Veranstaltungsarchiv Villa Aurora

2016

Samstag, 16.01.2016

Eclectic Salon

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Information

Ein Blick auf die musikalische Vielfalt L.A.s

Samstag, 16. Januar 20 Uhr: Varied Trio

Lou Harrison war zwar nicht der erste Komponist, der für Violine, Klavier und Perkussion schrieb, aber er schuf eines der beliebtesten und zeitlosesten Stücke für diese Kombination: Das Stück Varied Trio, von dem das Ensemble Varied Trio seinen Namen hat.

Der ECLECTIC SALON #1 nimmt das Stück Varied Trio als Ausgangspunkt und Inspiration für einen Abend mit Stücken aus den Jahrzehnten seit der Entstehung von Harrisons Meisterwerk. Im zwei Jahre später entstandenen Double Ikat gelingt es Paul Dresher, die Lyrik Harrisons mit einer minimalistischen Sensibilität zu verbinden. 1992 schrieb der japanische Komponist Tochi Ichiyanagi das einnehmend rhythmische Tanzstück Trio Interlink für die Musiker, die auch Harrisons Stück uraufführten. Teil des Abends in der Villa sind außerdem zwei Duos, die Anfang des 21. Jahrhunderts entstanden sind: Don Womacks An Infinite Moment basiert auf flüchtigen Bildern von Dingen, „things that cannot last but will always be there”, und Three Movements for Violin and Vibraphone, eine einfühlsame Interpretation der Musik von Johann Sebastian Bach durch den LA Phil Solopauker Joseph Pereira. Abgerundet wird das Programm mit der Premiere des, im Auftrag des Varied Trios geschriebenen, Stücks Memory Fragments von Tristan Koster.

Drei der besten Kammermusiker in Los Angeles bilden das Varied Trio. Yuri Inoo, Aron Kallay und Shalini Vijayan sind ein unerschrockenes Kammerensemble mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik. Ausflüge in Farbe, Rhythmus und Melodie werden aus der einzigartigen Verbindung von Violine, Klavier und Perkussion gewonnen. Das Repertoire des Trios reicht von Genreklassikern wie Lou Harrisons Varied Trio bis zu speziell für die Musiker geschriebenen neuen Stücken führender Komponisten der Gegenwart.

Samstag, 23.01.2016

Salon Sophie Charlotte 2016

Berlin

Leben wir wirklich in der „besten“ aller möglichen Welten? Und was heißt hier eigentlich „möglich“? Was fehlt, wenn alles bestens ist? Kommen wir ohne Utopien aus – politische, soziale, ökonomische oder ökologische? Was für Visionen haben Geflüchtete? Wie sind Gewalt und Terror vereinbar mit der Idee einer bestmöglichen Welt? Und was macht die beste aller möglichen Welten mit unserem Selbstverständnis? Gibt es ästhetische Rezepte für ein besseres Leben – für ein besseres Ich? Kann tatsächlich alles gut werden?

Über 100 Mitwirkende wagten beim „Salon Sophie Charlotte 2016“ Antworten auf diese Fragen: Astrophysiker, Kunsthistoriker und Menschenrechtstheoretiker, Schriftsteller, Filme macher und Musiker, Theologen, Mathematiker und Zukunftsforscher. Der Salon 2016 ist Gottfried Wilhelm Leibniz gewidmet. Er gründete – zusammen mit Kurfürstin Sophie Charlotte – um 1700 die Berliner Wissenschaftsakademie. Leibniz, der visionäre Denker, ermutigt uns bis heute zu Visionen. Er war es auch, der den Anstoß gab für die Frage nach der „besten aller möglichen Welten“.

Felicitas Hoppe hat eben eine Reise durch Amerika unternommen. Ihre Route war vorgegeben durch den Reisebericht des sowjetischen Schriftstellerduos Ilf und Petrow, die Mitte der 1930er Jahre, auf dem Höhepunkt des stalinistischen Terrors und der Great Depression, im Auftrag der Prawda eine viermonatige USA-Reise unternahmen. 70 Jahre später hat Felicitas Hoppe das literarisch-politische Klima der bipolaren Weltordnung neu überprüft.

Ihr Schriftstellerkollege Ingo Schulze, aufgewachsen in der DDR, reiste vor rund 20 Jahren in umgekehrter Richtung nach Russland, wo er einige Jahre lang eine Zeitung aufbaute. Im Gespräch vergleichen Sie ihre Erfahrungen mit dem Ost-West-Verhältnis im Wandel der Zeit: Zwei gegensätzlichen Imperien mit ihren jeweiligen Vorstellungen von einer besseren Welt.

Im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Ernst Osterkamp erörterten die beiden Schriftsteller vor rund 320 Zuschauern das Potenzial der ehemaligen UDSSR und der USA und als beste aller Welten.

Salon Sophie Charlotte 2016

Berlin

Leben wir wirklich in der „besten“ aller möglichen Welten? Und was heißt hier eigentlich „möglich“? Was fehlt, wenn alles bestens ist? Kommen wir ohne Utopien aus – politische, soziale, ökonomische oder ökologische? Was für Visionen haben Geflüchtete? Wie sind Gewalt und Terror vereinbar mit der Idee einer bestmöglichen Welt? Und was macht die beste aller möglichen Welten mit unserem Selbstverständnis? Gibt es ästhetische Rezepte für ein besseres Leben – für ein besseres Ich? Kann tatsächlich alles gut werden?

Über 100 Mitwirkende wagen beim „Salon Sophie Char lotte 2016“ Antworten auf diese Fragen: Astrophysiker, Kunsthistoriker und Menschenrechtstheoretiker, Schriftsteller, Filme macher und Musiker, Theologen, Mathematiker und Zukunftsforscher. Der Salon 2016 ist Gottfried Wilhelm Leibniz gewidmet. Er gründete – zusammen mit Kurfürstin Sophie Charlotte – um 1700 die Berliner Wissenschaftsakademie. Leibniz, der visionäre Denker, ermutigt uns bis heute zu Visionen. Er war es auch, der den Anstoß gab für die Frage nach der „besten aller möglichen Welten“.

In allen Räumen des Akademiegebäudes am Gendarmenmarkt werden an diesem Abend in künstlerisch-wissenschaftlichen Beiträgen alternative Welten verhandelt: Auch für Kinder und Jugendliche, für Liebhaber vergnüglicher Forschung und seriöser Wissenschaft, für Fans von Science Slams und Paternoster-Performances.

Imperien und bessere Welten

// 21.00 Uhr
// Felicitas Hoppe (Schriftstellerin, Stipendiatin der Villa Aurora)
// Ingo Schulze (Schriftsteller)
// Moderation: Ernst Osterkamp (Literaturwissenschaftler, HU Berlin, Akademiemitglied)

Felicitas Hoppe hat eben eine Reise durch Amerika unternommen. Ihre Route war vorgegeben durch den Reisebericht des sowjetischen Schriftstellerduos Ilf und Petrow, die Mitte der 1930er Jahre, auf dem Höhepunkt des stalinistischen Terrors und der Great Depression, im Auftrag der Prawda eine viermonatige USA-Reise unternahmen. 70 Jahre später hat Felicitas Hoppe das literarisch-politische Klima der bipolaren Weltordnung neu überprüft.

Ihr Schriftstellerkollege Ingo Schulze, aufgewachsen in der DDR, reiste vor rund 20 Jahren in umgekehrter Richtung nach Russland, wo er einige Jahre lang eine Zeitung aufbaute. Im Gespräch vergleichen Sie ihre Erfahrungen mit dem Ost-West-Verhältnis im Wandel der Zeit: Zwei gegensätzlichen Imperien mit ihren jeweiligen Vorstellungen von einer besseren Welt.

Eine Veranstaltung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Partnerschaft mit der Villa Aurora.

Dienstag, 26.01.2016

Welcoming Reception

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Information

James Gregory Atkinson

James Gregory Atkinson ist ein deutsch-amerikanischer Künstler. Er hat einen Abschluss in Fotografie und Design vom Lette-Verein (Berlin) und studiert derzeit an der Städelschule, Staatliche Hochschule für Bildende Künste. Seit 2014 arbeitet er regelmäßig mit der in Frankfurt lebenden Künstlerin Helen Demisch zusammen. Nach einem Studienaufenthalt an der Cooper Union School of Art in New York (2015) und einer Künstlerresidenz in der Villa Aurora, Los Angeles (2016) wird er 2016 an der Städelschule graduieren.

Atkinsons künstlerische Praxis entfaltet sich multidisziplinär. In seinem Werk kommen verschiedene Medien wie Malerei, Fotografie oder Film zum Einsatz. Atkinson interessiert sich für zeitgenössische Identitätsentwürfe und deren mediale Inszenierung. Am Beginn seiner Arbeit steht daher oftmals die Auseinandersetzung mit gefundenem Bildmaterial oder mit Alltagserscheinungen. In der Bearbeitung dieser Themen verschränkt er oft das Gesehene mit seiner eigenen Person, wenn er in seinen Filmen und Fotografien selbst zum Akteur wird.

Bei den Herstellungsprozessen legt Atkinson großen Wert auf künstlerische Zusammenarbeit. In der Vergangenheit hat Atkinson mit MusikerInnen, TheoretikerInnen oder anderen KünstlerInnen in unterschiedlichen Konstellationen zusammengearbeitet. Daraus resultiert eine große Bandbreite künstlerischer Erscheinungsformen, die von der klassischen Werkpräsentation bis hin zu Rap­Konzerten reichen.

Atkinson ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und lebt derzeit in Los Angeles.

Am 26. Januar wird er in der Villa Aurora über sein neues Projekt in Los Angeles sprechen.

Martina Kieninger

Martina Kieniger wurde in Stuttgart geboren. Sie studierte Chemie und Molekularbiologie in Stuttgart und promovierte in Heidelberg. Sie unterrichtet Chemie an der “Universidad de la Republica Oriental del Uruguay in Montevideo.

Im Jahre 1996 erhielt sie den Internet Literaturpreis von DIE ZEIT, und wurde zu  verschiedenen Residenzen eingeladen,  u.a. in die Villa Aurora.

Sie schrieb verschiedene Romane (Die Leidensblume von Nattersheim (2005), Sängerin an der Lampe (2007)  und ein 8-bändiges Werk fuer Kinder mit dem Titel “Kinder entdecken die Naturwissenschaften”.

Ihr Roman “Tango Tupamaro” über “Angst” wird 2017 publiziert. Momentan arbeitet sie an einem ElternVerwirrBuch mit Mikrowelle, Bitcoins, Internet, Natrium und hip-hop.

Am 26. Januar wird sie einen Auszug ihres Romans Desoxyriboli lesen.

Anja Marquardt

Anja Marquardt ist in Berlin geboren und aufgewachsen und studierte an der Universität der Künste in Berlin und am Graduiertenprogramm der New York University. Ihr Debütfilm “She’s Lost Control” hatte seine Weltpremiere auf der Berlinale 2014 und gewann dort den C.I.C.A.E Art Cinema Award des Forums, ebenso wurde er in der Reihe New Directors/New Films im Lincoln Center und MoMA aufgeführt. 2015 war er für zwei Film Independent Spirit Awards in den Kategorien Best First Feature und Best First Screenplay nominiert. Der Film hatte einen Kinostart in den USA und Kanada (Monument Releasing), Deutschland (Arsenal Distribution) und Frankreich (Zootrope) und wird demnächst in Hong Kong verliehen (Edko), während er weiterhin auf internationalen Festivals gezeigt wird.

Marquardt arbeitet zur Zeit an mehreren Projekten und verbringt ihre Zeit in der Villa Aurora mit dem Schreiben und Vorbereiten ihres nächsten Feature Films.

Am 26. Januar wird sie einen Ausschnitt ihres Films She’s Lost Control zeigen. Online kann man ihn momentan auf Netflix schauen.

Hier geht es zum Trailer.

Alwin Lay

Alwin Lay wurde 1984 in Rumänien geboren. Er hat einen Abschluss von der Kunsthochschule für Medien in Köln. Unter anderem nahm er 2012 an der Ausstellung III Moscow biennale for young art teil und 2013 wurde seine Kunst bei der Ausstellung ’Gute Aussichten – Junge Deutsche Fotografie // New German Photography’ am Goethe Institut in Los Angeles ausgestellt. In Deutschland hatte er unter anderem Soloausstellungen in Aachen, Köln und Düsseldorf. Er lebt und arbeitet in Köln.

Während seines Aufenthaltes in der Villa Aurora möchte er die Fotografie als Massenmedium und deren Verhältnis zu ihrer eigenen materiellen Produktion näher beleuchten. Sein Hautpziel ist es, einen Science Fiction Film zu realisieren, der die Geschichte eines Mannes erzählt, der kontaminiertes Filmmaterial sicherstellen und entsorgen muss. Alwin Lay fungiert in diesem Film, in dem es nur einen Hauptdarsteller geben wird, als “One-Man-Filmteam“.

Sie können sich Alwin Lays Arbeiten auch bei Vimeo anschauen.

Samstag, 30.01.2016

Lotus Eaters

Berlin

Lotus Eaters

Die Ausstellung Lotus Eaters thematisiert die Fiktionen des guten Lebens und deren Beziehungen zur Ästhetik der Apathie. In ihrer materiellen Form verkörpern sie Fragen: Welche Erinnerungen hält ein Objekt unter welchen Einflüssen? Kann eine abstrakte Skulptur eine narkotisierte Geste darstellen? Kann ein Objekt Depressionen haben? Kann es flüchten? Die Arbeiten in Lotus Eaters verweisen über den Mythos der heimatvergessenen Lotophagen hinaus auf Topoi, Substanzen und Figuren alternativer Lebenskultur wie Robert Bootzin oder auf die Memoiren Henry Millers, Big Sur und die Orangen des Hieronymus Bosch: "Manche sagen, sie wollen ihr Leben nicht davonträumen. Als ob das Leben nicht selbst ein Traum sei, ein sehr echter Traum aus dem man nicht erwachen kann! Wir gelangen von einem Traumzustand in den anderen: vom Traum des Schlafens zum Traum des Wachseins, vom Traum des Lebens zum Traum des Todes. Jeder, der jemals einen guten Traum hatte, beschwert sich nie darüber, Zeit verschwendet zu haben. Im Gegenteil – er ist erfreut darüber, an einer Realität teilgehabt zu haben, die die alltägliche Realität steigert und erhöht."
 

Elif Erkan (*1985, Ankara) lebt und arbeitet in Los Angeles. Erkan ist eine Absolventin der HfBK Städelschule Frankfurt am Main, wo sie mit Willem de Rooij studierte. Ihre Arbeiten wurden international gezeigt, unter anderem am WIELS Centre d’art contemporain (Brüssel), am Portikus (Frankfurt am Main), an der Maison des Arts (Brussels) sowie der Villa Aurora (Los Angeles).

Lotus Eaters ist die erste Ausstellung der Galerie Weiss Berlin. Der Schwerpunkt der Galerie liegt in der Präsentation amerikanischer Gegenwartskunst. Die Galerie bietet Künstlern, vor allem aus Los Angeles und New York, die Möglichkeit zu Künstlerresidenzen in Berlin. Vertreten werden unter anderem die Künstler Elif Erkan, Alex Becerra, Evan Nesbit, Stanya Kahn, Eric Mack, Celeste Dupuy-Spencer, Buck Ellison, Allison Miller, und Keith Mayerson.

Lotus Eaters ist eine Kollaboration von Galerie Weiss Berlin und Villa Aurora.

// Elif Erkan, Lotus Eaters
// Eröffnung
// 30. Januar 2016
// 19 bis 21 Uhr
// Ausstellung: 4. Februar bis 26. März 2016
// Dienstag bis Samstag 11 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung

// WEISS BERLIN
// Bundesallee 221
// 2. OG
// 10719 Berlin
Freitag, 05.02.2016

Robot Koch

Los Angeles

Im Anschluss an den Launch der kabellosen Multiroom-Streaming-Lautsprecher der Marke Raumfeld, laden die Berliner zu einem außergewöhnlichen Abend in die Villa Aurora ein. Erleben Sie live die Musik des elektronischen Klangkünstlers Robot Koch & Ensemble zusammen mit Live-Visuals.

Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, Eintritt nur nach Bestätigung von Villa Aurora!

RSVP @ infola@villa-aurora.org

Dienstag, 09.02.2016

ZUHÖREN – Continu und Gespräche

RADIALSYSTEM V GmbH (Holzmarktstr. 33, 10243 Berlin)

 

 

Information

Dienstag, 9. Februar 2016, 19 Uhr

Zum Abschluss von ZUHÖREN steht Syrien im Fokus des Gesprächs.

 
Yasmine Merei (Villa Aurora Feuchtwanger Fellow 2015) wurde in Homs, Syrien, geboren und ist Journalistin, Linguistin und Menschenrechtsaktivistin. Sie ist Chefredakteurin von »Sayyidat Souria« (»The Lady of Syria«), dem ersten nicht religiös motivierten Frauenmagazin in Syrien, das sich als Sprachrohr und Plattform für eine neue Generation syrischer Frauen versteht.
 
Carolin Emcke ist freie Publizistin in Berlin. Sie schreibt und spricht über Themen wie Globalisierung, Krieg, Menschenrechte, Theorien der Gewalt, Zeugenschaft und kulturelle Identitäten.

Mohammad Al Attar ist syrischer Theaterautor und Dramaturg. Sein neuestes Stück »Antigone of Shatila« (2015) vermittelt den griechischen Stoff aus der Perspektive syrischer Frauen, die in den Libanon geflüchtet sind.
 
MiCT (Media in Cooperation and Transition) stellt Start FM vor, ein Informations- und Kulturradio in arabischer Sprache für Geflüchtete und Migranten. Eine Pilotsendung mit Gästen und live Musik realisiert von MiCT - Media in Cooperation and Transition. Die Berliner NGO hat langjährige Erfahrung in der Förderung von Medien in Krisenregionen in Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten, in Asien und Osteuropa.

Gesprächsführung: Christian Mihr, Reporter ohne Grenzen

Anschließend Rauminstallation mit Essen, Live-Musik und DJ.

21:30 Uhr Dokumentarfilm «Not Who We Are« von Carol Mansour (Libanon)

Mittwoch, 09.03.2016

Fellow Screening | Anja Marquardt | She's Lost Control

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Information

Ronah arbeitet als “sexual surrogate“, sie bringt gehemmten Männern bei, was diese am meisten fürchten: den Körperkontakt. Die Kunden überweist ihr ein Psychotherapeut. Unbekümmert bezieht sie mit einem Patienten das Bett, auf dem sie miteinander schlafen werden, später lässt sie sich auf seinem Laptop eine neue Geschäftsidee zeigen, als wären sie beste Freunde. Dazwischen Hotelflure, klaustrophobische Aufnahmen der Häuserschluchten Manhattans, Ärger mit Handwerkern, verdrängte Hilferufe des Bruders, der ihr mitteilt, ihre Mutter sei verschwunden. Offen bleibt, zu welchem Zeitpunkt Ronah die Kontrolle verloren hat. Ihren neuen Klienten, den autoaggressiven Johnny, sanfte Stimme, klug, bisweilen höhnisch, bekommt sie erkennbar nicht in den Griff. Stattdessen beginnt sie sich zu verlieben. Unter Verzicht auf jeden Voyeurismus beschreibt Anja Marquardts beeindruckend komplexes, stilistisch reifes Regiedebüt, wie die Grenze zwischen professioneller und privater Intimität zusehends aufweicht. - Berlinale 2014
 
Diskussion und Empfang nach der Vorführung
Samstag, 12.03.2016

Los Angeles

Berlin

David Zink-Yi, O.T., 2005, Inkjetprint on Dibond, 45x80cm, Ed. 5+2AP
David Zink-Yi, O.T., 2005, Inkjetprint on Dibond, 45x80cm, Ed. 5+2AP

Berlin - L.A. Trilogy III

Beteiligte Künstler
Marcel Buehler | Hans Diernberger
Veronika Kellndorfer | Anna McCarthy
Hans-Christian Schink | David Zink-Yi

// Ausstellungsdauer: 12. März bis 16. April 2016
// Öffnungszeiten: Di. bis Sa. 11 bis 18 Uhr
// 68projects, Fasanenstraße 68, 10719 Berlin
// Weitere Informationen: 68projects.com
Freitag, 18.03.2016

SILENT SALON SPEZIAL

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Information

Film Still aus "Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens" / © Stiftung Deutsche Kinemathek

NOSFERATU

mit Live Begleitung von Markus Horn

 
F.W. Murnau, Deutschland 1921, 94 min., digital, restaurierte komplette Version (2006)
Mit neu interpretiertem Soundtrack für Klavier von Markus Horn

Nosferatu wurde 1921 gedreht und hatte 1922 Premiere. Der Film,war eine nicht autorisierte Adaption von Adam Stokers Dracula. Die Namen und weitere Details wurden verändert, da das Studio nicht die Rechte am Roman bekam. So wurde beispielsweise aus „Vampire“ „Nosferatu“ und aus „Graf Dracula“ „Graf Orlok“. Stokers Erben klagten gegen die adaptierte Filmversion, sodass per Gerichtsentscheid alle Kopien zerstört werden sollten. Dennoch konnte eine Kopie des Films gerettet werden, die als einflussreiches Meisterwerk des Kinos gilt.

 

 

Teilnehmer

Markus Horn

Markus Horns kombiniert Elemente aus klassischer Musik, Jazz, Pop und Avantgarde und wertet sie geschickt mit einer großen Portion Improvisation auf. Horns musikalische Sprache überschreitet durch Jazz-Elemente und Pop-Harmonien die Einflüsse des späten Romantizismus, indem sie neue Impulse und frische Töne in die Welt der Stummfilmbegleitung bringt.

Partners

Sonntag, 20.03.2016

Eclectic Salon

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Information

Der Klang des Exils

Österreichische Komponisten in den USA

Sigrid Hagn, Klavier
Julia Ammerer-Simma, Cello

mit Stücken von Arnold Schoenberg, Alexander Zemlinsky, Eric Zeisl, Erich Wolfgang Korngold, Fritz Kreisler, Wally Weigl und Karl Weigl.

Sigrid Hagn ist die Gründerin des mozARTE-Quintett Salzburg. Das Ensemble repräsentierte Österreich mit einer großen Tour durch die Türkei im Zuge der Feierlichkeiten der Kulturhauptstadt Istanbul 2010, außerdem tourt das Quintett international.

Die Cellistin Julia Ammerer-Simma spielt im Camerata Salzburg, der Salzburger Kammerphilharmonie, dem Girardi Trio, dem Salzburger Flötenquartett, dem Mozarte Trio sowie dem Mozarteumorchester Salzburg und konzertiert international.

Partner

In Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Generalkonsulat

Mittwoch, 23.03.2016

Screening von "Freistatt"

Goethe-Institut Los Angeles (5750 Wilshire Blvd. Suite 100, Los Angeles CA 90036)

 

 

Information

Freistatt (2015)

Regie: Marc Brummund. Kamera: Judith Kaufmann Schnitt: Hans Funck.
BRD. 2015, 104 Min. Deutsch mit englischen Untertiteln. Digital.

Sommer 1968. Der Wind der Veränderung ist in den norddeutschen Kleinstädten allerhöchstens als Brise zu spüren.
Mit selbstverständlicher Aufmüpfigkeit begegnet der 14-jährige Wolfgang seinem Alltag, seiner Mutter und vor allem seinem Stiefvater.
Als er von seiner Familie in die abgelegene kirchliche Fürsorgenanstalt FREISTATT abgeschoben wird, findet er sich in einer Welt wieder, der er nur mit noch unbändigerem Freiheitsdrang begegnen kann: Verschlossene Türen, vergitterte Fenster, militärischer Drill während der als Erziehung verbrämten täglichen Arbeitseinsätze in den Mooren der Umgebung.

Doch für Wolfgang ist eins klar: Seine Sehnsucht nach Freiheit wird er so schnell nicht im Moor begraben.

Q&A mit Marc Brummund und Empfang nach der Vorführung

SANCTUARY (Freistatt) Trailer from Pluto Film on Vimeo.

Partner

"Villa @ Goethe" ist eine Kooperation des Goethe-Instituts Los Angeles und der Villa Aurora

 

 

Samstag, 26.03.2016

Eclectic Salon

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

Tom Johnson

 

 

Information

Ein Blick auf die musikalische Vielfalt L.A.s

Samstag, den 26.März

Eclectic Salon #3: Plucking

MicroFest in der Villa Aurora 

Ein Abend mit Tom Johnson

MicroFest und die Villa Aurora präsentieren die Weltpremiere von Tom Johnsons Plucking (2015), einem Stück für neun folkloristische Zupfinstrumente  aus aller Welt, wie der japanischen Koto, der arabischen Oud, der indischen Sitar, der persischen Tar und der afrikanischen Kora. Teil des Abends sind außerdem Ausschnitte aus Rational Melodies, die Westküstenpremiere von Doublings for Double Bass (1980), das amüsante Failing: a very difficult piece for solo string bass (1984) und das traditionelle Repertoire unser internationalen Solisten.

Samstag, 02.04.2016

Eclectic Salon

Los Angeles

Ein Blick auf die musikalische Vielfalt L.A.s

Eclectic Salon # 4
Salastina Society präsentiert Masterpiece Discovery

Dieses Programm im geschichtsträchtigen Ambiente der Villa Aurora stellt die Vielfalt der musikalischen Landschaft von Los Angeles vor. Die Reihe wird in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Ensembles gestaltet, von denen einige erst in den letzten zehn Jahren gegründet wurden und Los Angeles zu einem Zentrum für Neue Musik gemacht haben.

Beethoven: Streichquartett in C Moll, Opus 131

Brian Lauritzen (Classic KUSC) begleitet das Publikum durch Beethovens tiefgründigstes Streichquartett, das der Komponist schrieb als er schon vollkommen taub war und von dem Schubert sagte, es sei das letzte Musikstück, das er in diesem Leben hören wolle. Beethoven selbst sprach von einem neuen Kompositionsansatz bei diesem Stück, das weit in die Zukunft wies und bis heute enorm inspirativ und ungewöhnlich geglieben ist.


Location
Villa Aurora, 520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272
 
Tickets
Tickets kosten $28

Bitte Parken Sie auf Los Liones Drive. Ein Shuttle Service steht ab 19:00 Uhr am Los Liones Drive, Ecke Sunset Blvd (zwei Blocks nordöstlich des Pacific Coast Highway) zur Verfügung. Bitte parken Sie nicht auf dem Parkplatz des Topanga State Park.

Mittwoch, 06.04.2016

Frauenrechte und Journalismus in Syrien

Berlin (Friedrichstraße 231 (2nd back yard, 3rd floor), 10969 Berlin)

 

Information

Podiumsgespräch in englischer Sprache

Panelists

YASMINE MEREI, Journalistin und Menschenrechtsaktivistin, Chefredakteurin des Frauenmagazins Saiedet Souria
YAHYA ALAOUS, Journalist und Menschenrechtsaktivist
DINA ABOUL HOSN, Journalistin, Autorin und Übersetzerin, Mitbegründerin der Flüchtlingszeitung Abwab
Moderation: JULIA GERLACH, freie Journalistin und Autorin

Frauenrechte sind für Journalistinnen und Journalisten in Syrien seit langem ein heikles Terrain. In Teilen des Landes schränken extremistische islamische Gruppen heute die Bewegungsfreiheit von Frauen ein und verwehren ihnen den Zugang zu Bildung. Ihre äußerst restriktiven Vorstellungen von der Verteilung der Geschlechterrollen setzen sie mit massiver Gewalt durch. Für viele Frauen und Mädchen auf der Flucht gehören sexualisierte Gewalt, Prostitution und Zwangsheiraten zur traurigen Realität.

Auch das Assad-Regime hat sich zwar stets gerne als aufgeklärt und „moderat“ dargestellt, aber schon lange vor dem Beginn des Aufstands 2011 das Erstarken islamisch-konservativer Strömungen zugelassen und Journalistinnen und Journalisten bestraft, die allzu kritisch über Defizite bei den Frauenrechten berichteten.

Weitere Information

 

Teilnehmer:innen

YASMINE MEREI

YASMINE MEREI: Journalistin, Linguistin und Menschenrechtsaktivistin. Merei hat für verschiedene syrische Zeitungen geschrieben und war Mitherausgeberin der Magazine Al-Haqiqa und Suwar. Sie ist Chefredakteurin des Frauenmagazins Saiedet Souria (http://saiedetsouria.com) sowie Gründungsmitglied der Syrian Women's Lobby und Associate Director der Campaign Against Childhood Marriage. Von Juli bis Dezember 2015 war sie Feuchtwanger Fellow der Villa Aurora.

YAHYA ALAOUS

YAHYA ALAOUS saß wegen seiner kritischen Artikel über die Menschenrechtslage in Syrien von 2002 bis 2004 im Gefängnis. Nach seiner Entlassung wurden ihm die bürgerlichen und politischen Rechte aberkannt. Alaous schrieb dennoch weiter, insbesondere für Thara, ein digitales Untergrund-Wochenmagazin für Frauen- und Kinderrechte. Nach Beginn der Protestbewegung 2011 schrieb er unter Pseudonym für eine Oppositionszeitung, musste aber schließlich fliehen und lebt seit April 2015 in Berlin. Über sein Leben als Flüchtling schreibt er eine Kolumne in der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung.

DINA ABOUL HOSN

DINA ABOUL HOSN ist Journalistin, Autorin und Übersetzerin und gehört zum Koordinationsausschuss der Syrian Feminist Lobby. Als Mitglied der verfolgten Minderheit der Drusen war sie ab dem Frühjahr 2011 zunehmenden staatlichen Repressalien ausgesetzt. Im Herbst 2012 ging sie deshalb nach Dubai und arbeitete dort für die Zeitung Gulf News. Durch die starke Präsenz syrischer Agenten wurde ihr Aufenthalt in Dubai so gefährlich, dass Aboul Hosn in Deutschland Asyl beantragte. Sie gehört zu den Gründern von Abwab, der ersten arabischsprachigen Zeitung für Flüchtlinge in Deutschland (https://issuu.com/abwab.de), und arbeitet als englischsprachige Redakteurin für die Website „I am a human story“ (http://iamahumanstory.com/en/).

JULIA GERLACH

JULIA GERLACH hat sieben Jahre lang als Korrespondentin mit Sitz in Kairo für deutschsprachige Medien wie die Berliner Zeitung, Focus, Cicero und die NZZ am Sonntag über die arabische Welt berichtet. Seit 2015 lebt sie in Berlin. Soeben ist im Ch. Links Verlag ihr Buch „Der verpasste Frühling. Woran die Arabellion gescheitert ist“ erschienen.

Samstag, 16.04.2016

Los Angeles

Berlin

Finissage & Artist Talk

mit Anna McCarthy und Birgit Sonna
(in deutscher Sprache)

im Kontext der Ausstellung
LOS ANGELES
Berlin – L.A. Trilogie III

Anlässlich der Finissage der Ausstellung LOS ANGELES sprechen die Künstlerin Anna McCarthy und die Journalistin Birgit Sonna über das Werk „Fassbinder in LaLaLand“ und über die Zeit der Künstlerin in Los Angeles.

Anna McCarthy studierte an der Glasgow School of Art und der Akademie der Bildenden Künste in München und arbeitet mit Zeichnungen, Installationen, Performances, Musik und Filmen. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in der Chisenhale Gallery, London, in der Northern Gallery for Contemporary Art, Sunderland, in der Shedhalle Zürich, in der Schaustelle der Pinakothek der Moderne, München und in Kunstvereinen gezeigt. 2015 war sie Stipendiatin der Villa Aurora in Los Angeles.

Birgit Sonna arbeitet als Korrespondentin für das Kunstmagazin art und schreibt für die Vogue sowie die NZZ (Kunstmarkt).

// Samstag, 16. April 2016, 17 Uhr
// 68projects, Fasanenstraße 68, 10719 Berlin
// Weitere Informationen

Mittwoch, 27.04.2016

Ausstellungseröffnung

Museum für Fotografie Berlin

M+M 7 Tage

Wir laden herzlich zur Eröffnung der Ausstellung M+M 7 Tage am Mittwoch, 27. April 2016, um 19 Uhr ein.

Es sprechen:
Moritz Wullen
Direktor der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin
 
Ludger Derenthal
Leiter der Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin
 
Location
Museum für Fotografie
Staatliche Museen zu Berlin
Jebensstraße 2
10623 Berlin

 
Eine Ausstellung der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin, in Kooperation mit der Villa Aurora
 
Donnerstag, 28.04.2016

Ausstellung

Museum für Fotografie Berlin

M+M 7 Tage

In einer eigens für den Fürstensaal des Museums für Fotografie konzipierten Installation präsentiert das Münchner Künstlerduo M+M den Filmzyklus 7 Tage. Es wird die komplette Reihe des siebenteiligen Werks gezeigt, das M+M sukzessive in einem Zeitraum von fast sieben Jahren entwickelt haben. Die Installation gleicht einem multiperspektivischen Kino, das die Sprache des Films um räumliche Strukturen und neue Erzählweisen erweitert. Jeder Film des Zyklus erzählt eine eigene Geschichte, die jedoch immer in zwei parallel projizierte Varianten gesplittet ist. Der Protagonist – dargestellt von dem Schauspieler Christoph Luser – sieht sich innerhalb der 7 Tage scheinbar alltäglichen, jedoch vollkommen gegensätzlichen Situationen ausgesetzt. Alle sieben Filme beziehen sich auf Schlüsselszenen aus unterschiedlichen Spielfilmen, in denen die psychologische Dimension zwischenmenschlicher Beziehungen zum Vorschein kommt. In ihren Doppelinszenierungen verleihen M+M diesen Szenen eine neue Lesart und entwickeln eine Filmsprache, die die Veränderlichkeit heutiger Identitäten zum Thema macht.

So reinszenieren M+M Szenen unter anderem aus Jean-Luc Godards Le mépris (1963), John Badhams Saturday Night Fever (1977) oder Stanley Kubricks The Shining (1980), wobei jeder Film einem Wochentag gewidmet ist. Zum Teil kehren von Film zu Film bestimmte Motive wieder, wie beispielsweise Beziehungen zwischen Vater, Mutter und Kind oder erotische Annäherungen oder Distanzierungen zwischen Mann und Frau oder Mann und Mann. Bei jedem Film handelt es sich um eine präzise synchronisierte Doppelprojektion, in der bei exakt gleichem Dialog, Kameraführung und Schnitt eine Figur ausgetauscht ist. Die Stimmungen und die Bedeutungen der Dialoge und Handlungen verändern sich dabei teils unterschwellig, teils erheblich und offenbaren deren verstörenden Facettenreichtum. Ein zentrales Element der 7 Tage ist die Verteilung der Projektionsleinwände im Raum, die Zersplitterung des homogenen Filmraums und seiner Erzählstruktur zugunsten eines multiperspektivischen Kinos, das sich erst durch einen aktiven Betrachter erschließt, der Querbezüge zwischen den Projektionen, den multiplen Bildern und Geschichten herstellt. Die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Besonderheiten der Synchronerzählung, die M+M in den Filminstallation 7 Tage erproben, spiegelt ihr Interesse an den zunehmend komplexen Raum-, Identitäts- und Zeiterfahrungen unserer Gesellschaft.

M+M kombinieren in ihren konzeptionell ausgerichteten Werken oft verschiedene Medien, von Fotografie, Video und Film über Bildhauerei bis zu Architektur und Projekten im öffentlichen Raum. Seit einigen Jahren liegt der Fokus auf multimedialen Installationen.

Location
Museum für Fotografie
Staatliche Museen zu Berlin
Jebensstraße 2
10623 Berlin
 
Tickets
10 Euro, ermäßigt 5 Euro
 
 
Eine Ausstellung der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin, in Kooperation mit der Villa Aurora.

 

Samstag, 30.04.2016

Künstlergespräch

Museum für Fotografie Berlin

Künstlergespräch M+M 7 Tage

M+M im Gespräch

mit Ludger Derenthal
Leiter der Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin
 
Location
Museum für Fotografie
Staatliche Museen zu Berlin
Jebensstraße 2
10623 Berlin
 
 
Eine Ausstellung der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin, in Kooperation mit der Villa Aurora
Mittwoch, 04.05.2016

Welcoming Reception

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Teilnehmer:innen

Jam Rostron

Jam Rostron aka PLANNINGTOROCK’s Arbeiten umfassen abwechselnd Klangfärbung, Performances, aber auch Licht Installationen. Ihr Debütalbum „Have It All“ wurde 2006 bei Chicks on Speed Records veröffentlicht. Zusammen mit Mouns Sims und The Knife verwirklichte PLANNINGTOROCK 2010 die Oper „Tomorrow, in a Year“ für die dänische Performance Gruppe Hotel Pro Forma. Im selben Jahr tourte PLANNINGTOROCK zusammen mit LCD Soundsystem und kam bei DFA Records unter Vertrag. Im Jahr 2014 veröffentlichte sie „All Love’s Legal“ bei Human Level Records.

Am 4. Mai heißt es „Let’s talk about Gender Baby“. Jam wird über ihr letztes Album „All Love’s Legal“ reden und zwei Musikvideos präsentieren, die ihre kontinuierliche Auseinandersetzung mit Genderpolitik, Frauenfeindlichkeit und Patriarchat verdeutlichen.

Hören sie PLANNINGTOROCK hier und auf Soundcloud

Tatjana Turanskyj

Seit Mitte der Neunziger arbeitet Tatjana Turankyj in der Theaterproduktion, Performance- und Videokunst. Sie war Gründungsmitglied des Berliner Frauenkollektivs hangover Ltd.* (2001-2007), in all ihren 5 Filmen agierte sie als Co-Writerin und Co-Regisseurin (REMAKE holte den 1. Preis des Oberhausener Filmfestivals 2005). Seit 2008 ist sie Mitglied in turanskyj&ahlrichs***GbR. Ihr bejubelter und preisgekrönter Film „Eine flexible Frau“ ist ihr erstes Projekt aus der Produktion turanskyj&ahlrichs***GbR und lief erfolgreich auf mehr als 15 internationalen Festivals, wie beispielsweise Berlinale, Gothenburg und Cannes.

Ihr zweiter Film „Top Girl“ feierte 2014 auf der 64. Berlinale/ Sektion Forum Premiere und wurde in Brasilien als Theaterstück adaptiert. Sie ist Mitbegründerin der Initiative ProQuote Regie mit dem Ziel die Gleichstellung von Regiseurinnen in Film und Fernsehen zu fördern.

In 2010 startete sie eine Film Trilogie über Frauen und Arbeit in unserer Gesellschaft. Sie wird diese Themen in einer kurzen Lecture Performance verdeutlichen und ihr Vorgehen erläutern.

Burhan Qurbani

Burhan Qurbani wurde als Sohn afghanischer politischer Flüchtlinge in Deutschland geboren.

Sein Abschlussfilm an der Filmhochschule, das Drama „ Shahada” erzählt das Schicksal dreier Muslime in Berlin, deren Geschichten sich im Fastenmonat Ramadan zutragen. Mit „Shahada” wolle Qurbani, eigenen Aussagen zufolge, die Widersprüche zwischen der islamischen und der deutschen Kulturen, in denen er aufgewachsen ist, filmisch verkitten. 2010 erhielt er für seinen ersten Spielfilm eine Einladung in den Wettbewerb der 60. Filmfestspiele von Berlin.

Mit „Wir sind jung. Wir sind stark.” (2014) folgt Burhan Qurbani dem schmalen Grat zwischen Verlust von Identität und der daraus resultierenden Flucht in eine Ideologie, die vermeintlich eine Perspektive verspricht. Der Regisseur zeigt das Bild einer verlorenen Generation kurz nach der deutschen Wiedervereinigung.

Burhan Qurbani lebt abwechselnd in Berlin, Stuttgart und Helsinki.

Am 4. Mai zeigt Qurbani Szenen aus seinem letzten Film „Wir sind jung. Wir sind stark.” und wird kurz über seine Adaption des Romans „Berlin Alexanderplatz” von Alfred Döblin reden.  

Hier können Sie den Trailer von „Wir sind jung. Wir sind stark.” sehen.

Luise Schröder

Luise Schröder ist Bildende Künstlerin, lebt und arbeitet in Leipzig, wo sie von 2004 bis 2013 Fotografie und Medienkunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst studierte.

Innerhalb ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit Geschichtskonstruktion aus der heutigen Perspektive und damit wie Erinnerungskulturen und das Gedenken von Medien und Bilderproduktion beeinflusst und formt.

Bei dem Empfang wird sie ihr aktuelles Projekt  „Arbeit am Mythos” vorstellen.

Um Arbeiten von Luise Schröder anzusehen, können Sie hier klicken.

Dienstag, 10.05.2016

Steine in Hitlers Fenster | Thomas Manns Radiosendungen Deutsche Hörer!

Berlin

Mit einer Lesung von Gustav Peter Wöhler und einem Vortrag von Dr. Sonja Valentin

Thomas Manns 58 Radiobotschaften, die von der BBC in den Jahren 1940 bis 1945 ausgestrahlt und auch in Deutschland zu hören waren, sind eine politisch engagierte Stellungnahme zum Krieg und zu den Verbrechen der Nationalsozialisten. Sie bezeugen den Willen des Schriftstellers, aus seinem amerikanischen Exil gegen das zu protestieren, was unter der nationalsozialistischen Herrschaft in Deutschland geschah und lösten anhaltende und oft feindselige Debatten aus.

Am 25. Mai 1943 nahm Thomas Mann den 10. Jahrestag der Bücherverbrennung zum Anlass für eine besonders eindringliche Deutsche Hörer!-Ansprache: 

„Es ist merkwürdig genug, daß unter allen Schandtaten des Nationalsozialismus, die sich in so langer, blutiger Kette daranreihten, diese blödsinnige Feierlichkeit der Welt am meisten Eindruck gemacht hat und wahrscheinlich am allerlängsten im Gedächtnis der Menschen fortleben wird. Das Hitler-Regime ist das Regime der Bücherverbrennungen und wird es bleiben.“ (Thomas Mann)

Gustav Peter Wöhler, Schauspieler und Sänger, liest Texte von Thomas Mann, die in Zusammenhang mit der Bücherverbrennung stehen.

Dr. Sonja Valentin, Dramaturgin und Autorin, analysiert auf Basis ihres Buchs Steine in Hitlers Fenster die Radiobotschaften im Kontext des Werks und der Lebensumstände von Thomas Mann.

Literaturhaus Berlin

Fasanenstraße 23, 10719 Berlin

Eintritt frei

 

Mittwoch, 08.06.2016

Wir sind jung, wir sind stark

Los Angeles

Screening

Regie: Burhan Qurbani, BRD 2014, 116 Min., Deutsch und Vietnamesisch mit englischen Untertiteln, digital. Buch: Burhan Qurbani, Martin Behnke. 
Mit:
Devid Striesow, Jonas Nay, Trang Le Hong, Joel Basman, Saskia Rosendahl, Thorsten Merten, Paul Gäbler, David Schütter, Jakob Bieber, Swantje Kohlhof, Mai Duong Kieu, Aaron Le, Lariss Füchs, Axel Pape.

Q&A mit Villa Fellow Burhan Qurbani und Empfang nach der Vorführung

Bitte reservieren Sie für diese Veranstaltung via Eventbrite

 
Rostock-Lichtenhagen, im August 1992: In einer Plattenbausiedlung kämpfen arbeitslose Jugendliche gegen ihre Langeweile und ihre Frustrationen. Nachts randalieren sie gegen Polizei und Ausländer. Die Auseinandersetzungen werden so bedrohlich, dass sich die Behörden entschließen, die in einem Asylbewerberheim untergebrachten Roma aus Rumänien zu evakuieren. Als potentielle Opfer bleiben die Vietnamesen im sognannten Sonnenblumenhaus zurück. Die Krawalle eskalieren, doch die Polizei zieht sich zurück, es kommt zu einer Nacht der Gewalt – vor den Augen einer gaffenden und applaudierenden Menge. Mit WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK rekonstruiert der junge Filmemacher Burhan Qurbani die berüchtigte Nacht einer nationalen Schande.


 
 
Burhan Qurbani wurde 1980 in Erkelenz (Nordrhein-Westfalen) geboren. Er studierte Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Für seinen Kurzfilm ILLUSION wurde er beim Middle East International Film Festival als Best Upcoming filmmaker of the Year 2008 geehrt. Seine Kurzdokumentation KRIEGER OHNE FEIND wurde 2011 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK erhielt Preise bei den Festivals in Braunschweig, Hof und Rom.

$1 ermäßigtes Parken (gilt nur für Veranstaltungen) ab 18:00 Uhr an Wochentagen und den ganzen Tag an Wochenenden (Tiefgarage Wilshire Courtyard West-P1).

Montag, 13.06.2016

Villa Aurora Nacht

Berlin

Empfang

Bild: Dirk Bleicker

Rund 400 Gäste aus Kultur, Politik und Medien kamen am Montagabend in das Museum für Fotografie am Bahnhof Zoo um die Villa Aurora Nacht zu feiern. In diesem Jahr fand die Veranstaltung in Kooperation mit der Alfred Herrhausen Gesellschaft und der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin statt.

Nach der Begrüßung durch den Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Prof. Dr. Michael Eissenhauer,  in der auch die geplante transatlantische Ausstellung "Renaissance und Reformation: Kunst im Zeitalter der Reformation" vorgestellt wurde, hielt John B. Emerson, US-Botschafter in Deutschland, eine Ansprache, in der er sich unter anderem zu den aktuellen Entwicklungen im US-Wahlkampf äußerte. Dr. Sigrid Bias-Engels, Gruppenleiterin bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, stellte die Aktivitäten rund um das bevorstehende Lutherprojekt in Deutschland dar und Dr. Andreas Görgens, Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation des Auswärtigen Amts, erläutert dessen Engagement für die transatlantischen Lutherprojekte im Jahr 2017.

Der Historiker Professor Heinrich August Winkler und Tagesspiegelredakteur Dr. Christoph von Marschall diskutierten anlässlich der Wahlkampf-Entwicklungen die Auswirkungen für die Zukunft der USA-Europa-Beziehungen.

Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte das Künstlerduo M+M ihre aktuelle Ausstellung im Museum für Fotografie „7 Tage“ und Villa Fellow Udo Moll führte seine Performance "Selectron Souls" auf, die in der Villa Aurora entstanden ist.

Zur Fotogalerie

Mittwoch, 15.06.2016

zerfall_gebiete

Berlin

Thomas Köner & Ulrich Krieger

zerfall_gebiete

klänge zerfallen

re-gruppieren konglomerate

implodieren zu staub

driften auseinander

atmende brüchig graue texturen

Das Duo 'zerfall_gebiete' verbindet die weichen, akustischen und erweiterte quasi-elektronischen Klängen von Kriegers Saxophon mit den ausgeklügelten Elektronik von Koener: das Instrument klingt elektronisch, die elektronischen Klänge nach Instrumenten und zuletzt ist es unwichtig, wer was getan hat, alle wird eins. Die verschiedenen Felder verschmelzen zu einer einzigen, komplexen Klang-Landschaft, die gemeinsam mit den Visuals ein allumfassendes Erlebnis wird. Dark Ambient-Drohnen, subtile Geräusche, langsame Entwicklung sinnliche Texturen und die gelegentliche Andeutung einer Melodie.

Thomas Köner arbeitet als Medienkünstler in den Bereichen Komposition, bildende Kunst, Installation und Musikproduktion.

Ulrich Krieger ist als Saxophonist in der zeitgenössischen komponierten und frei improvisierte Musik bekannt. Auch als als Komponist von Kammermusik und elektronischer Musik hat sich Ulrich Krieger einen Namen gemacht.

 

Location

SPEKTRUM | art science community
Bürknerstraße 12, 12047 Berlin

Tickets
5 bis 10 Euro (nach Belieben)

Samstag, 25.06.2016

Silent Salon

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Information

Picknick und Stummfilm mit Live Orgelbegleitung

Samstag, den 25. Juni um 20.15 Uhr: Drei Kurzfilme, in L.A. und Umland gedreht

Mabel Normand als Pilotin in A Dash Through the Clouds (1912, 12 min.) Drehort: Culver City.
The Speed Kings (1913, 12 min.) auf der Santa Monica-Autorennbahn gefilmt.
Teddy at the Throttle (1917, 30 min.) mit der 18-jährigen Gloria Swanson in der Hauptrolle in der Regie von Clarence Badger. Gedreht im Beverly Hills Hotel, der alten Pacific Eisenbahntrasse und dem immer noch sehr ländlichen Los Angeles.

Partner

 

 

Freitag, 08.07.2016

Waxworks

Berlin

Rosha Yaghmai

In der ersten Ausstellung der Bildhauerin mit der Galerie Weiss Berlin wird Yaghmais fortlaufende, intensive Auseinandersetzung mit Materialen, Fertigungsverfahren, Formen und Farben deutlich, die in der Tradition amerikanischer, im Besonderen moderner kalifornischer Skulptur steht. Die neue Werkgruppe umfasst unter anderem Objekte aus Silikon, Fiberglas, Kalkstein und gefundenen Gegenständen, die alle luminös, zum Teil transparent oder opak erscheinen.

Die präzisen, aus Silikon gegossenen farbigen Panels wirken undurchdringlich, fest und schwer. Jede Tafel schließt eine Art Verbindungselement wie einen Schlauch für Wasserpfeifen, Taucher, Duschen oder aber ein Kabel ein. Sie wirken wie fossilisierte Relikte aus längst vergangenen Zeiten: Ihre Durchlässigkeit, einst das wichtigste Merkmal ihrer Funktionalität, ist für immer blockiert.

Rosha Yaghmai lebt in Los Angeles und war der zweite Berlin Fellow der Villa Aurora bei Weiss Berlin.

Rosha Yagmai

Berlin

Rosha Yaghmai

Die Villa Aurora vergibt einmal im Jahr ein Berlin Fellowship an eine Künstlerin oder einen Künstler aus Los Angeles. Partner im Jahr 2016 ist erneut die Galerie Weiss Berlin, deren Schwerpunkt in der Präsentation amerikanischer Gegenwartskunst liegt. Frühere Partner waren das Zentrum für Kunst und Urbanistik ZK/U und die Residenz Torstraße 111.

Rosha Yaghmai lebt und arbeitet in Los Angeles. Sie schloss ihr Studium bei CalArts im Jahr 2007 mit einem MFA ab und war Fellow der Terra Foundation im Jahr 2009. Ihre bevorstehenden Solo-Projekte finden unter anderem bei Weiss Berlin und Kleopatra, New York statt. Außerdem wird sie an der Ausstellung Knowledge im Mount Wilson Observatory in Los Angeles teilnehmen. Ihre Arbeiten wurden in verschiedenen Ausstellungsräumen, einschließlich Public Fiction, Los Angeles; Commonwealth & Council, Los Angeles; GBK, Sydney; Kayne Griffin Corcoran, Los Angeles; Thomas Solomon Gallery, Los Angeles; Riverside Art Museum; LACE, LAX><ART, Estacion Tijuana; and Transmission Gallery, Glasgow, ausgestellt.

Eröffnung: Freitag, 8. Juli 2016, 19.00 bis 21.00 Uhr

Ausstellung: 9. Juli bis 6. August 2016, Donnerstag bis Samstag 13.00 bis 18.00 Uhr und nach Vereinbarung, +49 (0)30 23 91 95 60, info@weissberlin.com

Galerie Weiss Berlin
Bundesallee 221, 10719 Berlin
Samstag, 16.07.2016

Silent Salon

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Information

Picknick und Stummfilm mit Live Orgelbegleitung

Samstag, den 17. Juli um 20.15 Uhr

Poor Little Rich Girl (1917, 64 min.) mit Mary Pickford in der Hauptrolle, sollte nach Ansicht der Produzenten nicht in die Kinos kommen. Mary spielte in diesem Film zum ersten Mal einen couragierten Wildfang und machte Poor Little Rich Girl zu einem sensationellen Erfolg und bahnbrechend für seine Zeit. Regie führte Maurice Tourneur, das Drehbuch adaptierte Frances Marion und Ben Carre kreierte die überdimensionalen Requisiten.

Partner

 

 

Donnerstag, 21.07.2016

Welcoming Reception

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Teilnehmer:innen

Olga Rayeva

Die russische Komponistin Olga Rayeva wird "Quest" vorstellen, eine Episode aus dem Musiktheater/Opernprojekt, das sie in Zusammenarbeit mit einem der bedeutendsten modernen russischen Schriftsteller Wladimir Sorokin entwickelt hat. Das Projekt besteht aus einem Prolog und acht Episoden, ist aber so konzipiert, dass jede Episode unabhängig von der anderen zur Aufführung gebracht werden kann. "Quest" ist eine rein instrumentale Episode, die für die choreografische Verwirklichung vorgesehen ist.

Um einen Eindruck von Olga Rayevas Musik zu bekommen, klicken Sie hier.

Alexander Gumz

Alexander Gumz wurde 1974 in Berlin geboren, wo er auch lebt. Er kuratiert und organisiert Arbeiten für das Textonlabel KOOK und das poesiefestival berlin und ist Mitbegründer des Festivals LAN, Drei Tage junge Literatur und Musik in Berlin, der langen Literatur- und Musiknacht HAM.LIT in Hamburg, der Lyriknacht Teil der Bewegung in Leipzig und Frankfurt/Main und von Wortgarten – Literatur und Musik in der Uckermark.

Gumz veröffentlicht Gedichte und Nachdichtungen in Zeitschriften, Zeitungen, Anthologien, darunter Die Zeit, die horen, Jahrbuch der Lyrik, Neue Rundschau, Akzente, Das Magazin, Wespennest, randnummer, intendenzen, STILL, ausserdem in Radio und TV.  

Sein erster Gedichtband, »ausrücken mit modellen«, erschien 2011 bei kookbooks, Berlin. 2013 folgte »45sec«, Gedichte zu Fotos von Michael Mieß, bei SuKuLTur, Berlin. Im Herbst 2015 erscheint ein Heft mit New-York-Gedichten in der parasitenpresse, Köln.

Bei unserer Welcoming Reception wird Alexander Gumz einige seiner Gedichte auf deutsch und englisch vortragen. Weiterhin wird er kurz über die Texte sprechen, die er vorhat, während seiner Zeit in der Villa Aurora zu verfassen und die sonnigen und dunklen Seiten von LA thematisieren sollen.

Gedichte von Alexander Gumz finden Sie auf seiner Website.

Magda Mayas & Tony Buck

Im Zuge ihrer Zusammenarbeit, die nun schon seit 10 Jahren besteht, planen Magda Mayas und Tony Buck ihre Techniken und Herangehensweisen während ihres gemeinsamen Aufenthalts in der Villa Aurora weiter auszubauen. Durch das Einbauen von neuen Instrumenten, Aufnahmen und visuellen Komponenten in ihr aktuelles Reportoire bestehend aus präpariertem Klavier und Schlagzeug, erhoffen sich die beiden den Rahmen, in dem sie komponieren und improvisieren, erweitern zu können.

Zur Welcoming Reception am 21.7. werden die beiden verschiedene Experimente mit unterschiedlichen Geräuschquellen und Zeitverzögerungen aufführen, die entweder geprobt oder spontan erfolgen und sich aus Aufnahmen, Installationen, Videos und improvisierten Einlagen zusammensetzen.

Um einen Eindruck von Magdas und Tonys live Auftritten zu bekommen, klicken Sie hier.

Jan Jelinek

Jan Jelinek wird anhand von drei kurzen Hörbeispielen sein vielschichtiges Werk erläutern: Ausgehend von der frühen Veröffentlichung Loop-Finding-Jazz-Records aus dem Jahr 2001, hin zum multimedialen Biographieexperiment Ursula Bogner, wird mit der Präsentation von Jelineks jüngster Arbeit - einer Music Concrète Komposition über den Hiroshima Peace Memorial Park, sein Schaffen skizziert. Im Anschluss wird Jelinek über sein Projekt LA Screen Memories sprechen - eine Arbeit, die er während seines Aufenthalts in Los Angeles realisieren möchte.    

Jan Jelineks Arbeit können Sie hier hören.

Donnerstag, 28.07.2016

Gildas Coudrais

Berlin

HEAT – eine Sommerausstellung

Die erste Einzelausstellung von Gildas Coudrais in Berlin ist die Fortsetzung seiner erfolgreichen Ausstellungen in der Villa Aurora in Los Angeles in den Jahren 2013 und 2014. Kuratiert wird sie von der Kunsthistorikerin Katharina Schulenberg-Leduc, unterstützt von der Villa Aurora. Der Ausstellungstitel „HEAT“ bezieht sich sowohl auf die Arbeitsweise von Gildas Coudrais als auch auf seine Intention, die Gesellschaft und ihre Werte in ihrer Oberflächlichkeit zu karikieren und zu entlarven. Dabei geht er Fragen nach wie: In welchem Verhältnis stehen Inhalt und Darstellung? Welche Bedeutung hat das Verhältnis von Wort und Bild? Und: auf welche Weise wird der Betrachter ins Werk mit einbezogen?

 

Kuratiert von Katharina Schulenberg-Leduc

Mit Unterstützung der Villa Aurora

Eröffnung: Donnerstag, 28. Juli 2016, 18 – 21 Uhr

Laufzeit: 28. Juli 2016 – 3. September 2016

68projects

Fasanenstraße 68, 10719 Berlin

 

Samstag, 06.08.2016

Silent Salon

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Information

Picknick und Stummfilm mit Live Orgelbegleitung

Samstag, den 6. August um 20.15 Uhr

Südkalifornische Premiere der restaurierten Fassung!
Die Komödie A Woman of the World (1925, 104 min.) mit Pola Negri in der Hauptrolle und Mal St. Clair als Regisseur, erzählt die Geschichte einer weltgewandten europäischen Gräfin zu Besuch bei ihrer amerikanischen Cousine. Ein Kulturschock kann da nicht ausbleiben. Heute assoziiert man Pola Negri mit ihren Rollen als klassischer “Vamp”, aber hier beweist sie, dass sie durchaus auch komische Rollen meistern kann.
A Woman of the World wurde kürzlich von Paramount restauriert und feiert seine Premiere auf dem San Francisco Silent Film Festival im Juni 2016. Die Veranstaltung in der Villa Aurora ist die erste in Südkalifornien.

 

Partner

 

 

Samstag, 27.08.2016

Silent Salon

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Information

Picknick und Stummfilm mit Live Orgelbegleitung

Samstag, den 27. August um 19:30 Uhr

Show People (1928, 79 min.) Marion Davies spielt eine junge Frau, die nach Hollywood kommt, um Filmstar zu werden, wobei sie jede Menge Verwirrung stiftet. King Vidor führte Regie bei dieser Farce, die den Fokus auf Los Angeles und Filmemachen in der Stummfilmzeit richtet. Davies wurde oft als Schauspielerin unterbewertet, weil man ihren “Star” Status mit ihrer Liason zu William Randolph Hearst in Verbdindung brachte. In Show People zeigt sie welches komödiantische Talent in ihr steckt.

Partner

 

 

Samstag, 24.09.2016

Eclectic Salon

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Teilnehmer:innen

C. Spencer Yeh

C. Spencer Yeh ist bekannt für seine interdisziplinären Projekte und Kollaborationen als Künstler, Improvisator und Komponist sowie für sein Musikprojekt Burning Star Core. Yehs Werke wurden u.a. im MoMa (NY), im Whitney Museum (NY), im Walker Art Center Minneapolis und auf der Liverpool Biennial gezeigt. In jüngerer Zeit veröffentlichte er Aufnahmen wie "Solo Voice I-X" (Primary Information) oder "Wake Up Awesome" mit Okkyung Lee und Lasse Marhaug (Software Recording Company). 2015 veröffentlichte er mit seinem Trio „The New Monuments“ mit Ben Hall und Don Dietrich die LP “Long Pig” (Bocian). Weitere Informationen

SK Kakraba

SK Kakraba gilt als herausragender Interpret des Gyil, eines ghanaischen Xylofons. Das Gyil besteht aus14 Holzlatten, die mit Resonanzkörpern aus Kalabasse verbunden sind.  Der summende Klang, der jeden Marimba-artigen Ton begleitet bietet ein einzigartiges Klangerlebnis. Er wird durch die seidenen Wände der Spinneneiersäcke produziert, welche über die in die Kalebasse gebohrten Öffnungen gespannt werden. Kakraba wuchs in Saru, einem traditionell bäuerlichen Dorf im Norden Ghanas, in einer Familie von Gyil Spielern auf. 2012 zog er nach Los Angeles, wo er mit seinen ergreifenden Solo-Auftritten eine wachsende Fangemeinde gewinnen konnte. Sein Repertoire umfasst Musik, die traditionell für eine breite Vielfalt von Feierlichkeiten, wie Hochzeiten, Beerdigungen und Tänze verwendet wird. Im vergangenen Jahr veröffentlichte Kakraba zwei sehr beachtete Solo-Aufnahmen, unter anderem “Yonye” und “Songs of Paapieye”. Sein Sound ist schillernd: Warme, meditative Melodie-Cluster und strahlende Obertöne verdichten sich zu hoch-energetischen Kompositionen von orchestraler Komplexität. Weitere Informationen

Tony Buck

Tony Buck gilt als einer der kreativsten und experimentierfreudigsten australischen Exporte. Er war an vielen, höchst unterschiedlichen internationalen Projekten beteiligt, erlangte aber wohl mit seinem weltweit erfolgreichen Trio THE NECKS die größte Bekanntheit. Derzeitige Projekte umfassen u.a. TRANSMIT (eine Gitarren-lastige Post-Rock-Formation), SPILL (mit Magda Mayas), das in New York ansässige Trio GLACIAL (mit David Watson und Lee Renaldo) und THE FELL CLUTCH (mit Ned Rothenberg, Stomu Takeshi and David Tronzo). Buck produziert außerdem Videoarbeiten für Live-Konzerte, welche u.a. in Tokyo, Belfast, Berlin, New York und Sydney gezeigt wurden. Weitere Informationen

Magda Mayas

Magda Mayas ist eine in Berlin lebende Pianistin. Sie entwickelt und erforscht ihr eigenes musikalisches Vokabular, indem sie sowohl den Innenraum, als auch die Außenseite des Klaviers bespielt. Dabei nutzt sie erweiterte Spieltechniken, Verstärkung und die Präparation des Klaviers. Seit 2009 tritt Magda Mayas außerdem mit einem Clavinet auf, einem elektronischen Keyboard mit Saiten und Metallzungen aus den 60er Jahren. Hier erweitert sie ebenso die klanglichen Möglichkeiten des Instruments, indem sie das Innere des Instruments mit verschiedenen Objekten und elektronischen Effekten präpariert. Aktuelle Projekte sind u.a. das Duo SPILL mit Schlagzeuger Tony Buck, ein Duo mit der Saxophonistin Christine Abdelnour (Paris), und das Trio GREAT WAITRESS mit Laura Altman und Monica Brooks (Australien). Seit 2013 produziert Mayas außerdem Hörspiele für ABC Australia und Deutschlandradio Kultur.
Weitere Informationen

Partners

Diese Veranstaltung ist Teil der The Unwrinkled Ear Konzertreihe und wird unterstützt von Black Editions und dem Goethe-Institut.

Donnerstag, 13.10.2016

Jan Brandt: Stadt ohne Engel

Berlin

Buchpremiere

Stadt ohne Engel

Im Jahr 2014 reist der Schriftsteller Jan Brandt zu einem Stipendium in der Villa Aurora nach Los Angeles, der „Stadt der Engel“. In dieser Zeit ergründet er erfüllte und unerfüllte Sehnsüchte und bringt in seinem Buch STADT OHNE ENGEL den schillernden Kosmos auf unerhörte Weise zum Sprechen.

Im Oktober lud die Villa Aurora gemeinsam mit dem me Collectors Room und DuMont Buchverlag zur Buchpremiere ein; einer Einladung, der rund 100 interessierte Zuschauer folgten. Moderiert wurde der Abend von dem Schriftsteller und ehemaligen Villa Aurora-Stipendiaten Florian Werner.

Jan Brandt erzählt in seinem Buch von Menschen, denen er auf Streifzügen begegnet ist: von Neohippies bis zum Starkoch, vom Start-up-Unternehmer und einer jungen Auftragsdichterin bis zum Gangsta-Rapper. Es sind Geschichten von Glücksrittern, die versuchen, trotz aller Widerstände den amerikanischen Traum zu leben. In STADT OHNE ENGEL (DuMont 2016) verbinden sich literarische Reportagen mit Essays, persönliche Begegnungen und Beobachtungen mit Zeitungsartikeln. Twitter-Meldungen und Facebook-Nachrichten verschmelzen zu einem kollektiven urbanen Rauschen. Es ist ein Buch über die pulsierende Stadt Los Angeles, die „vielleicht wahnsinnigste Metropole der Welt“.

Foto: Napp

Jan Brandt, geboren 1974 in Leer (Ostfriesland), studierte Geschichte und Literaturwissenschaft in Köln, London und Berlin und besuchte die Deutsche Journalistenschule in München. Sein Roman GEGEN DIE WELT (DuMont 2011) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurde mit dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschien TOD IN TURIN (DuMont 2015).

Jan Brandt

Berlin

Buchpremiere

Stadt ohne Engel

Im Jahr 2014 reist der Schriftsteller Jan Brandt zu einem Stipendium in der Villa Aurora nach Los Angeles, der „Stadt der Engel“. In dieser Zeit ergründet er erfüllte und unerfüllte Sehnsüchte und bringt in seinem Buch STADT OHNE ENGEL den schillernden Kosmos auf unerhörte Weise zum Sprechen.

Jan Brandt erzählt in seinem Buch von Menschen, denen er auf Streifzügen begegnet ist: von Neohippies bis zum Starkoch, vom Start-up-Unternehmer und einer jungen Auftragsdichterin bis zum Gangsta-Rapper. Es sind Geschichten von Glücksrittern, die versuchen, trotz aller Widerstände den amerikanischen Traum zu leben. In STADT OHNE ENGEL (DuMont 2016) verbinden sich literarische Reportagen mit Essays, persönliche Begegnungen und Beobachtungen mit Zeitungsartikeln. Twitter-Meldungen und Facebook-Nachrichten verschmelzen zu einem kollektiven urbanen Rauschen. Es ist ein Buch über die pulsierende Stadt Los Angeles, die „vielleicht wahnsinnigste Metropole der Welt“.

Zur Buchpremiere am 13. Oktober 2016 lädt die Villa Aurora gemeinsam mit dem me Collectors Room und DuMont Buchverlag um 19 Uhr ein. Moderiert wird der Abend von dem Schriftsteller und ehemaligen Villa Aurora-Stipendiaten Florian Werner.

Foto: Napp

Jan Brandt, geboren 1974 in Leer (Ostfriesland), studierte Geschichte und Literaturwissenschaft in Köln, London und Berlin und besuchte die Deutsche Journalistenschule in München. Sein Roman GEGEN DIE WELT (DuMont 2011) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und wurde mit dem Nicolas-Born-Debütpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschien TOD IN TURIN (DuMont 2015).


Eintritt: € 7,- / 4,-

Anmeldung erbeten unter info@me-berlin.com

 

Donnerstag, 13. Oktober 2016, 19 Uhr

me Collectors Room BerlinAuguststraße 68, 10117 Berlin

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Dienstag, 18.10.2016

Welcoming Reception

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Teilnehmer:innen

Annekatrin Hendel

Ursprünglich aus dem Theater- und Designbereich, wandte sich Annekatrin Hendel 2004 dem Dokumentarfilm zu. Sie sieht sich als Vertreterin einer letzten DDR-Generation, die fähig ist, authentische Geschichten über ein Land zu erzählen, das es nicht mehr gibt. Ihr Ziel ist es, eine Alternative zu dem weit verbreiteten Bild der DDR als Land der Uniformität, Melancholie und konstanten Niedergeschlagenheit zu präsentieren: Hendels Filme erzählen von einer Gesellschaft, die Leidenschaft kannte, jugendliche Euphorie, Diversität und starke Geschichten voller Freundschaft und Betrug.

Am 18. Oktober wird sie Trailer ihrer Filme “Flake” (Über den Keyboarder von Rammstein, 2011), “Vaterlandsverräter” (2011), “Anderson” (2013) und “Fassbinder” (2015) präsentieren.

Klaus Pockrandt

Visiting Fellow Klaus Pockrandt arbeitet im Bereich der visuellen Kommunikation– sein Fokus liegt auf Plakatkunst. Während seines einmonatigen LA-Aufenthalts wird er urbane Räume fotografisch einfangen. Klaus plant, diese Eindrücke in einer Grafikserie zu verarbeiten.

Stefanie de Velasco

Stefanie de Velasco wurde in Oberhausen als Kind spanischer Einwanderer geboren. Sie studierte Europäische Ethnologie und Politikwissenschaft in Bonn, Bremen und Warschau. Ihr Debütroman "Tigermilch" war für den Independent Foreign Fiction Awards (2015) nominiert. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Am 18. Oktober wird Stefanie ihr neues literarisches Projekt vorstellen.

Sebastian Stumpf

Sebastian Stumpf wurde 1980 in Würzburg geboren und studierte 1999 bis 2008 Bildende Kunst in Nuremberg, Lyon und Leipzig. Seine Arbeiten waren in Einzelausstellungen im Museum Folkwang Essen, im Museum für Photographie Braunschweig, im Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, im Kunstverein Göttingen und in der Anna Leonowens Gallery in Halifax zu sehen. Er nahm an der 6. Berlin Biennale teil, sowie an zahlreichen Gruppenausstellungen unter anderem im Frankfurter Kunstverein, Z33, Hasselt, Tokyo Wonder Site/Institute of Contemporary Art Tokyo, sowie in der Kunsthalle im Lipsiusbau, Dresden und im Contemporary Arts Center Cincinnati, Ohio. 2012 realisierte er eine Kunst-am-Bau-Arbeit für die Kulturstiftung des Bundes in Halle an der Saale.

Bettina Pousttchi

Bettina Pousttchi wurde in Mainz geboren. Sie studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und im Whitney Independent Studio Program, Whitney Museum in New York. Sie gewann den Kunstpreis der Stadt Wolfsburg im Jahre 2014. Bettina Pousttchi lebt und arbeitet in Berlin.
Die künstlerische Arbeit von Bettina Pousttchi umfasst Fotografie, Skulptur und Video, sowie temporäre ortsspezifische Interventionen auf Architektur im öffentlichen Raum. Ihr Interesse richtet sich auf die Verbindung von Zeit- und Raumsystemen in transnationaler Perspektive. Auf der Fassade der Temporären Kunsthalle Berlin realisierte sie im Jahre 2009/2010 die Fotoinstallation Echo. Für ein halbes Jahr bildeten die 970 Papierposter am Berliner Schlossplatz ein Nachbild des gerade abgerissenen Palastes der Republik. Bettina Pousttchis Arbeiten wurden in Einzelausstellungen u.a. gezeigt im Nasher Sculpture Center Dallas (2014), der Schirn Kunsthalle Frankfurt (2012) und der Kunsthalle Basel (2011). Sie war 2003 und 2009 auf der Biennale in Venedig vertreten.

Dienstag, 25.10.2016

Kerstin Zilm

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

Information

Endlich erfüllt sich der Traum: Ihr Beruf als Korrespondentin für das ARD-Radionetzwerk führt Kerstin Zilm nach Kalifornien, und voller Enthusiasmus entdeckt sie Küste, Wüste, San Francisco, Los Angeles und die Nationalparks. Sie lernt Promis kennen, schwärmt beim Anblick von Delfinen im Sonnenuntergang und schläft auf einem Campingplatz mit direktem Kontakt zu Außerirdischen. Und selbst Dauerstau oder die Tücken der Bürokratie können Kerstin Zilms großartige Entdeckungsreise durch Kalifornien nicht verhindern. Ein wunderbarer Trip – und eine großartige Einladung, sofort aufzubrechen.

 

Teilnehmerin

Kerstin Zilm

Geboren in München und im Markgräfler Land aufgewachsen, entdeckte Kerstin Zilm ihre Liebe für das Reporterinnenleben als Volontärin beim RIAS (Radio in the American Sector) in Berlin. Dorthin kam sie kurz nach dem Mauerfall. Dreizehn Jahre lang arbeitete sie als Reporterin, Moderatorin und Redakteurin für Deutschlandradio und andere öffentlich-rechtliche Radiostationen in Deutschland, darunter als Junior-Korrespondentin in Washington D.C. Seit April 2003 berichtet Kerstin Zilm als Korrespondentin aus Los Angeles, zuerst fünf Jahre lang aus dem ARD-Hörfunkstudio an der US-Westküste und seit September 2008 selbständig für Radio, Print und Fernsehen.

Freitag, 28.10.2016

The Psycho Records

Los Angeles

The Psycho Records

Skylight Books and Villa Aurora freuen sich eine Lesung von Laurence A. Rickels seines neusten Buches The Psycho Records präsentieren zu dürfen.

Psycho Records folgt der Mutter aller Duschszenen für die nachfolgenden Slasher und Splatter-Filme. Aus dem Zweiten Weltkrieg zurückkehrende amerikanische Soldaten wurden „Psychos“ genannten, wenn sie psychisch erkrankt waren. Robert Bloch und Alfred Hitchcock wandelten den Begriff in ein übergeordnetes Schlagwort für eine Reihe von psychotischen und psychopathischen Symptome oder Veranlagungen. Sie übertrugen eine kriegsinduzierte Störung auf das amerikanische Kernland. Gestützt auf seine Erfahrung mit dem deutschen Film, verpackte Hitchcock in seiner Duschszene die Essenz des Begriffs Schauer. Spätere Horrorfilmreihen weisen post-traumatische Flashbacks zu Hitchcocks Duschszene auf. Letzten Endes argumentiert das Buch diesen Effekt als therapeutisch begrenzt.
Diese umfangreiche Fallstudie ruft die genealogische Lesart des Philosophen und Psychoanalytikers Laurence Rickels auf. Das Buch beginnt nicht mit einer weiteren Analyse von Hitchcocks Film der 1960er Jahre, sondern mit einer Bewertung der verschiedenen Updates die der Vampirismus im Laufe der Jahre erhalten hat. Es schließt ab mit einem genauen Blick auf den Aufstieg der dämonischen und infernalischen Tendenzen in Horrorfilmen seit den 1990er Jahren und der Problematik des „Psychos“ als den unheimlichsten aller Doppelgänger.

Laurence A. Rickels ist Professor für Kunst und Kunsterziehung an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Er ist der Autor von Aberrations of Mourning (1988), The Case of California (2001), Nazi Psychoanalysis (2002), The Vampire Lectures (1999), The Devil Notebooks (2008), Ulrike Ottinger: The Autobiography of Art Cinema (2008), I Think I Am: Philip K. Dick (2010), and Germany: A Science Fiction (2015).

Location
1818 N Vermont Ave
Los Angeles, CA 90027

Samstag, 29.10.2016

Hilde Waldo

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

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Weit mehr als eine Sekretärin

Hilde Waldo und das Vermächtnis von Lion Feuchtwanger

Am 22. Oktober 2016 wäre Hilde Waldo 110 Jahre alt geworden. Wir möchten diesen Tag zum Anlass nehmen, die Frau zu feiern, die Lion Feuchtwanger 17 Jahre lang als Sekretärin zur Seite stand.

Dabei möchten wir einige wichtige, aber weitgehend unbekannte Aspekte ihres Lebens zur Sprache bringen; etwa ihre Freundschaft mit Mitgliedern der deutschen Widerstandsgruppe "Onkel Emil", aber auch die Verbindung zu ihrem langjährigen Freund und Diplomaten Erich Kordt, seine Beteiligung an ihrer Rettung vor der nationalsozialistischen Verfolgung, ihre Aussage in seinem Namen in Washington DC im Jahre 1945, und die langjährige Freundschaft die sie verband.

Hilde Waldo war nicht nur die perfekte Sekretärin für Lion Feuchtwanger - sie war gewissenhaft, loyal, gebildet und sprach fließend Englisch. Sie war außerdem maßgeblich daran beteiligt, nach Lions Tod 1958 und Martas Tod 1987, Lion Feuchtwangers literarische Arbeiten zu verwalten, die Übertragung seiner Bibliothek und seines Hauses an die University of Southern California zu beaufsichtigen, den Kontakt zu seinen Verlegern in den USA und Übersee zu pflegen und vieles mehr.
Nachdem die Villa Aurora, das Wohnhaus der Feuchtwangers, zu der Künstlerresidenz wurde, die sie heute ist, verblassten langsam die Erinnerungen an Waldo, die dort ein halbes Jahrhundert gearbeitet hatte.

Waldos Schicksal war ohne Zweifel erheblich von historischen Ereignissen geprägt; sie meisterte diese jedoch auf kreative Weise und arbeitete tapfer an ihrer Karriere im Süden Kaliforniens. Die Zeit ist gekommen, die überraschend komplexe und spannende Geschichte ihres Lebens zu erzählen.

 

 

Teilnehmer:innen

Herbert Krill

Herbert Krill ist Dokumentarfilmemacher und verbringt seine Zeit zwischen Kalifornien und Zentraleuropa. 2008 produzierte er den Dokumentarfilm Feuchtwanger lebt! für 3Sat.

Alexandra Tyrolf

Alexandra Tyrolf ist Wissenschaftlerin im Bereich Amerikanistik in Leipzig. Zurzeit schreibt sie ihre Dissertation über deutsch-jüdische Autorinnen, die in die USA emigriert sind: Marta Feuchtwanger, Salka Viertel und Victoria Wolff.

Partner

Diese Veranstaltung entstand in Zusamenarbeit mit USC Feuchtwanger Memorial Library

Samstag, 05.11.2016

Janet Sternburg

Lapidarium (Hallesches Ufer 78, 10963 Berlin)

 

 

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Das Sehen ist voller Leben
Kann ein unbewegtes Foto lebendige Wahrnehmung einfangen? Kann es ihrer Vielfalt Raum geben? Kann die Fotografie als Medium, das Zeit ausschließt, das Fließen der Dinge abbilden? Kann sie dem überschießenden Reichtum der Welt gerecht werden? Die Schriftstellerin, Philosophin und Fotografin Janet Sternburg (geb. 1943 in Boston, lebt und arbeitet in Los Angeles und San Miguel de Allende, Mexiko) meint: ja. Ihr Werk demonstriert, dass Fotografie die Bewegtheit unserer sinnlichen Erfahrung erfassen kann. Sie arbeitet ohne optische Manipulation oder digitale Bearbeitung und mit einfachsten Mitteln – Einwegkameras und alten iPhones –, um die Facetten, in denen die Welt sich manifestiert, in einer visionären Zusammenschau sich durchdringender und vielschichtiger Zeiten und Räume zu versammeln.

In den vielen durch Fenster aufgenommenen Bildern fungiert Reflexion nicht als Spiegelbildlichkeit, sondern als Verwischung der Grenzlinien, die normalerweise Innen von Außen, Festes von Flüssigem, Subjekt von Objekt trennen. Ihre Werke verschmelzen das Alltägliche mit der Darstellung des strömenden und durchlässigen Charakters von Bewusstsein, der sich so deutlich von den Abgrenzungen des vernünftigen Denkens unterscheidet.

„Overspilling World“ ist Janet Sternburgs erste Monografie. Mit Texten von Sternburg, dem Kunsthistoriker Pepe Karmel, der Fotografin Catherine Opie, der Kuratorin Alexandra von Stosch und dem Filmemacher und Fotografen Wim Wenders.

Freitag, 18.11.2016

Eclectic Salon

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

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Varian Fry Quartett - Image: Stephan Röhl

Varian Fry Quartett der Berliner Philharmoniker

Mit dem Varian Fry Quartett halten vier junge Mitglieder der Berliner Philharmoniker die lange Tradition aufrecht, neben der Arbeit im Orchester auch kammermusikalisch tätig zu sein. Philipp Bohnen, Marlene Ito (Violine), Martin von der Nahmer (Viola) und Rachel Helleur (Cello) gründeten das Ensemble in der Spielzeit 2012/2013 und benannten sich nach Varian Fry (1907 – 1067), dem amerikanischen Journalisten und Freiheitskämpfer, der während der Nazidiktatur in Deutschland über 2000 Menschen zur Flucht verhalf. Unter den zahlreichen geretteten Juden und Nazigegnern waren auch Marta und Lion Feuchtwanger.

Der Auftritt des Quartetts in der Villa Aurora ist einmalig in Südkalifornien!

Programm
W.A. Mozart Divertimento F-Major KV 138
Beethoven String Quartet Nr. 10 Es-Major, op. 74 "Harfenquartett"
 
—— Pause ——
 
Anton Webern, Five Movements for String Quartet, op. 5
Maurice Ravel, String Quartet F-Major
Dienstag, 22.11.2016

Tanja Dückers

Literatursalon im Kantkino (Kantstraße 54, 10627 Berlin)

 

 

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Inspiriert von Walter Benjamins Buch »Berliner Kindheit um 1900« reflektiert die Villa Fellow Tanja Dückers ihre eigene Kindheit und Jugend im West-Berlin der 1970er- und 80er-Jahre. In pointierten Alltags-Betrachtungen lässt sie das Leben und das Lebensgefühl im Westen der geteilten Stadt wieder lebendig werden. Auf der Straße und in Hinterhöfen, hinter Brandmauern und in alten Friseursalons trifft die Autorin auf Kurioses und Trauriges, auf Lustiges und Düsteres, und auch auf Tiere – von Ratten über Füchse bis hin zu Nilpferden.  

Der Abend wird musikalisch begleitet von der Sängerin und Akkordeonistin AnniKa von Trier.

Mittwoch, 30.11.2016

Annekatrin Hendel

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

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VATERLANDSVERRÄTER

Ein Dokumentarfilm von Annekatrin Hendel, Deutschland 2011, 90 Min., Deutsch mit Untertiteln

So schwer, wie man zu ihm hinkommt, kommt man auch an ihn heran. In einem abgelegenen Teil der Uckermark kämpft sich die Regisseurin Annekatrin Hendel durch den Schnee. Es ist der Drehstart für einen Film über den 75 Jahre alten Schriftsteller Paul Gratzik, Stasi-Zuträger, Aussteiger, Dissident. Das erste, was Gratzik trotzig von sich gibt ist: Über die Stasi rede er nicht. Das könne sie, Annekatrin Hendel, sich aus dem Kopf schlagen. Punkt. Aber es gibt diesen Film doch. Er ist einerseits das Psychogramm eines widersprüchlichen Exemplars „Mann“ in seinen Extremen: Satyr, Verführer, Radikalist und Eremit. Andererseits liegt mit VATERLANDSVERRÄTER eine Geschichte über die DDR, ihre Kritiker und die Stasi vor, wie sie, 20 Jahre nach ihrem Ende, noch nicht erzählt worden ist.

"Vaterlandsverräter", dieses vielschichtige Porträt, ist der bislang beste filmische Gegenentwurf zu "Das Leben der Anderen"

- Berliner Zeitung -

 

 

Teilnehmerin

Annekatrin Hendel

Regisseurin und Produzentin Annekatrin Hendel ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Nach Abschluss ihres Designstudiums war sie zunächst freiberuflich als Kostüm- und Szenenbildnerin am Theater tätig. 2004 gründete sie die Berliner Filmproduktionsfirma IT Works! Medien und produzierte Spiel- und Dokumentarfilme. Seit 2011 ist sie Mitglied der Deutschen Filmakademie.

Dienstag, 06.12.2016

Manfred Flügge

Berlin

Flucht aus Frankreich

Die amerikanischen Retter von Lion und Marta Feuchtwanger

Auf einer abenteuerlichen Flucht entkommen der deutsch-jüdische Schriftsteller Lion Feuchtwanger und seine Frau Marta im Herbst 1940 aus dem von deutschen Truppen besetzten Frankreich in die USA. Nur mit Hilfe ihrer amerikanischen Retter Varian Fry, Hiram Bingham sowie Martha und Waitstill H. Sharp konnte das gelingen. Sie haben Vorschriften gebrochen, ihre Stellung und ihr Leben riskiert und durch ihr mutiges Handeln vielen Menschen im Frankreich der 1930er und 40er Jahre das Leben gerettet.

Für die Villa Aurora, die Marta und Lion Feuchtwanger seinerzeit als Exildomizil diente und später als Künstlerresidenz eröffnet wurde, hat Manfred Flügge, Autor und ehemaliger Stipendiat in der Villa Aurora, die Geschichte der Flucht von Marta und Lion Feuchtwanger in einer zweisprachigen Publikation nachgezeichnet. Am Dienstag, dem 6. Dezember 2016 um 20 Uhr, wird Manfred Flügge im Literaturhaus in der Fasanenstraße in Berlin das Buch in einem Vortrag mit Bildern und Filmausschnitten vorstellen.

Manfred Flügge wurde 1946 geboren. Er wuchs im Ruhrgebiet auf, studierte Romanistik und Geschichte in Münster und in Lille. Von 1976 bis 1988 war er Dozent an der Freien Universität Berlin. Manfred Flügge lebt als freier Autor in Berlin.

Zusammen mit dem Literaturhaus Berlin

Eintritt: 5 / 3 Euro

Ort: Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin

Freitag, 09.12.2016

Oswald Egger: Harlekinsmäntel und andere Bewandtnisse

Berlin

Harlekinsmäntel und andere Bewandtnisse

Harlekinsmäntel und andere Bewandtnisse

mit Oswald Egger und Günter M. Ziegler

Am Abend des 9. Dezember luden die Villa Aurora, die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und der Verlag Matthes & Seitz Berlin zur Buchpremiere von Oswald Eggers Buch „Harlekinsmäntel und andere Bewandtnisse“ ein. In einer amüsanten Tour-de-force durchstreiften Eggers und der Moderator, der Mathematiker Prof. Günter M. Ziegler, die Leibnizsche Gedankenwelt.

In seiner poetologischen Untersuchung versucht Egger einige Aspekte der verschwiegeneren Ideen und implizit gedachten Verbindungs- und Beziehungslinien im Werk Leibniz‘ zusammenzureimen. Seine unorthodoxe Lesart von Regeln und Ergebnissen der Physik, Metaphysik und Mathematik bilden einen Bewandtniszusammenhang aus inneren Verwandtschaftsbeziehungen – oft auch ohne offenkundige Verknüpfung. Anschauliche Modelle und Gedankenexperimente bringen dabei unentwegt zur Sprache, „wie eins zum anderen kommt“. In Form von Worten und Formen ohne Worte illustriert Oswald Egger anhand einiger Motive bei Leibniz Zusammenhänge, die ihn „oft selbst überraschen“. Im „poetischen Tun“ überschneiden sich Dunkles und Verworrenes einleuchtend in einem Geflecht aus Evidenzen.

„Harlekinsmäntel und andere Bewandtnisse“ erscheint bei Matthes & Seitz Berlin.

 

Prof. Oswald Egger, geboren 1963 in Lana, Südtirol, studierte Literatur und Philosophie und lebt heute in Wien. Er war Herausgeber der Zeitschriften Der Prokurist und per procura und veranstaltete die Kulturtage Lana. Zahlreiche Gedichte wurden übersetzt, unter anderem ins Amerikanische, Französische und Niederländische. 2007 erhielt er den Peter-Huchel-Preis, 2008 den H.C. Artmann-Preis, dem 2010 der Oskar Pastior-Preis folgte. 2001 erhielt er ein Stipendium in der Villa Aurora, Los Angeles, 2014 den outstanding artist award für Literatur und das Stipendium der Villa Massimo in Rom. Seit 2011 ist er Inhaber der neu geschaffenen Professur „Sprache und Gestalt“ an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel.

Prof. Günter M. Ziegler, ebenfalls Jahrgang 1963, ist geborener Münchner und Mathematiker. Seit März 2011 forscht und lehrt er an der FU Berlin. Seine Arbeit beschäftigt sich unter anderem mit der Theorie der Polyeder. Dafür wurde er 2001 mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG ausgezeichnet. Seinen ersten (und einzigen) Literaturpreis erhielt er 1993 für „Fragmente einer Legende“. Mit Martin Aigner schrieb er „Das BUCH der Beweise“, das inzwischen in vierzehn verschiedenen Sprachen vorliegt. 2009 erschien „Darf ich Zahlen? Geschichten aus der Mathematik“ bei Piper (München) und 2013 „Mathematik - Das ist doch keine Kunst!“ (Knaus, München). Er ist Mitglied des Vorstands und Sprecher des Jahresthemas 2015|16 „Leibniz: Vision als Aufgabe“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Eine Veranstaltung der Villa Aurora in Kooperation mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und Matthes und Seitz Berlin im Kontext des Jahresthemas

Performance Lab #3

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

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Feuchtwanger Refreshed #3

Die Masterstudierenden und Professoren des Studiengangs „Dramatic Writing“ an der USC bringen erneut die Werke von Lion Feuchtwanger zum Leben – diesmal in Form von 1- bis 5-minütigen Szenen, die von Feuchtwangers berühmtem Brief aus dem Jahr 1933 an den nationalsozialistischen Besetzer seines beschlagnahmten Berliner Wohnhauses inspiriert sind. Vier Schauspieler werden die Stücke in jenem Wohnraum aufführen, in dem Feuchtwanger einst Lesungen seiner eigenen Werke abhielt.

Alle sind herzlich willkommen.

Montag, 12.12.2016

Michael Fehr

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Teilnehmer

Michael Fehr

Michael Fehr (*1982, Bern, Schweiz) ist ein Bühnen-Einzelgänger. In seinen Performances verwandelt er Worte in Klang, Geschichten in Musik – bis zum Erlösungspunkt. Jede seiner Aufführungen ist ein einzigartiges und unwiederholbares Erlebnis. Der Berner Lyriker, Schriftsteller und Musiker wurde vor kurzem mit dem renommierten Kelag-Preis beim Ingeborg-Bachman-Wettbewerb ausgezeichnet. Im Jahr 2015 gewann er den Bayern2-Wortspiele-Preis, der ihm ein einmonatiges Stipendium in der Villa Aurora verlieh. Hier begleitet der Gitarrist Manuel Troller (Auszug aus: Theater am Neumarkt, Zürich) seine Klang- und Lyrikkantaten.

Manuel Troller

Manuel Troller (*1986, Luzern, Schweiz), Gitarrist und Komponist, arbeitet aktiv in diversen musikalischen Genres. Seit 2006 spielt und komponiert er mit der international agierenden Band Schnellertollermeier – sie machen Musik ohne Kompromisse, von freier Improvisation über Hardcore-Jazz, moderner Komposition bis hin zu roher Rockmusik und die sich dabei doch auch im Pop zuhause fühlen können.