Veranstaltungsarchiv Villa Aurora

2017

Sonntag, 15.01.2017

Eclectic Salon

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Information

Salastina + LACO

Lift Every Voice
Diese Saison ist die letzte für Jeffrey Kahane, dem musikalischen Leiter des Los Angeles Chamber Orchestra. Im Zentrum dieser Konzertreihe steht “Lift Every Voice,” ein dreiwöchiges Festival bestehend aus Konzerten, Gesprächen  und komunalen Initiativen unter der Leitung von Kahane . Themen wir Toleranz, Mitgefühl, Zusammenarbeit und Kreativität spielen die Hautprollen. Das Festival feiert die Macht der Musik und ermutigt zu gegeseitigem Verständnis und dem Gedanken dass Frieden machbar ist. Menschenrechtsverfechter wie Rabbi Joachim Prinz und Kurt Weill (Komponist) waren die Inspiratoren für “Lift Every Voice”.

Das Projekt beleuchtet die einzigartige Macht von Musik, Dialoge über schwierige moralische Themen auszulösen und Menschen aus verchiedensten Lebenssituationen zusammenzubringen um Interaktion und Verständnis über kulturelle Grenzen hinweg zu generieren.

Salastina fühlt sich geehrt, an einem derartig bedeutendem Festival teilnehmen zu können, mit einem volllendeten Musiker, Lehrer und Philanthrop, wie Kahane.

Programm
Kurt Weill: Streichquartett in B-Moll


Behzad Ranjbaran: Caprices für 2 Violinen

Benjamin Britten: Streichquartett Nr. 2 in C-Moll.

Künstler: Maia Jasper White und Kevin Kumar/Violinen, Meredith Crawford/ Viola, Peter Myers/ cello, Brian Lauritzen/Moderator

Samstag, 21.01.2017

Salon Sophie Charlotte 2017: Rebellionen, Revolutionen oder Reformen?

Berlin

Revolution: Sie können leider nicht zu Hause bleiben!

You will not be able to stay home, brother, mahnte Gil Scott-Heron 1970 in dem Song The Revolution will not be televised. Im Säulensaal der Akademie erkunden die ehemaligen Villa Aurora-Stipendiatinnen Tina Born, Kirsten Reese und Sabine Scho gemeinsam mit Martina Hefter beim diesjährigen Salon Sophie Charlotte Ursachen, Chancen und Risiken von Rebellionen, Revolutionen und Reformen. Die raumgreifenden Installationen von Tina Born und Kirsten Reese, sowie die Text-Tanzperformance von Sabine Scho und Martina Hefter haben keine Werbeunterbrechungen und werden nicht aufgezeichnet. Sie können daher leider nicht zu Hause bleiben!


Und wenn sie alle dich verschrein / so wickle in dich selbst dich ein - Matthias Claudius

Sabine Scho und Martina Hefter, Fotos: Matthias Holtmann und LCB

Sabine Scho und Martina Hefter

Die Text-Tanzperformance von Sabine Scho (Autorin) und Martina Hefter (Autorin/Tänzerin) nimmt sich Carl Philipp Moritz’ Magazin zur Erfahrungsseelenkunde als Quell eines Revolutionsgedankens vor, der weiß, zunächst geht der geheimnisvolle Weg nach innen, bevor man außen auf die Barrikaden geht: You gotta get in to get out. (Genesis)

19.30 / 21.30 Uhr je 20 Minuten


Kirsten Reese, Foto: Privat

...rrr!..!

Kirsten Reese

Die Installation macht Texte und auditives Quellenmaterial – Reden, Demonstrationen, Debatten – zu Revolutionen und Rebellionen von 1517 bis heute hörbar. Die Beiträge stammen aus historischen (Sound-)Archiven, dem Internet und sozialen Medien und erklingen aus 30 Lautsprecherwürfeln. Das Publikum kann sich den Lautsprechern individuell nähern und einzelnen Stimmen und historischen Situationen folgen, aber auch die Lautsprecher in immer neuen, unterschiedlichen Konstellationen zusammenstellen.


Tina Born, Foto: Eric Tschernow

Geist, 2016 / Weil    Deren    Reiche

Tina Born

Die Installation „Geist, 2016 / Weil    Deren    Reiche“ versieht die im Säulensaal der Akademie der Wissenschaften befindlichen großen Kugellampen mit Textzitaten von drei großen, weiblichen Persönlichkeiten und Pionierinnen in ihren jeweiligen Betätigungsfeldern. Es handelt sich um Zitate der französischen Philosophin und Sozialrevolutionärin Simone Weil (1909–1943), der amerikanischen Avantgarde-Regisseurin, Tänzerin und Filmtheoretikerin Maya Deren (1917–1961), und Maria Reiche (1903–1998), eine deutsche Mathematikerin, die über 50 Jahre ihres Lebens damit zubrachte die peruanischen Erdzeichnungen von Nazca systematisch zu erfassen, zu erforschen und sich für ihren Schutz und ihre Erhaltung einzusetzen.


Das gesamte Akademiegebäude am Gendarmenmarkt wird an diesem Abend von über 100 Mitwirkenden mit künstlerischen und wissenschaftlichen Beiträgen bespielt. Hier geht es zum Gesamtprogramm.

Zum Facebook-Event

Tickets: Der Eintritt ist frei.

Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Akademiegebäude am Gendarmenmarkt

Säulensaal, 2. OG

Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

 

Sonntag, 22.01.2017

Künstler im Exil

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Information

Kurt Weill, Bertolt Brecht, Arnold Schoenberg, Fritz Lang

Villa Aurora und das Center for the Art of Performance veranstalten einen Salon mit Diskussion über die außergerwöhnlichen Künstler, die vor und während des zweiten Weltkriegs in Los Angeles wohnten und arbeiteten. Das Programm steht im Kontext der LACO und CAP Zusammenarbeit der Vorführung von Kurt Weill’s "Lost in the Stars"
Der Nachmittag wird von Donna Rifkind moderiert. (Autorin des in Kürze erscheinenden Buches: The Sun and Her Stars: Salka Viertel and Hitler's Exiles in Hollywood.)

Weitere Teilnehmer sind Doris Berger, Kuratorin für Ausstellungen im Academy Museum of Motion Picture Arts and Sciences; Friedel Schmoranzer, Projektkoordinatorin der Villa Aurora; und Neal Brostoff, Musikproduzent, Lehrer und Gastprofessor für Jüdische Musik im UCLA Department für Musikethnologie.

Mit dem Zustrom von Flüchtlingen in den 30er Jahren, verwandelte sich Hollywood in eine Art  Athen. Es war so belebt wie das Florenz der Renaissance. Es war die Goldene Aera...was noch nie zuvor geschehen war und auch nie wieder geschehen wird. - S.N. Behrman

Mittwoch, 01.02.2017

Welcoming Reception

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Teilnehmer:innen

Stefan Goldmann
Stefan Goldmann, Photo: Stefan Botev

Der Komponist von elektronischer Musik Stefan Goldmann widmet sich sowohl Auftritten in Techno-Clubs als auch der Erweiterung der formalen Sprache von Techno auf breitere Kontexte, angefangen von komplizierten ortsspezifischen Auseinandersetzungen bis hin zu großen Musiktheater- und Performance-Arbeiten. Während seiner Zeit in der Villa Aurora arbeitet Stefan an einer Aufführung in der Ausstellung "Renaissance und Reformation" vom LACMA, für den 4. Februar. www.stefangoldmann.com

Haegue Yang

Haegue Yang ist eine südkoreanische Künstlerin, sie lebt in Berlin und Seoul.

Sie erarbeitet komplexe sensorische Installationen, Skulpturen und Videos, übersetzt ihre subjektiven Reflexionen von historischen oder zeitgenössischen Figuren und konkreten, heimischen Phänomenen in eine akribische Sprache der formalistischen Abstraktion.

Ihre Arbeiten sind oft Arrangements, die aufwändige, handwerkliche Techniken mit industriell hergestellten und handelsüblichen Produkten kombinieren.

Yang hat ihre Arbeiten in bedeutenden internationalen Ausstellungen gezeigt: La Biennale de Montréal, "The Grand Balcony" (2016), die 12. Sharjah Biennale (2015), die 9. Taipei Biennale (2014), dOCUMENTA (13) in Kassel (2012) und Die 53. Venedig Biennale (2009) als südkoreanische Vertreterin.

Ihre jüngsten Einzelausstellungen wurden in der Hamburger Kunsthalle (2016), dem Serralves Museum in Porto (2016), dem Centre Pompidou in Paris (2016), dem Ullens Zentrum für zeitgenössische Kunst in Peking (2015) und Leeum, dem Samsung Museum of Art in Seoul (2015), veranstaltet.

Yang wird ihre Praxis in der Villa Aurora durch ihre zahlreichen Publikationen und Künstlerbücher vorstellen, die Spiegelbilder ihres produktiven Schaffens in verschiedenen Sprachen sind, oft begleitet von Aufsätzen von prominenten Schriftstellern, Kuratoren und Designern.

Bertrand Flanet
Bertrand Flanet

Bertrand Flanet lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Er studierte Kunstgeschichte an der Marc Bloch Universität, Straßburg, Frankreich. Seit 2012 ist er Mitglied der Douglas Gordon Filmklasse an der Städelschule, Frankfurt am Main.

Zu den jüngsten Ausstellungen gehören: Jakarta Biennale 2015, Jakarta, Indonesia; Cosmic Disturbance, Gallery Schmidt&Handrup, Köln 2015; 24/7, IFFR Rotterdam, Netherlands, 2015; SUNdogs, Gallery Parisa Kind, Frankfurt am Main, 2014; Ma(r)king Territories, Haus für Elektronische Künste, Basel 2013; 2488, Langage Plus, Alma, Canada, 2013; Jeunes Premiers, Aubette, Strasbourg, Frankreich 2012; Yet what not say what happened?, Kunstverein Freiburg, 2012; Moments - A History of Performance in 10 acts, ZKM, Karlsruhe.

Während seines einmonatigen Aufenthalts in der Villa Aurora wird er Nachforschungen zur Kryonentechnik anstellen. Flanet sucht Verbindungen zwischen James Bedford, dem ersten Mann, der sich einfrieren lassen wollte und Walt Disney, von dem man dies zumindest munkelte.

Niklas Goldbach
Niklas Goldbach
Niklas Goldbach lebt und arbeitet in Berlin. Nach dem Studium der Soziologie an der Universität Bielefeld und "Fotografie und Video" an der Fachhochschule Bielefeld absolvierte er 2005 ein Meisterschülerstudium an der Universität der Künste Berlin. Im Jahr 2005 erhielt er den Fulbright Grant New York und besuchte das MFA Programm des Hunter College, New York City im Jahr 2006.

Niklas Goldbach wurde mit mehreren Stipendien ausgezeichnet und präsentierte seine Videoinstallationen und fotografischen Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, unter anderen im Museum der Moderne, Salzburg, Museo Reina Sofia, Madrid, Mori-Art Museum, Tokyo, Neuer Berliner Kunstverein, im Museum der Schönen Künste, Taichung, im Centre Pompidou, Paris, Museum des 21. Jahrhunderts, dem Minsheng Kunstmuseum, Shanghai, Berlinische Galerie Museum für Zeitgenössische Kunst Berlin und auf dem Kurzfilm Festival Oberhausen. - www.niklasgoldbach.de

 

Carolina Hellsgård
Carolina Hellsgård

Carolina Hellsgård ist in Stockholm geboren und studierte an der Universität der Künste in Berlin und als DAAD Stipendiatin an der Cal Arts. Ihr Debütfilm WANJA hatte seine Weltpremiere auf der Berlinale 2015 und wurde für den Preis 'Bester Erstlingsfilm' nominiert. Weiterhin lief der Film auf zahlreichen internationalen Filmfestivals, u.a. in Sao Paulo, Montreal, Göteborg und Austin. WANJA gewann als 'Bester Debütfilm' bei den Biberacher Filmfestspielen und als 'Bestes Drehbuch' auf dem Valletta Filmfestival, Malta. WANJA hatte im Sommer 2016 seinen deutschen Kinostart.

Während der Zeit in der Villa Aurora plant Carolina Hellsgård das Drehbuch für ein Science-Fiction Drama über die heutige Weltlage, fertig zu stellen. - www.hellsgard.com

Michael Roth
Michael Roth

Michael Roth begann seine wissenschaftliche und kuratorische Karriere als Assistenzkurator am Landesmuseum Württemberg in Stuttgart und als Kurator für Kunst und Geschichte im Ulmer Museum. Dort organisierte er verschiedene Ausstellungen zum Thema der süddeutschen Kunst und Kunstgeschichte mit Skulpturen und Plastiken, Malereien, Buntglasmalereien, Kunstobjekten, Drucken und Zeichnungen aus dem späten Mittelalter bis hin zum frühen Klassizismus. Außerdem organisierte er Kunst- und Künstlershows aus dem 20. Jahrhundert, in der Tradition der Ulmer Hochschule für Gestaltung. Heute, als Chefkurator der Deutschen Kunst im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, fokussiert er das Gebiet der deutschen Zeichnungen, Beleuchtungen und Drucke bis 1800. In diesem Bereich organisiert er Ausstellungen und bearbeitet Katalog-Raisonnées basierend auf Werken von Georg Flegel, Albrecht Dürer und Matthias Grünewald. Zuletzt realisierte er eine Ausstellung über die Schrift als Bild, Kalligraphie und die Kunst des Schreibens aus dem frühen Mittelalter bis 1800. Derzeit ist er einer der Kuratoren der Staatlichen Museen zu Berlin, und bereitet die Ausstellung "Renaissance und Reformation“ vor über Deutsche Kunst im Zeitalter von „Dürer und Cranach" im Los Angeles County Museum.

Samstag, 04.02.2017

Stefan Goldmann

LACMA (Los Angeles County Museum of Art | Resnick Pavilion)

 

 

Information

Stefan Goldmann hat mehrere Alben und EPs bei international führenden Labels veröffentlicht und ist Mitbegründer von Macro. Er erhielt Auftragsarbeiten vom MaerzMusik Festival Berlin, von NyMusikk in Norwegen und vom BASF-Kulturprogramm und konzipierte ortsspezifische Performances für den Honen-in-Tempel in Kyoto, die St.-Lorenz-Kirche in Nürnberg und das UNESCO-Weltkulturerbe Zollverein in Essen. Zu seinen Festivalauftritten zählen Mutek Montreal, das Star Festival in Osaka, Unlock Buenos Aires und Club To Club in Turin, und er arbeitet regelmäßig mit dem Berliner Club Berghain an verschiedenen Projekten zusammen.

Partner

Diese Aufführung wird präsentiert von Villa Aurora – Los Angeles & Cyclone.

Dienstag, 28.02.2017

Carolina Hellsgård

Goethe-Institut Los Angeles (5750 Wilshire Blvd. Suite 100, Los Angeles, CA 90036)

 

 

Information

WANJA

Regie/Buch: Carolina Hellsgård, Deutschland, 2015, 87 Min. Deutsch, Englisch und Hebräisch mit englischen Untertiteln, Digital

Nach einem langen Gefängnisaufenthalt ist die 40-jährige Wanja bemüht, alles zu vermeiden, was sie zurück in die Sucht und in zwielichtige Kreise bringen könnte. Sie nimmt harmlose Jobs an, zunächst in einer Zoohandlung, weil sie sich gern um Tiere kümmert, später bei einem Trabrennstall, bezieht eine Sozialwohnung und trifft sich regelmäßig mit ihrem Bewährungshelfer. Bei der Arbeit auf der Trabrennbahn, wo sie für die Pflege der Pferde zuständig ist, lernt sie die 16-jährige, etwas widerspenstige Emma kennen. Bald empfindet Wanja Zuneigung zu dem aufgewühlten Mädchen, in dem sie die Wanja wiedererkennt, die sie einmal war, vor ihrer Gefängniszeit, mit exzessivem Alkoholkonsum, Drogen und allzu coolen Freunden. Anfangs gehen sich die beiden eher aus dem Weg, doch nach und nach taut Wanja in Emmas Nähe auf, und es entsteht eine zaghafte Freundschaft. Als Emma in Schwierigkeiten gerät, entscheidet sich Wanja zu handeln und sie zu retten.

Quelle: www.berlinale.de

 

 

Teilnehmerin

Carolina Hellsgård
Carolina Hellsgård

Carolina Hellsgård ist in Stockholm geboren und studierte an der Universität der Künste in Berlin und als DAAD Stipendiatin an der Cal Arts. Ihr Debütfilm WANJA hatte seine Weltpremiere auf der Berlinale 2015 und wurde für den Preis 'Bester Erstlingsfilm' nominiert. Weiterhin lief der Film auf zahlreichen internationalen Filmfestivals, u.a. in Sao Paulo, Montreal, Göteborg und Austin. WANJA gewann als 'Bester Debütfilm' bei den Biberacher Filmfestspielen und als 'Bestes Drehbuch' auf dem Valletta Filmfestival, Malta. WANJA hatte im Sommer 2016 seinen deutschen Kinostart. Während der Zeit in der Villa Aurora plant Carolina Hellsgård das Drehbuch für ein Science-Fiction Drama über die heutige Weltlage, fertig zu stellen.

Partner

Mit dieser Vorführung wird die Kollaboration „Villa @ Goethe“ fortgesetzt. Bei dieser Reihe bekommen die in der Villa Aurora lebenden Künstler die Gelegenheit, ihre vergangenen, aktuellen und zukünftigen Projekte hier am Goethe-Institut vorzustellen.

Donnerstag, 02.03.2017

Liebe Arbeit Exil - Ein Weill & Eisler-Liederabend

Berlin

Der szenisch-musikalische Abend LIEBE ARBEIT EXIL verfolgt die Entwicklung der beiden Komponisten Kurt Weill und Hanns Eisler auf dem Weg ihrer erfolgreichen Anfänge in Berlin bis zum Leben im Exil. Beide Komponisten werden in den 1920er Jahren bekannt als Brecht-Komponisten, beide flüchten in den 1930er Jahren vor den Nationalsozialisten ins US-amerikanische Exil.

Kurt Weill schreibt Musicals für den Broadway in New York. Hanns Eisler komponiert Filmmusik in Hollywood. Der Liederabend beleuchtet die Lebenswege der beiden Komponisten und den zeitgeschichtlichen Hintergrund mit ausgewählten Texten und Briefen.

Anna von Schrottenberg – Schauspiel und Gesang
Anna von Schrottenberg wurde in Zürich geboren und studierte Gesang am Konservatorium Zürich und Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Es folgten zahlreiche Engagements, unter anderem am Theater der Jungen Welt Leipzig und am Jungen Deutschen Theater Berlin. Seit 2009 lebt und arbeitet sie freischaffend in Berlin. Eigene Projekte umfassen zum Beispiel „despite eisler“, eine Bearbeitung von Eislers „Hollywood Liederbuch“ oder das Lied-Programm „mérite caché“, in dem sie Sprüche aus Laotses „Tao te king“ vertonte. Am 33. Stage Song Contest in Breslau / Polen erhielt sie 2012 den Spezialpreis der GEMA.
www.annavonschrottenberg.de

Matthew Rubenstein – Klavier
Matthew Rubenstein stammt aus Washington D.C. und studierte Klavier an der Manhattan School of Music, an der Universität von Illinois und der City University of New York. Er konzertierte in den USA, Brasilien und Deutschland in zahlreichen Solo- und Kammermusikaufführungen und gewann mehrere Preise bei internationalen Klavierwettbewerben. Bei cpo veröffentlichte er 2007 die erste komplette Aufnahme der Klavierwerke von Aribert Reimann. 2011 erschien bei Berlin Classics seine von Deutschlandradio Kultur produzierte CD „Berlin im Licht: Klaviermusik der Novembergruppe“, 2013 folgte ein weiteres Solo-Programm, diesmal mit Klavierwerken des Berliner Komponisten Heinz Tiessen, die im November 2015 als CD bei Toccata Classics erschienen sind.
www.matt-rubenstein.com


Eine Veranstaltung der Mendelssohn-Remise mit Unterstützung des Villa Aurora & Thomas Mann House e.V.

Mendelssohn-Remise
Jägerstraße 51
10117 Berlin

www.mendelssohn-remise.de

Eintritt: 14 / 11 Euro
Reservierungen unter: 030 – 81 70 47 26 oder reservierung@mendelssohn-remise.de

Donnerstag, 09.03.2017

Visar Morina

Goethe-Institut Los Angeles (5750 Wilshire Blvd. Suite 100, Los Angeles, CA 90036)

 

 

Information

Kosovo in den neunziger Jahren, noch vor dem serbischen Angriff und vor dem folgenden Krieg: Der zehnjährige Nori und sein Vater Gezim leben vom illegalen Verkauf geschmuggelter Zigaretten. Gezim will unbedingt nach Deutschland, auch wenn er dafür seinen Sohn bei Verwandten zurücklassen muss. Lange, aber am Ende doch vergeblich versucht Nori, bei seinem Vater zu bleiben. Schließlich begibt sich der Junge auf eine lange und gefährliche Flucht, um Gezim in Deutschland zu suchen. Das Wiedersehen hatten sich wohl beide anders vorgestellt; eine echte Chance auf eine bessere Zukunft ist nicht in Sicht.

 

 

Teilnehmer

Visar Morina
Visar Morina

Visar Morina schloss im Jahr 2009 sein Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln mit dem Film Der Schübling ab. Der mehrfach ausgezeichnete Kurzfilm feierte seine Premiere beim Filmfestival „Max-Ophüls-Preis“ und wurde auf ARTE ausgestrahlt. Sein letzter Kurzfilm Von Hunden und Tapeten feierte 2013 im Internationalen Wettbewerb in Locarno Premiere. Babai ist sein erster Langspielfilm. Visar Morina ist der Träger des MFG-Star 2016.

Partner

Mit dieser Vorführung wird die Kollaboration „Villa @ Goethe“ fortgesetzt. Bei dieser Reihe bekommen die in der Villa Aurora lebenden Künstler die Gelegenheit, ihre vergangenen, aktuellen und zukünftigen Projekte hier am Goethe-Institut vorzustellen.

Samstag, 11.03.2017

Eclectic Salon

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Information

CHERISH • CONSERVE • CONSIDER • CREATE

ZUM 100. GEBURTSTAG VON LOU HARRISON

Das Lightbulb Ensemble, eine neue American Gamelan Gruppe aus Santa Cruz, eröffnet die Feierlichkeiten mit einem 24-stündigen Geburtstagsmarathon im Harrison House in Joshua Tree. Fast alle 24 Konzerte dieser Saison präsentieren Musik von Harrison, manche widmen seiner Vision ein abendfüllendes Programm. Die LA Phil zeigt Yuval Sharons Neubearbeitung von Harrisons Oper "Young Caesar" in einer außergewöhnlichen Verschmelzung der ersten Gamelan-Version und der finalen Orchesterfassung. Mit einem frühen Klavierwerk feiert die UCLA Harrisons Zeit als Schüler von Arnold Schönberg in den 1940er Jahren. Villa Aurora präsentiert gezupfte Musik für Shamisen, Gitarre, Harfe & Mbiras. Monk Space spielt das The Varied Trio [benannt nach Harrisons faszinierendem Werk für Klavier, Violine & Schlagzeug) – und vieles, vieles mehr. Feiern Sie mit uns die "Noten zwischen den Noten" und ein doppeltes Jubiläum!

 

Program
Plucking Lou Harrison

Feiern Sie Lou Harrison’s 100. Geburtstag mit einem Bouquet gezupfter Werke von Grammy Gewinnerin Gloria Cheng/Harfe, John Schneider/Gitarren and TJ Troy/ Schlagzeug.

Dienstag, 14.03.2017

Carolina Hellsgård

Goethe-Institut Los Angeles (5750 Wilshire Blvd. Suite 100, Los Angeles, CA 90036)

 

 

Information

Regie/Buch: Carolina Hellsgård, Deutschland, 2015, 87 Min. Deutsch, Englisch und Hebräisch mit englischen Untertiteln, Digital

Nach einem langen Gefängnisaufenthalt ist die 40-jährige Wanja bemüht, alles zu vermeiden, was sie zurück in die Sucht und in zwielichtige Kreise bringen könnte. Sie nimmt harmlose Jobs an, zunächst in einer Zoohandlung, weil sie sich gern um Tiere kümmert, später bei einem Trabrennstall, bezieht eine Sozialwohnung und trifft sich regelmäßig mit ihrem Bewährungshelfer. Bei der Arbeit auf der Trabrennbahn, wo sie für die Pflege der Pferde zuständig ist, lernt sie die 16-jährige, etwas widerspenstige Emma kennen. Bald empfindet Wanja Zuneigung zu dem aufgewühlten Mädchen, in dem sie die Wanja wiedererkennt, die sie einmal war, vor ihrer Gefängniszeit, mit exzessivem Alkoholkonsum, Drogen und allzu coolen Freunden. Anfangs gehen sich die beiden eher aus dem Weg, doch nach und nach taut Wanja in Emmas Nähe auf, und es entsteht eine zaghafte Freundschaft. Als Emma in Schwierigkeiten gerät, entscheidet sich Wanja zu handeln und sie zu retten.

Quelle: www.berlinale.de

 

 

Teilnehmerin

Carolina Hellsgård
Carolina Hellsgård

Carolina Hellsgård ist in Stockholm geboren und studierte an der Universität der Künste in Berlin und als DAAD Stipendiatin an der Cal Arts. Ihr Debütfilm WANJA hatte seine Weltpremiere auf der Berlinale 2015 und wurde für den Preis 'Bester Erstlingsfilm' nominiert. Weiterhin lief der Film auf zahlreichen internationalen Filmfestivals, u.a. in Sao Paulo, Montreal, Göteborg und Austin. WANJA gewann als 'Bester Debütfilm' bei den Biberacher Filmfestspielen und als 'Bestes Drehbuch' auf dem Valletta Filmfestival, Malta. WANJA hatte im Sommer 2016 seinen deutschen Kinostart. Während der Zeit in der Villa Aurora plant Carolina Hellsgård das Drehbuch für ein Science-Fiction Drama über die heutige Weltlage, fertig zu stellen.

Partner

Mit dieser Vorführung wird die Kollaboration „Villa @ Goethe“ fortgesetzt. Bei dieser Reihe bekommen die in der Villa Aurora lebenden Künstler die Gelegenheit, ihre vergangenen, aktuellen und zukünftigen Projekte hier am Goethe-Institut vorzustellen.

Donnerstag, 16.03.2017

Niklas Goldbach

Goethe-Institut Los Angeles (5750 Wilshire Blvd. Suite 100, Los Angeles, CA 90036)

Niklas Goldbach © Privat

 

 

Information

Niklas Goldbach präseniert folgende Werke mit anschließender Diskussion:

  • HABITAT C3B 8:10 Min., Full HD, Stereo, 2008
  • THE WORLD 7:15 Min., HD Video, Stereo, 2012/2016
  • LAND OF THE SUN 11:35 Min., HD Video, Stereo, 2015  
  • FORM AND CONTROL: Boulevard De L’Europe 6:04 Min., HD Video, stereo, 2016
  • FORM AND CONTROL: Live at Revel 8:01 Min., HD video, stereo, 2016
  • FORM AND CONTROL: The Foundry 7:02 Min., HD video, stereo, 2017

 

 

Teilnehmer

NIKLAS GOLDBACH

NIKLAS GOLDBACH (*1973 in Witten) lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte u.a. Soziologie an der Universität Bielefeld, sowie ab 2000 Experimentelle Mediengestaltung der Universität der Künste, Berlin. Goldbach wurde in Einzel- und Gruppenausstellungen in aller Welt gezeigt, u. a. Museum der Moderne, Salzburg, Museo Reina Sofia, Madrid, Mori-Art Museum, Tokyo, n.b.k. Neuer Berliner Kunstverein.

 

Partner

Mit dieser Vorführung wird die Reihe „Villa @ Goethe“ fortgesetzt. Bei dieser Reihe bekommen die in der Villa Aurora lebenden Künstler die Gelegenheit, ihre vergangenen, aktuellen und zukünftigen Projekte hier am Goethe-Institut vorzustellen.

Dienstag, 28.03.2017

X – Vom Gelingen und Scheitern von Zukunftsprojekten

Berlin

X – Vom Gelingen und Scheitern von Zukunftsprojekten

Obi Felten, Foto: Winnie Wintermeyer/ Bearbeitung: VATMH

Am 28. März haben der Villa Aurora & Thomas Mann House e.V. und das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft zum Vortrag „X – Vom Gelingen und Scheitern von Zukunftsprojekten“ von Obi Felten eingeladen. Obi Felten ist „Head of getting moonshots ready for contact with the real world bei X, der sogenannten Moonshot-Fabrik von Alphabet“. Im Anschluß moderierte Alison Smale, Chefkorrespondentin der New York Times in Berlin, ein Gespräch mit Obi Felten und Markus Klimmer, Vorstandsvorsitzender des Villa Aurora & Thomas Mann House e.V. und Autor des Buches „#Digital Leadership - Wie Top-Manager in Deutschland den Wandel gestalten“.

Obi Felten arbeitet an innovativen Lösungen für die größten Herausforderungen unserer Zeit. Sie ist dafür verantwortlich, „X-Projekte aus dem Labor entweder in die Welt zu bringen oder sicherzustellen, dass sie schnell scheitern“. Es geht darum, mit neuen Technologien in einem absehbaren Zeitraum Lösungen von Problemen zu finden, die Menschen weltweit betreffen.

X repräsentiert, was Europäer so sehr an Silicon Valley fasziniert – Innovationsgeist, Mut und Dynamik. Im Gespräch mit Markus Klimmer ging es darum, wie es in Europa und insbesondere in Deutschland um die Innovationsfreude steht.

Wir Danken dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft für die Zusammenarbeit.

Sonntag, 23.04.2017

FELLOWS & Friends: George Condo

Berlin

George Condo. Confrontation

George Condo. Confrontation
Babette Werner führt durch die George Condo Ausstellung; Foto: Villa Aurora

Am vergangenen Sonntag haben wir zu einer Führung durch die Ausstellung „George Condo. Confrontation“ mit Vereinsmitglied und Kunsthistorikerin Babette Werner im Museum Berggruen eingeladen. In der knapp zweistündigen Führung durch die 25 Räume des Museums erhielten die Teilnehmer aus ehemaligen Fellows und Vereinsmitgliedern einen Einblick in das Werk des US-Malers.

Die Ausstellung setzt die Gemälde, Zeichnungen, Collagen und Skulpturen des Künstlers aus den frühen 1980er-Jahren bis heute in Beziehung zu Künstlern der Klassischen Moderne. In der Gegenüberstellung der Werke von Cézanne, Picasso, Matisse, Klee und Giacometti erscheinen Condos Akte, Stillleben und Porträts manchmal wie Persiflagen, ein andermal ähneln sie ihnen so sehr, dass seine eigene Handschrift kaum erkennbar ist. In vielen Arbeiten wird der große Humor des Künstlers deutlich, während andere durch ihre Schärfe oder Aggressivität wirken. Dem Künstler geht es darum Dinge zusammenzubringen und zu sehen, wie sie aufeinander reagieren. So gestaltete er zusammen mit dem kuratorischen Team des Hauses die Hängung der Gemälde und inszenierte seine Werke in Zusammenspiel mit den vorhandenen Meisterwerken.

Wir danken Babette Werner für ihre Führung.

Mittwoch, 10.05.2017

Vortrag und Lesung von Volker Weiß

Berlin

Die autoritäre Revolte

»Wer noch tiefer und analytischer in die Kultur der neuen Rechten vordringen will, dem sei die glänzende Studie des für den Sachbuch-Preis der Leipziger Buchmesse nominierten Historikers Volker Weiß empfohlen, der alle Facetten der autoritären Revolte und konservativen Revolution seziert.« – Claus Leggewie, Süddeutsche Zeitung, 21.03.2017

In seinem Buch „Die autoritäre Revolte. Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes“ (Klett-Cotta 2017) bietet der Historiker Volker Weiß die erste tiefgehende und historisch fundierte Diagnose der zeitgenössischen rechtspopulistischen Erscheinungen. Dabei beschreibt er das vielfältige Spektrum der rechten Bewegungen. Er zeigt: Gegenwärtig werden nationalistische Strömungen der Vergangenheit wieder aufgegriffen. Weiß geht den autoritären Vorstellungen nach und veranschaulicht die Übergänge vom Konservativismus zum Rechtspopulismus und zum Rechtsextremismus.

Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit vom Literaturhaus Berlin und dem Villa Aurora & Thomas Mann House e.V. Sie steht im Gedenken an die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933, bei der Studenten, Professoren und NSDAP-Mitglieder die Werke geächteter Autoren ins Feuer warfen.

Mit freundlicher Unterstützung des Klett-Cotta Verlags.


Der Eintritt ist frei
Um Anmeldung wird gebeten unter literaturhaus@literaturhaus-berlin.de oder telefonisch unter Tel. +49 (0)30 887 286 0

Literaturhaus Berlin
Fasanenstr.23, 10719 Berlin-Charlottenburg

Dienstag, 13.06.2017

FELLOWS & Friends: Alchemie

Berlin

Alchemie. Die große Kunst

Alchemie. Die große Kunst
Jörg Völlnagel führt durch die Ausstellung; Foto: Villa Aurora

Zahlreiche Alchemisten strebten die Nachahmung des göttlichen Schöpfungsaktes an oder sogar ihn übertreffen. Darin sei die Alchemie dem künstlerischen Schaffen Wesensverwandt, behauptet der Kurator der Ausstellung „Alchemie. Die große Kunst“ Jörg Völlnagel.

Mitte Juni luden wir daher unsere FELLOWS & Friends zur Kuratorenführung durch die Ausstellung in der Berliner Gemäldegalerie. Völlnagel führte unsere Gruppe von rund 20 Personen durch die umfangreiche Ausstellung mit mehr als 200 Exponaten aus über 3000 Jahren Kunst- und Kulturgeschichte bis heute. Darunter waren auch zwei Kunstwerke von Villa Aurora-Stipendiatin Sarah Schönfeld: Für ihr Werk „Hero’s Journey (Lamp)“ sammelte sie im Berliner „Berghain“ über mehrere Wochen 1000 Liter Urin, um anschließend einen großen Glastank damit zu befüllen. Der beleuchtete Tank verrät nichts von seinem profanen Inhalt, sondern wirkt durch die spezielle Beleuchtung von beiden Enden eher entrückt. Ihre zweite Arbeit zeigt Stoffe auf Filmmaterial in starker Vergrößerung und deutet auf den „Formwillen der Stoffe“ hin, einer Annahme in der Alchemie, derzufolge jeder Stoff in eine bestimmte Form strebe.

Wir danken Jörg Völlnagel für die Führung durch diese faszinierende Ausstellung.


„Alchemie. Die große Kunst“ ist noch bis 23. Juli in der Gemäldegalerie Berlin zu sehen.

Weitere Informationen

Samstag, 19.08.2017

Silent Salon

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Information

Teil 1: ON THE HOOF

Mighty Like A Moose 

Regie: Leo McCarey , 1926, 22 Min. digital, mit Charley Chase und Vivien Oakland, digital

Ein Ehepaar unterzieht sich, ohne Wissen des Partners, einer Schoenheitsopertation. Danach planen sie eine Affaire miteinander, ohne zu ahnen, wer hinter sich hinter der Fassade des anderen verbirgt.

Mighty Like A Moose wurde von der Library of Congress als zu restaurierender Film ausgewaehlt, da er als “kulturell, historisch und aesthetisch wichtiger Film" betrachtet wird.

 

The Goat

Regie: Buster Keaton, 1921, 27 Min. mit Buster Keaton and Malcom St. Clair, digital

Nach einer Reihe von Missverständnissen wird Buster für den Verbrecher Dead Shot Dan gehalten und eine Serie von Abenteuern nehmen ihren Lauf.

 

 

Teil 2: ON THE WING

Call of the Cuckoos

Regie: Clyde Bruckman, 1927, 17Mµin. mit Stan Laurel, Oliver Hardy, and Max Davidson |

Max Davidson und seine Familie leiden unter ihren verrueckten Nachbarn (Laurel, Hardy, Finlayson and Chase). Sie ziehen um, und stellen fest, dass die alten Nachbarn  ebenfalls umgezogen sind, und zwar ins Nebenhaus. (Laurel and Hardy Central)

 

Voice of the Nightingale

Regie: Wladyslaw Starewicz, 1925, 15 Min., starring Nina Star, digital

Diese märchenhafte Geschichte erzählt, warum Nachtigallen nur nachts singen.

Voice of the Nightingale ist eine Mischung aus nachkoloriertem Spielfilm und Passagen von “stop action Animation”.

 

 

 

Teilnehmer

Michael Mortilla

Michael Mortilla ist Komponist und Musiker, der seit Jarhzehnten Filmmusik zu allen Genres von Stummfilmen komponiert und improvisiert hat.Er arbeitet national und International mit vielen Filmorganisationen, u.s. mit der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Darüberhinaus arbeitete mit den legendären Choreographen Alvin Ailey und Martha Graham.

Donnerstag, 31.08.2017

Welcoming Reception

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Information

Sebastian Mez
Foto: Jennifer Marke

Sebastian Mez ist ein Filmemacher, Video- und Tonkünstler. Er studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg im Fachbereich Regie. Sein Experimentalfilm "Clean Up" wurde auf über 40 internationalen Festivals gezeigt und gewann zahlreiche Preise. Sein Hybridfilm "Ein Brief aus Deutschland", der sich auf ungewöhnliche Weise dem Thema Frauenhandel in Europa nähert, gewann beim Visions du Réel in Nyon 2011 den Hauptpreis für den besten mittellangen Film. „Metamorphosen“ war sein Abschlussfilm und zugleich erster Langfilm. Er beschäftigt sich mit einer geheim gehaltenen, atomaren Katastrophe im Südural. Er wurde bei der Berlinale 2013 uraufgeführt und nahm fortan auf mehr als 50 internationalen Festivals teil. "Substanz", eine Videokomposition aus bis zu 20 Layern, gewann u.a. den Förderpreis Schnitt beim Filmplus 2015 und wurde für den Förderpreis für Filmkunst der Nationalgalerie nominiert. Sebastian lebt und arbeitet in Berlin.

www.sebastianmez.com

Ignaz Schick

Ignaz Schick ist Turntablist, Klangkünstler, Performer, Komponist & Bildender Künstler.
Während der Schulzeit und nach einem Zusammentreffen mit Don Cherry Ausbildung zum Saxophonisten und zunächst v.a. aktiv in den Bereichen Free Jazz & Avant Rock. Gleichzeitig Beginn der intensiven Beschäftigung mit Mehrspurbandmaschinen, Plattenspielern und Experimente mit diversen Instrumentarien & Klangerzeugern. Studium an der Akademie der Bildenden Künste München sowie Assistenz beim Komponisten Josef Anton Riedl.
Seit 1995 arbeitet er hauptsächlich von Berlin aus, wo er wichtiger Bestandteil der sogenannten "Berlin Nouvelle Vague" und der jungen Echtzeitmusikszene wird. Mitte und Ende der 90er Jahre verschiebt sich sein Interesse und Betätigungsfeld immer mehr Richtung Live-Elektronik und nach Durchlaufen diverser elektronischer Instrumentarien (Hard- und Softwaresampling, Signal Processing, Field Recordings, ...) entwickelt er ein eigenständiges elektro-akustisches Set Up, die Rotating Surfaces.
Neben seinen sehr vielseitigen musikalischen Aktivitäten hat er sich ebenfalls als Kurator von Festivals experimenteller Musik einen Namen gemacht (Festival für Andere Musik, Erase & Reset, Time Shifts, TITO, Echtzeitmusiktage 2010, …) und betreibt das kleine Experimentalmusiklabel Zarek.

Schick tourt weltweit, solo oder mit Gruppen wie Perlonex, Phosphor, Berlin Sound Connective, Nighthawk Kitchen, Tree People, Splitter Orchestra, Ilog und vielen anderen.
Er hat zahlreiche Alben auf Labels wie Bad Alchemy, Boomslang Records, Charhizmha, Edition X, Improvised Music From Japan, Irrah, Le Petit Mignon, Mikroton, Nexsound, Non Visual Objects, Potlatch, Staalplaat und seinem eigenen Verlag Zarek veröffentlicht und mit über 100 international renommierten (Klang)Künstlern zusammengearbeitet - unter anderem mit solchen Ikonen wie Mwata Bowden, Don Cherry, Sven-Ake Johansson, Paul Lovens, Toshi Nakamura, Charlemagne Palestine, Andrea Parkins, Keith Rowe, Akira Sakata, Matthias Spahlinger oder Martin Tetreault.

Seit 2012 konzentriert er sich auf die Realisierung von Konzeptkompositionen und experimentellen Radiostücken. Parallel hat er eine Reihe von neuen Projekten mit einer jüngeren Generation von Berliner Musikern initiiert (Ilog, Yemen Breakfast, Radio Nightmares, Hawking, Overdue, KUDU, …) und komponiert für und arbeitet mit seinem 2013 gegründeten Workshopensemble Circuit Training (u.a. mit Tom Arthurs [tp], Benjamin Weidekamp [reeds], Ignaz Schick [turntables], Eliad Wagner [synths], Marta Zapparoli [tapes], Achim Kaufmann [piano], Klaus Kürvers [bass], Emilio Gordoa [vibes, perc], Alexandre Babel [perc.]).

Während seiner Zeit in Los Angeles wird er an einer 50-minütige radiophonen & elektro-akustischen Mehrkanalkomposition arbeiten, die sich vorallem aus Materalien, die während der Stipendienzeit im Großraum LA aufgezeichnet und gesammelt werden, speist.


www.soundcloud.com/ignazschick

Annette Streyl

Die in Hambug lebende Künstlerin Annette Streyl konzentriert sich auf den traditionellen und zeitgenössischen Umgang mit Skulptur.

Sie studierte an der Muthesiushochschule Kiel und der Hochschule für Bildende Künste bei Franz Erhard Walther. Während sich ihre Textilarbeiten mit repräsentativer Architektur auseinandersetzen, orientiert sie sich in der Steinbildhauerei an der Skulptur des Mittelalters und der europäischen Renaissance.

Streyls Arbeiten finden sich in privaten Sammlungen und Museen weltweit.

www.streyl.net/

Andreas Schäfer
Foto: Mirella Weingarten

Andreas Schäfer arbeitete nach dem Studium der Germanistik und Religionswissenschaft in Frankfurt/Main, Kassel und Berlin seit Mitte der Neunziger Jahre als Theaterkritiker und Kulturreporter für die „Berliner Zeitung“ und darauf für „Der Tagesspiegel“. Seit 2010 Schriftsteller und freier Autor.

Er veröffentlichte den Roman „Auf dem Weg nach Messara“ (Alexander Fest Verlag, 2002), der unter anderem mit dem Bremer Literaturförderpreis ausgezeichnet wurde. Sein Roman „Wir vier" (Dumont Verlag, 2010) stand auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis und erhielt den Anna Seghers Preis. Zuletzt erschien der Roman „Gesichter“ (Dumont Verlag, 2013), der auf die SWR-Bestenliste gewählt wurde. Er schreibt Artikel und Essays für Die Zeit und Zeitschriften wie Weltkunst und Architektur und Wohnung und entwickelt Magazine für Stiftungen. Daneben verfasste er zahlreiche Radiofeature, etwa über die Magie der Athener Nacht, die Kraft des leeren Theaterraums oder den Swimming Pool als Ort der Literatur. Andreas Schäfer lebt in Berlin.

 

Genoël von Lilienstern
Foto: Jenny Kropp

Genoël von Lilienstern studierte in Bremen und Berlin Komposition bei Younghi Pagh-Paan und Hanspeter Kyburz. Darüber hinaus studierte er am Institut für Sonologie Den Haag und an der Ensemble Modern Akademie Frankfurt. Er erhielt zahlreiche Stipendien, unter anderem von der UdK Graduiertenschule Berlin, der Cité Internationale des Arts Paris oder der Tokyo Wondersite.
Seine Kompositionen wurden von führenden intenationalen Ensembles wie dem Ensemble Intercontemporain, dem Ensemble Modern, den Neuen Vocalsolisten Stuttgart und dem SWR Orchester aufgeführt. Aufträge erhielt er für namhafte Konzerthäuser und Festivals wie das Ultraschall Festival Berlin, die Münchener Biennale, Qubit New York, Casa de la Musica Quito, Cité de la Musique Paris, Tokyo Arts Festival oder das HKW Berlin. Er erarbeitete auch Stücke für Roboter und Flugdrohnen.

Neuere Stücke von Genoël von Lilienstern wie "Couture", "The Purple Dinosaur" oder das Musiktheater "Speere Stein Klavier" sind Reflexionen über spezifische historische und soziale Konstellationen. Sein Fokus lag dabei über das konstruktive Moment der Komposition hinaus auf der Frage nach der Funktionalität und den Zielen der Musik.
Während seines Aufenthalts in der Villa Aurora wird Genoël von Lilienstern am Projekt „Tongva Song“ arbeiten. Darin geht es um eine Rechereche über die aktuelle Situation der Tongva Gabrieleños (der indigenen Bevölkerung des Los Angeles Basins), ihrer Bemühungen der „Language Revitalization" und um südkalifornische, ur-amerikanische Musiktraditionen.

Das Ergebnis dieser Recherche sollen möglicherweise eine Komposition oder eine musikalische Kollaboration sein.

www.soundcloud.com/genoel

Samstag, 09.09.2017

Sandeep Mukherjee

Berlin

Molting the fractured

Work in Progress: Molting the fractured

Den Ausgangspunkt für die Ausstellung „Molting the Fractured“ bildet ein BMW Mini Cooper, dessen Einzelteile, in Aluminium gepresst, als skulpturale Formen im Raum schweben. Das Auto ist aus unserer auf Mobilität ausgelegten Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Wenn wir einsteigen, umgibt es uns wie eine zweite Haut, die uns schützt, aber gleichzeitig den Rausch der Geschwindigkeit erst ermöglicht. Sandeep Mukherjee löst diese zweite Haut von ihrer ursprünglichen Form und macht sie mit seiner Installation in anderer Gestalt neu erfahrbar.

Sandeep Mukherjee, der in Los Angeles lebt und arbeitet, füllt mit seinen Installationen nicht nur ganze Ausstellungsräume, sondern macht diese Räume auch körperlich erfahrbar. Seine oft aus einzelnen Modulen bestehenden Arbeiten reagieren auf die Gegebenheiten des Raums, spielen mit Licht und Schatten und eröffnen je nach Standpunkt immer neue Blickwinkel. Sandeep Mukherjee ist Berlin Fellow der Villa Aurora im Jahr 2017.


Vernissage: Samstag, 09. September 2017, 18:00 bis 21:00 Uhr

Künstlergespräch: Donnerstag, den 14. September 2017, 19:00 Uhr. Dr. Jeni Fulton Kunsthistorikerin und Chefredakteurin Sleek Magazine mit dem Künstler. Der Eintritt ist frei, wir bitten um Voranmeldung unter berlin@68projects.com oder telefonisch unter 030 889 225 890.

Ausstellungsdaten: Samstag, 09. September bis Samstag, 04. November 2017

Ort: 68project, Fasanenstraße 68, 10719 Berlin


Eine Kooperation mit

Silent Salon

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Information

5. SILENT SALON mit Stummfilmen, begleitet auf der Villa Aurora Hausorgel

Samstag, den 9. September um 18.45 Uhr

UEBERRASCHUNGSFILM!

THE WHITE SHADOW

 

Regie: Graham Cutts, 1923, 45 min, mit Betty Compson, Clive Brook and Henry Victor, GB, digital

THE WHITE SHADOW ist Alfred Hitchcock’s erster Film als Regieassistent. Der atemberaubende Film galt als verloren, wurde aber in Neu Seeland wieder entdeckt und restauriert. Die zweite Premiere fand in der Academy of Motion Picture Arts and Sciences in Los Angeles statt. Die neue Filmmusik schrieb Michael Mortilla, der Kurator dieser Serie und Organist auf der Villa Hausorgel.

Die Geschichte dreht sich um Zwillingsschwestern: Eine ist moralisch und brav, die andere ein Freigeist, die nicht daran denkt sich durch Regeln und Taditionen einschraenken zu lassen. Aus Verzeiflung wird der Vater zum Trinker. Das Fass läuft über, als sich ein Freier in beide Schwestern verliebt ohne zu ahnen, dass es sich nicht um ein und dieselbe Person handelt. (imdb)

 

 

Teilnehmer

Michael Mortilla

Michael Mortilla ist Komponist und Musiker, der seit Jarhzehnten Filmmusik zu allen Genres von Stummfilmen komponiert und improvisiert hat.Er arbeitet national und International mit vielen Filmorganisationen, u.s. mit der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Darüberhinaus arbeitete mit den legendären Choreographen Alvin Ailey und Martha Graham.

Dienstag, 12.09.2017

la > x – Ausstellung und Filmfestival

Berlin

Anlässlich der seit 50 Jahren bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Los Angeles realisieren der Filmkurator Marc Glöde und der Sammler Axel Haubrok mit Unterstützung des Villa Aurora & Thomas Mann House e. V. unter dem Titel la > x ein Filmfestival und eine Ausstellung, in denen Künstlerpositionen aus Los Angeles im Fokus stehen.

Den Auftakt zu la > x bildet die Eröffnung der Ausstellung in der FAHRBEREITSCHAFT am 12. September 2017. Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden Arbeiten von Stephen Prina, Christopher Williams und Margaret Honda.

Das la > x Filmfestival präsentiert einen Tag lang Filme von Künstlern aus L. A. sowie Produktionen bei denen L. A. im Zentrum des Interesses stehen. Das Filmfestival wurde kuratiert von Filmwissenschaftler Dr. Marc Glöde. Gezeigt werden Arbeiten von Edgar Arceneaux, John Baldessari, James Benning, Morgan Fisher, Alex Hubbard, Rodney McMillian, Sarah Morris, Ryan Trecartin und Jennifer West. Die Filmpräsentationen werden durch Diskussionen zur Frage „Is Everything Political?“ und zu den Perspektiven der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Los Angeles ergänzt.

Um 21 Uhr beschließt der Konzeptkünstler, Filmemacher und Musiker Stephen Prina das Programm mit einem Konzert auf der Kino-Bühne.

Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei. Dies wird durch die Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei, des Medienboard Berlin-Brandenburg, des Villa Aurora & Thomas Mann House e.V., der Kanzlei Taylor Wessing und der Haubrok Foundation ermöglicht.

Weitere Informationen auf www.haubrok.org


 
Ausstellungseröffnung
Dienstag, 12. September 2017, 19–21 Uhr
FAHRBEREITSCHAFT, Herzbergstraße 40–43, 10365 Berlin
 
Die Ausstellung läuft vom 15. September bis zum 2. Dezember 2017.
Der Besuch ist Samstags ab 15 Uhr nach Anmeldung unter besuch@haubrok.org möglich.
Während der Berlin Art Week ist die Ausstellung am 15. September von 19–21 Uhr, am 16. und 17. September von 12–18 Uhr geöffnet.

 

Filmfestival
Mittwoch, 13. September 2017, 10 – 22 Uhr
Kino Arsenal – Institut für Film und Videokunst, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mittwoch, 13.09.2017

la > x – Filmfestival

Berlin

Anlässlich der seit 50 Jahren bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Los Angeles realisieren der Filmkurator Marc Glöde und der Sammler Axel Haubrok mit Unterstützung des Villa Aurora & Thomas Mann House e. V. unter dem Titel la > x ein Filmfestival und eine Ausstellung, in denen Künstlerpositionen aus Los Angeles im Fokus stehen.

Den Auftakt zu la > x bildet die Eröffnung der Ausstellung in der FAHRBEREITSCHAFT am 12. September 2017. Den Schwerpunkt der Ausstellung bilden Arbeiten von Stephen Prina, Christopher Williams und Margaret Honda.

Das la > x Filmfestival präsentiert einen Tag lang Filme von Künstlern aus L. A. sowie Produktionen bei denen L. A. im Zentrum des Interesses stehen. Das Filmfestival wurde kuratiert von Filmwissenschaftler Dr. Marc Glöde. Gezeigt werden Arbeiten von Edgar Arceneaux, John Baldessari, James Benning, Morgan Fisher, Alex Hubbard, Rodney McMillian, Sarah Morris, Ryan Trecartin und Jennifer West. Die Filmpräsentationen werden durch Diskussionen zur Frage „Is Everything Political?“ und zu den Perspektiven der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Los Angeles ergänzt.

Um 21 Uhr beschließt der Konzeptkünstler, Filmemacher und Musiker Stephen Prina das Programm mit einem Konzert auf der Kino-Bühne.

Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei. Dies wird durch die Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei, des Medienboard Berlin-Brandenburg, des Villa Aurora & Thomas Mann House e.V., der Kanzlei Taylor Wessing und der Haubrok Foundation ermöglicht.

Weitere Informationen auf www.haubrok.org


 
Ausstellungseröffnung
Dienstag, 12. September 2017, 19–21 Uhr
FAHRBEREITSCHAFT, Herzbergstraße 40–43, 10365 Berlin
 
Die Ausstellung läuft vom 15. September bis zum 2. Dezember 2017.
Der Besuch ist Samstags ab 15 Uhr nach Anmeldung unter besuch@haubrok.org möglich.
Während der Berlin Art Week ist die Ausstellung am 15. September von 19–21 Uhr, am 16. und 17. September von 12–18 Uhr geöffnet.

 

Filmfestival
Mittwoch, 13. September 2017, 10 – 22 Uhr
Kino Arsenal – Institut für Film und Videokunst, Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
 

Program

wednesday september 13, 2017
10 am – 10 pm

10.15 – 10.30 am
reception and introduction by curator marc glöde

10.30 – 11.30 am
rodney mcmillian
untitled (america) (2002), 2:45 min
preacher man (2015), 6:08 min
untitled (sheet performance) (2005), 3:41 min
a song for nat (2012), 6:00 min
untitled (the great society) I (2006), 16:14 min
a migration tale (2014-2015), 10:00 min
courtesy susanne vielmetter los angeles projects

11.30 am – 1.00 pm
james benning
farocki (2004), 77:00 min
courtesy neugerriemschneider, berlin

1.00 – 2.30 pm
ryan trecartin
a family finds entertainment (2004), 40:09 min
junior war (2013), 24:25 min
courtesy regen projects, los angeles and sprüth magers, berlin/los angeles

2.30 – 3.30 pm
alex hubbard
hit wave (2012), 4:25 min
courtesy galerie neu
feat.
julie becker: federal building (2002), 28:45 min
courtesy the estate and greene naftali, new york
new wave theatre with peter ivers vol.1 (1982), 28:00 min
courtesy the estate of david jove

3.30 – 4.30 pm
jennifer west
rainbow party on 70mm film (2008), 0:38 min
a 70mm film wearing thick heavy black liquid eyeliner that gets smeary (2008), 0:30 min
salt crystals spiral jetty dead sea five year film (2013), 0:54 min
spiral of time documentary film (2013), 9:01 min
pink beach red desert dream sand film (2017), 3:21 min
film title poem (2016), 35 min special short version
courtesy marc foxx, los angeles

4.30 – 5.30 pm
edgar arceneaux
until, until, until… (2015), 30:00 min
courtesy susanne vielmetter los angeles projects

5.30 – 6.15 pm
statements and projections
sister cities berlin / los angeles
discussion with esther keller (senatskanzlei berlin), philomene magers (sprüth magers), kirsten niehuus (medienboard berlin-brandenburg), annette rupp (villa aurora & thomas mann house), axel haubrok (haubrok collection)
moderated by tobias timm (die zeit)
held in german

6.15 – 6.45 pm
john baldessari
baldessari sings lewitt (1972), 12:38 min
courtesy sprüth magers, berlin/los angeles

6.45 – 7.45 pm
morgan fisher
() (2003), 21:00 min
picture and sound rushes (1973), 11:00 min
() (2003), 21:00 min
courtesy galerie buchholz, cologne/berlin/new york

7.45 – 8.30 pm
statements and projections
edgar arceneaux, jennifer west, morgan fisher
introduced by marc glöde

8.30 – 9.00 pm
sarah morris
los angeles (2004), 26:12 min
courtesy capitain petzel, berlin

9.00 pm onward
stephen prina
concert

Donnerstag, 14.09.2017

Artist Talk: Sandeep Mukherjee

Berlin

Molting the fractured

Work in Progress: Molting the fractured

Den Ausgangspunkt für die Ausstellung „Molting the Fractured“ bildet ein BMW Mini Cooper, dessen Einzelteile, in Aluminium gepresst, als skulpturale Formen im Raum schweben. Das Auto ist aus unserer auf Mobilität ausgelegten Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Wenn wir einsteigen, umgibt es uns wie eine zweite Haut, die uns schützt, aber gleichzeitig den Rausch der Geschwindigkeit erst ermöglicht. Sandeep Mukherjee löst diese zweite Haut von ihrer ursprünglichen Form und macht sie mit seiner Installation in anderer Gestalt neu erfahrbar.

Sandeep Mukherjee, der in Los Angeles lebt und arbeitet, füllt mit seinen Installationen nicht nur ganze Ausstellungsräume, sondern macht diese Räume auch körperlich erfahrbar. Seine oft aus einzelnen Modulen bestehenden Arbeiten reagieren auf die Gegebenheiten des Raums, spielen mit Licht und Schatten und eröffnen je nach Standpunkt immer neue Blickwinkel. Sandeep Mukherjee ist Berlin Fellow der Villa Aurora im Jahr 2017.


Vernissage: Samstag, 09. September 2017, 18:00 bis 21:00 Uhr

Künstlergespräch: Donnerstag, den 14. September 2017, 19:00 Uhr. Dr. Jeni Fulton Kunsthistorikerin und Chefredakteurin Sleek Magazine mit dem Künstler. Der Eintritt ist frei, wir bitten um Voranmeldung unter berlin@68projects.com oder telefonisch unter 030 889 225 890.

Ausstellungsdaten: Samstag, 09. September bis Samstag, 04. November 2017

Ort: 68project, Fasanenstraße 68, 10719 Berlin


Eine Kooperation mit

Donnerstag, 21.09.2017

VILLA @ GOETHE: Sebastian Mez

Goethe-Institut Los Angeles (5750 Wilshire Boulevard Suite 100 Los Angeles, CA 90036)

 

 

Information

Sebastian Mez wird folgende Filme präsentieren:

METAMORPHOSEN
Germany, 2013, 84 min., Russian (with English subtitles)
Regie/Produzent/Kamera: Sebastian Mez Asst. Regie/Dolmetscher: Renata Kosenko Schnitt: Katharina Fiedler Sound & Mixing: Levitate

Winterlandschaft mit Menschen im Südural in kontrastreichem Schwarzweiß. Aufnahmen, in deren Schönheit etwas Unheimliches gegenwärtig ist – nicht sichtbar, nicht hörbar und doch überdeutlich. Die Gegend entlang dem Lauf der Tetscha – ein Gebiet von rund 23.000 Quadratkilometern – ist eine der am stärksten radioaktiv belasteten Zonen der Erde: Durch den regulären Betrieb sowie durch mehrere, zum Teil schwere Störfälle in der kerntechnischen Anlage Majak, die seit 1948 abgeschottet von der Außenwelt in Betrieb ist, wurden Wasser, Erde und Luft verseucht und dort lebende Menschen einer permanenten Strahlenüberdosis ausgesetzt. Unglaublich auch, dass die Menschen in dieser Gegend noch nicht einmal von der gewaltigen chemischen Explosion von 1957 und den Folgen der radioaktiven Verseuchung gewarnt wurden.

Der Kyschtym-Unfall wird nach Tschernobyl und Fukushima als die drittschwerste Katastrophe in der Geschichte der Atomenergie angesehen. Inzwischen, 55 Jahre nach der Apokalypse, versuchen die Menschen, die hier leben, sich etwas mehr zu erkämpfen als nur das schlichte Überleben.

Quelle: 63. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)


CLEAN UP
Germany, 2008, 9 min., English (with English subtitles).
Schnitt: Sebastian Mez Kamera: Julia Schlingmann Szenenbild: Janine Dittmann Art Direction: Christoph Arni / Christian Trieloff / Sebastian Mez Produzent: Christoph Arni Cinematography: Christian Trieloff Sound Design: Sebastian Mez Regie: Sebastian Mez


Es ist seine Aufgabe, diesen besonderen Raum zu reinigen: Eine Exekutionskammer in einem staatlichen Gefängnis in den USA. Nach jeder Hinrichtung muss er diesen Ort in seinen Urzustand zurückbringen. Dieser Experimental-Kurzfilm eröffnet einen besondern Blick auf die Todesstrafe.

 

SEBASTIAN MEZ: Sebastian Mez ist ein Filmemacher, Video- und Tonkünstler. Er studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg im Fachbereich Regie. Sein Experimentalfilm "Clean Up" wurde auf über 40 internationalen Festivals gezeigt und gewann zahlreiche Preise. Sein Hybridfilm "Ein Brief aus Deutschland", der sich auf ungewöhnliche Weise dem Thema Frauenhandel in Europa nähert, gewann beim Visions du Réel in Nyon 2011 den Hauptpreis für den besten mittellangen Film.

„Metamorphosen“ war sein Abschlussfilm und zugleich erster Langfilm. Er beschäftigt sich mit einer geheim gehaltenen, atomaren Katastrophe im Südural. Er wurde bei der Berlinale 2013 uraufgeführt und nahm fortan auf mehr als 50 internationalen Festivals teil. "Substanz", eine Videokomposition aus bis zu 20 Layern, gewann u.a. den Förderpreis Schnitt beim Filmplus 2015 und wurde für den Förderpreis für Filmkunst der Nationalgalerie nominiert. Sebastian lebt und arbeitet in Berlin.

Partners

Mit dieser Vorführung wird die Reihe „Villa @ Goethe“ fortgesetzt. Bei dieser Reihe bekommen die in der Villa Aurora lebenden Künstler die Gelegenheit, ihre vergangenen, aktuellen und zukünftigen Projekte hier am Goethe-Institut vorzustellen.

Samstag, 23.09.2017

Ignaz Schick: The music of the Berlin based turntablist, sound artist and composer

Los Angeles

Ignaz Schick - LA Times Vinyl Series

Ignaz Schick wird ein Solostück für Turntable und zwei Duette mit den in Los Angeles und Pasadena lebenden Musikern Joseph Hammer (Tape Machine) und Carolyn Chen (chinesische Zither, Elektronik).

Joseph Hammer ist eine Legende in der Experimentelle-Musik-Szene LAs. Neben der Aufführung ikonischen Solo-Musik auf Tape Machines war er auch Mitglied der renommierten Los Angeles Free Music Society. Carolyn Chen ist eine aufstrebender Komponistin zeitgenössischer Musik, die unter anderem an UCSD San Diego studierte. Mit der chinesischen Zither und Field Recordings tritt Sie auch als Live-Performerin auf. Dies wird ihr erstes gemeinsames Konzert sein.


Location
Villa Aurora, 520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272  

Der Eintritt ist frei
Anmeldungen über infola@vatmh.org oder 310.454-4231

Parkplätze finden Sie auf dem Los Liones Drive. Ein Shuttle Service steht ab 18 Uhr am Los Liones Drive, Ecke Sunset Blvd (zwei Blocks nordöstlich des Pacific Coast Highway) zur Verfügung.
Bitte parken Sie nicht auf dem Parkplatz des Topanga State Park.

Mittwoch, 04.10.2017

Philipp Lachenmann: DELPHI_Essentials

Los Angeles

Delphi_Essential_1 | © Philipp Lachenmann

Am 4. Oktober 2017 eröffnet die renommierte ACE-Galerie zusammen mit VATMH eine Ausstellung des bildenden Künstlers und ehemaligen Villa Aurora-Stipendiaten Philipp Lachenmann: „DELPHI_Essentials“. Sie zeigt Werke, die sich speziell auf LA und Berlin beziehen. Lachenmann gilt als einer der herausragenden Künstler seiner Generation.

Philipp Lachenmanns Werk setzt konsequent die wesentlichen Strukturen von Kunst frei, dekodiert die ihr anhaftenden Repräsentationsmuster innerhalb ihres unübersichtlichen Referenzmonopols, stellt ihre Strategien bloß und macht sie auf einer neuen Ebene lesbar. Dieser Ansatz verschiebt den Schwerpunkt vieler zeitgenössischer Kunstpraxen weg vom radikalen Relativismus der 90er Jahre, in eine Richtung, die sowohl Autorschaft als auch Engagement bestärkt. Auf dem Höhepunkt der Kunstsaison im Herbst ist die Lachenmann-Ausstellung die bislang erste, die den gesamten Galerieraum einnimmt.

Lachenmann studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Film bevor er ein Graduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien in Köln absolvierte. Seine Arbeit wurde auf der Shanghai Biennale (2004), im K21 in Düsseldorf (2008), im Hamburger Bahnhof in Berlin (2011), den Deichtorhallen Hamburg (2012), den KW Kunstwerke Berlin (2016); gescreent wurden Film von Lachenmann u. a. beim MIT Short Film Festival Boston (2008), beim IFFR Rotterdam, SIFF Seattle, SFIFF San Francisco (2009), dem NYFF New York (2010) und HKIFF Hongkong (2011). Lachenmann wurde mit dem Deutschen Akademischen Austauschprogramm (DAAD) New York (1998), einem Stipendium in Villa Aurora in Los Angeles (2003), der Villa Massimo in Rom (2012) und der Villa Tarabya Istanbul (2018) ausgezeichnet.


 

Reception: October 4, 2017

Runtime: October 4 - December 16, 2017

Location: ACE Gallery Los Angeles, 5514 Wilshire Blvd, Los Angeles, CA 90036

Donnerstag, 05.10.2017

100 years of Bauhaus: Wie wollen wir leben?

LOT 613 (613 Imperial St., Los Angeles, CA 90021)

 

 

Information

Das zweitägige Festival „Berlin Lab“ mit einem vielfältigen kulturellen Programm findet am 4. und 5. Oktober im LOT 613 im Arts District in Downtown LA statt. „Berlin Lab“ ist ein immersives Erlebnis, das die Verbundenheit und Synergie zwischen den Partnerstädten mit einem einzigartigen, seit fünf Jahrzehnten bestehenden Austausch zwischen den Metropolen feiert.

Vor fast 100 Jahren wurde in Deutschland das BAUHAUS gegründet, um neue Wege für die Gestaltung unseres Alltags zu beschreiten und eine neue, interdisziplinäre Denkweise zu vermitteln. Architekten, Künstler und Designer wie Walter Gropius, Paul Klee, Wassily Kandinsky, Gunta Stölzl, Luzia und Laszlo Moholy-Nagy prägten weltweit die Moderne. Die deutsche Exilkultur, insbesondere an der Westküste, hatte großen Einfluss auf das kulturelle Leben in den USA.

Im Berliner Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, der weltweit größten Sammlung historischer Originalobjekte und -dokumente des Bauhauses, wurde im Hinblick auf das hundertjährige Jubiläum im Jahr 2019 und die Wiedereröffnung des Bauhaus-Archivs in neuem Umfang im Jahr 2021 der Bauhaus-Rat Berlin e.V. als interdisziplinäre, diskursive Zukunftsplattform ins Leben gerufen, um die alte Bauhaus-Frage erneut zu stellen: „Wie wollen wir leben?“

 

 

Teilnehmer:innen

Kreatives Gespräch / Podiumsdiskussion mit

Thomas Willemeit, Graft Architects Berlin/Beijing/LA; Co-Kurator der Architekturbiennale in Venedig 2018

Van Bo Le Mentzel, Architekt und Aktivist, Kurator des interdisziplinären „Tiny Bauhaus Campus“ im Bauhaus-Archiv Berlin

Theresia Enzensberger, Bloggerin und Autorin von „Blaupause“, einem „historischen“ Roman über eine kreative Frau in der Welt des Bauhauses (Sommer 2017, Hanser, Deutschland)

Moderation: Alexandra von Stosch, Programmdirektorin des Bauhaus Council Berlin e. V. und Vorstandsmitglied der VATMH

Partners

Mit Unterstützung von Villa Aurora & Thomas Mann House e. V., der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und Berlin Partner.

Samstag, 14.10.2017

Transit Lounge Else

Los Angeles

© Else-Lasker-Schüler Gesellschaft e. V.

Transitraum Else ist ein internationales Projekt der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft (Wuppertal) in Zusammenarbeit mit dem "Zentrum für verfolgte Künste" (Solingen), entwickelt vom Künstlerduo Astronautenkost. Das Leben und das wundervolle Werk der Künstlerin Else Lasker-Schüler stehen dabei im Fokus. Die Schauspielerin Claudia Gahrke und der Regisseur Andreas Schäfer laden Menschen ein, Gedichte der bedeutendsten deutschen Lyrikerin zu sprechen.

40 renommierte Künstler haben sich bereits beteiligt - darunter Iain Glen, Bob Balaban, Elfriede Jelinek, Sigalit Landau, Tomi Ungerer und John Nettles - weitere kommen nun an ersten sechs Stationen live hinzu.

Wie ein Staat mit seinen Künstlern umgeht, ist ein Lackmustest für die Demokratie. Anhand der Dichterin Else Lasker-Schüler wird die Verfolgung einer Künstlerin und ihr Schicksal im Exil exemplarisch sichtbar.

In einer Mischung aus kurzen informativen Vorträgen, Lesung der Gedichte und Prosa von Else Lasker-Schüler auf Deutsch und in der jeweiligen Landessprache, geschieht dies zunächst in Städten wie Stockholm, New York und Los Angeles (Villa Aurora), in denen zahlreiche Künstler im Exil waren.

Das Projekt ist eine Hommage an die große Künstlerin, deren 150. Geburtstag 2019 gefeiert wird, und ein sinnliches Fest für die Freiheit der Kunst.

Schirmherr ist der Schauspieler Günter Lamprecht.

Die vierte Station ist am 14. Oktober 2017 um 19:00 Uhr in der Villa Aurora, die vor Ort auch Kooperationspartner des Projekts ist.  Mit Claudia Gahrke, Andreas Schäfer und Dr. Doris Berger. Die Hollywoodschauspielerin Lainie Kazan liest die Gedichte in englischer Übersetzung. Der Eintritt ist frei. Gefördert wird das Projekt vom Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland.

www.salle-de-transit.com

Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft

Am 23. November 1990 hatte der WDR-Journalist Hajo Jahn ein Dutzend Wuppertaler Bürger zur Gründung einer Else Lasker-Schüler-Gesellschaft eingeladen. Um Werk und Andenken einer der ungewöhnlichsten deutsch-jüdischen Künstlerinnen zu pflegen und eine neue, zeitgemäße Form der Erinnerungskultur zu initiieren: Gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit, für Toleranz.

In Berlin war die aus Wuppertal-Elberfeld stammende Else Lasker-Schüler berühmt geworden. Ihr Schicksal ist Metapher dafür, wie in der NS-Diktatur mit Intellektuellen umgegangen wurde: Sie flüchtete 1933 aus Deutschland; ihre Bücher und Theaterstücke wurden verboten; das Filmemachen war ihr als Jüdin verwehrt worden. Im Exil in der Schweiz hatte sie Schreibverbot . Später wurde ihr die Einreise verweigert.

Else Lasker-Schüler, alias Prinz von Theben, Abigail, Tino von Bagdad, Jussuf etc, hat sich viele Namen und Identitäten  zugelegt. Sie  war die erste Performerin, ist modern noch immer.

An das Schicksal der emigrierten und verfolgten Intellektuellen (Künstler, Natur- und Geisteswissen-schaftler, Journalisten und Schriftsteller, deren Bücher verbrannt, deren Kunstwerke zensiert und verboten wurden), erinnert die Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft in dieser Epoche großer Flüchtlingsströme mit ihren internationalen Foren von Prag und Breslau bis Catania und Jerusalem- inzwischen 21, das 22. Forum findet im Oktober 2017 am kulturträchtigen "Monte Verità in Ascona statt. Die ELS-Gesellschaft hat rund 1.200 Mitglieder, darunter viele prominente Künstler und Politiker. Mehr als ein Dutzend Almanache dokumentieren ihre Aktivitäten in Schulen, Uraufführungen von Theaterstücken und Kompositionen. Das von ihr initiierte "Zentrum für verfolgte Künste" arbeitet inzwischen unter dem Dach des Kunstmuseums Solingen.

Zentrum für verfolgte Künste

Das Zentrum für verfolgte Künste wurde 2015 im Kunstmuseum Solingen gegründet. Gesellschafter sind der  Landschaftsverband Rheinland und die Stadt Solingen.

Dieses Zentrum ist eine einmalige Einrichtung mit Bildern, Büchern und persönlichen Dokumenten aus der deutschen Kulturgeschichte der Zeit von 1914 bis 1989. Kern der Themen sind beide deutschen Diktaturen des 20. Jahrhunderts und deren Folgen.

Die Brücke zwischen der Verfolgung von Literatur und bildender Kunst entsteht durch die malende Dichterin Else Lasker-Schüler. Das Zentrum erhielt von der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft 23 Originalbilder, die 1937 als „entartet“ aus der Berliner Nationalgalerie beschlagnahmt worden waren. Es ist die größte Sammlung ihrer Zeichnungen außerhalb Israels. Von der Else-Lasker-Schüler-Stiftung „Verbrannte und verbannte Dichter/Künstler“ wurde die Exil-Literatur-„Sammlung Jürgen Serke“ in das Zentrum eingebracht

Astronautenkost

Claudia Gahrke, Schauspielausbildung in der Masterclass bei Actors Studio-Begründer Robert Lewis, Sprechausbildung bei Günter Wirth. Stipendiatin beim Berliner Theatertreffen. Zahlreiche Theaterrollen: u.a. Merteuil in Heiner Müllers „Quartett“ in London. Performances in Brüssel, Cambridge, Berlin und auf der EXPO2000, u.a. Ophelia in der Sound-Performance „Hamletmaschine“, Haus am Waldsee, Berlin. „Kitty Hawk“ in „Ich bin eine Mikrobe“ für die Fraunhofer-Gala „Fest der Forschung“ mit Herbert Fritsch in Dresden. Lesungen: u.a. „Von den Ewigkeiten zwischen den Vielen und den Wenigen“ - Alfred Döblin und Else-Lasker-Schüler mit Günter Lamprecht und „Alles ist Jazz“, von Lili Grün, im Rahmen des ersten „Festivals der verfolgten Künste“.  Auftritte mit Else-Lasker-Schüler-Vertonungen im Jüdischen Museum in Berlin und in Breslau. Gastspiele mit „LEBEN? ODER THEATER?“ von Charlotte Salomon in Wien, Berlin und Tel Aviv. Viele Hörspielrollen für den WDR. In 2011 erschien ihre CD „Die kreisende Weltfabrik“ mit Gedichten, Prosa und Briefen von Else Lasker-Schüler. 2014 Durs Grünbein-Rezitation für die Ausstellungseröffnung SOCKS FOR LIFE im EU-Parlament in Brüssel.

Andreas Schäfer ist Regisseur und Autor. Masterclass Regie bei Robert Lewis (Actors Studio). Produktionen in Israel, London, Barcelona, Berlin, Brüssel und auf der EXPO2000. Schäfer schreibt eine Essayreihe zu Kommunikation und Kunst im 21. Jahrhundert und Fachbuchbeiträge. Interviews mit Hellmuth Karasek, Prof. Michael Schirner, Bert Neumann, Denis Scheck, Tom Stromberg, Heike-Melba Fendel, Jan Hoet u.a.m. Seit 2009 ist er Chefredakteur des Magazins showcases. 2012 erschien ein Interviewband mit dem Titel. „Durch den menschlichen Kosmos“. 2011 führte er Regie bei der CD-Produktion „Die kreisende Weltfabrik“ von Else Lasker-Schüler. 2014 kuratiert er die Ausstellung SOCKS FOR LIFE u.a. mit Werken von René Böll, Elfriede Jelinek, Robert Wilson, Ruprecht von Kaufmann und Andrea K. Schlehwein im Europaparlament in Brüssel. Hierfür  erhielt er den European Best Event Award in Silber.

Lainie Kazan debütierte in einer Folge der Fernsehserie "Wagen 54, bitte melden" aus dem Jahr 1962. In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre nahm sie zudem vier Musikalben für das Plattenlabel MGM Records auf, auf denen sie unter anderem Songs von Burt Bacharach und Hal David sang. Im Kriminalfilm "Dayton's Devils" (1968) spielte sie neben Leslie Nielsen eine der größeren Rollen. Im Abenteuerdrama „Ein Kerl zum Pferdestehlen“ (1971) trat sie neben Yul Brynner und Jane Birkin auf. Nach einigen Rollen in Fernsehfilmen spielte sie im Filmdrama „Einer mit Herz“ (1982) von Francis Ford Coppola an der Seite von Raúl Juliá und Nastassja Kinski. In der Komödie „Ein Draufgänger in New York“ (1982) spielte Kazan an der Seite von Peter O’Toole. Für diese Rolle wurde sie im Jahr 1983 für den Golden Globe Award nominiert.  Ihre Auftritte in der Fernsehserie „Chefarzt Dr. Westphall“ in den Jahren 1987 und 1988 brachten ihr 1988 eine Nominierung für den Emmy. Sie trat im Musical „My Favorite Year“  anhand der früheren Komödie auf, wofür sie im Jahr 1993 für den Tony Award nominiert wurde. Im deutschsprachigen Raum ist sie vor allem in der Rolle als Tante Freida in der Serie „Die Nanny“ bekannt.

Ihre Rolle in der Komödie „My Big Fat Greek Wedding – Hochzeit auf griechisch“ (2002) brachte Kazan 2003 eine Nominierung für den Golden Satellite Award und – gemeinsam mit einigen anderen Darstellern – für den Screen Actors Guild Award.  In der 7. Staffel von der Serie Desperate Housewives war Kazan in einer Nebenrolle zu sehen.

Dr. Doris Berger ist Ausstellungskuratorin am Academy Museum of Motion Pictures in Los Angeles, davor war sie Kuratorin am Skirball Cultural Center, ein Getty Postdoc Fellow sowie Direktorin des Kunstverein Wolfsburg. Sie initiierte die PST LA/LA Ausstellung am Skirball Another Promised Land: Anita Brenner's Mexico (2017), kuratierte die Wanderausstellung Light & Noir: Exiles and Émigrés in Hollywood, 1933–1950 am Skirball (2014) und produzierte das Video Here and There: Artistic Exchange between California and Germany in the 1970s (2012). Berger ist die Autorin des Buches Projizierte Kunstgeschichte: Mythen und Images in den Filmbiografien über Jackson Pollock und Jean-Michel Basquiat (2009), Mit-Herausgeberin von Sexy Mythos. Selbst- und Fremdbilder von KünstlerInnen (2006) sowie Hrsg. von In, mit und zwischen den Räumen (2004). Sie publizierte Aufsätze im Bereich zwischen Kunst und Film, dem kulturellen Einfluss von Filmen, Genderstudien und Exilkultur im Goldenen Zeitalter von Hollywood.

ASTRONAUTENKOST | Es gilt das gesprochene Wort.
Andreas Schäfer, Kanalstraße 67, 42657 Solingen, Germany
Mobil +49 177 579 55 69, theartcore@gmx.net
www.salle-de-transit.com

Mittwoch, 18.10.2017

Eclectic Salon #2: Farewell to Ernst Toch's Bluethner Grand Piano

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

Villa Aurora: Salon | Photo: Thomas Mikusz

 

 

Information

Am Klavier: Anna Magdalena Kokits

Begrüssung: Lawrence Weschler, Autor und Enkel von Ernst Toch

Die Wienerin Anna Magdalena Kokits bekam schon als 4-jährige Klavierunterricht und studierte später am Wiener Konservatorium bei ihrem Lehrer und Mentor Alejandro Geberovich (*Buenos Aires, 1948). Noch als Teenager spielte in den grossen Konzertsälen Europas und produzierte Alben mit Sonaten von Hans Gál, Ernst Toch, Erich Zeisl und Karl Weigl. Sie widmet sich intensiv zeitgenössischer Klaviermusik, wobei sie besonders an der Wiederentdeckung weniger bekannter oder unterrepäsentierter Künstler interessiert ist. Ihre neue CD mit Solowerken für Klavier von Ernst Toch erschien im Juni 2017 bei Capriccio. Anna Magdalena gastiert in internationalrn Konzerthäusern und unterrichtet Masterklassen für junge Pianisten.

Lawrence Weschler ist der Enkel von Ernst Toch und Direktor der Ernst Toch Gesellschaft. Er arbeitete als Journalist 20 Jahre lang für The New Yorker, wo er eine Bandbreite von Polittragödien bis Kulturkomödien bediente. Er ist emeritierter Direktor des New York Institute for the Humanities an der NYU, das er von 2001bis 2013 leitete.
Er schrieb über 20 Bücher, inklusive Seeing is Forgetting the Name of the Thing Ones Sees (über den kalifornischen Künstler Robert Irwin), True to Life (über David Hockney), Mr. Wilson’s Cabinet of Wonder (über das Museum für Jurassic Technology); und Vermeer in Bosnia.
Auf seinerWebseite www.lawrenceweschler.com widmet er eine Sektion seinem Grossvater Ernst Toch und anderen Emigranten der Zeit in Los Angeles.

Ernst Toch (1887 – 1964) gehörte zu den meist gefeierten Komponisten in Weimar Deutschland. Nach seiner Flucht vor den Nazis nach Kalifornien, komponierte er weiter, aber seine Werke wurden wenig beachtet. Heute (…) finden seine Kompositionen endlich neue und lang überfällige Beachtung.

 

 

Programm

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
32 Variationen in in c-moll (1806)
Manuela Kerer (*1980)
Dla Rajun (2013)
Alexander von Zemlinsky (1871-1942)
Phantasien über Gedichte von Richard Dehmel op. 9 (1898)
Vivian Fung (*1975)
from Glimpses: I. Kotekan (2006 - rev. 2016)
Ernst Toch (1887-1964)
Capriccetti op. 36 (1925)
George Gershwin (1889-1937)
Rhapsodie in Blau, Solo Klavier Version (1924)

Montag, 23.10.2017

Eclectic Salon #3: Klezmer Connection Duo

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

Information

Die Musiker Georg Winkler (Klarinette) und Hubert Kellerer (Akkordeon) spannen einen kraftvollen wie auch sensiblen Bogen von stilisierter Klezmermusik über Mischformen (Jazz und klassische Moderne) bis zu traditionellem Klezmer. Auf einer ständigen Gratwanderung zwischen Lebensfreude, Traurigkeit und Sinnlichkeit entstehen virtuose Klanggemälde - wild, zärtlich, verrückt, frech, witzig, sphärisch. Das Winkler/Kellerer Duo gastiert in der ganzen Welt und gilt als eines der besten Klezmer Ensembles.

Auf dem Programm stehen Werke von Ernest Bloch (1880–1959), Erwin Schulhoff (1894–1942), Alexandre Tansman (1897–1986), Igor Strawinsky (1882–1971), Shalom Secunda (1894–1974) und traditionelle Klezmer Musik.

 

Teilnehmer

Georg Winkler

Georg Winkler studierte klassische Klarinette am Mozarteum in Salzburg. Erst vor einigen Jahren entdecke er Klezmer Musik und fand durch sie eine neue Art Musik zu interpretieren. Georg Winkler spielte in verschiedenen Orchestern, darunter das Mozarteum Orchester, das Orchester des Salzburger Doms, das Orchester Pro Musica, die Salzburger Kammersolisten und andere.

Hubert Kellerer

Hubert Kellerer studierte Musik und darstellende Künste und hat einen Master als Solist für Kammermusik. Seit 1993 unterrichtet er in Graz und Salzburg. Sein spezielles Engagement gilt dem Akkordeonduo ConTact. Seit Herbst 1997 spielten Hubert Kellerer und Roman Pechmann viele Konzerte mit zeitgenössischer Literatur und selbst transkribierten Werken. Seine große Leidenschaft ist Klezmer, inzwischen mit 18 Jahren Erfahrung mit der „Klezmer Connection“.

Samstag, 28.10.2017

Wie entsteht eine Stadt: Perspektiven aus Berlin und Los Angeles

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Information

Dieses Programm findet anlässlich des 50. Jahrestags der Städtepartnerschaft Berlin – Los Angeles statt. Im Rahmen dieses Programms findet im A+D Architecture and Design Museum in Los Angeles die Ausstellung Sergei Tchoban Architectural Drawings statt.

 

 

Teilnehmer:innen

Farooq Ameen

Farooq Ameen ist Gründer des Studios City Design, ein Architektur- und Stadtplanungsbüro mit Projekten in den USA und Asien. Ameen ist Vorstandsmitglied im A+D Architecture and Design Museum in Los Angeles und hält weltweit Vorträge wie z. B. im Bauhaus-Universität, Harvard und Columbia University. Ameen unterrichtete am Southern California Institute of Architecture (Los Angeles / Lugano), Woodbury University und an der Cal Poly und ist Autor verschiedener Fachbücher, wie “The South Asian Paradigm”, “deCoding Asian Urbanism” und “50 Under 5:0 Innovators of the 21st Century”.

Sergei Tchoban

Sergei Tchoban ist Partner bei Tchoban Voss Architekten mit Niederlassungen in Berlin, Dresden und Hamburg und Mitbegründer von SPEECH in Moskau. 2009 rief er die Tchoban Foundation – Museum für Architekturzeichnung in Berlin ins Leben. Viele seiner Bauten, wie z. B. Federation Tower in Moskau, das Benois-Haus in St. Petersburg, das Jüdische Kulturzentrum und die jüdische Synagoge Lubavitch und das Museum für Architekturzeichnung in Berlin sind weltweit bekannt. Tchoban genießt nicht nur als Architekt sondern auch als Kurator, Sammler und Zeichner internationale Anerkennung.

Peter Tokofsky

Peter Tokofsky ist Manager der akademischen Veranstaltungen im J. Paul Getty Museum und Professor an der University of California, Los Angeles (UCLA). Er leitet das UCLA-Sommer-Reiseprogramm in Deutschland und Österreich, das zum Ziel hat, den Studenten die Kunst- und Kulturszene von Berlin, München und Wien näherzubringen. Tokofsky ist in Los Angeles geboren und aufgewachsen und trägt zu zahlreichen Kultur- und Bildungsprogrammen der Stadt bei.

Donnerstag, 16.11.2017

Welcoming Reception

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Teilnehmer:innen

UTE WIELAND
Ute Wieland | Photo: Frank Polosek

Ute Wieland studiert zunächst Germanistik und Theaterwissenschaften, bevor sie ein Regiestudium an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) absolviert. Bereits für ihr Kinodebüt „Im Jahr der Schildkröte“ wurde sie 1989 für den Bundesfilmpreis nominiert.

Mit der Fußball-Komödie „FC Venus“ (2006) drehte Ute Wieland nach einigen Jahren reiner Fernseharbeit erneut einen Kinofilm. 2008 folgte ihr nächster Kinofilm, „Freche Mädchen“.

Nach einem Zwischenspiel als „Tatort“-Regisseurin inszenierte Wieland 2010 mit „Freche Mädchen 2“ die Fortsetzung ihres Kinoerfolgs aus dem Jahr 2008. Anschließend drehte sie fürs Fernsehen den Zweiteiler „Deckname Luna“ (2012), über eine DDR-Bürgerin, die ins Visier der Stasi gerät und auch nach der Flucht in den Westen nicht zur Ruhe kommt. Der Film wurde für den Grimme-Preis nominiert.

Mit der Tragikomödie „Besser als nix“ meldete sich Wieland 2014 als Kinoregisseurin zurück. Der Film erzählt von einem Schulabbrecher und Außenseiter aus der Provinz, der versucht, seinem Leben eine Perspektive zu geben.

Wieland adaptierte Stefanie de Velascos Buch „Tigermilch“ für das Kino.

ANDREAS MAND

Andreas Mand schrieb unter anderem die Romane „Grovers Erfindung“ (1990), „Das rote Schiff“ (1994), „Kleinstadthelden“ (1996), „Paul und die Beatmaschine“ (2006) und „Der zweite Garten“ (2015). Im Tonfall heiter bis melancholisch schildern die locker verbundenen Bände das Alltagsleben in Städten wie Krefeld oder Minden. Mands typische Protagonisten sind Aktivisten der Subkultur, Künstler oder auch Kinder. Er hat außerdem eine historische Studie über einen Rezitator in den 1930er Jahren verfasst („Der Traum des Konditors“, 1992) sowie zwei Theaterstücke. Über den neuen Roman „Der zweite Garten“ urteilt die Frankfurter Allgemeine Zeitung, dieser zeige den Autor „auf der Höhe seiner Kunst“. Der Kritiker der Süddeutschen Zeitung resümiert: „So ist er der potenzielle Kultautor einer verschwundenen Generation geworden…“

FLORIAN FISCHER
Florian Fischer | Photo: Jana Keuchel

Florian Fischer arbeitet künstlerisch-dokumentarisch mit den Medien Fotografie und Film. Er studierte Visuelle Kommunikation, Fotografie und Bildwissenschaften. Seine Diplomarbeit „Das Blaue vom Himmel“ wurde mit dem Aenne-Biermann-Preis für Deutsche Gegenwartsfotografie ausgezeichnet. Fischer war  künstlerischer Mitarbeiter der Hochschule Harz und absolvierte die Werkleitz Media Master Class. In Kooperation mit Johannes Krell entstand der Kurzfilm „Kaltes Tal“, der auf internationalen Filmfestivals aufgeführt wurde und u.a. mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold ausgezeichnet wurde.

www.flofischer.de

SENTHURAN VARATHARAJAH
Senthuran Varatharajah | Photo: Elif Kücük

Senthuran Varatharajah ist im Alter von vier Monaten mit seiner Familie nach Deutschland geflohen. Studium der Philosophie, ev. Theologie und Kulturwissenschaft in Marburg, Berlin und London. 2016 Veröffentlichung des Debütromans „Vor der Zunahme der Zeichen“ (S. Fischer), der u.a. mit dem 3Sat-Preis während der 38. Tage der deutschsprachigen Literatur, dem Alfred-Döblin-Stipendium der Berliner Akademie der Künste, dem Berliner Senatsstipendium, dem Kranichsteiner Literaturförderpreis, dem Bremer Literaturförderpreis, dem Chamisso-Förderpreis und dem Rauriser Literaturpreis ausgezeichnet wurde.

ALIDA TOTA
Alida Tota in Court | LSAPhoto

Alida Tota wurde in Kukës, Albanien geboren. Sie studierte Journalismus an der Universität von Tirana und ist Doktorandin in Diplomatie und Internationale Beziehungen.

Seit 1995 arbeitet sie als Journalistin und berichtete zwischen 1998 und 1999 als Korrespondentin und Dolmetscherin für internationale Fernsehsender und Zeitungen über den Kosovo-Konflikt und arbeitete für mehrere Radio- und Fernsehsender in Albanien und der Region.

Sie ist Expertin für den staatlichen Verwaltungsapparat, die Pressearbeit und die Abläufe in Koordinationsbüros hoher staatlicher Institutionen, wie dem Ministerrat und dem Parlament Albaniens.
Außerdem hatte sie das Amt der nationalen Koordinatorin für LGBT-Rechte in Albanien inne.
In den Jahren von 2008 bis 2013 unterrichtete sie Journalismus an der Albanischen Universität in Tirana.

Im August 2016 drehte sie eine Reportage über eine Mülldeponie in Tirana, nachdem dort ein jugendlicher Arbeiter aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen ums Leben gekommen war, ohne dass Arbeitsverträge, Versicherungen oder Sicherheitsvorkehrungen bestanden hätten. In der Reportage zeigte Tota einen vermutlich illegalen Vertrag, zwischen dem Bürgermeister Tiranas und dem privaten Betreiber der Deponie. Wenige Stunden nachdem sie den Bürgermeister von Tirana kontaktiert hatte, um seine Version der Vorgänge zu erfahren, wurde sie von einem Vorgesetzten des Senders angerufen, der zu einem früheren Zeitpunkt beim Bürgermeister angestellt war, und aufgefordert, ihre Recherchen einzustellen. Am darauffolgenden Tag wurde sie entlassen. Daraufhin klagte sie ihren Arbeitgeber an wegen ausstehender Lohnzahlungen und um ihr Recht auf Meinungsfreiheit zu verteidigen. Nachdem ihre Familie Morddrohungen erhielt, flohen sie für einige Monate ins Exil nach Schweden. 2017 kehrten sie nach Albanien zurück, wo Alida ihre Anklage wieder aufnahm und schließlich Ende October gewann.

Donnerstag, 30.11.2017

Villa @ Goethe: Senthuran Varatharajah

Los Angeles

Senthuran Varatharajah | Foto: Elif Kücük

Autor und Villa Aurora Stipendiat Senthuran Varatharajah liest Ausschnitte (auf englisch) aus seinem Roman Vor der Zunahme der Zeichen

Vor der Zunahme der Zeichen
Durch Zufall beginnen Senthil Vasuthevan und Valmira Surroi ein Gespräch auf Facebook. Er lebt als Doktorand der Philosophie in Berlin, sie studiert Kunstgeschichte in Marburg. Sieben Tage lang erzählen sie sich von ihrem Leben, ohne sich zu begegnen. Ihre Nachrichten handeln von ihren Familien und ihrer Flucht aus Bürgerkriegsgebieten, von ihrer Kindheit im Asylbewerberheim und ihrer Schul- und Studienzeit. Hochreflektiert schreibt Senthuran Varatharajah in seinem Debütroman über Herkunft und Ankunft, über Erinnern und Vergessen und über die Brüche in Biographien, die erst nach einiger Zeit sichtbar werden.

“Villa @ Goethe”
Mit dieser Lesung wird die Reihe „Villa @ Goethe“ fortgesetzt. Darin stellen die in der Villa Aurora lebenden Künstler/-innen die Gelegenheit, ihre vergangenen, aktuellen und zukünftigen Projekte am Goethe-Institut Los Angeles vor.


Location
Goethe-Institut Los Angeles, 5750 Wilshire Blvd #100, Los Angeles, CA 90036

Der Eintritt ist frei
Please RSVP via EVENTBRITE

$1 ermäßigtes Parken (gilt nur für Veranstaltungen) ab 18:00 Uhr an Wochentagen und den ganzen Tag an Wochenenden (Tiefgarage Wilshire Courtyard West-P1).

WEITERE INFORMATIONEN


Samstag, 02.12.2017

1550 SAN REMO DRIVE

Los Angeles

Video, 17:50 Min, HD Video, Stereo, 2017 (Englisch, Deutsch)

1550 SAN REMO DRIVE wurde im Februar 2017 auf dem Grundstück des Thomas Mann Hauses im kalifornischen Pacific Palisades gedreht. Es beinhaltet Zitate von JR Davidson, Thomas Mann und den Immobilienfirmen, die das Haus auf den Markt brachten, bevor es von der Deutschen Bundesregierung im November 2016 für 13,25 Millionen Dollar gekauft wurde.

“Das Thomas Mann Haus (1550 San Remo Drive in Pacific Palisades, Los Angeles, Kalifornien), wurde von dem modernistischen Architekten JR Davidson für den deutschen Schriftsteller Thomas Mann im Jahre 1941 gebaut. Mann lebte von 1942 bis 1952 im kalifornischen Exil, bevor er in die Schweiz emigrierte, wo er die letzten drei Jahre seines Lebens verbrachte. Von 2012 an wurde es für $15,000 im Monat vermietet und im Jahr 2016 schließlich für $16,995,000 als Abbruch-Objekt zum Verkauf angeboten. Das Haus ist 460 m2 gross und befindet sich auf einem 4047 m2 großen Grundstück. Die Tatsachen, dass Thomas Mann das Haus bauen ließ und auch bewohnte, blieben unerwähnt. Das Haus steht nicht unter Denkmalschutz. (Quelle: en.wikipedia.org/wiki/Thomas_Mann_House)

Das Projekt wurde von Villa Aurora & Thomas Mann House e. V. gefördert.


RUNTIME
2. Dezember bis 1. January
 
LOCATION
BUILDING BRIDGES ART EXCHANGE
Bergamot Station Art Center
2525 Michigan Avenue, Unit F2
Santa Monica, CA 90404
 

Niklas Goldbach ist in Witten geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte Soziologie an der Universität in Bielefeld und Fotografie und Video an der Hochschule für angewandte Künste in Bielefeld. Seinen Masterabschluss machte er an der Hochschule der Künste in Berlin. Im Jahre 2005 erhielt er ein Fulbright Stipendium und absolvierte seinen Master of Fine Arts am Hunter College, New York City.

Niklas Goldbach erhielt verschiedene Stipendien (u.a. der Stiftung Kunstfonds Bonn 2010, Arbeitsstipendium Bildende Kunst des Berliner Senats 2013, Globalstipendium des Berliner Senats 2014, Dresdner Stipendium für Fotografie 2016) und zeigte seine Arbeiten in Einzel- und Gruppenausstellungen sowie auf Festivals, unter anderem im Museum der Moderne Salzburg, Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía (Madrid), Mori-Art Museum (Tokyo), Neuer Berliner Kunstverein n.b.k., Cornerhouse (Manchester), Documenta 14 public programs, National Taiwan Museum of Fine Arts (Taichung), Centre Pompidou (Paris), Berlinische Galerie Museum for Contemporary Art, Museum Ludwig (Köln) und dem Short Film Festival Oberhausen. Im Jahre 2014 wurde ihm der “Paula Modersohn Becker Preis” verliehen.

Niklas Goldbach war im ersten Quartal 2017 Stipendiat der Villa Aurora. Das Projekt "1550 San Remo Drive” begann während dieser Zeit.

www.niklasgoldbach.de

Freitag, 08.12.2017

"Auf nach Moskau!" – Reiseberichte aus dem Exil | Internationales Symposium

Berlin

Grenzübergang Negoreloe

Freitag, 8. Dezember

10.00 Uhr
Hermann Haarmann | Begrüßung

10:15 Uhr
Anne Hartmann und Inka Zahn | Phasen der Rußlandfaszination von 1917 bis 1937. Die deutschen und französischen „Pilger zum Roten Stern“

11:00 Uhr
Michael David-Fox | Soviet Approaches to Foreign and Domestic Intellectuals: From the Smenovekhovtsy to the Fellow-Travelers

12:00 Uhr
Christoph Hesse | Veränderte Perspektive: Der Emigrant als Handlungsreisender – Ervin Sinkós Roman eines Romans

15:00 Uhr
Michael Rohrwasser | Im Zeichen von Bündnispolitik und Volksfront – der Moskauer Schriftstellerkongreß und seine deutschen Gäste

16:00 Uhr
Falko Schmieder | „Dreams of a better life“: Ernst Blochs Weltflucht im Exil

17:00 Uhr
Manfred Jendryschik | „Totgesagt“. Berichte über das Exil in der Sowjetunion in DDR-Verlagen

18:00 Uhr
Hermann Beyer | Lesung von ausgewählten Reiseberichten

Samstag, 9. Dezember

10:00 Uhr
Die große Kontroverse: André Gide, Retour de l‘U.R.S.S. / Lion Feuchtwanger, Moskau 1937 - Thesen von Ian Wallace, Statements von Inka Zahn und Anne Hartmann

12:00 Uhr
Podiumsdiskussion mit Michael David-Fox, Reinhard Müller und Wilfried F. Schoeller, Moderation: Michael Rohrwasser | „Die revolutionäre Versuchung: Westliche Intellektuelle und die Sowjetunion der 1920er/30er Jahren“

Ende des Symposiums gegen 14:00 Uhr


„Auf nach Moskau!“ Reiseberichte aus dem Exil
Internationales Symposium
8. – 9. Dezember 2017

Literaturhaus Berlin
Fasanenstraße 23
10719 Berlin


Biobibliographische Angaben zu den Referenten

Michael David-Fox, Professor in the Edmund A. Walsh School of Foreign Service and the Department of History at George¬town University, and Scholarly Supervisor of the Centre for the History and Sociology of World War II at the Higher School of Economics in Moscow. He is winner of the 2016 Historia Nova Prize for Best Book on Russian Intellectual and Cultural History. Showcasing the Great Experiment: Cul-tural Diplomacy and Western Visitors to Soviet Russia, 1921-1941, Oxford: University Press (2011). The Soviet Gulag: Evidence, Interpretation, and Comparison (2016).

Hermann Haarmann, Dr. phil., habil., Seniorprofessor am Institut für Publizistik- und Kommunikati-onswissenschaft und zugleich Direktor des Instituts für Kommunikationsgeschichte und angewandte Kulturwissenschaften der FU Berlin, Lehre und For-schung zum deutschen Exil 1933-1945, Hrsg. der Schriftenreihe kommunikation & kultur und der akte exil. neue folge. Zuletzt: Briefe an Bertolt Brecht im Exil 1993-1949, Hrsg. mit Christoph Hesse, 3 Bde., Berlin: De Gruyter 2014.

Anne Hartmann, Dr. phil., Wissenschaftliche Mitar-beiterin am Seminar für Slavistik/Lot¬mann-Institut für russische Kultur der Ruhr-Universität Bochum. Forschungsschwerpunkte: Sowjetische ,Leitkultur’ in der SBZ und frühen DDR; Gulag-Literatur und das Konzept der ,Perekovka‘; deutsche Autoren und westliche Intellektuelle im sowjetischen Exil. Zuletzt erschienen: „Ich kam, ich sah, ich werde schreiben.“ Lion Feuchtwanger in Moskau 1937. Eine Dokumentation (akte exil. neue folge, hrsg. von Hermann Haarmann, Bd. 1). Göttingen: Wallstein 2017.

Christoph Hesse, Dr. phil., Film- und Literaturwis-senschaftler, Mitarbeiter des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der FU Berlin. Aktuelles Projekt: Edition des Briefwechsels zwischen Hermann Borchardt und George Grosz. Jüngste. Veröffentlichung: Briefe an Bertolt Brecht im Exil 1933-1949, Hrsg. (zusammen mit Hermann Haarmann), 3 Bde., Berlin: De Gruyter 2014; Filmexil Sowjetunion. Deutsche Emigranten in der sowjetischen Filmproduktion der 1930er und 1940er Jahre, München: et+k 2017.

Manfred Jendryschik, freier Schriftsteller, von 1990 bis 1996 Kulturdezernent der Stadt Dessau. Seit 1996 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Seit 2010 Co-Herausgeber der Edition Cornelius des Projekte-Verlag Cornelius in Halle.

Reinhard Müller, 1991-2008 wiss. Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung. Publikationen u.a.: Hrsg., Die Säuberung, Hamburg: Rowohlt 1991; Menschenfalle Moskau – Exil und stalinistische Verfolgung, Hamburg: Hamburger Edition 2001; Herbert Wehner. Moskau 1937, Hamburg: Hamburger Edition 2004; (zus. mit Bettina Nir-Vired, Irina Sherbakova, Olga Reznikova), Carola Neher. Ein Jahrhundertschicksal, Berlin: Lukas 2016.

Michael Rohrwasser, Dr. phil., habil., Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Wien; zahlreiche Gastprofessuren u.a. in Stanford, Colum-bus/USA, und Warschau. Arbeitsschwerpunkte: Spät¬romantik, Psychoanalyse-Literatur-Film, Wiener Moderne, Weimarer Republik, Exilliteratur, Kalter Krieg, DDR-Literatur. Publikationen (Auswahl): Die Literatur der Exkommunisten. Der Stalinismus und die Renegaten, Stuttgart: Metzler 1991, Kalter Krieg in Österreich. Literatur – Kunst - Kultur und der Kalte Krieg, Hrsg. zusammen mit Michael Hansel, Wien 2010.

Falko Schmieder, PD Dr., Kulturwissenschaftler, Privatdozent am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt Universität zu Berlin und wissenschaftli-cher Mitarbeiter am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin. Studium der Kommunika-tions- und Politikwissenschaft und Soziologie. Ver-öffentlichungen (Auswahl): Freud und Adorno. Zur Urgeschichte der Moderne, hrsg. (mit Christiane Kirchhoff, Berlin: Kadmos 2014; Begriffsgeschichte und historische Semantik. Ein kritisches Kompen-dium, Berlin: Suhrkamp 2016 (zusammen mit Ernst Müller).

Wilfried F. Schoeller, freier Schriftsteller, Literatur-kritiker sowie Honorarprofessor für die Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturkritik und Medien an der Universität Bremen. Veröffentlichungen (Auswahl): Nach Berlin! Reportagen, Frankfurt/Main: Schöffling 1999; Deutschland vor Ort. Geschichte, Mythen, Erinnerungen, München: dtv 2011; Alfred Döblin: Eine Biographie, München: Carl Hanser 2011; Franz Marc. Eine Biographie, München: Carl Hanser 2016

Inka Zahn, Dr. phil., Kulturwissenschaftlerin, Be-auftragte für Sprachkurse und stellv. Institutsleiterin am Goethe Institut Boston und später am Goethe Institut Brüssel, derzeit als Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut in Rotterdam. Promovierte zum Thema Reise als Begegnung mit dem Anderen? Französische Reiseberichte über Moskau in der Zwischenkriegszeit, Bielefeld: Aisthesis 2008; Mitherausgeberin des Sammelbandes Berlin, Paris, Moskau. Reiseliteraturen und die Metropolen, Bielefeld: Aisthesis 2005.

Ian Wallace, Emeritus Professor of German an der University of Bath, UK. Studium in Oxford, Tü-bingen und Heidelberg. Lehr- und Forschungstätig-keit in den USA, Schottland und England. Schwer-punkte: DDR-Literatur und Exil. Gründer und Herausgeber der Zeitschrift GDR Monitor (1979-2008). Präsident der International Feuchtwanger Society seit 2001. 2018 erscheint sein Aufsatz über den Roman Jud Süß in der englischen Übersetzung von Edwin und Wilma Muir.


Eine Veranstaltung des Instituts für Kommunikationsgeschichte der Freien Universität Berlin und des Literaturhaus Berlin

Mit Unterstützung von Stiftung Preußische Seehandlung, Freie Universität Berlin und Villa Aurora & Thomas Mann House e.V.


Sonntag, 17.12.2017

Eclectic Salon #4: Sounds Genius - Vivaldis DIE VIER JAHRESZEITEN

Los Angeles

Wegen der großen Nachfrage wiederholt das Salastina Kammerorchester eines der beliebtesten Werke der Musikgeschichte: Vivaldis Violinkonzert DIE VIER JAHRESZEITEn

Vivaldi verwob jedes der vier Konzerte mit einem, vermutlich von ihm verfassten, Sonnett und schaffte so ein narratives Element, das als früher Vorläufer der sogenannten “Programmmusik” angesehen wird.

Feiertagsempfang im Anschluss!


Programm

Concerto, No 1 in E-major, Op. 8, RV 269 "La primavera" (Frühling)

Conerto, No 2 in G-minor, Op. 8 RV 315 "L’estate" (Sommer)

Concerto Nr. 3 in F-minor, Op. 8, RV 293 "L’autunno" (Herbst)

Concerto Nr. 4 in F-minor Op. 8, RV 297 "L’inverno" (Winter)


Location
Villa Aurora, 520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272

Tickets
$32 online via salastina.org

Bitte Parken Sie auf Los Liones Drive. Ein Shuttle Service steht ab 14 Uhr am Los Liones Drive, Ecke Sunset Blvd (zwei Blocks nordöstlich des Pacific Coast Highway) zur Verfügung. Bitte parken Sie nicht auf dem Parkplatz des Topanga State Park.