Veranstaltungsarchiv Villa Aurora
Dezember 2015
Randy Young’s discovery of Weimar-by-the-Sea
Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)
Information
Randy Young’s discovery of Weimar-by-the-Sea
Members (+1 guest) Come For Free!
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Künstlerresidenz wird RANDY YOUNG, langjähriger Freund und Unterstützer der Villa Aurora, über die ersten Bewohner der Westside sprechen, die mit der deutschen Kultur verbunden waren - darunter Schriftsteller und andere Exilanten.
Sein Vortrag wird von dem Drama der Murphy Ranch und der surrealistischen Entwicklung dieser Geschichte handeln. Außerdem wird er von seiner Freundin Marta Feuchtwanger und den Ereignissen erzählen, die zur Rettung des Hauses vor dem Abriss beigetragen haben.
Im Anschluss laden wir Sie auf ein Stück Geburtstagskuchen und einen Besuch zu Martas geheimen Sherryschrank ein.
Feuchtwanger Re-Freshed #2
Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)
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Performance Lab
Feuchtwanger Re-Freshed #2
School of Dramatic Arts, über die Western Edge Playwrights' Salon of the school's Master of Fine Arts in Dramatic Writing, the USC Libraries Feuchtwanger Collection und Villa Aurora präsentieren:
FEUCHTWANGER RE-FRESHED #2:
Neue Inszenierungen klassischer Werke ist ein von USC Professor Olivier Jai’Sen Mayer angeführtes Projekt. Absolventen des Studiengangs Dramaturgie und deren Dozenten werden kurze Szenen aus Feuchtwanger’s DER TEUFEL IN FRANKREICH aufführen. Die Schauspieler sind Studenten aus dem USC BFA Studiengang, Absolventen der USC und der ehemalige Leiter des MFA Studiengangs Schauspiel, Andres Robinson.
Was geschieht mit großartigen Ideen, die nie die Möglichkeit hatten, sich zu Geschichten zu entwicklen?
Feuchtwanger hinterlies eine lange Liste an Ideen für Romane und Theaterstücke, die er leider in seinem geschäftigen Leben nicht weiterentwickeln konnte. Die Dramatiker des USC MFA Dramatic Writing Seminars haben fünf dieser Ideen in kurze Stücke verwandelt, womit sie Feuchtwanger in unserer komplexen Zeit lebendig halten.
Nach der Aufführung gibt es einen Empfang.
Double Jeopardy
Los Angeles
Double Jeopardy
Hollywood Emigrés und der zweite “Red Scare” (1947-1952)
Migration und Integration
Die Veranstaltung Double Jeopardy untersucht die prekäre Situation, in der sich Regisseure, Drehbuchautoren und Schauspieler befanden, die zur Zeit des Zweiten Weltkriegs ihrer Verfolgung in Nazi-Deutschland oder Osteuropa entflohen und in die Vereinigten Staaten immigrierten – um anschließend von Joseph McCarthy und dem House Committee on Un-American Activities (Komitee für unamerikanische Umtriebe) auf‘s Neue ins Unrecht gesetzt zu werden.
Das Kolloquium nimmt fünf Emigranten in den Blick, deren Leben einmalige Geschichten über das Phänomen der Double Jeopardy erzählen: Bertolt Brecht, Hanns Eisler, Lion Feuchtwanger, Paul Henreid und Edward G. Robinson.
Die renommierten Filmwissenschaftler und Germanisten Doris Berger(Curator, Skirball Center,), Jan-Christopher Horak (Director, UCLA Film & Television Archive) und die Künstlerin Susan Philipsz werden in ihren Vorträgen über das Werk dieser angesehenen Künstler sprechen und ergänzend dazu originale Filmaufnahmen zeigen.
Die fünf Geschichten bilden dabei den Ausgangspunkt, um zu beschreiben, was Double Jeopardy heute bedeutet – angesichts der gegenwärtigen Flüchtlingskrise in Europa oder an der amerikanisch-mexikanischen Grenze.
Präsentiert werden außerdem Audio- und Filmaufnahmen von Hanns Eislers und Bertolt Brechts Zeugenaussagen vor dem House Committee on Un-American Activities.
Double Jeopardy ist die zweite Veranstaltung in der Serie The Hollywood Blacklist Project, 2014-2017 von Warren Neidich.
Das erste Werk, Book Exchange: The Hollywood Blacklist, wurde im Januar 2015 auf der Printed Matter LA Book Fair vorgestellt. Teil drei, Threshold und Re-Imagining the Hollywood Walk of Fame, sind 2016 und 2017 im LACE (Los Angeles Contemporary Exhibitions) zu sehen.
Ein Empfang folgt dem Kolloquium
// Kolloquium
// Mittwoch, 9. Dezember 2015, 19:00 Uhr
// Goethe-Institut Los Angeles, 5750 Wilshire Blvd. Suite 100, Los Angeles, CA 90036
// Eintritt Frei, RSVP nötig
// RSVP via +1 323 5253388 oder rsvp@losangeles.goethe.org
$1 ermäßigtes Parken (gilt nur für Veranstaltungen) ab 18:00 Uhr an Wochentagen und den ganzen Tag an Wochenenden (Tiefgarage Wilshire Courtyard West-P1).
Kuratiert von Warren Neidich and präsentiert mit der Unterstützung des Goethe-Institut Los Angeles, Los Angeles Contemporary Exhibitions (LACE) und der Villa-Aurora.

Reiseepilog | Ein Kleinplanet kehrt zurück
Berlin
Die Schriftstellerin Felicitas Hoppe ist im vergangenen Sommer durch die USA gereist, und zwar gemeinsam mit den Künstlern Jana Müller und Alexej Meschtschanow. Sie haben sich auf die Spuren des russischen Schriftstellerduos Ilja Ilf und Jewgeni Petrow begeben, die Mitte der 1930er Jahre im Auftrag der russischen Tageszeitung Prawda monatelang die USA bereist haben.
Mitte Dezember dann erfolgte der Epilog zur Reise, zu der noch im Sommer der Prolog am selben Ort, dem Friedrichsaal der Deutsche Bank Kunsthalle, stattfand. Gemeinsam mit ihren Reisegefährten Jana und Alexej berichtete Felicitas von den Vorkommnissen, den Unbilden und den Menschen, denen sie sich auf den 9928 Meilen ihrer Grand Tour gegenüber fanden.
Aber ganz verwunden sind ihre Erfahrungen noch nicht. "Die Reise ist noch nicht zuend, wenn man Kirch und Turm erkennt", zitierte Felicitas ein niederländisches Sprichwort und räumt ein, dass etliche Fragen noch unbeantwortet sind: "Wir wissen nicht, wer die nächste Wahl gewinnt, wem Alaska in zehn Jahren gehört, was aus den Flüchtlingen wird und was uns zuhause erwartet. Wir sitzen nach wie vor wie die europäischen Hasen zwischen Berg und Berg im tiefen Tal und schauen die beiden Imperien an, die gar keine sind."
Ein Fazit kann somit bislang nur in Zahlen erfolgen:
Meilen/ milage: 9928
Benzin/ fuel in Gallonen/ gallons: 426.9
Wasser/ water in Gallonen/ gallons: 141
Kaffee/ coffee in Gallonen/ gallons: 72
Zigaretten/ cigarettes: 814
Betten/ lodging in pillows: 560 – 570
Tipping: 15%
Wetter/ weather: heiter bis wolkig
Weitere Informationen auf www.3668ilfpetrow.com
Reiseepilog
Berlin
IMPERIEN SCHAUEN SICH AN: DAS EINGESCHOSSIGE AMERIKA
Reiseepilog: Ein Kleinplanet kehrt zurück
mit Felicitas Hoppe, Jana Müller und Alexej Meschtschanow
„3668 IlfPetrow“ heißt ein geheimnisvoller, von der sowjetischen Astronomin Ludmila Georgijewna Karatschkina entdeckter Kleinplanet, getauft auf die Namen des Schriftstellerduos Ilja Ilf und Jewgeni Petrow, die Mitte der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, auf dem Höhepunkt des stalinistischen Terrors und der Great Depression, im Auftrag der Prawda vier Monate lang die USA bereisten und unter dem Titel „Das eingeschossige Amerika“ darüber einen so eigenständigen wie faszinierenden Reisebericht in Wort und Bild verfassten.
80 Jahre später haben die bildenden Künstler Alexej Meschtschanow und Jana Müller zusammen mit der Schriftstellerin Felicitas Hoppe eine fünfwöchige künstlerische Nachreise angetreten. „Das eingeschossige Amerika“ (2011 in deutscher Übersetzung in der Anderen Bibliothek erschienen) hat die Route vorgegeben und die Künstler dazu veranlasst, das Ost-West-Verhältnis mit ihren eigenen Mitteln und aus europäischer Sicht erneut in Augenschein zu nehmen. Über 5 Wochen und mehr als 10 000 Meilen sind sie lesend, hörend, fotografierend und schreibend auf den Spuren der beiden Russen von Ost nach West und von West nach Ost durch die Vereinigten Staaten unterwegs gewesen und haben dabei unter www.3668Ilfpetrow.com ein Archiv aus Bildern, Texten und Tönen angelegt, in dem sie auf eigene Weise Schnittmengen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bilden. Dem Reiseprolog im Sommer diesen Jahres in der Deutsche Bank KunstHalle anlässlich der Ausstellung „Checkpoint California“ folgt nun, nach Rückkehr von der Nachreise, der Epilog und damit die herzliche Einladung, den Künstlern live beim Auspacken ihrer Koffer zuzuschauen und zuzuhören.
Felicitas Hoppe, 1960 in Hameln geboren, lebt als Schriftstellerin in Berlin, schreibt Romane, Erzählungen und Kinderbücher und lehrt im In- und Ausland. 2012 wurde sie für ihr Werk mit dem Georg Büchner Preis ausgezeichnet.
Jana Müller, 1977 in Halle/Saale geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig Fotografie. 2006 Diplom im Bereich Bildende Kunst. Die vielfach ausgezeichnete und weit gereiste Künstlerin beschäftigt sich in ihren Werken mit Erinnerung, filmischen Ausdrucksformen und dem Geschichten-Erzählen. So entstehen neben Fotografien eigenwillige Installationen, Bestandsaufnahmen mysteriöser Geschehnisse in einem Wechselspiel zwischen realen Begebenheiten und Fiktion.
Alexej Meschtschanow, 1973 in Kiew geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Der vielfach ausgezeichnete Künstler studierte an der HGB/Academy of Visual Arts in Leipzig. 2008 Meisterschülerabschluss bei Timm Rautert. Mit seinen Quasi-Skulpturen entwickelte er eine eigenwillige Formensprache, die zwischen Figuration und Abstraktion changiert. Sein Interesse gilt neben der Bildenden Kunst der experimentellen Literatur und der Einrichtung von Denkräumen.
Charlottenstraße 37/38, 10117 Berlin
Eine Veranstaltungskooperation der Deutsche Bank KunstHalle und der Villa Aurora
Literatursalon im Kantkino
Berlin
Gemeinsam mit Tanja Dückers präsentiere Johan de Blank und das Kantkino eine Benefizlesung für Flüchtlinge mit acht namhaften Autoren: Ahne, Cecilia Barbetta, Zehra Cirak, Tanja Dückers, Annett Gröschner, Jakob Hein, David Wagner und Peter Wawerzinek.
Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von der bekannten Sängerin und Akkordeonistin AnniKa von Trier. Die Einnahmen gehen an den Berliner Verein "Flüchtlingspaten Syrien e.V."
Mit Unterstützung der Villa Aurora
Eclectic Salon
Los Angeles
Eclectic Salon
Die Entdeckung eines Meisterwerks: Händels Messias
Das Weihnachtsfest steht vor der Tür. Wir freuen uns über funkelnde Lichter, Kerzen und Gebäck. Und natürlich auch darauf Musik und Gesang während der Feiertage zu genießen.
Begleiten Sie uns in der Vorweihnachtszeit zu einer Erkundung der lebendigen Wortmalerei, tiefgründiger Spiritualität und zeitlosem Glanz von Händels viel geliebten Messias.
Ist Weihnachten ohne ihn denkbar? Der Messias reiht sich zusammen mit dem Nussknacker in das Rennen um den Titel des meistgeliebten Weihnachtsstücks aller Zeiten ein. Salastina lädt in die Villa Aurora ein, um zu erfahren wieso uns diese Musik jedes Jahr aufs Neue verzaubert.
In dieser festlichen Weihnachtsveranstaltung mit Brian Lauritzen ist auch das Publikum eingeladen das Hallelujah zu singen.
Weihnachtsgebäck darf sebstverständlich nicht fehlen.
Jessica Rivera, Sopran
Audrey Babcock, Mezzosopran
Arnold Livingston Geis, Tenor
Keith Colclough, Bassbariton
Maia Jasper White und Kevin Kumar, künstlerische Leiter und Violinen
Zachary Dellinger, Viola
Jacob Braun, Cello
Maksim Velichkin, Cembalo
Brian Lauritzen, Resident Host