Veranstaltungsarchiv Villa Aurora

November 2021

Samstag, 06.11.2021

Festakt - The Sanctuary. Art and Literature from Exile and Hermitage

Los Angeles (520 Paseo Miramar, LA, CA 90272)

 

 

Information

15 Uhr: Grußworte der stellvertretenden Vorsitzenden Marianne Heuwagen, dem Generalkonsul Stefan Schneider, Marje Schuetze-Coburn von der USC Feuchtwanger Memorial Library und dem langjährigen Vorstandsmitglied Steven Lavine.

15:15 Uhr The Sanctuary: Session 1
Stefan Keppler-Tasaki (University of Tokyo, Thomas Mann Fellow 2019): 25 Years of Literature from the Villa Aurora, a Sanctuary of Exile and a Gateway to California
Q&A moderiert von Michaela Ullmann

Kevin Vennemann (Scripps College, Villa Aurora writer-in-residence 2008): Reading from Sunset Boulevard: On Filming, Building, and Dying in Los Angeles
Q&A moderiert von Stefan Keppler-Tasaki

16 Uhr 30: Kaffepause

17 Uhr: Vorstellung der derzeitigen Fellows der Villa Aurora Ulu Braun (Film), Anna Sofie Hartmann (Film), Sarah Szczesny (Bildende Kunst) und Isabelle Stever (Film)

17 Uhr 15: Hanno Leichtmann (Villa Aurora composer-in-residence 2018): OUTERLANDS, live-Performance eines Stücks, das ausschließlich aus Tonaufnahmen aus dem Innern der Kinoorgel in der Villa Aurora und einem vierkanaligen backing tape besteht.

 

 

Teilnehmer:innen

Stefan Keppler-Tasaki

Stefan Keppler-Tasaki, geboren 1973 in Wertheim, studierte Germanistik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und promovierte 2005 über die „Grenzen des Ich“ in Goethes Erzählwerk. Von 2002 bis 2008 war er Assistent von Peter-André Alt an der Universität Würzburg und der Freien Universität Berlin, anschließend Juniorprofessor an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule der FU.  2012 nahm er einen Ruf an die Universität Tokyo auf eine Tenure-Track-Professur für moderne deutsche Literatur an und lebt seitdem in der japanischen Hauptstadt.  
Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Goethe- und die Exilforschung (Alfred Döblin, Thomas Mann u.a.), besonders unter ideen- und mediengeschichtlichen Gesichtspunkten. Daneben setzte er sich wiederholt mit der Geschichte der NS-Ideologie auseinander, nicht zuletzt in seiner südwestdeutschen Herkunftsregion.
Stefans Studium und Promotion wurden durch die Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Die Einstein Stiftung Berlin unterstützte seine Forschungskooperation zwischen der Freien Universität Berlin und der Universität Tokyo mit einem fünfjährigen Fellowship ab 2015. 2019 war er außerdem Fellow des Thomas Mann House in Los Angeles. Er ist Mitglied des Berliner Exzellenzclusters „Temporal Communities – Doing Literature in a Global Perspective“.  

 

Kevin Vennemann

Kevin Vennemann lehrt am Scripps College in Claremont, CA. und lebt in Los Angeles. Aktuelle Veröffentlichungen beinhalten die Studie “Die Welt vom Rücken des Kranichs. Thermodynamik und der Verfall einer Familie" (Berlin: Matthes & Seitz 2020).

Hanno Leichtmann

Ursprünglich aus der Improvisierten Musik kommend, widmete sich Hanno Leichtmann ab 1998 der elektronischen Musik zu. Mit seinem Projekt „Static“ veröffentlichte er mehrere Alben und tourte durch die ganze Welt. 2011 veröffentlichte er den "lost" Soundtrack für Christoph Schlingensiefs letzten Film "African Twintowers",( zuletzt aufgeführt bei der CTM 2016 im HAU 1). Mit seinem Trio „Groupshow“ vertonte er mehrmals den achtstündigen Andy Warhol Klassiker „Empire“. Seit 2008 kuratierte er regelmässig Festivals und Clubreihen in Berlin, wie z.B das Letra / Tone – Festival für Grafik und Musik oder SYN / CUSSION - Festival für Schlagzeug und Elektronik. Seit 2013 arbeitet Leichtmann vor allem als Soundartist auf Grundlage von Klangarchiven. Seine umfangreiche Arbeit „Nouvelles Aventures“ wurde im Rahmen der Internationalen Ferienkurse für Neue Musik ausgestellt und seine perkussive Klanginstallation „Skin, Wood, Traps“, entwickelt während eines Stipendiumsaufenthalts in Wellington, Neuseeland, wurde im Haus der Kulturen der Welt gezeigt. 2018 erarbeitete er eine sechskanalige Klanginstallation für die Compagnie Sasha Waltz & Guests während seiner Residency in der Villa Aurora, Los Angeles, welche im Dezember 2018 in Berlin zusammen mit Tänzern des Ensembles uraufgeführt wurde. Im März 2019 kuratierte er die zweite Ausgabe des Letra / Tone Festivals für Grafik und Musik. Mit Carolin Brandl kuratiert er das Festival SCULPTURE - Skulpturale Konzepte für Choreografie und Musik (welches zweimal im Georg Kolbe Museum in Berlin stattfand). Im Oktober 2021 präsentierte er seine Klanginstallation SECULUM bei den Donaueschinger Musiktagen. Seit 2021 hat Hanno Leichtmann ein exklusives Modelabel in Ponta do Sol, Madeira, mit einer eigenen Abteilung in der legendären Boutique Nova Minerva in der Hauptstadt Funchal.  

Hanno Leichtmann lebt und arbeitet in Berlin und Ponta do Sol, Madeira.  

Partners

In Kooperation mit USC Libraries, USC Max Kade Institute, der Freien Universität Berlin und der University of Tokyo

Mittwoch, 10.11.2021

Symposium - The Sanctuary. Art and Literature from Exile and Hermitage, Nov. 10

Online

 

 

Information

10. November, 9 Uhr: Session 2
mit Tanja Dückers
Grußworte: Claudia Gordon (Villa Aurora), Michaela Ullmann (USC Feuchtwanger Memorial Library)
Einführung in die Zoom-Meeting-Reihe durch Claudia Gordon und Stefan Keppler-Tasaki

Tanja Dückers (Villa Aurora writer-in-residence 2000): Safe.Space
Q&A moderiert von Stefan Keppler-Tasaki
  

15. November, 10 Uhr: Session 3
mit Felicitas Hoppe
Felicitas Hoppe (Villa Aurora writer-in-residence 2012): The Sanctuary
Q&A moderiert von Friedel Schmoranzer (Villa Aurora)

16. November, 10 Uhr 30: Session 4
mit Annette Jael Lehmann-Kolesch
Annette Jael Lehmann-Kolesch (FU Berlin, EXC 2020: Temporal Communities):
From the Secret Wing: On the Move - Multidirections of Doing Literature
Q&A moderiert von Friederike von Schwerin-High (Pomona College)

 

 

Teilnehmer:innen

Stefan Keppler-Tasaki

Stefan Keppler-Tasaki, geboren 1973 in Wertheim, studierte Germanistik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und promovierte 2005 über die „Grenzen des Ich“ in Goethes Erzählwerk. Von 2002 bis 2008 war er Assistent von Peter-André Alt an der Universität Würzburg und der Freien Universität Berlin, anschließend Juniorprofessor an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule der FU.  2012 nahm er einen Ruf an die Universität Tokyo auf eine Tenure-Track-Professur für moderne deutsche Literatur an und lebt seitdem in der japanischen Hauptstadt.  
Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Goethe- und die Exilforschung (Alfred Döblin, Thomas Mann u.a.), besonders unter ideen- und mediengeschichtlichen Gesichtspunkten. Daneben setzte er sich wiederholt mit der Geschichte der NS-Ideologie auseinander, nicht zuletzt in seiner südwestdeutschen Herkunftsregion.
Stefans Studium und Promotion wurden durch die Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Die Einstein Stiftung Berlin unterstützte seine Forschungskooperation zwischen der Freien Universität Berlin und der Universität Tokyo mit einem fünfjährigen Fellowship ab 2015. 2019 war er außerdem Fellow des Thomas Mann House in Los Angeles. Er ist Mitglied des Berliner Exzellenzclusters „Temporal Communities – Doing Literature in a Global Perspective“.  

 

Kevin Vennemann

Kevin Vennemann lehrt am Scripps College in Claremont, CA. und lebt in Los Angeles. Aktuelle Veröffentlichungen beinhalten die Studie “Die Welt vom Rücken des Kranichs. Thermodynamik und der Verfall einer Familie" (Berlin: Matthes & Seitz 2020).

Tanja Dückers

Tanja Dückers, * 1968 in Berlin (West), Schriftstellerin, Publizistin.  Sie hat 19 Bücher veröffentlicht; zu ihren wichtigsten Arbeiten zählen die Romane „Spielzone“, „Himmelskörper“, „Der Längste Tag des Jahres“ und „Hausers Zimmer“, der Essayband „Morgen nach Utopia“, die Theaterstücke „Spielzone“ und „Grüße aus Transnistrien“ (Uraufführung im Berliner HAU II) sowie ihre Lyrikbände, u.A. „Fundbüros und Verstecke“. Zuletzt erschienen der autobiographisch gefärbte Rückblick „Mein altes West-Berlin“ sowie „Schoki Doki“ (Kurzgeschichten).
Zusammenarbeit mit Künstler*innen verschiedener Disziplinen, Komponist*innen, Theaterregisseur*innen, Maler*innen, Chocolatieren.  

Tanja Dückers äußert sich im In- und Ausland zu kultur- und gesellschaftspolitischen Themen, schreibt für verschiedene Zeitungen, Magazine, TV- und Radiosender (u.a. Deutsche Welle, Tagesspiegel, ZEIT Online,  Morgenpost, Berliner Zeitung, Süddeutsche, taz, Frankfurter Rundschau, Welt, Jungle World, Politik & Kultur, kulturaustausch, AI-Journal, RBB). Regelmäßig ist sie im Politischen Feuilleton vom Deutschlandfunk zu hören.  

Für ihr literarisches und essayistisches Schaffen erhielt Tanja Dückers zahlreiche Preise und Stipendien, die sie u.a. nach New Hampshire (Dartmouth College), Pennsylania (Allegheny College), nach Ohio (Miami University sowie Oberlin College), nach Kalifornien (Villa Aurora), nach Südafrika und in viele weitere, vor allem mittel- und osteuropäische Länder führten. Leitung von Schreibwerkstätten im In- und Ausland, u.A. in Rumänien, Belarus, Kenia und Indien. Im nächsten Jahr wird sie Max-Kade-Stipendiatin an der University of Wisconsin-Madison sein.  

www.tanjadueckers.de

Felicitas Hoppe

Felicitas Hoppe, geb. 1960 in Hameln, lebt als Schriftstellerin in Berlin. 1996 erschien ihr Debüt „Picknick der Friseure”, 1999, nach einer Weltreise auf einem Frachtschiff, folgte der Roman „Pigafetta”, 2003 „Paradiese, Übersee”, 2004 „Verbrecher und Versager”, 2006 „Johanna”, 2008 „Iwein Löwenritter”, 2009 „Sieben Schätze” und die Erzählung „Der beste Platz der Welt”, 2010 „Abenteuer – was ist das?”, 2011 „Grünes Ei mit Speck”, eine Übersetzung von Texten des amerikanischen Kinderbuchautors Dr. Seuss, 2012 der Roman „Hoppe” 2018 der Roman „Prawda. Eine amerikanische Reise” und zuletzt 2021 „Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm”. Für ihr Werk wurde Felicitas Hoppe mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Bremer Literaturpreis, dem Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim, dem Rattenfänger-Literaturpreis, dem Georg-Büchner-Preis und dem Erich Kästner Preis für Literatur. Felicitas Hoppe ist die erste Preisträgerin des Großen Preises des Deutschen Literaturfonds. Außerdem Poetikdozenturen und Gastprofessuren in Wiesbaden, Mainz, Augsburg, Göttingen, am Dartmouth College in Hanover, New Hampshire, an der Georgetown University, Washington D.C., in Hamburg, Heidelberg und Köln.

 

Literaturpreise (Auswahl)
Foglio-Preis für junge Literatur (1995)
Aspekte-Literaturpreis (1996)
Ernst-Willner-Preis im Bachmann-Literaturwettbewerb (1996)
Rauriser Literaturpreis (1997)
Laurenz-Haus-Stiftung Basel (1998)
Niedersächsischer Förderpreis für Literatur (1999)
Spycher: Literaturpreis Leuk, Nicolas Born-Preis, Heimito von Doderer-Literaturpreis (alle 2004)
Brüder Grimm-Preis der Stadt Hanau (2005)
Bremer Literaturpreis (2007)
Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim (2007)
Rattenfänger-Literaturpreis (2010)
Preisträgerin des Comburg-Stipendiums (2010)
Villa Aurora (2012)
Georg-Büchner-Preis (2012)
Werner-Bergengruen-Preis (2015)
Erich Kästner Preis für Literatur (2015)
Ehrendoktorwürde der Leuphana Universität Lüneburg (2016)
Großer Preis des Deutschen Literaturfonds (2020)
Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (2021)

http://www.felicitas-hoppe.de/

Annette Jael Lehmann-Kolesch

Annette Jael Lehmann studierte  Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte, Amerikanistik und Philosophie in Berlin, Oxford und Berkeley und promovierte 1996 in Vergleichender Literaturwissenschaft und Ästhetik an der Freien Universität Berlin. Zwischen 1995 und 1998 hatte sie Gastdozenturen an der University of California, der School of Critical Studies, am California Institute of the Arts (CalArts) und der School of Arts, Letters and Sciences (USC) inne. Von 1999 bis 2005 war sie im DFG-Sonderforschungsbereich SFB 447: "Kulturen des Performativen" tätig und wurde an der Freien Universität Berlin 2005 in Visueller Kultur habilitiert. Darüber hinaus leitete sie das "Zentrum für Interdisziplinäre Kunstwissenschaften und Ästhetik" geschäftsführend (2006). Von 2007 bis 2019 war sie Professorin für Visual Culture und Theater am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin. Seit 2017 ist sie Studienleiterin am Einstein Center Digital Future (ECDF). 2019 wurde sie Studienleiterin am Exzellenzcluster  „Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective” an der Freien Universität Berlin und Studienleiterin an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für Literaturwissenschaftliche Studien. Seit Herbst 2019/20 hat sie die Professur und den Seminarvorstand für Kultur- und Medienmanagement am Institut für Theaterwissenschaften and der FU Berlin inne. Sie ist Mitglied bei metaLAB(at) Harvard/Berkamn Klein Center, Harvard University. Seit Frühling 2021 ist sie Leiterin des metaLAB(at) FU. Annette Jael Lehmann ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Berlin.

PREISE / AUSZEICHNUNGEN / FELLOWSHIPS
- Fellowship, Literary Research Center Huntington Library, Pasadena, California, USA (1997)
- Visiting Research Fellow, Getty Research Institute, Los Angeles, USA (2001)
- Preisträgerin (1. Platz) der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, Deutschland (2003)
- Visiting Fellow am Rothermere American Institute, University of Oxford, England
- Mentee, ProFiL-Programm, Mentoring, Training, Networking, Freie Universität Berlin, Technische Universität Berlin, Humboldt-Universität Berlin, Universität Potsdam, Deutschland, Mentorin: Prof. Monika Grütters (2005)
- Senior Research und Teaching Stay an der Hebrew University of Jerusalem, Israel (2015)
- Global Humanities Senior Fellow am Mahindra Humanities Center at Harvard University, Cambridge, Massachusetts, USA (2016/17)

 

Partners

In Kooperation mit USC Libraries, USC Max Kade Institute, der Freien Universität Berlin und der University of Tokyo

Montag, 15.11.2021

Symposium - The Sanctuary. Art and Literature from Exile and Hermitage, Nov. 15

Online

 

 

Information

10. November, 9 Uhr: Session 2
mit Tanja Dückers
Grußworte: Claudia Gordon (Villa Aurora), Michaela Ullmann (USC Feuchtwanger Memorial Library)
Einführung in die Zoom-Meeting-Reihe durch Claudia Gordon und Stefan Keppler-Tasaki

Tanja Dückers (Villa Aurora writer-in-residence 2000): Safe.Space
Q&A moderiert von Stefan Keppler-Tasaki
  

15. November, 10 Uhr: Session 3
mit Felicitas Hoppe
Felicitas Hoppe (Villa Aurora writer-in-residence 2012): The Sanctuary
Q&A moderiert von Friedel Schmoranzer (Villa Aurora)

16. November, 10 Uhr 30: Session 4
mit Annette Jael Lehmann-Kolesch
Annette Jael Lehmann-Kolesch (FU Berlin, EXC 2020: Temporal Communities):
From the Secret Wing: On the Move - Multidirections of Doing Literature
Q&A moderiert von Friederike von Schwerin-High (Pomona College)

 

 

Teilnehmer:innen

Stefan Keppler-Tasaki

Stefan Keppler-Tasaki, geboren 1973 in Wertheim, studierte Germanistik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und promovierte 2005 über die „Grenzen des Ich“ in Goethes Erzählwerk. Von 2002 bis 2008 war er Assistent von Peter-André Alt an der Universität Würzburg und der Freien Universität Berlin, anschließend Juniorprofessor an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule der FU.  2012 nahm er einen Ruf an die Universität Tokyo auf eine Tenure-Track-Professur für moderne deutsche Literatur an und lebt seitdem in der japanischen Hauptstadt.  
Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Goethe- und die Exilforschung (Alfred Döblin, Thomas Mann u.a.), besonders unter ideen- und mediengeschichtlichen Gesichtspunkten. Daneben setzte er sich wiederholt mit der Geschichte der NS-Ideologie auseinander, nicht zuletzt in seiner südwestdeutschen Herkunftsregion.
Stefans Studium und Promotion wurden durch die Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Die Einstein Stiftung Berlin unterstützte seine Forschungskooperation zwischen der Freien Universität Berlin und der Universität Tokyo mit einem fünfjährigen Fellowship ab 2015. 2019 war er außerdem Fellow des Thomas Mann House in Los Angeles. Er ist Mitglied des Berliner Exzellenzclusters „Temporal Communities – Doing Literature in a Global Perspective“.  

 

 

Kevin Vennemann

Kevin Vennemann lehrt am Scripps College in Claremont, CA. und lebt in Los Angeles. Aktuelle Veröffentlichungen beinhalten die Studie “Die Welt vom Rücken des Kranichs. Thermodynamik und der Verfall einer Familie" (Berlin: Matthes & Seitz 2020).

Tanja Dückers

Tanja Dückers, * 1968 in Berlin (West), Schriftstellerin, Publizistin.  Sie hat 19 Bücher veröffentlicht; zu ihren wichtigsten Arbeiten zählen die Romane „Spielzone“, „Himmelskörper“, „Der Längste Tag des Jahres“ und „Hausers Zimmer“, der Essayband „Morgen nach Utopia“, die Theaterstücke „Spielzone“ und „Grüße aus Transnistrien“ (Uraufführung im Berliner HAU II) sowie ihre Lyrikbände, u.A. „Fundbüros und Verstecke“. Zuletzt erschienen der autobiographisch gefärbte Rückblick „Mein altes West-Berlin“ sowie „Schoki Doki“ (Kurzgeschichten).
Zusammenarbeit mit Künstler*innen verschiedener Disziplinen, Komponist*innen, Theaterregisseur*innen, Maler*innen, Chocolatieren.  

Tanja Dückers äußert sich im In- und Ausland zu kultur- und gesellschaftspolitischen Themen, schreibt für verschiedene Zeitungen, Magazine, TV- und Radiosender (u.a. Deutsche Welle, Tagesspiegel, ZEIT Online,  Morgenpost, Berliner Zeitung, Süddeutsche, taz, Frankfurter Rundschau, Welt, Jungle World, Politik & Kultur, kulturaustausch, AI-Journal, RBB). Regelmäßig ist sie im Politischen Feuilleton vom Deutschlandfunk zu hören.  

Für ihr literarisches und essayistisches Schaffen erhielt Tanja Dückers zahlreiche Preise und Stipendien, die sie u.a. nach New Hampshire (Dartmouth College), Pennsylania (Allegheny College), nach Ohio (Miami University sowie Oberlin College), nach Kalifornien (Villa Aurora), nach Südafrika und in viele weitere, vor allem mittel- und osteuropäische Länder führten. Leitung von Schreibwerkstätten im In- und Ausland, u.A. in Rumänien, Belarus, Kenia und Indien. Im nächsten Jahr wird sie Max-Kade-Stipendiatin an der University of Wisconsin-Madison sein.  

www.tanjadueckers.de

Felicitas Hoppe

Felicitas Hoppe, geb. 1960 in Hameln, lebt als Schriftstellerin in Berlin. 1996 erschien ihr Debüt „Picknick der Friseure”, 1999, nach einer Weltreise auf einem Frachtschiff, folgte der Roman „Pigafetta”, 2003 „Paradiese, Übersee”, 2004 „Verbrecher und Versager”, 2006 „Johanna”, 2008 „Iwein Löwenritter”, 2009 „Sieben Schätze” und die Erzählung „Der beste Platz der Welt”, 2010 „Abenteuer – was ist das?”, 2011 „Grünes Ei mit Speck”, eine Übersetzung von Texten des amerikanischen Kinderbuchautors Dr. Seuss, 2012 der Roman „Hoppe” 2018 der Roman „Prawda. Eine amerikanische Reise” und zuletzt 2021 „Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm”. Für ihr Werk wurde Felicitas Hoppe mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Bremer Literaturpreis, dem Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim, dem Rattenfänger-Literaturpreis, dem Georg-Büchner-Preis und dem Erich Kästner Preis für Literatur. Felicitas Hoppe ist die erste Preisträgerin des Großen Preises des Deutschen Literaturfonds. Außerdem Poetikdozenturen und Gastprofessuren in Wiesbaden, Mainz, Augsburg, Göttingen, am Dartmouth College in Hanover, New Hampshire, an der Georgetown University, Washington D.C., in Hamburg, Heidelberg und Köln.

 

Literaturpreise (Auswahl)
Foglio-Preis für junge Literatur (1995)
Aspekte-Literaturpreis (1996)
Ernst-Willner-Preis im Bachmann-Literaturwettbewerb (1996)
Rauriser Literaturpreis (1997)
Laurenz-Haus-Stiftung Basel (1998)
Niedersächsischer Förderpreis für Literatur (1999)
Spycher: Literaturpreis Leuk, Nicolas Born-Preis, Heimito von Doderer-Literaturpreis (alle 2004)
Brüder Grimm-Preis der Stadt Hanau (2005)
Bremer Literaturpreis (2007)
Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim (2007)
Rattenfänger-Literaturpreis (2010)
Preisträgerin des Comburg-Stipendiums (2010)
Villa Aurora (2012)
Georg-Büchner-Preis (2012)
Werner-Bergengruen-Preis (2015)
Erich Kästner Preis für Literatur (2015)
Ehrendoktorwürde der Leuphana Universität Lüneburg (2016)
Großer Preis des Deutschen Literaturfonds (2020)
Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (2021)

http://www.felicitas-hoppe.de/

Annette Jael Lehmann-Kolesch

Annette Jael Lehmann studierte  Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte, Amerikanistik und Philosophie in Berlin, Oxford und Berkeley und promovierte 1996 in Vergleichender Literaturwissenschaft und Ästhetik an der Freien Universität Berlin. Zwischen 1995 und 1998 hatte sie Gastdozenturen an der University of California, der School of Critical Studies, am California Institute of the Arts (CalArts) und der School of Arts, Letters and Sciences (USC) inne. Von 1999 bis 2005 war sie im DFG-Sonderforschungsbereich SFB 447: "Kulturen des Performativen" tätig und wurde an der Freien Universität Berlin 2005 in Visueller Kultur habilitiert. Darüber hinaus leitete sie das "Zentrum für Interdisziplinäre Kunstwissenschaften und Ästhetik" geschäftsführend (2006). Von 2007 bis 2019 war sie Professorin für Visual Culture und Theater am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin. Seit 2017 ist sie Studienleiterin am Einstein Center Digital Future (ECDF). 2019 wurde sie Studienleiterin am Exzellenzcluster  „Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective” an der Freien Universität Berlin und Studienleiterin an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für Literaturwissenschaftliche Studien. Seit Herbst 2019/20 hat sie die Professur und den Seminarvorstand für Kultur- und Medienmanagement am Institut für Theaterwissenschaften and der FU Berlin inne. Sie ist Mitglied bei metaLAB(at) Harvard/Berkamn Klein Center, Harvard University. Seit Frühling 2021 ist sie Leiterin des metaLAB(at) FU. Annette Jael Lehmann ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Berlin.

PREISE / AUSZEICHNUNGEN / FELLOWSHIPS
- Fellowship, Literary Research Center Huntington Library, Pasadena, California, USA (1997)
- Visiting Research Fellow, Getty Research Institute, Los Angeles, USA (2001)
- Preisträgerin (1. Platz) der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, Deutschland (2003)
- Visiting Fellow am Rothermere American Institute, University of Oxford, England
- Mentee, ProFiL-Programm, Mentoring, Training, Networking, Freie Universität Berlin, Technische Universität Berlin, Humboldt-Universität Berlin, Universität Potsdam, Deutschland, Mentorin: Prof. Monika Grütters (2005)
- Senior Research und Teaching Stay an der Hebrew University of Jerusalem, Israel (2015)
- Global Humanities Senior Fellow am Mahindra Humanities Center at Harvard University, Cambridge, Massachusetts, USA (2016/17)

 

Partners

In Kooperation mit USC Libraries, USC Max Kade Institute, der Freien Universität Berlin und der University of Tokyo

Dienstag, 16.11.2021

Symposium - The Sanctuary. Art and Literature from Exile and Hermitage, Nov. 16

Online

 

 

Information

10. November, 9 Uhr: Session 2
mit Tanja Dückers
Grußworte: Claudia Gordon (Villa Aurora), Michaela Ullmann (USC Feuchtwanger Memorial Library)
Einführung in die Zoom-Meeting-Reihe durch Claudia Gordon und Stefan Keppler-Tasaki

Tanja Dückers (Villa Aurora writer-in-residence 2000): Safe.Space
Q&A moderiert von Stefan Keppler-Tasaki
  

15. November, 10 Uhr: Session 3
mit Felicitas Hoppe
Felicitas Hoppe (Villa Aurora writer-in-residence 2012): The Sanctuary
Q&A moderiert von Friedel Schmoranzer (Villa Aurora)

16. November, 10 Uhr 30: Session 4
mit Annette Jael Lehmann-Kolesch
Annette Jael Lehmann-Kolesch (FU Berlin, EXC 2020: Temporal Communities):
From the Secret Wing: On the Move - Multidirections of Doing Literature
Q&A moderiert von Friederike von Schwerin-High (Pomona College)

 

 

Teilnehmer:innen

Stefan Keppler-Tasaki

Stefan Keppler-Tasaki, geboren 1973 in Wertheim, studierte Germanistik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und promovierte 2005 über die „Grenzen des Ich“ in Goethes Erzählwerk. Von 2002 bis 2008 war er Assistent von Peter-André Alt an der Universität Würzburg und der Freien Universität Berlin, anschließend Juniorprofessor an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule der FU.  2012 nahm er einen Ruf an die Universität Tokyo auf eine Tenure-Track-Professur für moderne deutsche Literatur an und lebt seitdem in der japanischen Hauptstadt.  
Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Goethe- und die Exilforschung (Alfred Döblin, Thomas Mann u.a.), besonders unter ideen- und mediengeschichtlichen Gesichtspunkten. Daneben setzte er sich wiederholt mit der Geschichte der NS-Ideologie auseinander, nicht zuletzt in seiner südwestdeutschen Herkunftsregion.
Stefans Studium und Promotion wurden durch die Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Die Einstein Stiftung Berlin unterstützte seine Forschungskooperation zwischen der Freien Universität Berlin und der Universität Tokyo mit einem fünfjährigen Fellowship ab 2015. 2019 war er außerdem Fellow des Thomas Mann House in Los Angeles. Er ist Mitglied des Berliner Exzellenzclusters „Temporal Communities – Doing Literature in a Global Perspective“.  

 

Kevin Vennemann

Kevin Vennemann lehrt am Scripps College in Claremont, CA. und lebt in Los Angeles. Aktuelle Veröffentlichungen beinhalten die Studie “Die Welt vom Rücken des Kranichs. Thermodynamik und der Verfall einer Familie" (Berlin: Matthes & Seitz 2020).

Tanja Dückers

Tanja Dückers, * 1968 in Berlin (West), Schriftstellerin, Publizistin.  Sie hat 19 Bücher veröffentlicht; zu ihren wichtigsten Arbeiten zählen die Romane „Spielzone“, „Himmelskörper“, „Der Längste Tag des Jahres“ und „Hausers Zimmer“, der Essayband „Morgen nach Utopia“, die Theaterstücke „Spielzone“ und „Grüße aus Transnistrien“ (Uraufführung im Berliner HAU II) sowie ihre Lyrikbände, u.A. „Fundbüros und Verstecke“. Zuletzt erschienen der autobiographisch gefärbte Rückblick „Mein altes West-Berlin“ sowie „Schoki Doki“ (Kurzgeschichten).
Zusammenarbeit mit Künstler*innen verschiedener Disziplinen, Komponist*innen, Theaterregisseur*innen, Maler*innen, Chocolatieren.  

Tanja Dückers äußert sich im In- und Ausland zu kultur- und gesellschaftspolitischen Themen, schreibt für verschiedene Zeitungen, Magazine, TV- und Radiosender (u.a. Deutsche Welle, Tagesspiegel, ZEIT Online,  Morgenpost, Berliner Zeitung, Süddeutsche, taz, Frankfurter Rundschau, Welt, Jungle World, Politik & Kultur, kulturaustausch, AI-Journal, RBB). Regelmäßig ist sie im Politischen Feuilleton vom Deutschlandfunk zu hören.  

Für ihr literarisches und essayistisches Schaffen erhielt Tanja Dückers zahlreiche Preise und Stipendien, die sie u.a. nach New Hampshire (Dartmouth College), Pennsylania (Allegheny College), nach Ohio (Miami University sowie Oberlin College), nach Kalifornien (Villa Aurora), nach Südafrika und in viele weitere, vor allem mittel- und osteuropäische Länder führten. Leitung von Schreibwerkstätten im In- und Ausland, u.A. in Rumänien, Belarus, Kenia und Indien. Im nächsten Jahr wird sie Max-Kade-Stipendiatin an der University of Wisconsin-Madison sein.  

www.tanjadueckers.de

Felicitas Hoppe

Felicitas Hoppe, geb. 1960 in Hameln, lebt als Schriftstellerin in Berlin. 1996 erschien ihr Debüt „Picknick der Friseure”, 1999, nach einer Weltreise auf einem Frachtschiff, folgte der Roman „Pigafetta”, 2003 „Paradiese, Übersee”, 2004 „Verbrecher und Versager”, 2006 „Johanna”, 2008 „Iwein Löwenritter”, 2009 „Sieben Schätze” und die Erzählung „Der beste Platz der Welt”, 2010 „Abenteuer – was ist das?”, 2011 „Grünes Ei mit Speck”, eine Übersetzung von Texten des amerikanischen Kinderbuchautors Dr. Seuss, 2012 der Roman „Hoppe” 2018 der Roman „Prawda. Eine amerikanische Reise” und zuletzt 2021 „Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm”. Für ihr Werk wurde Felicitas Hoppe mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Bremer Literaturpreis, dem Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim, dem Rattenfänger-Literaturpreis, dem Georg-Büchner-Preis und dem Erich Kästner Preis für Literatur. Felicitas Hoppe ist die erste Preisträgerin des Großen Preises des Deutschen Literaturfonds. Außerdem Poetikdozenturen und Gastprofessuren in Wiesbaden, Mainz, Augsburg, Göttingen, am Dartmouth College in Hanover, New Hampshire, an der Georgetown University, Washington D.C., in Hamburg, Heidelberg und Köln.

 

Literaturpreise (Auswahl)
Foglio-Preis für junge Literatur (1995)
Aspekte-Literaturpreis (1996)
Ernst-Willner-Preis im Bachmann-Literaturwettbewerb (1996)
Rauriser Literaturpreis (1997)
Laurenz-Haus-Stiftung Basel (1998)
Niedersächsischer Förderpreis für Literatur (1999)
Spycher: Literaturpreis Leuk, Nicolas Born-Preis, Heimito von Doderer-Literaturpreis (alle 2004)
Brüder Grimm-Preis der Stadt Hanau (2005)
Bremer Literaturpreis (2007)
Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim (2007)
Rattenfänger-Literaturpreis (2010)
Preisträgerin des Comburg-Stipendiums (2010)
Villa Aurora (2012)
Georg-Büchner-Preis (2012)
Werner-Bergengruen-Preis (2015)
Erich Kästner Preis für Literatur (2015)
Ehrendoktorwürde der Leuphana Universität Lüneburg (2016)
Großer Preis des Deutschen Literaturfonds (2020)
Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor (2021)

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Annette Jael Lehmann-Kolesch

Annette Jael Lehmann studierte  Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte, Amerikanistik und Philosophie in Berlin, Oxford und Berkeley und promovierte 1996 in Vergleichender Literaturwissenschaft und Ästhetik an der Freien Universität Berlin. Zwischen 1995 und 1998 hatte sie Gastdozenturen an der University of California, der School of Critical Studies, am California Institute of the Arts (CalArts) und der School of Arts, Letters and Sciences (USC) inne. Von 1999 bis 2005 war sie im DFG-Sonderforschungsbereich SFB 447: "Kulturen des Performativen" tätig und wurde an der Freien Universität Berlin 2005 in Visueller Kultur habilitiert. Darüber hinaus leitete sie das "Zentrum für Interdisziplinäre Kunstwissenschaften und Ästhetik" geschäftsführend (2006). Von 2007 bis 2019 war sie Professorin für Visual Culture und Theater am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin. Seit 2017 ist sie Studienleiterin am Einstein Center Digital Future (ECDF). 2019 wurde sie Studienleiterin am Exzellenzcluster  „Temporal Communities: Doing Literature in a Global Perspective” an der Freien Universität Berlin und Studienleiterin an der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für Literaturwissenschaftliche Studien. Seit Herbst 2019/20 hat sie die Professur und den Seminarvorstand für Kultur- und Medienmanagement am Institut für Theaterwissenschaften and der FU Berlin inne. Sie ist Mitglied bei metaLAB(at) Harvard/Berkamn Klein Center, Harvard University. Seit Frühling 2021 ist sie Leiterin des metaLAB(at) FU. Annette Jael Lehmann ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Berlin.

PREISE / AUSZEICHNUNGEN / FELLOWSHIPS
- Fellowship, Literary Research Center Huntington Library, Pasadena, California, USA (1997)
- Visiting Research Fellow, Getty Research Institute, Los Angeles, USA (2001)
- Preisträgerin (1. Platz) der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, Deutschland (2003)
- Visiting Fellow am Rothermere American Institute, University of Oxford, England
- Mentee, ProFiL-Programm, Mentoring, Training, Networking, Freie Universität Berlin, Technische Universität Berlin, Humboldt-Universität Berlin, Universität Potsdam, Deutschland, Mentorin: Prof. Monika Grütters (2005)
- Senior Research und Teaching Stay an der Hebrew University of Jerusalem, Israel (2015)
- Global Humanities Senior Fellow am Mahindra Humanities Center at Harvard University, Cambridge, Massachusetts, USA (2016/17)

 

Partners

In Kooperation mit USC Libraries, USC Max Kade Institute, der Freien Universität Berlin und der University of Tokyo

Donnerstag, 18.11.2021

Meet The Artists Reception

Los Angeles (520 Paseo Miramar, Villa Aurora)

 

 

Teilnehmer:innen

Anna Sofie Hartmann
© Jenny Lou Ziegel

Anna Sofie Hartmann, geboren 1984 in Nakskov, Dänemark, studierte Regie an der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin. Heute ist sie als Drehbuchautorin und Regisseurin tätig. In ihren Filmen beschäftigt sie sich hauptsächlich mit Motiven wie Vergänglichkeit, Örtlichkeit und Identität. Sie wohnt in Berlin.

Anna Sofie Hartmann ist Villa Aurora-Stipendiatin des Medienboard Berlin-Brandenburg.

ISABELLE STEVER
© Sebastian Schrade

Isabelle Stever, geboren 1963, absolvierte ein Regiestudium an der DFFB. Sie lebt in Berlin, arbeitet als Regisseurin und Autorin, außerdem als freie Dozentin an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, der Filmakademie Baden-Württemberg, an der Petersburg School of New Cinema und an der Moscow Film School of New Cinema.

ULU BRAUN
© Ulu Braun

Ulu Braun (1976, Schongau) lebt und arbeitet in Berlin. Von 1996 bis 2005 studierte er Film und bildende Kunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien, Akademie der bildenden Künste Helsinki und der Filmuniversität Babelsberg. Seit 1999 produziert er Filme im Spannungsfeld von bildender Kunst und Kino und hat die Genres Videocollage und Hybridfilm maßgeblich mitgeprägt und weiterentwickelt. Seine Arbeiten werden regelmäßig auf internationalen Filmfestivals und in Kunstinstitutionen gezeigt.

SARAH SZCZESNY

Sarah Szczesny, geboren in Starnberg, lebt und arbeitet in Köln.

Sarah Szczesny hat an der Kunstakademie Düsseldorf studiert und als Meisterschülerin von Prof. Rosemarie Trockel abgeschlossen.

Szczesnys Arbeitsweise der Zerlegung, Verzerrung und Vereinzelung von Bildmaterial, wie zum Beispiel Cartoon-Film-Elementen prägt ihre Collage-, Malerei und Video-Arbeiten. In ihrer Arbeit untersucht sie die Existenzbedingungen der Malerei, indem sie durch experimentelle Eingriffe die Mediumsgrenzen dehnt – beispielsweise über den Einsatz von Gif- und Loop-Techniken sowie Soundeffekten -, so entsteht eine Multidimensionalität, die der Malerei Bewegungscharakter verleiht und sie so in der Tradition von Cartoons verortet. In diesem für ihre Arbeit so essentiellen Prozess der Animation von Collagen vereint Sarah Szczesny formale Studien und popkultur-geschichtliche/kunstgeschichtliche Zitate.

Sarah Szczesny ist Villa Aurora-Stipendiatin des KunstSalon Köln