.15 Uhr

Gabrielle Alioth: Emigrating from Switzerland, a personal view

Utz Rachwoski : Lesung aus seinen Werken

Gerda Nischan : Lesung aus Briefe an einen Kriegsgefangenen und anderen Werken

Claudia Becker: Lesung aus ihren Werken

Geertje Suhr Potash: Brief an den Geheimrat Goethe, und Lesung einiger Gedichte

 

Der Eintritt ist frei. RSVP wird vorausgesetzt.

Bitte reservieren Sie unter +1 310.454-4231

 

Ort: VILLA AURORA, 520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272

Parkmöglichkeiten gibt es auf Los Liones Drive, der, vom Pacific Coastal Highway aus gesehen, zwei Blocks den Sunset Blvd hinauf abgeht. Shuttle-Service von 13.30 bis 14.15 Uhr und von 15:30 bis 16.15 Uhr ab Los Liones DriveBitte parken Sie nicht auf den Parkplätzen des Topanga State Park.

 

Donnerstag, 10.07.2014

Der Stalinversteher

Berlin

Der Stalinversteher
Lion Feuchtwanger in Moskau 1937
Ein Vortrag von Dr. Anne Hartmann


Stalin verstehen – war das überhaupt möglich für einen westlichen Intellektuellen, der in den 1930er Jahren die Sowjetunion aufsuchte? Was hat Feuchtwanger begriffen, als er dem Diktator am 8. Januar 1937 gegenübersaß? Wie weit reichten seine Kenntnis und Erkenntnis der so radikal fremden Gesellschaft? In jedem Fall zeigte er in seinem Reisebericht Moskau 1937 viel Verständnis für Stalin und dessen Politik. Das Buch endet mit einem dreifachen emphatischen „Ja“ zur UdSSR, das das Lob ihrer Gesellschaftsordnung und die Rechtfertigung der Schauprozesse einschloss.
 
Die politischen Gründe liegen auf der Hand: Von Hitler ins Exil getrieben, setzte der deutsch-jüdische Autor seine Hoffnung darauf, dass die Sowjetunion dem Nationalsozialismus jenen entschlossenen Widerstand entgegensetzen würde, den er bei den westlichen Demokratien vermisste. Doch sind auch andere Motive benennbar, gibt es Irritationen, Widersprüche, Brüche in Feuchtwangers Verhalten und unter der glatten Oberfläche seines Reiseberichts. Ihnen will der Vortrag nachgehen und Möglichkeiten sowie Grenzen von Verstehen und Verständnis diskutieren. Dazu gehört auch die Frage, warum Feuchtwanger bis zu seinem Tod 1958 unbeirrbar an seiner Vision der sowjetischen Verhältnisse festhielt.    
 
Dr. Anne Hartmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Slavistik/Lotman-Institut der Ruhr-Universität Bochum.

Eine Veranstaltung der Villa Aurora in Zusammenarbeit dem Literaturhaus Berlin anlässlich des 130. Geburtstags von Lion Feuchtwanger

Eintritt: 5,- / 3,- €

Donnerstag, 10. Juli 2014
20:00 Uhr
Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin-Charlottenburg
Großer Saal

Samstag, 12.07.2014

Silent Salon

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

Still from "An Eastern Westerner"

 

Information

Samstag, 12. Juli, 20:30 Uhr
Dean Mora an der Orgel
Programm (zusammengestellt von Suzanne Lloyd)

HAROLD LLOYD in

His Royal Slyness (1920, 21:39 min.)

Ask Father (1919, 13:00 min.)

An Eastern Westerner (1920, 23:42)

Never Weaken (1921, 29:10 min.)

Der Schauspieler Harold Lloyd wurde 1883 in Burchar, Nebraska geboren. Durch die Filme Just Nuts, Girl Shy, The Freshman und viele weitere wurde Lloyd zu einer Ikone der Stummfilmzeit. Auch nachdem die Filme sprechen lernten, nahm sein Erfolg keinen Abbruch. Im März 1971 verstarb Lloyd in Beverly Hills.

Dean Mora wuchs in Los Angeles auf. Er studierte Theater Orgel beim legendären Gaylord Carter und lernte sein Können, das er für sechs Jahre beim Silent Movie Theater in Hollywood unter Beweis stellte.
Dean ist unter anderem im Orpheum Theatre (Los Angeles) aufgetreten, in der Copley Hall (San Diego) und im Fox Theatre (Hanford, CA). Außerdem hat er auf verschiedenen Stummfilmfestivals gespielt; unter anderem The Roger Ebert Film Festival in Champaign, IL, the UCLA Film Archives Series, The Motion Picture Arts & Sciences Academy in Beverly Hills, CA, und dem Silent Movie Film Festival in Osaka, Japan. Mora leitet eine Big Band (Dean Mora & His Orchestra), die ihr Publikum mit Klängen der 1920er, 1930er, und 1940er verzaubert.

Samstag, 26.07.2014

Silent Salon

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

Still from "Won in a cupboard"

 

Information

Saturday, July 26 @ 8:30 p.m.
MICHAEL MORTILLA on Organ

Programm (zusammengestellt von Michael Mortilla):

The Happy Go Luckies (1923, Paul Terry Animation, 7 min.)
Won in a Cupboard (1914, Mabel Normand directing and starring, 13. min)
The Love Charm (early two color technicolor, 10 min.)
Legal Advice (Tom Mix, 1916, 13 min.)
Andy's Stump Speech (live action comedy based on the newspaper cartoon character Andy Gump, 1916,22 min.)

Wir öffnen den Garten um 17 Uhr.

VILLA AURORA, 520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272
Parkmöglichkeiten gibt es auf Los Liones Drive, der, vom Pacific Coastal Highway aus gesehen, zwei Blocks den Sunset Blvd hinauf abgeht. Dort beginnt um 17 Uhr der Shuttleservice . Bitte parken Sie nicht auf den Parkplätzen des Topanga State Park.

Donnerstag, 31.07.2014

Welcoming Reception

VILLA AURORA (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

Teilnehmer:innen

Antonio Paucar
Antonio Paucar © Portrait Courtesy the artist und Galerie Barbara Thumm

Paucar lebt und arbeitet in Berlin und Peru. Er studierte Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Bildende Kunst an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, am London Institute Chelsea College of Art and Design und der Universität der Künste Berlin, u.a. bei Prof. Lothar Baumgarten und Rebecca Horn.

Antonio Paucar hat seit 2006 in verschiedenen Solo- und Gruppenausstellungen in Europa, Peru, Japan und Mexico ausgestellt. Als Performer arbeitete er u.a. mit Rebecca Horn.
Im Jahre 2011 gewann Antonio Paucar den Zeitsicht-Kunstpreis und 2013 den Kunstpreis des Kunstfonds Bonn.
Auf unserem Empfang präsentiert er folgende Video-Performances:
Wächter des Maizal 2013 HDV, 04:31 min.
Suspendido en la Queñua, (Kurzversion), 2014, HDV, 05:58 min.
Purzelbaum in Yves Klein Blau 2011 HDV 2 min.
Altar, 2006 video 2.40 min.

www.antoniopaucar.com

Nora Matocza-Falkner
Nora Matocza © Peter Raßkopf
Matocza-Falkner studierte Malerei und Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in Nürnberg sowie Kunstgeschichte und Theaterwissenschaften an der Universität Erlangen. Sie stellte ihre Arbeiten unter anderem in München, Nürnberg, Berlin, Amberg und New York aus. Außerdem war sie an Gruppenausstellungen in Köln, Regensburg, Würzburg Barcelona, Sofia und Klatovy beteiligt.

Am 31. Juli wird Nora Matocza-Falkner ein gemeinsames Projekt mit Gerhard Falkner für einem Künstlerbuch, mit dem Arbeitstitel "Primstadt LA" (Vgl. Primzahl), das von American Modernists wie Robert Motherwell und Larry River inspiriert wurde. Außerdem wird Matocza einige Beispiele aus ihrer Arbeit "Materien" aus dem Jahr 1990 zeigen.
Gerhard Falkner
Gerhard Falkner © A. P. Englert
Gerhard Falkner gehört zu den bedeutendsten Dichtern der Gegenwart. Sein Werk wurde mit zahlreichen wichtigen Preisen ausgezeichnet. Er war Gast und Stipendiat internationaler Künstlerresidenzen, u.a. der Villa Massimo Rom, Schloss Solitude Stuttgart, Spycher Preis Schloss Leuk Schweiz, Kulturakademie Tarabya Istanbul und 2014, der Villa Aurora Kalifornien. Sein letztes Buch, die „Pergamon Poems“, entstand im Auftrag des Pergamon Museums zu Berlin und wurde mit Schauspielern der Berliner Schaubühne von BBOXXFILME zu fünf Video-Clips verfilmt.

Gerhard Falkner wird seine "Pergamon Poems" präsentieren, fünf kurze Poesie-Clips, die vom renommierten Pergamon-Museum in Berlin in Auftrag gegeben wurden. Außerdem wird er einen Ausschnitt aus dem Dokumentarfilm "Ende der Republik" über den Abriss der "Palast der Republik" zeigen. Eine Zusammenarbeit mit der amerikanischen Videokünstler Reynold Reynolds.
Jan Brandt
Brandt studierte Geschichte und Literaturwissenschaft in Köln, London und Berlin und absolvierte eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München. Sein literarisches Schreiben wurde mit zahlreichen Stipendien bedacht, u.a. mit Aufenthalten in Künstlerresidenzen wie dem Ledig House und Yaddo, New York. Kurzgeschichten Brandts wurden in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und in der „Süddeutschen Zeitung“ veröffentlicht. Sein Debüt „Gegen die Welt" (DuMont Verlag) stand auf der Auswahlliste des Deutschen Buchpreises für den besten Roman 2011 und wurde mit dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet. Sein zweiter Roman handelt von Deutschen, die nach Amerika emigrieren.

Jan Brandt wird ein Kapitel aus seinem amerikanischen Roman über deutsche Einwanderer zu lesen. www.gegendiewelt.de
Sergej Newski
Sergej Newski © Privat

Sergej Newski wurde 1972 in Moskau geboren. Nach dem Studium am Tschaikowsky Staatskonservatorium, mit einer Spezialisierung auf Musiktheorie, studierte er Komposition an der Hochschule für Musik in Dresden und der Universität der Künste in Berlin, wo er Musiktheorie und Pädagogik studierte.

Seine Musik wird seit 1994 bei führenden internationalen Festivals zur Neuen Musik aufgeführt, darunter beim Festival Donaueschingen, bei Wien Modern, Éclat, der Gaudeamus Music Week, den Berliner Festwochen und den ISCM World
New Music Days. Er erfüllte Aufräge für das Klangforum Wien, den SWR, Deutschlandradio, das Konzerthaus Berlin, die Deutsche Staatsoper Unter den Linden und für das Norwegische Kulturministerium.


Sergej Newski wird ein Fragment aus seinem Stück "Franziskus" spielen, das 2012 am Bolschoi-Theater in Moskau uraufgeführt wurde.

Hören Sie die Musik von Sergej Newski bei Soundcloud:

soundcloud.com/sergej-newski

Donnerstag, 07.08.2014

Fellows&Friends @ Otto Piene. More Sky

Berlin

© L. Froese

 

Der Zero-Künstler Otto Piene soll zur aktuellen Ausstellung seiner Kunst in Berlin OTTO PIENE. MORE SKY gesagt haben, es schließe sich hiermit ein Kreis: 30 Jahre nach dem ersten Sky-Art-Event in Berlin gab die Ausstellung Anlass zu einer erneuten Aktion, die Ende Juli nach Medienberichten zwischen sechs und zehntausend Besucher auf den Platz um die Neue Nationalgalerie geführt hat. Gegen 0 Uhr stiegen drei enorme Luftskulpturen über dem Dach des Museums in den Nachthimmel auf. Die Neue Nationalgalerie wurde zum Sockel für die visionäre Kunst Otto Pienes, der am 17. Juli überraschend aus dem Leben schied.

Anfang August hatten einige Freunde, Fellows und wir die Freude, von unserem neuen Mitglied Babette Marie Werner durch die von ihr mitkuratierte Ausstellung OTTO PIENE. MORE SKY geführt zu werden.

 

Die Ausstellung läuft noch bis Ende August. 
Weitere Informationen auf www.ottopieneinberlin.de 

Freitag, 08.08.2014

Raskin & Fleischmann

VILLA AURORA (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

ⓒ Vicky Bogaert

 

Information

Johannes Fleischmann und Philippe Raskin trafen sich im August 2009 während des Pablo-Casals-Festival in Prades, Frankreich. Im Jahr 2010 haben Fleischmann und Raskin das Raskin & Fleischmann Two4music.com Duo gegründet. Seitdem hatte das Duo Touren unter anderem in Europa, Afrika und Südamerika.

Ihr Konzert in der Villa Aurora ist eine Station auf ihrer Tour nach Bogotá, Medellin, Mexiko-Stadt und Oaxaca.

Programm:
 
Wolfgang Amadeus Mozart:
Sonate für Violine und Klavier, Nr. 32, B-Dur KV 454
 
Nino Rota:
Sonate für Violine und Klavier in G-Dur
 
Erich Wolfgang Korngold:
Sonate für Violine und Klavier in G-Dur, opus 6

 

Teilnehmer

Philippe Raskin

Philippe Raskin, wurde 1982 in Brüssel geboren und widmete sich schon als Kind der Musik. Er nahm zunächst Klavierstunden bei dem russischen Dirigenten Aleksandr Friedland, und später bei Bernadette Malter und Loredana Clini.
Sein Bachelorstudium an der Königlichen Akademie in Brüssel, das er im Alter von 16 Jahren abschloss, sowie sein Studium an der Queen Elisabeth Music Chapel beendete er Summa Cum Laude. Seinen Masterabschluss machte er am Konservatorium in Brüssel.
Seit 2005 besuchte er die Escuela Superior de Música Reina Sofia in Madrid, wo er von der Spanischen Königin mit dem Sobresaliente Preis ausgezeichnet wurde.
Er besitzt ein “Diplôme de Spécialisation” des Straßburger Konservatoriums, wo er bei Amy Lin studierte.
Phillippe gewann zahlreiche nationale und internationale Wettbewerbe, unter anderem den J.S. Bach Wettbewerb, den Greatry Rotary Wettbewerb, den Internationalen Klavierwettbewerb in Paris, um nur einige zu nennen. Er wurde beim Internationalen Klavierwettbewerb in Lyon mit einem Preis ausgezeichnet und gewann den Internationalen Klavierwettbewerb “Spanische Komponisten” in Madrid. Phillipe tritt international als Solist und mit etablierten Orchestern auf.
Zeitgenoessische Komponisten wie Jean-Marie Rens und Serkan Gürkan schrieben Werke fur ihn.

Johannes Fleischmann

Der 1983 in Wien geborene Violinist Johannes Fleischmann hatte seinen ersten Klavierunterricht bereits im Alter von fünf Jahren. Nach seinem Abitur am Wiener Musikgymnasium gründete er 2003 das “o(h)-on Ensemble, Wien”, und begann an der Universitaet für Musik und Darstellende Kunst in Wien zu studieren, wo er Meisterklassen bei Prof. Klaus Maetzl und Prof. Christian Altenburger nahm. Seinen Abschluss machte er mit höchster Auszeichnung.
Er debütierte im Mai 2009 als Solist mit dem Violinkonzert von Johannes Brahms in Begleitung des österreichisch-slowakischen Philharmonieorchesters. Als Kammermusiker arbeitete Fleischmann mit zahlreichen bekannten Künstlern, wie etwa Christian Altenburger, Reinhard Latzko und Rainer Küchl. Zudem ist er häufiger Gast bei diversen internationalen Festivals und ist in großen Konzerthauesern, vom Wiener Musikverein bis zur Carnegie Hall, zu sehen Johannes Fleischmann tritt international als Solist mit renommierten Kammer- und Symphonieorchestern auf.
Fleischmann spielt zur Zeit auf einer Violine von Johann Georg Stauffer aus dem Jahre 1826.

Samstag, 09.08.2014

Silent Salon

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

Still from "The Adventurer"

 

Information

Samstag, 9. August, 20.00 Uhr
MICHAEL MORTILLA an der Orgel

Programm (zusammengestellt von Jeffrey Massino von FLICKER ALLEY)

CHARLIE CHAPLIN in

The Adventurer (1917, 23:52 min.)
Easy Street (1917, 24:42 min.)
The Rink (1916, 23:37 min.)

Michael Mortilla ist Komponist, Dirigent, Interpret, Musik Direktor und Musikbegleiter. In seiner Heimatstadt Manhatten arbeitete er mit der Tanzlegende Martha Graham. Über 14 Jahre unterrichtete Mortilla Music, Produktion und Theater- & Tanz-Begleitung am Department of Theater & Dance an der UC Santa Barbara.
Michael hat unter anderem Aufträge für das Chicago Symphony Orchestra und das Olympic Games Art Festival erfüllt. Mortillas Begleitmusiken wurden in den gesamten Vereinigten Staaten gespielt: Vom Weißen Haus bis zur AMPAS, vom Lincoln Center bis zur ersten Stummfilm-Internetübertragung (Charlie Chaplins THE RINK) Mortilla spielt international in Theatern und im Fernsehen.

Samstag, 23.08.2014

Silent Salon

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

Still from "The Immigrant"

 

Information

Samstag, 23. August, um 20.00 Uhr
CHRISTOPH BULL an der Orgel

Programm (zusammengestellt von Christoph Bull)

Buster Keaton in Cops (1922, 18 min.)
Koko’s Earth Control (Max Fleischer,1928, 6 min.)
A Trip To The Moon (Georges Méliès,1902, 15 min.)
Charlie Chaplin in Kid Auto Races At Venice (1914, 6 min.)
Charlie Chaplin in The Immigrant (1917, 24 min.)

Christoph Bull gilt einzigartiger Organist, der gleichermaßen versiert ist in klassischer wie populärer Musik. Bull spielte in Europa, den Vereinigten Staaten, in El Salvador, Russland und Indien in Konzerthäuser wie der Walt Disney Concert Hall in LA, dem Lincoln Center in NYC, den Kathedralen in Moskau, Salzburg und Saint-Denis. Das hält ihn nicht davon ab, auch in kleinen Rockschuppen wie The Viper Room, The Roxy und The Whisky in Los Angeles zu spielen. Aus zahlreichen Wettbewerben ging Bull erfolgreich hervor, darunter bei Jugend Musiziert, beim Kammermusikwettbewerb in Bad Dürkheim, bei der Michael-Masser- und der Berklee-Songwriting-Competition und auch beim internationalen Orgelwettbewerb Marcello Galanti.

Dienstag, 09.09.2014

Re-Construction­

Los Angeles

Lovell Beach House, 2008, silk screen print on glass, 115-1/4 x 158-1/2 inches

Re-Construction­ 

The Temperature of Modernism

Ein Gespräch zwischen der ehemaligen Villa Aurora Stipendiatin Veronika Kellndorfer, Mark Lee und Merry Norris.

 
Veronika Kellndorfer verwendet ihre Architekturfotografien von Los Angeles, Rom, Paris und seit neuestem Sao Paulo um Ansichten und Details als Siebdruck auf Glas zu drucken. Ihre Arbeiten sind Versatzstücke des Realen, die an öffentlichen und musealen Orten wiederkehren und damit unterschiedliche Räume und Zeiten miteinander verschränken, eine Spurensuche. Dieses Buch rekurriert nun einerseits auf Kultarchitekturbücher aus den 1960er- und 70er-Jahren, veranschaulicht aber zugleich auch, wie die Künstlerin verschiedene Verfahren anwendet, um die verstörenden Potenziale und den ästhetischen Schein dieser architektonischen Ikonen sichtbar zu machen. Ein Verfahren, das Retro-Utopismus als Projektionsmaschine vorführt und das Gedächtnis als Zukunft figuriert.
 
Merry Norris Contemporary Art Los Angeles spezialisiert sich auf professionelle Beratungen im Kunstmarkt. Das Unternehmen kuratiert für private Sammler, öffentliche Einrichtungen, Bauunternehmen, Hotels und Anwaltskanzleien. Zu ihren Kunden gehören Los Angeles World Airports, UCLA, Los Angeles Center Studios, Los Angeles Central Library und das Los Angeles Convention Center.
 
Mark Lee ist Architekt und Mitbegründer eines der international beachtetsten Architekturbüros Kaliforniens: Johnston MarkLee gewann kürzlich den Wettbewerb für das Drawing Center der Menil Collection und wurde für sein Chile House mit dem Next LA Honor Arward ausgezeichnet. Mark Lee ist Autor zahlreicher Texte und unterrichtete an der Harvard University, der ETH Zürich, der Princeton University, der UCLA und an der TU Berlin.

 

Der Eintritt ist frei. RSVP wird vorausgesetzt.
Bitte reservieren Sie per Email über infola@villa-aurora.org oder Sie rufen an unter +1 310.454-4231

VILLA AURORA, 520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272
Parkmöglichkeiten gibt es auf Los Liones Drive, der, vom Pacific Coastal Highway aus gesehen, zwei Blocks den Sunset Blvd hinauf abgeht. Dort beginnt um 18.30 Uhr der Shuttleservice. Bitte parken Sie nicht auf den Parkplätzen des Topanga State Park.
Samstag, 13.09.2014

SOMMERFEST

Los Angeles

SOMMERFEST

Aus Gründen, auf die wir keinen Einfluss haben, muss unser Sommerfest in diesem Jahr leider ausfallen. Wir entschuldigen uns für alles Unannehmlichkeiten. 
 
Ticketbesitzer erhalten den vollen Kaufbetrag zurücküberwiesen.


Sonntag, 14.09.2014

Gerhard Falkner über Franz Kafka

Los Angeles

Gerhard Falkner / © A.P. Englert

Das Generalkonsulat der Tschechischen Republik und Villa Aurora präsentieren

Gerhard Falkner über Franz Kafka

Villa Aurora Stipendiat GERHARD FALKNER präsentiert ein Programm zu Franz Kafka, einem der einflussreichsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Film Clips, Performance und Lesungen in Deutsch und Englisch sind Teil der Veranstaltung konzipiert von Gerhard Falkner für den L.A.-Teil des MUTUAL INSPIRATIONS FESTIVALS. Das Festival ist eine jährliche Initiative der tschechischen Botschaft und befasst sich mit US–tschechichen kulturellen Verbindungen. Es stellt eine Persönlichkeit vor, die ihre Mitmenschen durch ihre Arbeit beeinflusst und inspiriert hat. Im Mittelpunkt dieses Jahres steht Franz Kafka.

Gerhard Falkner gehört zu den wichtigsten Schriftstellern unserer Zeit. Er ist Preisträger zahlreicher Literaturpreise und Gast in allen namhaften Künstlerresidenzen weltweit, wie z.B der Villa Massimo (Casa Baldi) in Rom, Schloss Solitude Stuttgart, Spycher Preis Schloss Leuk in der Schweitz, Kulturakademie Tarabya Istanbul und Villa Aurora. Sein jüngstes Buch „Pergamon Poems“, war eine Auftragsarbeit für das Pergamon Museum in Berlin und wurde mit Schauspielern der Berliner Schaubühne in fünf Videoclips übertragen.

VILLA AURORA, 520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272
Parkmöglichkeiten gibt es auf Los Liones Drive, der, vom Pacific Coastal Highway aus gesehen, zwei Blocks den Sunset Blvd hinauf abgeht. Dort beginnt um 15 Uhr der Shuttleservice. Bitte parken Sie nicht auf den Parkplätzen des Topanga State Park.
Montag, 15.09.2014

Jan Brandt

Los Angeles

Jan Brandt liest aus seinem Roman “Gegen die Welt"

Ein Dorf am entferntesten Rand Niedersachsen, nur wenige Kilometer von der Grenze zu Holland entfernt: Kühe grasen auf den Weiden, Landwirte pflügen ihre Felder, gelegentlich stört ein niedrig fliegendes Flugzeug die Ruhe. Blumen blühen hinter den getrimmten Thujenhecken, glänzende, frisch gewachste neue Autos stehen in den Einfahrten.

Dies ist die Welt in die Daniel Kuper Mitte der 1970er Jahre hineingeboren wird; ein schlaksiger, introvertierter Junge, der zu viel Fantasie und zu selten Gelegenheit hat, auch nur ein Fünkchen davon auszuleben. Bald spielen sich sonderbare Dinge ab, für die Kuper verantwortlich gemacht wird. Je mehr er versucht, die Anschuldigungen abzustreiten, desto tiefer verstrickt er sich. Kuper stellt sich dem Konflikt mit dem Dorf, seinen Einwohner und ihren Traditionen, der Enge und Nähe.

Jan Brandt wurde 1974 in Leer, Ostfriesland geboren. Er studierte Geschichte und Literaturwissenschaft in Köln, London und Berlin und absolvierte eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München. Sein literarisches Schreiben wurde mit zahlreichen Stipendien bedacht, u.a. mit Aufenthalten in Künstlerresidenzen wie dem Ledig House und Yaddo, New York. Kurzgeschichten Brandts wurden in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und in der „Süddeutschen Zeitung“ veröffentlicht. Sein Debüt „Gegen die Welt" (DuMont Verlag) stand auf der Auswahlliste des Deutschen Buchpreises für den besten Roman 2011 und wurde mit dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet. Sein zweiter Roman handelt von Deutschen, die nach Amerika emigrieren.

SKYLIGHT BOOKSTORE
1818 North Vermont Ave
L.A., 90027

www.skylightbooks.com
(323) 660-1175

Mittwoch, 17.09.2014

DICHTUNG. ZUGÄNGE UND AUSGÄNGE

Los Angeles

Gerhard Falkner © A.P. Englert

DICHTUNG. ZUGÄNGE UND AUSGÄNGE.

Robert von Hallberg, Professor für Literatur am Claremont McKenna College, und der Villa Aurora Stipendiat Gerhard Falkner diskutieren mögliche Zugänge zur Dichtung und Wege, sie wieder zu verlassen. Themen werden Beispielsweise Fragen sein, wie "welcher Sprachstil wofür?", "wie kann die poetische Sprache mehr mit weniger sagen?", und "wie kann man verschiedene Medien, wie zum Beispiel Film und Performance, einsetzen, um Dichtung zu kommunizieren und zu transformieren?".

Lesungen und verschiedene Video Clips von Falkners Arbeit sind Bestandteil der Veranstaltung.
Empfang im Anschluss.

Doheny Memorial Library Room 241

Mittwoch, 24.09.2014

DICHTUNG. ZUGÄNGE UND AUSGÄNGE II

Los Angeles

Gerhard Falkner / © A.P. Englert

DICHTUNG. ZUGÄNGE UND AUSGÄNGE.

Kurzfilme und Lesung, gefolgt von einem Workshop über literarische Übersetzung

Gerhard Falkner gehört zu den bedeutendsten Dichtern der Gegenwart. Er beschreibt sich selbst als Pilger oder Wanderer. Sein Werk wurde mit zahlreichen wichtigen Preisen ausgezeichnet. Er war Gast und Stipendiat internationaler Künstlerresidenzen, unter anderem der Villa Massimo Rom, Schloss Solitude Stuttgart, Spycher Preis Schloss Leuk Schweiz und der Kulturakademie Tarabya Istanbul.

Zu seinen Inspirationquellen gehören Städte, Natur und Gegensätze. Gerhard Falkner definiert sich selbst als Dichter zwischen Moderne und Postmoderne, als Dichter, der die Welt ums sich herum interpretiert.

Lesungen und verschiedene Video Clips von Falkners Arbeit sind Bestandteil der Veranstaltung.

Die Filme werden in deutsch mit englischen Untertiteln gezeigt. Die Gedichte werden auf deutsch vorgetragen. Diskussion und Workshop werden in englischer Sprache abgehalten.

Empfang im Anschluss.

Ort
Calstate Longbeach, Institut für Deutsche Sprache und Literatur, Raum AS 122
Donnerstag, 16.10.2014

Villa Aurora Nacht 2014

Berlin

Foto: © David von Becker

Villa Aurora Nacht 2014

Mit Gästen aus Kunst, Kultur und Politik feierten wir auch in diesem Jahr die Villa Aurora Nacht; diesmal in den Räumen der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Nach der Begrüßung des Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Hans-Gert Pöttering hielt John B. Emerson, US-Botschafter in Deutschland, eine Ansprache, in der er die Rolle der Villa Aurora im transatlantischen Dialog und in seiner Heimatstadt Los Angeles betonte. Dr. Günter Winands, Ministerialdirektor/Staatssekretär a.D., Vertreter der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, nahm wie seine Vorredner Stellung zum Transatlantischen Freihandelsabkommen und aktuellen Debatten im Verhältnis zwischen den USA und Deutschland.

In einer Videopräsentation stellten wir die Stipendiaten des 2015er Jahrgangs und einige ihrer Arbeiten vor. Im Anschluss an den offiziellen Teil luden wir zum Get-Together in den Clubräumen der Konrad-Adenauer-Stiftung und zeigten Kurzfilme der ehemaligen und zukünftigen Stipendiaten Axel Ranisch, Katrin Gebbe, Stefan Kriekhaus, Alice Agneskircher und David Sieveking.

Freitag, 24.10.2014

Review: Künstlerresidenzen

München

Foto: Goethe-Institut/Loredana La Rocca

Bedeutung von Künstlerresidenzen

Im Rahmen der Podiumsdiskussion "Das Atelier in der Fremde" sprachen Künstler, unter anderem Villa Fellows Albert Weis (2009), der Vorsitzende der Villa Aurora, Markus Klimmer (links im Bild), und andere Vertreter internationaler Fördereinrichtungen und politische Entscheidungsträger am 24. Oktober in der Akademie der Bildenden Künste in München über die Wirkung von Künstlerresidenzen für die auswärtige Kulturpolitik und die künstlerische Entwicklung.
 
 
Dienstag, 28.10.2014

LIFELINES: NEW YORK - BERLIN

Berlin

Edmund White / © K. Zielinski

Biografisches Gespräch mit Edmund White und Jörn Jacob Rohwer Ende Oktober 2014 im Schwulen Museum*

Jörn Jacob Rohwer, ehemaliger Stipendiat der Villa Aurora, hatte mit Edmund White bereits im Jahr 2000 ein Gespräch geführt, das in seinem gerade im SALIS Verlag erschienenen Buch DIE SEISMOGRAFIE DES FRAGENS veröffentlich wurde. Mit seinen Romanen und Essays zählt Edmund White zu den wichtigsten literarischen Stimmen des ausgehenden 20. und frühen 21. Jahrhunderts und gilt, spätestens seit Erscheinen seines Buchs THE JOY OF GAY SEX (1977), als Ikone der Homosexuellen-Bewegung.

Vor vollen Plätzen erzählte White nun von seinem Leben als homosexueller Mann vor und nach den Stonewall Riots, AIDS und der Einführung der Ehe für Homosexuelle in den USA. Seine Freundschaften zu Persönlichkeiten wie Michel Foucault oder Susan Sontag waren ebenso Thema wie sein Leben als US-amerikanischer Schriftsteller in Frankreich, wo er einige Jahre verbrachte. Mit Rohwer verbindet ihn die Leidenschaft für das Biografische. White verfasste preisgekrönte Biografien über Genet und Proust, Rohwer führte biografische Gespräche mit etlichen Personen der Zeitgeschichte. Lang anhaltender Applaus begleitete den Ausklang des vom Publizisten und Operndirektor Bernd Feuchtner moderierten Abends.

LIFELINES: NEW YORK - BERLIN

Berlin

Ein biographischer Abend mit Edmund White und Jörn Jacob Rohwer 

(Das Gespräch findet in englischer Sprache statt)

Eine Veranstaltung der Villa Aurora in Kooperation mit dem Schwulen Museum 
mit Unterstützung des Bruno Gmünder Verlags und des Salis Verlags
 
Moderation: Dr. Bernd Feuchtner
 

Mit seinen Romanen und Essays zählt Edmund White zu den wichtigsten literarischen Stimmen des ausgehenden 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Neben autobiografischen Romanen verfasste der 1940 in Cincinnati, Ohio, geborene White Biografien über Genet und Proust und Essays, die sich mit der homosexuellen Realität befassen. Er lebt in New York und unterrichtet als Professor für kreatives Schreiben an der Princeton University.

Jörn Jacob Rohwer, 1965 in Rendsburg geboren und seinerseits Autor - insbesondere von biografischen Gesprächen - begegnete White erstmals im Jahr 2000. Die Lebensentwürfe und Karrieren der beiden Schriftsteller könnten unterschiedlicher kaum sein, doch verbindet sie die Leidenschaft für das (Auto-)Biografische, dem auch in Rohwers jüngst erschienenen Band, "Die Seismografie des Fragens" - einer umfangreichen Sammlung biografischer Gespräche mit bedeutenden Persönlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft - eine spezifische Bedeutung zukommt.

Fast fünfzehn Jahre nach ihrem ersten Treffen in Paris finden beide Intellektuelle auf Einladung der Villa Aurora im Schwulen Museum von Berlin zusammen, um das Gespräch über Lebensentwürfe, Literatur und gemeinsame Freunde fortzusetzen.


Schwules Museum* Berlin
Lützowstraße 73, 10785 Berlin

Zum Facebook-Event

Eintritt: 6€ / 4€ oder nach Selbsteinschätzung

Freitag, 31.10.2014

VAMPIRE

Berlin

Film Still aus "Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens" / © Stiftung Deutsche Kinemathek

VAMPIRE

Halloween mit Ulrike Ottinger, Irm Hermann, Laurence Rickels und Eric Steinhauer

Der Vampir gehört unzweifelhaft zum morbiden Fundus psychischer Projektionen, doch was hat er mit alten Bibliotheken und Wunderkammern, dem Vegetarismus und mit Wien zu tun? All diesen Fragen und vielen mehr wird der transatlantische Vampirabend der Villa Aurora mit Vorträgen von Prof. Dr. Laurence Rickels, der eine Sammlung von "Vampire Lectures" veröffentlichte und Prof. Dr. Eric Steinhauer, dem eine "Vampyrologie für Bibliothekare" zuzuschreiben ist, nachgehen. Irm Hermann und andere lesen aus dem bisher unveröffentlichten Drehbuch „Die Blutgräfin“ von Ulrike Ottinger und Elfriede Jelinek und im Kurzfilm „Spout“ von Laurence Rickels zeigt sich einmal mehr: once you go with a vampire there’s no going back!

Die Veranstaltung ist für Besucher unter 12 Jahren nicht geeignet!

PROGRAMM
 

Der Vampir - ein Alptraum aus Fußnoten
Vortrag von Prof. Dr. Eric Steinhauer

von Ulrike Ottinger und Elfriede Jelinek
Szenische Lesung mit Irm Hermann
und Gespräch mit Ulrike Ottinger und Laurence Rickels
 

Der integrierte Vampir
Vortrag von Prof. Dr. Laurence Rickels

Film von Laurence Rickels und Alex Muñoz
Filmvorführung (30 Min.)

Freier Eintritt
Um Anmeldung wird gebeten unter infoberlin@villa-aurora.org oder 030 – 20 62 36 40

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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Leibniz-Saal
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

Donnerstag, 20.11.2014

Welcoming Reception

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

Teilnehmerinnen

Kerstin Cmelka
Kerstin Cmelka © Privat

In einem Kurzvortrag wird Kerstin Cmelka ihre Arbeit “Mikrodramen” präsentieren. “Mikrodramen” sind dramatische Kleinformen, die Cmelka als fortlaufende Serie von Live-Performances, Performance-Videos, Fotografien und Künstlerbüchern produziert. Sie erzeugt dabei einen Verhandlungs- und Kollaborationsprozess, zu dem sie befreundete Künstler als Laiendarsteller einlädt, ebenso wie professionelle Schauspieler, Musiker und Bekannte aus der Kunst- und Kulturszene.

Katrin Mayer
Katrin Mayer © Privat

Katrin Mayers Arbeiten thematisieren Schnittstellen zwischen Kunst, Forschung, Architektur, Display und Dekor. Der Künstlerin geht es dabei um ein Verweben visueller Texturen und Oberflächen mit ortsspezifischen räumlichen und historischen Kontexten, häufig unter genderpolitischen Fragestellungen.
Im Rahmen der Welcoming Reception wird Katrin Mayer ihre aktuellsten Arbeiten für die Kunsthalle Bielefeld, sowie für Ludlow38 in New York präsentieren. Mayers Arbeit in der Kunsthalle Bielefeld beschäftigt sich mit der Zusammenarbeit zwischen dem amerikanischen Architekten der Kunsthalle, Philip Johnson, und der Bauhaus-Textilkünstlerin Annie Albers, während ihre Arbeit in Ludlow38 die Geschichte der Lower East Side in den Jahren 1900-1915 als Zeit signifikanter politischer Umwälzungen für die Situation arbeitender Frauen behandelt.
Für weitere Informationen besuchen Sie ihre Webseite:
www.katrinmayer.net

Leonor Antunes
Leonor Antunes © Privat
Die Künstlerin über ihr Projekt:
“Ich interessiere mich im Besonderen für die Beziehung, die sich zwischen der Linie oder dem Garn und dem Körper als Maßeinheit ergründet und sich zudem durch die Relation zwischen der Größe des menschlichen Körpers und seiner räumlichen Umgebung definiert. Sowohl die Idee eines um die Finger gewickelten Fadens als Gedächtnisstütze, als auch die Beziehung des Körpers zu erbautem Raum durch die Verwendung eines sich innerhalb des Raums entwickelnden Elementes, welches eingesetzt und manipuliert wird, können als ein Seil angesehen werden, das durch sukzessive Knoten und Verschiebung eine Oberfläche definiert, welche wiederum Volumen definiert.”
Für weitere Informationen über die Arbeit der Künstlerin besuchen Sie die Webseiten:
Marina Khorkova
Marina Khorkova © Privat

Im Rahmen ihrer Doktorarbeit beschäftigt sich die Komponistin Marina Khorkova mit der Beziehung zwischen natürlichem Mehrklang und Erweiterungstechniken von Instrumenten. Khorkova wird den veränderten Klang eines durch Objekte zwischen Saiten und Klaviermechanik präparierten Pianos demonstrieren. Des Weiteren werden Videoprojektionen ihrer aktuellen Arbeiten über byzantinische Musik des 11. Jahrhundert sowie zum russischen Futurismus präsentiert.
Für einen Einblick in Marina Khorkovas Kompositionen besuchen Sie die Website: www.soundcloud.com

Donnerstag, 04.12.2014

Fellows&Friends @ Sticks & Stones

Berlin

Neue Nationalgalerie / © Froese

Sticks & Stones

Babette Marie Werner, Villa Aurora-Mitglied und Assistentin der Geschäftsleitung beim Verein der Freunde der Nationalgalerie, führte unsere Fellows&Friends Anfang Dezember durch den Glassaal der neuen Nationalgalerie. Die imposante Intervention STICKS & STONES aus 140 entrindeten, rund acht Meter hohen Fichten, die der britische Architekt David Chipperfield dort für die Dauer von drei Monaten eingerichtet hat, sei eine Auseinandersetzung mit der Architektur der Neuen Nationalgalerie, erläuterte Werner. STICKS & STONES ist auch der Prolog für die nun anstehende Sanierung des Gebäudes, für die David Chipperfield ebenfalls zuständig ist. "Für mich sind diese letzten Wochen auch Abschiednahme vom Mies-Bau", sagt Babette Marie Werner mit Blick auf die voraussichtliche Sanierungszeit von vier Jahren etwas schwer ums Herz.

 

Die Ausstellung läuft noch bis Ende Dezember.
Weitere Informationen auf www.davidchipperfieldinberlin.de

Dienstag, 09.12.2014

Marina Khorkova

Monk Space (4414 West 2nd St. Los Angeles, 90004)

 

Information

Tuesdays @ Monk Space präsentiert:

Villa Aurora Stipendiatin Marina Khorkova und Lyris Quartett

Tuesdays@MONK SPACE stellt die Avant-Garde Neuer Musik vor und richten interdisziplinäre Musikprogramme mit den besten Musikern und Künstlern, die die Kunstrichtung zu bieten hat, aus.

Marina Khorkova, Kompositionsstipendiatin der Villa im 4. Quartal, präsentiert eigene Kompositionen und Stücke so einflussreicher Komponisten wie Helmut Lachenmann und Carola Bauckholt.
Es spielen das Lyris Quartett, Gnarwhallaby, Pam Vliek und Elissa Johnston.

Programm
Einführung von Marina Khorkova
temA - Lachenmann
Hirn & Ei - Bauckholt
String Quartet - Khorkova
a_priori – Khorkova