Veranstaltungsarchiv Villa Aurora

September 2012

Donnerstag, 06.09.2012

Dietrich Brüggemann - Renn wenn du kannst

L.A.

Villa Aurora und Goethe-Institut Los Angeles laden ein zu:

Renn, wenn du kannst

Ein Film von Dietrich Brüggemann

Deutschland, 2010, 112 Minuten, Deutsch mit englischen UT, digital

Die Indi-Tragikomödie RENN WENN DU KANNST ist der erste Feature Film von Dietrich Brüggemann, der das Drehbuch mit seiner Schwester schrieb.

Ben wird sein Leben im Rollstuhl verbringen müssen, was ihn, trotz aller Lebendigkeit und einer grossen Portion Humors, oft verzweifeln lässt.  Als er Christian kennenlernt, behandelt er ihn wie seine früheren Helfer. Aber die Dinge sehen ganz anders aus, als Christian Annika “die Cello Spielerin von gegenüber” trifft, die Ben seit Jahren vom Fenster aus gesehen hat. Die drei werden Freunde, wobei Annika in der Mitte einer emotional geladenen und manchmal gefährlichen ménage à trois steht. (…)

RENN WENN DU KANNST lebt von seinen starken Charakteren und der grossartigen schauspielerischen Leistung Robert Gwisdeks in der Rolle des Ben. (Toronto Filmfestival)

Nach dem Film steht Dietrich Brüggemann für Fragen zur Verfügung.

Donnerstag, den 6. September, 19 Uhr

Goethe-Institut Los Angeles

5750 Wilshire BLvd. Suite 100

L.A., CA 90036

Eintritt frei

Samstag, 08.09.2012

Lesung Hassouna Mosbahi: Tunisian Tale

L.A.

Hassouna Mosbahi liest einen kurzen Abschnitt aus seinem Roman "Hikaya Tunisiyya" (A Tunisian Tale) in arabischer Sprache, gefolgt von einer Lesung in Englisch.

Hassouna Mosbahi ist ein tunesischer Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Übersetzer. Der Sohn einer Beduinenfamilie wurde 1950 im Hinterland von Kairouan geboren. Schon in seiner Jugend begann er, Geschichten, Erzählungen und Novellen in volkstümlicher Tradition zu schreiben. Bereits seine erste, von Camus (Der Fremde) inspirierte Novelle L’image de mon père gewann den Radiopreis für junge Autoren. In den folgenden Jahren studierte er in Paris, Madrid und London und arbeitete unter anderem als Korrespondent für arabische Zeitungen.

Er veröffentlicht nicht nur Romane und Kurzgeschichten in Arabisch, Englisch und Deutsch, sondern ist auch bekannt durch seine Übersetzungen von Henri Michaux, René Char, Samuel Beckett und Jean Genet ins Arabische.

Sein neuestes Projekt widmet sich dem berühmten andalusischen Mystiker Ibn Arabi.

Diese Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit mit dem USC Dornsife College of Letters, Arts and Sciences.

Anmeldung bitte unter 310.573-3603 oder infola@villa-aurora.org.

Der Eintritt ist frei.

Parkplätze stehen am Los Liones Drive zur Verfügung. Der Shuttle Service beginnt um 13:00 Uhr am Los Liones Drive. Bitte parken Sie nicht auf den Parkplätzen des Topanga State Parks!

Mittwoch, 12.09.2012

Lesung und offene Bühne mit Volker Harry Altwasser

Berlin

Lesung und offene Bühne mit Volker Harry Altwasser

Am 12. September wird der frisch gebackene Villa Aurora Stipendiat Volker Harry Altwasser zu Gast bei der Reihe „Literarische Freiheit“ in der Kulturbrauerei sein und Passagen aus seinem brandaktuellen Roman „Ich, dann eine Weile nichts. ein Theaterroman.“ (Matthes & Seitz Berlin) zum Besten geben.

Volker Harry Altwasser, 1969 in Greifswald geboren, besuchte die Realschule und machte anschließend eine Lehre zum Elektronikfacharbeiter. Er war unter anderem tätig als Heizer in der Reichsbahndirektion, Matrose in der NVA, Gefreiter auf der Fregatte „Bremen“, wo er nicht zum Obergefreiten befördert wurde, weil er auf Las Palmas das Auslaufen des Schiffes „verpasste“.

1998 bis 2002 studierte er am Deutschen Literaturinstitut der Uni Leipzig. Er veröffentlichte mehrere Bücher, darunter 2003 seinen Debütroman „Wie ich vom Ausschneiden loskam“. Weitere Bücher: „Letzte Haut“ (2009), „Letztes Schweigen“ (2010) und “Letzte Fischer“ (2011), mit dem er auf die Longlist des Deutschen Buchpreises kam. 2011 wurde er mit dem Italo Svevo Preis ausgezeichnet.

Volker Harry Altwasser liest aus „Ich, dann eine Weile nichts. ein Theaterroman.“

Scheitern als Triumph – ein deutscher Hamlet

„Ich, dann eine Weile nichts“ ist die literarische Auferweckung Bogislaws XIV. (1580– 1637), des letzten Herzogs von Pommern. Altwasser lässt diese tragische Figur, den Letzten einer ruhmvollen Herrscherdynastie, selbst zur Sprache kommen. Vor historisch detailliert recherchierter Kulisse erstellt er das Psychogramm eines Scheiternden und spannt mit überraschenden Anspielungen auf Shakespeare und Schiller einen atemberaubenden Bogen. Mutig inszeniert Altwasser, der „grandiose Erzähler, der Menschenfischer“ (Thomas Hürlimann) ein tolldreist gereimtes Theaterstück, eingebettet in eine Litanei der Verzweiflung, in eine rhythmische Reflexionssuada über das Herrschen und über die Macht der Schwäche. Bogislaw, der letzte Pommernherzog, der alles wollte, verliert am Ende noch sich selbst. Altwasser betritt mit diesem „Theaterroman“ literarisches Neuland und wagt die Eroberung eines Terrains, dessen Grenzen sich von Schiller zu Artaud erstrecken. Die Reihe "Literarische Freiheit" wird von Johan de Blank und Michael J. Stephan in Zusammenarbeit mit der Kulturbrauerei organisiert.

Ort: SODA Salon in der Kulturbrauerei, Knaackstr. 97, 10435 Berlin

Mittwoch, 19.09.2012

Ausstellungseröffnung Beyond The Frame

Berlin

Ein temporäres Kunstprojekt in der Residenz des Botschafters der Vereinigten Staaten von Amerika in Deutschland, Philip D. Murphy und Tammy S. Murphy

Robert Bechtle / Tom Blackwell / Chuck Close / Robert Cottingham / Don Eddy / Richard Estes / Audrey Flack / Ralph Goings / Sabine Hornig / Christian Keinstar / Ron Kleemann / Richard Mclean / James Rosenquist / Jon Salt / Ben Schonzeit / Tilo Schulz

Dieses Ausstellungsprojekt ist eine Zusammenarbeit der Abteilung Public Affairs der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in Berlin, des Deutsche Guggenheim und des Villa Aurora Forums. Diese Institutionen haben ihren Sitz in Berlin und widmen sich seit vielen Jahren dem transatlantischen Kulturaustausch.

Zu den Ausstellungsteilnehmern zählen ehemalige Stipendiaten der Villa Aurora in Los Angeles, sowie Künstlerinnen und Künstler, die in den vergangenen Jahren Auftragsarbeiten speziell für das Deutsche Guggenheim in Berlin geschaffen haben.

BEYOND THE FRAME steht für das Anliegen, die Grenzen des gesetzten Horizonts zu überschreiten und neue Perspektiven zu eröffnen. In der Auseinandersetzung mit Orten, Farben, Stimmungen und Mustern dies- und jenseits des Atlantiks entsteigt das vermeintlich Bekannte dem gefassten Rahmen und lässt etwas Neues aufscheinen.

Wir danken allen teilnehmenden Galerien, Künstlern und Leihgebern.

PRIVATE RECEPTION

Samstag, 29.09.2012

1886 - Lesung mit Passagen aus dem Drehbuch

L.A.

1886

Das Drehbuch zu 1886 basiert auf der Autobiographie von Albert Parsons und erzählt die Geschichte des Haymarket-Massakers vom 3. Mai 1886 in Chicago. Die Geschichte dreht sich um eine Gruppe von Arbeitern – unter ihnen ein junger Zimmermann und ein deutscher Zeitungsverleger – die für den 8-Stunden-Tag und das Ende der Kinderarbeit kämpften.

Der Kampf um Gleichheit und Gerechtigkeit ist nicht auf die Vergangenheit beschränkt, auch heute ist der Unterschied zwischen den Besitzenden und den Besitzlosen ein globales Thema.

2012 jährt sich das Haymarket-Massaker zum 125. Mal.

Regisseur Noam Gonick, Drehbuchautor Thuc Nguyen und die Villa Aurora laden ein zu einer Lesung mit Passagen aus dem Drehbuch.

Bitte melden Sie sich unter 1186VillaAurora@gmail.com an, da die Teilnehmerzahl beschränkt ist.