Veranstaltungsarchiv Villa Aurora
2018
1550 SAN REMO DRIVE
Los Angeles
Video, 17:50 Min, HD Video, Stereo, 2017 (Englisch, Deutsch)
1550 SAN REMO DRIVE wurde im Februar 2017 auf dem Grundstück des Thomas Mann Hauses im kalifornischen Pacific Palisades gedreht. Es beinhaltet Zitate von JR Davidson, Thomas Mann und den Immobilienfirmen, die das Haus auf den Markt brachten, bevor es von der Deutschen Bundesregierung im November 2016 für 13,25 Millionen Dollar gekauft wurde.
“Das Thomas Mann Haus (1550 San Remo Drive in Pacific Palisades, Los Angeles, Kalifornien), wurde von dem modernistischen Architekten JR Davidson für den deutschen Schriftsteller Thomas Mann im Jahre 1941 gebaut. Mann lebte von 1942 bis 1952 im kalifornischen Exil, bevor er in die Schweiz emigrierte, wo er die letzten drei Jahre seines Lebens verbrachte. Von 2012 an wurde es für $15,000 im Monat vermietet und im Jahr 2016 schließlich für $16,995,000 als Abbruch-Objekt zum Verkauf angeboten. Das Haus ist 460 m2 gross und befindet sich auf einem 4047 m2 großen Grundstück. Die Tatsachen, dass Thomas Mann das Haus bauen ließ und auch bewohnte, blieben unerwähnt. Das Haus steht nicht unter Denkmalschutz. (Quelle: en.wikipedia.org/wiki/Thomas_Mann_House)
Das Projekt wurde von Villa Aurora & Thomas Mann House e. V. gefördert.
Bergamot Station Art Center
2525 Michigan Avenue, Unit F2
Santa Monica, CA 90404
Niklas Goldbach ist in Witten geboren, lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte Soziologie an der Universität in Bielefeld und Fotografie und Video an der Hochschule für angewandte Künste in Bielefeld. Seinen Masterabschluss machte er an der Hochschule der Künste in Berlin. Im Jahre 2005 erhielt er ein Fulbright Stipendium und absolvierte seinen Master of Fine Arts am Hunter College, New York City.
Niklas Goldbach erhielt verschiedene Stipendien (u.a. der Stiftung Kunstfonds Bonn 2010, Arbeitsstipendium Bildende Kunst des Berliner Senats 2013, Globalstipendium des Berliner Senats 2014, Dresdner Stipendium für Fotografie 2016) und zeigte seine Arbeiten in Einzel- und Gruppenausstellungen sowie auf Festivals, unter anderem im Museum der Moderne Salzburg, Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía (Madrid), Mori-Art Museum (Tokyo), Neuer Berliner Kunstverein n.b.k., Cornerhouse (Manchester), Documenta 14 public programs, National Taiwan Museum of Fine Arts (Taichung), Centre Pompidou (Paris), Berlinische Galerie Museum for Contemporary Art, Museum Ludwig (Köln) und dem Short Film Festival Oberhausen. Im Jahre 2014 wurde ihm der “Paula Modersohn Becker Preis” verliehen.
Niklas Goldbach war im ersten Quartal 2017 Stipendiat der Villa Aurora. Das Projekt "1550 San Remo Drive” begann während dieser Zeit.
Salon Sophie Charlotte 2018: Ist Sprache eine Waffe?
Berlin
1929 schreibt Kurt Tucholsky in einer seiner berühmten Glossen: „Sprache ist eine Waffe. Haltet sie scharf.“ Aber können Worte wirklich die Welt verändern? Der „Salon Sophie Charlotte 2018“ ist dem Nachdenken über die Wirkung von Sprache, über unsere Sprache als Instrument gewidmet. Sprache verändert sich, Sprachen sterben aus, digitale Sprachassistenten revolutionieren unser Leben. Sprache lässt uns träumen, sie dient der Bewusstwerdung, der Verständigung, wir erschaffen mit ihr Utopien ebenso wie Poesie. Sie zeigt uns Möglichkeiten und Grenzen auf und manchmal ist sie auch eine Waffe.
Rund 100 Sprach-Expert/-innen, Wissenschaftler/-innen und Künstler/-innen, gestalten diesen Abend: die Nobelpreisträgerin Herta Müller ebenso wie der Poetry-Slammer Bas Böttcher. Wir fragen nach „politischen Pöbeleien von Luther bis Trump“, ob Recht verständlich sein muss und wie Tiere kommunizieren. Die Sprache des Koran ist ebenso Thema wie Goethes erotische Sprache oder das radikale Zwiegespräch zwischen Dichter und Computer in der Code Poetry. Es geht um die Sprache der Gene und der Formeln wie um die Sprache der Bilder und der Düfte.
Das Akademiegebäude am Gendarmenmarkt wird an diesem Abend von der 1. bis zur 5. Etage mit künstlerisch-wissenschaftlichen Beiträgen bespielt. Kinder und Jugendliche sind zu Schnupperkursen für Gebärdensprache eingeladen. In Lichtinstallationen der Beuth Hochschule für Technik Berlin wird „Die Schönheit der Sprache“ inszeniert, das „Digitale Wörterbuch“ fordert zum Spiel mit Sprache auf und die Schauspielerin Kathrin Angerer liest Tucholskys „Sprache ist eine Waffe. Haltet sie scharf.“
Die Veranstaltung wird teilweise simultan in Gebärdensprache übersetzt. Ein Dolmetschteam steht Gebärdensprachnutzer/-innen ab 20.45 Uhr zum barrierefreien Besuch anderer Veranstaltungen zur Verfügung. Dieser Service wird im Säulen-Saal koordiniert.
Während der Veranstaltung werden Foto- und Filmaufnahmen gemacht, die potenziell für Zwecke der allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit in verschiedenen Medien publiziert werden.
Das komplette Programm finden Sie auf der Website der BBAW.
19.30 Uhr in Konferenzraum 2: Die Dinge in der Schwebe halten – Thomas Manns Sprache der Ironie
Andreas Blödorn (Literaturwissenschaftler, Vizepräsident der Thomas Mann-Gesellschaft, WWU Münster, Gast des Villa Aurora & Thomas Mann House e. V.)
Eine abgründige, bisweilen unverhohlen boshafte, doch in ihren Grundzügen stets lebensfreundlich-humane Ironie gilt als prägnantes Stilmittel des Erzählers Thomas Mann. Ein Blick auf seine Sprache zeigt, wie die ironische Haltung zum Leben und Schreiben Brüche in Biographie und Werk gleichermaßen auszustellen wie zu verkleinern half.
Location
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt
10117 Berlin
Die Grenzen des Sagbaren
Berlin
Ist die Forderung nach politisch korrekter Sprache Ausdruck einer emanzipatorischen Gesellschaft oder autoritäre Gängelung? „Gerechte Sprache allein schafft noch keine gerechte Welt. Aber indem wir sie verwenden, zeigen wir, dass wir eine gerechte Welt überhaupt wollen“, schreibt der Sprachwissenschaftler und Blogger Anatol Stefanowitsch in seinem jüngsten Buch „Eine Frage der Moral. Warum wir politisch korrekte Sprache brauchen“ (Duden 2018). Andere sprechen hingegen von organisierter sprachlicher und gedanklicher Feigheit, die im politisch-publizistischen Raum praktisch das ganze soziale Feld von oben bis unten paralysiere. Bezeichnen die beiden Positionen grundlegende Gegensätze in unserer liberalen Gesellschaft oder geht es eigentlich um etwas anderes?
Die jährliche Veranstaltung in Erinnerung an die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 nimmt der Villa Aurora & Thomas Mann House e. V. gemeinsam mit dem Literaturhaus Berlin zum Anlass, die Grenzen des Sagbaren auszuloten.
Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch (*1970) ist in Berlin, Hamburg und Hertfordshire aufgewachsen. Er studierte Anglistik, Sprachlehrforschung und allgemeinene Sprachwissenschaft in Hamburg und Houston. Seit 2012 ist er Professor für die Struktur des heutigen Englisch an der Freien Universität Berlin. In seiner Forschung beschäftigt sich Stefanowitsch mit grammatischen Konstruktionen und konzeptuellen Metaphern. Sein Schwerpunkt ist dabei die Korpuslinguistik. Mit den Schwerpunkten Lehnwörter, Sprachpolitik und sprachliche Diskriminierung ist er außerden als Wissenschaftsblogger (www.sprachlog.de) und Vortragsredner aktiv.
Dienstag, 8. Mai 2018
19 Uhr
Location
Literaturhaus Berlin
Fasanenstraße 23
10719 Berlin
Tickets
7€ / erm. 4€
Anmeldung über info@literaturhaus-berlin.de
Tweetup: #LNDI2018
Berlin
Das Auswärtige Amt und seine Partner laden Sie ein, am 1. Juni 2018 zwischen 18 und 24 Uhr an der dritten „Langen Nacht der Ideen“ teilzunehmen.
In Zeiten von Echokammern und Populismus stellen wir das Thema der offenen Gesellschaft in den Mittelpunkt der Langen Nacht und möchten zugleich die vielfältige Arbeit der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik im Inland sichtbar machen.
An markanten Orten der Berliner Kulturlandschaft vom Humboldt Forum über das Gorki Theater bis zum Silent Green Quartier im Wedding zeigen wir Ihnen in über einem Dutzend Veranstaltungen die Bandbreite der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Was können wir über die Kultur und Bildung der zunehmenden Skepsis an Europa entgegensetzen? Was müssen wir tun, um vorpolitische Freiräume für Kunst und Kultur, Wissenschaft und Meinung aufzubauen und zu schützen? Wie wird Künstliche Intelligenz unsere Gesellschaft prägen? Diese Fragen und vieles mehr stehen im Mittelpunkt von insgesamt 15 Veranstaltungen – von Ausstellungen, interaktiven Erlebnissen, Musik, Theater und Literatur bis hin zum PoetrySlam.
Der Villa Aurora & Thomas Mann House e. V. beteiligt sich in diesem Jahr mit einem Twitter-Projekt: Begleitend zu den weiteren Veranstaltungen der Langen Nacht der Ideen werden Fellows der deutschen Künstlerresidenz Villa Aurora in Los Angeles auf Twitter eine Diskussion über die offene Gesellschaft und postnationale Kulturpolitik führen. Vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen mit anderen Kulturräumen werden Villa Fellows die Debatte auf Twitter unter dem Hashtag #LNDI2018 mit ihren Beobachtungen, Argumenten und Kommentaren zu den Veranstaltungen der Langen Nacht der Ideen 2018 anfachen. Seien Sie dabei und diskutieren Sie mit!
Unter dem Motto „15 Orte – 15 Ideen“ öffnen das Auswärtige Amt und seine Partner im Rahmen der „Langen Nacht der Ideen“ für einen Abend eine Vielzahl an interessanten Räumen in der Hauptstadt, um die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik erlebbar zu machen und Menschen zu bewegen.
Das aktuelle Programm finden Sie unter: menschenbewegen.jetzt/lange-nacht-der-ideen-2018
Silent Film Special
Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)
Information
Nach einer Sonderveranstaltung am 5. Juni mit DAS ALTE GESETZ (Regie E.A. Dupont) zeigen wir 4 frühe Stummfilme von Ernst Lubitsch unter dem Titel: BEFORE THE LUBITSCH TOUCH.
Ernst Lubitsch kam 1922 im Alter von 30 Jahren nach Hollywood. Bald wurde er berühmt für die augenzwinkernde Eleganz seiner Gesellschaftskomödien, in denen das Unsagbare in optischen Andeutungen, geschickten Schnittfolgen und zweideutigen Dialogen auf eine Weise deutlich wurde, dass die Zensur machtlos dagegen war. Weniger bekannt ist der deutsche Lubitsch, dessen drastischere Filmkomik neu zu entdecken ist.
DIE AUSTERNPRINZESSIN (1919) verweist bereits auf Amerika, dessen neureiche Attitüde („Das imponiert mir gar nicht“, sagt ein Zwischentitel) hier satirisch aufs Korn genommen wird. Nur wenig früher entstanden, erstaunt ICH MÖCHTE KEIN MANN sein mit einem Cross-Dressing-Plot der das „anything goes“ der die „sin city“ Berlin der Zwanzigerjahre vorwegnimmt. 1919 dann DIE PUPPE, mit Ausstattung aus Papier und derben Attraktionen wie im Kindertheater. Und schließlich DIE BERGKATZE, eine Satire auf Militarismus, in der von der Kamera bis zu den Dekorationen alles verrücktspielt. Dieser virtuose Film war, nach dem verlorenen 1. Weltkrieg, in Deutschland, kein Erfolg, macht aber im Nachhinein doppelt Spaß. Nicht zuletzt dadurch, dass sich hier Pola Negri nicht als der statuarischer Vamp zeigt, der sie wenig später in Hollywood wurde, sondern ihr komisches Talent beweisen kann. (Martin Koerber, Deutsche Kinemathek, Berlin)
Wir danken der Deutschen Kinemathek für ihre Unterstützung. Kurator von “Before the Lubitsch Touch” ist Martin Koerber, Leiter Audiovisuelles Erbe- Film, Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen
June 5: Silent Film Special
July 7: Before the Lubitsch Touch #1
July 28: Before the Lubitsch Touch #2
August 18: Before the Lubitsch Touch #3
L. A. Premiere der digital restaurierten Version der Deutschen Kinemathek von DAS ALTE GESETZ
(Regie E.A. Dupont, Deutschland 1923, 128 Min., mit Ernst Deutsch)
Mit Live-Begleitung von Donald Sosin (Klavier) und Alicia Svigals (Violine)
Präsentiert in Kooperation mit dem L.A. Jewish Filmfestival
Der Film erzählt die Geschichte von Baruch, dem Sohn eines Rabbiners im Galizien der 1860er Jahre. Aus Faszination für das Theater verlässt Baruch sein Schtetl und geht nach Wien, um gegen den Willen seines Vaters Schauspieler zu werden. Durch die Liebe und Unterstützung einer Erzherzogin gelingt es ihm, ein großer klassischer Schauspieler zu werden. Aber er sehnt sich nach seinem Zuhause, versöhnt sich mit seiner Familie, und bekennt sich zu seiner Herkunft. Gleichzeitig jedoch lernt sein Vater die Schönheit der weltlichen Literatur zu schätzen. "Der Film beschreibt ein komplexes Verhältnis von Spannung, Tradition und Moderne und wurde zu einem Zeitpunkt gemacht als die Zukunft des deutschen und österreichischen Judentums noch hoffnungsvoll aussah." (Hannah Brown für die Jerusalem Post, 24.2.2018)
Pianist und Komponist Donald Sosin wuchs in Rye, NY und München auf. Seit 1971 begleitet er Stummfilme im Lincoln Center, MoMA, Kennedy Center und bei massgeblichen internationalen Festivals. Er nimmt Musik für Criterion, Kino, Milestone und TCM auf. Seine Oper, Esther wurde im National Yiddish Book Center uraufgeführt. Er schrieb eine Kinderoper mit dem Titel A Parakeet Named Dreidel, und arrangiert jüdische Volkslieder. Sein Stück Three Psalms, wurde im Jahre 2009 vom Jerusalem Symphony Orchestra uraufgeführt.
Geigerin und Kompoinistin Alicia Svigals ist die Gründerin der mit Grammys ausgezeichneten Klezmatics und gehört zu den führenden Klezmer Geigerinnen der Welt. Sie arbeitete mit Itzhak Perlman, dem Kronos Quartet, Autoren wie Tony Kushner und Eve Ensler, Allen Ginsburg, Robert Plant und Jimmy Page von Led Zeppelin. Svigals schrieb eine Auftragskomposition für den Film Yellow Ticket (1918) und ist MacDowell fellow. Mit dem Pianisten Uli Geissendoerfer veröfffentlichte sie vor kurzem zeitgenössische Interpretationen von Klezmer Musik, die in einem russischen Archiv entdeckt wurde.
Screening: Der Staat gegen Fritz Bauer
Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)
Information
In Anwesenheit von Burghart Klaußner (Thomas Mann Fellow)
Regie: Lars Kraume, Farbe, 105 Min., Deutschland 2015
Wir schreiben das Jahr 1957. Der Hessische Oberstaatsanwalt Fritz Bauer erhält Informationen über den Aufenthaltstort von SS Oberstleutnant Adolf Eichmann, einer Schlüsselfigur im Zusammenhang mit Massendeportationen und der Ermordung europäischer Juden. Eichmann soll sich angeblich in Buenos Aires verstecken. Fritz Bauer, Jude und Sozialdemokrat der sich nach seiner Rückkehr aus dem dänischen Exil zur Aufgabe gemacht hat, die Verbrecher des Naziregimes vor Gericht zu stellen, trifft Vorbereitungen, Adolf Eichmann in Westdeutschland den Prozess zu machen.
"Der Film überzeugt nicht zuletzt durch die fesselnde Darbietung Burkhart Klaußners, der die aufwieglerische Intensität Bauers bis ins Details zu treffen vermag." (Kenneth Turan, L.A. Times)
Im Anschluss: Diskussion zwischen Burghart Klaußner und Hilary Helstein, Executive Director des Los Angeles Jewish Filmfestival Vorführung.
Morals & Machines
Berlin
Die WirtschaftsWoche bringt die Zukunft der Menschheit auf die Bühne. Im Zuge einer multimedialen und visionären Konferenz diskutieren wir Zukunftsszenarien und erleben vor Ort, was Technik und KI schon alles können. Und wir hinterfragen diese Entwicklungen im Hinblick auf unser Bewusstsein, Menschlichkeit und Gemeinschaft.
Bei „Morals & Machines“ treffen kreative Vordenker, Wirtschaftspioniere und Politiker auf Wissenschaftler, Entwickler und Gesellschaftsexperten – um gemeinsam ein futuristisches Bild unserer Spezies zu skizzieren und zu definieren, wie Mensch und Maschine in Einklang koexistieren können.
Inspiriert wird unsere Debatte von Yuval Noah Harari, der in seinem internationalen Bestseller „Homo Deus“ eine Zukunft skizziert, in der Bewusstsein und Intelligenz nicht länger zusammen gehören.
27. JUNI・VORABEND-EVENT
Die WirtschaftsWoche wird mit „Morals & Machines“ nicht nur einen visionären Tag gestalten, sondern ihm eine besondere Bühne geben: Mit einem exklusiven Vorabend-Event am 27. Juni ab 19 Uhr leiten wir nicht nur in unsere Themenwelten ein, sondern heben europäische KI-Strategien mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Special Guest „Sophia“ von Hanson Robotics in neue Dimensionen.・Weitere Informationen
28. JUNI・PROGRAMM
9:00 CHECK-IN & COFFEE TO GO
10:00 KICK-OFF Miriam Meckel, Publisher, WirtschaftsWoche
DIE ZUKUNFT DER MENSCHHEIT – TECHNISCHE REVOLUTION VS. BEWUSSTSEIN・Moderation: Léa Steinacker, Chief Innovation Officer, WirtschaftsWoche
10:05 FUTURE FORECAST: Homo deus – are humans and machines merging to cyborgs? Miriam Meckel im Gespräch mit Yuval Noah Harari, israelischer Historiker & Bestseller-Autor
11:05 KEYNOTE: Artificial intelligence for competitive advantage – verifying European approaches.
11:35 ENERGY BOOST Networking break & interaction in the “AI Experience Area“
STATEMENTS & POWER TALK・Industry & science – investigating morality and machine intelligence
12:05 SCIENCE STATEMENTS・Der Entwicklungsprozess von algorithmischen Entscheidungsfindungen Prof. Dr. Katharina Zweig, Director of Study for Social Computing, TU Kaiserslautern
12:20 Networks of control – about human behavior and ethical conflicts Prof. Dr. Sarah Spiekermann-Hoff, Director for Management Information Systems, WU Wien
12:35 Challenging algorithms of oppression Dr. Safiya Noble, Assistant Professor,Annenberg School of Communication, University of Southern California
12:50 TECHNOLOGY POWER TALK・What’s next for AI? Exploring machine learning technologies. Astrid Maier, Chief Correspondent, WirtschaftsWoche Quarterly in Power Talk with Deborah Harrison, Writing Manager for Cortana & AI, Microsoft and Martina Koederitz, Global Industry Managing Director, IBM
13:20 THE ACADEMIC CHALLENGE・Questioning new tech dimensions – are we going to programme ethics in 2030? Dr. Safiya Noble, Prof. Dr. Sarah Spiekermann-Hoff and Prof. Dr. Katharina Zweig vs. Deborah Harrison and Martina Koederitz
13:45 NETWORKING BUSINESS LUNCH feat. „Reflection Rounds“・Die Zukunft der Menschheit reflektieren und diskutieren, intelligente Systeme verstehen und herausfordern. Das möchten wir in einer ausgedehnten Mittagspause in „Reflection Rounds“ tun, die Themen und Referenten des Vormittags aufgreifen, vertiefen und weiterdenken – in interaktiven Gruppen.
MEN & MACHINE – THE AI CHALLENGE
15:00 BRIGHT SPOT・Technology to increase accessibility and enhance human lives Talk with Haben Girma, Disability Rights Lawyer & Author
15:20 INDUSTRY INSIGHTS・Ethics in application – about “Corporate Digital Responsibility” and new ways of making business
16:05 ENERGY BOOST・Networking break & interaction in the “AI Experience Area“
16:35 TECH & ETHICS ON THE GROUND・Live switches to Lea Deuber, China Correspondent, WirtschaftsWoche and Matthias Hohensee, Silicon Valley Correspondent, WirtschaftsWoche
16:55 TECH MECCA CHALLENGE・Fighting bias in algorithms Joy Buolamwini, Poet of Code & Founder, Algorithmic Justice League (Video)
17:15 FOOD FOR THOUGHT・Technology bringing our society together while driving it apart Zeynep Tufekci, Techno-sociologist
17:35 LEARNINGS & OUTLOOK
17:40 NETWORKING GET-TOGETHER & END OF CONFERENCE
Location
St. Elisabeth
Invalidenstraße 4a, 10115 Berlin
Diese Veranstaltung der Wirtschaftswoche wird gefördert von Villa Aurora & Thomas Mann House
Für weitere Informationen zu Morals & Machines besuchen Sie anmeldung.me/morals-machines/
Silent Salon 2018
Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)
Information
Nach einer Sonderveranstaltung am 5. Juni mit DAS ALTE GESETZ (Regie E.A. Dupont) zeigen wir 4 frühe Stummfilme von Ernst Lubitsch unter dem Titel: BEFORE THE LUBITSCH TOUCH.
Ernst Lubitsch kam 1922 im Alter von 30 Jahren nach Hollywood. Bald wurde er berühmt für die augenzwinkernde Eleganz seiner Gesellschaftskomödien, in denen das Unsagbare in optischen Andeutungen, geschickten Schnittfolgen und zweideutigen Dialogen auf eine Weise deutlich wurde, dass die Zensur machtlos dagegen war. Weniger bekannt ist der deutsche Lubitsch, dessen drastischere Filmkomik neu zu entdecken ist.
DIE AUSTERNPRINZESSIN (1919) verweist bereits auf Amerika, dessen neureiche Attitüde („Das imponiert mir gar nicht“, sagt ein Zwischentitel) hier satirisch aufs Korn genommen wird. Nur wenig früher entstanden, erstaunt ICH MÖCHTE KEIN MANN sein mit einem Cross-Dressing-Plot der das „anything goes“ der die „sin city“ Berlin der Zwanzigerjahre vorwegnimmt. 1919 dann DIE PUPPE, mit Ausstattung aus Papier und derben Attraktionen wie im Kindertheater. Und schließlich DIE BERGKATZE, eine Satire auf Militarismus, in der von der Kamera bis zu den Dekorationen alles verrücktspielt. Dieser virtuose Film war, nach dem verlorenen 1. Weltkrieg, in Deutschland, kein Erfolg, macht aber im Nachhinein doppelt Spaß. Nicht zuletzt dadurch, dass sich hier Pola Negri nicht als der statuarischer Vamp zeigt, der sie wenig später in Hollywood wurde, sondern ihr komisches Talent beweisen kann. (Martin Koerber, Deutsche Kinemathek, Berlin)
Wir danken der Deutschen Kinemathek für ihre Unterstützung. Kurator von “Before the Lubitsch Touch” ist Martin Koerber, Leiter Audiovisuelles Erbe- Film, Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen
June 5: Silent Film Special
July 7: Before the Lubitsch Touch #1
July 28: Before the Lubitsch Touch #2
August 18: Before the Lubitsch Touch #3
DOUBLE FEATURE
DIE AUSTERNPRINZESSIN
(Deutschland, 1919, 47 Min., Mit Ossi Oswalda, Harry Liedtke, Victor Janson und Julius Falkenstein)
Die Geschichte einer Millionenerbin, die einen echten Prinzen heiraten will. Ihr Vater, beflissen, ihr diesen Wunsch zu erfüllen, lädt Prinz Nucki, der aber wiederum seinen Freund Josef zur Auslotung der Sachlage schickt. “Dieser Film ist charakteristisch für das, was später - The Lubitsch Touch – genannt werden wird, eine Ritualisierung von Verstößen gegen sexuelle oder soziale Grundregeln, und zwar auf eine unerwartete und absurde Weise." (A Cinema History)
ICH MOECHTE KEIN MANN SEIN
(Deutschland, 1919, 44 Min. Mit Ossi Oswalde)
"Der Film beschreibt auf eine clevere Weise die Geschichte einer abenteuerlustigen jungen Frau, die sich für einen Tag als Mann ausgibt. Er hinterfragt soziale und sexuelle Status-Quos, die auch heute gar nicht so fremd erscheinen. Ich möchte kein Mann sein ist ein erfrischendes Fundstück, das genauso gut funktioniert wie eine schmissige Party.” (Guy Lodge, The Observer, Juli 2015)
Teilnehmerin
Mit einer Einführung von Nicola Lubitsch, der Tochter des Filmemachers!
Screening: Vor der Morgenröte
Los Angeles
Information
Regie: Maria Schrader, 2015/16, 106 Min., Farbe, digital
In ihrem eindringlichen und überraschend aktuellen Film mit Josef Hader in der Hauptrolle folgt Maria Schrader dem österreichisch - jüdischen Schriftsteller Stefan Zweig auf seinem Weg ins südamerikanische Exil.
Er ist Gast auf einem Bankett, ihm zu Ehren, in Rio, nimmt am P.E.N. Kongress in Buenos Aires teil, und verbringt Zeit in New York. Im Herbst 1941 zieht er zusammen mit seiner Frau Lotte ins brasilianische Petropolis. Dort arbeitet er an seiner “Schachnovelle". Anfang des Jahres 1942 begeht das Paar Selbstmord.
VOR DER MORGENRÖTE war die österreichische Nominierung für den Oscar 2018 in der Kategorie BEST FOREIGN LANGUAGE FILM. Der Film gewann den Publikumspreis beim Europäischen Filmpreis im Jahre 2017 und spielte in über 15 Ländern im Kino.
Maria Schrader gehört zu den namhaftesten Schauspielerinnen in Deutschland. Sie gewann zweimal den Deutschen und dreimal den Bayerischen Filmpreislmpreis. Sie arbeitete mit so anerkannten Regisseuren, wie z. B. Margarethe von Trotta, Doris Dörrie, Peter Greenaway und Agnieszka Holland ("In Darkness").
Den Silbernen Bären gewann sie für Ihre Hauptrolle in "Aimée & Jaguar” von Max Färberböck, der auch für den Goldenen Globe des Jahres 2000 nominiert war. Als Schauspierlerin war Maria Schrader kuerzlich in "Deutschland 83" (International Emmy for Best Series in 2016) zu sehen, und sie drehte gerade die BBC Serie "The City and The City” ab. In der Villa Aurora arbeitet Maria Schrader an einem neuen Regieprojekt.
Silent Salon 2018
Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)
Information
Nach einer Sonderveranstaltung am 5. Juni mit DAS ALTE GESETZ (Regie E.A. Dupont) zeigen wir 4 frühe Stummfilme von Ernst Lubitsch unter dem Titel: BEFORE THE LUBITSCH TOUCH.
Ernst Lubitsch kam 1922 im Alter von 30 Jahren nach Hollywood. Bald wurde er berühmt für die augenzwinkernde Eleganz seiner Gesellschaftskomödien, in denen das Unsagbare in optischen Andeutungen, geschickten Schnittfolgen und zweideutigen Dialogen auf eine Weise deutlich wurde, dass die Zensur machtlos dagegen war. Weniger bekannt ist der deutsche Lubitsch, dessen drastischere Filmkomik neu zu entdecken ist.
DIE AUSTERNPRINZESSIN (1919) verweist bereits auf Amerika, dessen neureiche Attitüde („Das imponiert mir gar nicht“, sagt ein Zwischentitel) hier satirisch aufs Korn genommen wird. Nur wenig früher entstanden, erstaunt ICH MÖCHTE KEIN MANN sein mit einem Cross-Dressing-Plot der das „anything goes“ der die „sin city“ Berlin der Zwanzigerjahre vorwegnimmt. 1919 dann DIE PUPPE, mit Ausstattung aus Papier und derben Attraktionen wie im Kindertheater. Und schließlich DIE BERGKATZE, eine Satire auf Militarismus, in der von der Kamera bis zu den Dekorationen alles verrücktspielt. Dieser virtuose Film war, nach dem verlorenen 1. Weltkrieg, in Deutschland, kein Erfolg, macht aber im Nachhinein doppelt Spaß. Nicht zuletzt dadurch, dass sich hier Pola Negri nicht als der statuarischer Vamp zeigt, der sie wenig später in Hollywood wurde, sondern ihr komisches Talent beweisen kann. (Martin Koerber, Deutsche Kinemathek, Berlin)
Wir danken der Deutschen Kinemathek für ihre Unterstützung. Kurator von “Before the Lubitsch Touch” ist Martin Koerber, Leiter Audiovisuelles Erbe- Film, Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen
June 5: Silent Film Special
July 7: Before the Lubitsch Touch #1
July 28: Before the Lubitsch Touch #2
August 18: Before the Lubitsch Touch #3
DIE PUPPE
Deutschland, 1919, 66 Min., Mit Ossi Oswalda, Victor Janson und Ernst Lubitsch
Aus Angst um seine Nachfolge fleht Baron de Chanterelle seinen Neffen Lancelot an, zu heiraten. Der schüchterne Lancelot kann jedoch mit dem Ansturm der Kandidatinnen, die sein Onkel rekrutiert, nicht umgehen und flieht in ein Kloster. Als die Mönche hören, dass eine Mitgift zu erwarten ist, schlagen sie Lancelot vor, eine Puppe zu heiraten. Nach der Hochzeitszeremonie ist die "Braut" aber viel lebendiger als erwartet.
Teilnehmerin
Mit einer Einführung von Nicola Lubitsch, der Tochter des Filmemachers!
Welcoming Reception
Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)
Teilnehmer:innen
Vika Kirchenbauer – bildende Künstlerin, Autorin und Musikproduzentin mit Wohnsitz in Berlin – wird einen kurzen Einblick in ihre interdisziplinäre Arbeitsweise geben. Mit Blick auf die politischen Spannungsfelder zwischen Ton, bewegtem Bild und Performance wird sie über die Rolle von Recherche und Kontext in ihrer Arbeit sprechen.
Stef Heidhues: "I regard my works as spatial images, as stage sets for a not (yet) written, not (yet) lived or experienced but potential narration. Thus, they create what I describe as tension fields: resonating spaces which arise out of the encounter of visually experiencable situations that can be experienced visually and read individually by their viewers."
Der in Berlin lebende Hanno Leichtmann, Produzent elektronischer Musik, Klangkünstler und Kurator, gibt hier in LA einen Einblick in seine verschiedenen Projekte sowie in sein aktuelles Work-in-Progress, eine Mehrkanal-Klanginstallation für die deutsche Tanzkompanie Sasha Waltz and guest.
Sarah Kürtens Kunst basiert auf Sprache. Die Autorin und Künstlerin verfasst konzeptuelle Texte, die sie in Theater- und Hörspiele, großformatige Drucke, Installationen und Künstlerbücher umsetzt. So bewegt sich ihr Oeuvre zwischen performativem Ausdruck, Installation und Erzählung. Ihr offensichtliches Interesse an Typografie, Grafikdesign und der Verbindung von Text und Bild erzeugt die Illusion visueller Poesie. Kürten verfasst alle ihre Texte selbst, meist auf Englisch. Viele davon entstehen aus persönlichen Erfahrungen und Situationen, die sich auf architektonische und institutionelle Kontexte beziehen.
Excerpt of a Performance FRAU BERLIN FRAMED (multimedia performance with i-pad camera, waterproof interior moulding frame, tripod easel with canvas, neoprene catsuit , 2 projectors, performer)
In the 2 large-format projection images, reflective intersections and performative actions arise between physical action and pictorial representation. Between staging and reality, between intentionality and medium, between image and space, my body confronts, acts, mediates. An attempt to demonstrate how the urgency and atmosphere of physical gestures can only produce meaning in close entanglement with their multiple media avatars. Between failure and appropriation, I try to choreograph a field of tension live and in projection.
Silent Salon 2018
Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)
Information
Nach einer Sonderveranstaltung am 5. Juni mit DAS ALTE GESETZ (Regie E.A. Dupont) zeigen wir 4 frühe Stummfilme von Ernst Lubitsch unter dem Titel: BEFORE THE LUBITSCH TOUCH.
Ernst Lubitsch kam 1922 im Alter von 30 Jahren nach Hollywood. Bald wurde er berühmt für die augenzwinkernde Eleganz seiner Gesellschaftskomödien, in denen das Unsagbare in optischen Andeutungen, geschickten Schnittfolgen und zweideutigen Dialogen auf eine Weise deutlich wurde, dass die Zensur machtlos dagegen war. Weniger bekannt ist der deutsche Lubitsch, dessen drastischere Filmkomik neu zu entdecken ist.
DIE AUSTERNPRINZESSIN (1919) verweist bereits auf Amerika, dessen neureiche Attitüde („Das imponiert mir gar nicht“, sagt ein Zwischentitel) hier satirisch aufs Korn genommen wird. Nur wenig früher entstanden, erstaunt ICH MÖCHTE KEIN MANN sein mit einem Cross-Dressing-Plot der das „anything goes“ der die „sin city“ Berlin der Zwanzigerjahre vorwegnimmt. 1919 dann DIE PUPPE, mit Ausstattung aus Papier und derben Attraktionen wie im Kindertheater. Und schließlich DIE BERGKATZE, eine Satire auf Militarismus, in der von der Kamera bis zu den Dekorationen alles verrücktspielt. Dieser virtuose Film war, nach dem verlorenen 1. Weltkrieg, in Deutschland, kein Erfolg, macht aber im Nachhinein doppelt Spaß. Nicht zuletzt dadurch, dass sich hier Pola Negri nicht als der statuarischer Vamp zeigt, der sie wenig später in Hollywood wurde, sondern ihr komisches Talent beweisen kann. (Martin Koerber, Deutsche Kinemathek, Berlin)
Wir danken der Deutschen Kinemathek für ihre Unterstützung. Kurator von “Before the Lubitsch Touch” ist Martin Koerber, Leiter Audiovisuelles Erbe- Film, Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen
June 5: Silent Film Special
July 7: Before the Lubitsch Touch #1
July 28: Before the Lubitsch Touch #2
August 18: Before the Lubitsch Touch #3
Die Bergkatze
Deutschland 1921, 85 Min., Mit Pola Negri, Victor Janson und Paul Heidemann
Ein charismatischer Leutnant, der zu einem abgelegenen Fort abgeordenet wurde, wird von einer Gruppe Banditen gefangen genommen und setzt so eine verrückte Farce in Gang. Hemmungsloser geht Lubitsch nicht. (imdb)
Teilnehmer
Mit einer Einführung von Nicola Lubitsch, der Tochter des Filmemachers!
In-store Session: Paul Frick - Second Yard Botanicals LP
Berlin
Villa Fellow Paul Frick feiert das Release seines brandneuen Albums Second Yard Botanicals (Apollo Records) mit einer In-store-Session im OYE Kreuzkoelln. Nach rund zwei Jahrzehnten im Musikgeschäft, ist „Second Yard Botanicals“ Pauls erstes Solo-Album in voller Länge. Nachdem er es in seinem Neuköllner Studio mit Hilfe zahlreicher Gastmusiker aufgenommen und produziert hat, arbeitete er im Frühjahr in der Villa Aurora an der Live-Umsetzung. Das Album präsentiert ein Gewebe akustischer und elektronischer Klänge; von ihm und anderen eingespielte Instrumente, dekonstruierte Breakbeats und seine Sammlung von Live- und Fieldrecordings.
Während der Session wird Paul einen reduzierten Jam am Korg Electribe und Moog Minitaur spielen. Begleitet wird er von DJ Spiegelei Cherry alias @Jan Brauer, Paul Fricks Bandkollegen vom Trio Brandt Brauer Frick.
Paul Frick wurde in Berlin geboren. Ab dem Alter von zwölf nahm er Kompositionsunterricht bei Il-Ryun Chung. Von 2000 bis 2008 studierte er Komposition bei Friedrich Goldmann an der Universität der Künste Berlin. Ab 2008 wurde die Gruppe Brandt Brauer Frick mit Daniel Brandt und Jan Brauer zum Mittelpunkt seiner Arbeit, was 2010 zum zehnköpfigen Brandt Brauer Frick Ensemble führte, in dem er Klavier spielt und die Stücke notiert.
Beide Formationen sind seitdem in über fünfzig Ländern aufgetreten, unter anderem Lincoln Center New York, Coachella Valley Music and Arts Festival, Glastonbury Festival, Montreux Jazz Festival und Centre Pompidou Paris. Auf ihren bisherigen vier Alben sind Jamie Lidell, Nina Kraviz, Beaver Sheppard, Vic Mensa, Gudrun Gut und Om'Mas Keith und weitere als Gastsänger zu hören. 2014 traten Brandt Brauer Frick mit dem WDR Rundfunkchor auf und mixten eine DJ-Kicks CD, 2015 erweiterten sie ihr Ensemble um den vierköpfigen Chor The Free Electric Singers. 2016 schrieben sie ihre erste Oper Gianni mit dem englischen Regisseur Martin Butler und führten sie im Herbst in der "Tischlereider“ der Deutschen Oper Berlin auf.
Location
OYE KREUZKÖLLN, Friedelstraße 49, 12047 Berlin
Tickets
Der Eintritt ist frei
Mit Unterstützung durch den Villa Aurora & Thomas Mann House e. V.
Eclectic Salon #3: Mark Robson - The Debussy Project
Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)
Information
Piano Spheres fördert zeitgenössische Kompositionen für Klavier. Die Instititution trägt massgeblich zur Erweiterung des Piano Repertoirs bei, unter anderem auch durch einen jährlichen Konzert Zyklus. Piano Spheres wurde 1994 von Pianist Leonard Stein mit dem Ziel gegründet zeitgenössische Klaviermusik zu fördern wir auch aus der reichen Piano Musikgeschichte zu schöpfen.
Eclectic Salon feiert in den historischen Räumen der Villa Aurora eine neue musikalische Landschaft in Los Angeles. Eclectic Salon wird in Zusammenarbeit mit verschiedenen Ensembles produziert. Die meisten sind vor 10 bis 15 Jahren gegründet worden und haben der Stadt einen Namen in der zeitgenössischen Musikkultur gemacht.
Teilnehmer
Mark Robson wurde von der Los Angeles Times als Pianist mit "großartiger Technik" und „forschendem Geist“ sowie als Performer gefeiert, der in der Lage sei, einen „exquisite engulfing pastel haze“ hervorzurufen. Robson fühlt sich in allen Stilrichtungen zu Hause: frühe Musik, die auf dem Cembalo und der Orgel gespielt wird, über das große romantische Repertoire bis hin zu zeitgenössischen Klavierwerken, die von den Interpreten große theatrale Leistungen verlangen.
Partner
VATMH dankt dem französischen Generalkonsulat für seine freundliche Unterstützung.
Eclectic Voices: Tuesdays @ Monk Space at Villa Aurora
Los Angeles
Die Pianistin Vicki Ray wird von Timur, Ted Hearne, Elissa Johnston und Carmina Escobar begleitet.
More infos to come
Villa Aurora & Thomas Mann House-Nacht 2018
Berlin
- Nicht öffentliche Veranstaltung -
19.30 Uhr | EINLASS
20.00 Uhr | BEGRÜSSUNG
Dr. Markus Klimmer, Vorstandsvorsitzender
Villa Aurora & Thomas Mann House e. V.
Prof. Monika Grütters MdB
Staatsministerin für Kultur und Medien
PROGRAMM
Gold. Revue
Lesung von Jan Wagner
Das Thomas Mann Fellowship
Ein Gespräch mit Prof. Dr. Heinrich Detering
und Dr. Nikolai Blaumer
EMPFANG
LOCATION
KOMISCHE OPER BERLIN - FOYER, Behrenstraße 55-57, 10117 Berlin
Film screening: GOLDEN BOYS von Jana Schulz
Berlin
GOLDEN BOYS
In Golden Boys beobachtet Jana Schulz junge Männer, die sich über das Boxen aus gesellschaftlichen Randzonen, Unterforderungen und Alltagsbanalitäten befreien wollen und ihre Energie darauf fokussieren, im Zweikampf des Boxrings größtmögliche Anerkennung zu erlangen.
Der Eintritt ist frei. Anschließend besteht die Möglichkeit zum weiteren Austausch an der Bar im ACUD.
Jana Schulz (*1984) lebt und arbeitet in Leipzig und Berlin. Anfang des Jahres erhielt sie die sechswöchige Residency in Los Angeles, die die Studienstiftung in Kooperation mit dem Villa Aurora & Thomas Mann House e. V. vergibt. Während des Aufenthalts realisierte Schulz Filmaufnahmen zu Golden Boys in L.A. Schulz' Arbeiten werden dieses Jahr in der Kunsthalle Wien und im Museum der Bildenden Künste in Leipzig gezeigt. In ihren medienübergreifenden Arbeiten setzt sich Schulz mit Formen zwischenmenschlicher Kommunikation auseinander. In einer prozessualen Arbeitsweise beobachtet sie Strukturen und Dynamiken innerhalb sozialer Gruppen, reinszeniert einzelne Szenen und erweitert ihren dokumentarischen Ansatz um fiktive Elemente.
Eine Veranstaltung der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Villa Aurora & Thomas Mann House e. V.
Location
ACUD Studio, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin Mitte
Tickets
Der Eintritt ist frei
Konzert: Stefan Beyer GLOW (2018)
Leipzig
ensemble forma im Ariowitsch-Haus Leipzig
Yuri Matsuzaki - Flöten
Friederike von Oppeln-Bronikowski - Klarinetten
Ermis Theodorakis - Klavier
Izabela Kałduńska - Violine
Lisa Cardonnet - Viola
Raphael Mias - Violoncello
Zachary Seely - Dirigent
PROGRAMM
Anahita Abbasi
Enigma Patterns (2017) - Deutsche Erstaufführung
Fabien Lévy
A propos III+IV (2003)
Stefan Beyer
Glow (2018) - Uraufführung
Kai Johannes Polzhofer
Endymion (2016/18)
Jani Christou
Epicycle (1968)
Mit Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Leipzig, den Förderfonds des Deutschen Komponistenverbandes und den Villa Aurora & Thomas Mann House e. V.
Location
Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstraße 14, 04105 Leipzig
Tickets
8 Euro, Tickets an der Abendkasse
Welcoming Reception
Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)
Teilnehmer:innen
Juliane Henrich studierte Film, Kunst und Kreatives Schreiben in Leipzig, Berlin und Jerusalem. In ihren Filmen beschäftigt sie sich häufig mit den sich wandelnden Bedeutungen, die Orten zugeschrieben werden.
Am 9. November zeigt sie einen Ausschnitt aus „From the West“, einem Essayfilm, der sich mit der Erinnerung an die graue Nachkriegsarchitektur in westdeutschen Städten befasst, sowie ihren neuesten Kurzfilm „koordinaten“, der der Frage nachgeht, wie Geschichte in das Stadtbild Berlins eingeschrieben ist.
Monika Rinck wohnt in Berlin. Sie studierte Religionswissenschaft, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie Germanistik in Bochum, Berlin und New Haven (Yale). Seit 1989 veröffentlicht sie regelmäßig bei verschiedenen Verlagen. Im Frühjahr 2012 erschien bei kookbooks „HONIGPROTOKOLLE“, ihr jüngster Gedichtband, für den sie mit dem renommierten Huchel-Preis ausgezeichnet wurde, gefolgt von „RISIKO & IDIOTIE, Streitschriften im Frühjahr 2015. Monika Rinck ist Mitglied des P.E.N.-Clubs, der Lyrikknappschaft Schöneberg, der Akademie der Künste Berlin und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Monika Rinck ist Preisträgerin des Kleist-Preises (2015) und des Ernst-Jandl-Preises (2017). 2017 kuratierte sie das Poesiefestival POETICA in Köln. Sie arbeitet als Übersetzerin aus dem Ungarischen, zusammen mit Orsolya Kalász, arbeitet mit Musikern und Komponisten zusammen und unterrichtet gelegentlich an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Ihr neues Buch KRITIK DER MOTORKRAFT erscheint in Kürze im brüterich Verlag.
Ann Cotten bedient sich verschiedener Medien, unter denen das geschriebene Wort einen zentralen Platz einnimmt, um das Verständnis der Welt für ihre eigenen Mechanismen zu erforschen und ihren Beitrag zur Verfeinerung ihrer Beschreibung zu leisten. Ihre Entwurzelung hat sie zu einer rastlosen Wanderin zwischen Kulturen und Kontinenten gemacht, und als sie dies allmählich erkannte, begann sie, eine Art passive Ethnologie zu entwickeln, indem sie versuchte, die Erzählungen verschiedener Kulturen zu erfassen und ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede wahrzunehmen, ohne diese jemals in eine übergeordnete Sprache vermeintlich überlegenen Wissens zu übertragen. Mit anderen Worten: Sie lässt sich und ihre Sprache von den Kulturen prägen, in denen sie sich befindet, und das Negative ist ihr Hauptmedium.
Dies ist in der Tat unterhaltsamer als seine Beschreibung. Am Abend des 8. wird Cotten zusammen mit dem Gitarristen Takashi Doi einige Gedichte und Coverversionen auf Englisch, Deutsch und möglicherweise Japanisch vortragen, nachdem sie kurz ihre bisherigen Arbeiten und ihr aktuelles Projekt in der Villa Aurora erläutert hat.
Die Filmemacherin Heidi Specogna wird einen Ausschnitt aus ihrem Film „The short life of José Antonio Gutierrez“ zeigen. Ein Blick hinter die heroische Geschichte eines guatemaltekischen Immigranten, der als erster US-Soldat im von den USA geführten Irakkrieg ums Leben kam.
Außerdem wird sie einen Einblick in ihr neues Projekt geben, das sich mit Bildern und Geschichten aus dem Amazonasgebiet befasst.
Während seines Stipendiums in der Villa Aurora wird Stefan Stuckmann seine neue Serie „Jugend“ entwickeln, eine Mischung aus Komödie und Drama, die im heutigen Berlin spielt. Als Gegenentwurf zum Berlin-Image der letzten zwanzig Jahre porträtiert „Jugend“ die deutsche Hauptstadt nicht als Lösung aller Probleme, sondern als Problem an sich. Berlin erscheint als kalte Stadt, die Menschen ausnutzt und junge Menschen mit leeren Versprechungen anlockt – nur um sie Jahre später wieder auszuspucken, wenn ihre Träume gestorben sind.
Andreas Stichmann studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2008 erschien der Erzählband „Jackie in Silber“, für den er den Clemens-Brentano-Preis, den Kranichsteiner Literaturförderpreis und den Hamburger Förderpreis für Literatur erhielt. Sein erster Roman „Das große Leuchten“ wurde für den Bachmann-Preis nominiert und mit dem Förderpreis des Bremer Literaturpreises ausgezeichnet. „Die Entführung des Optimisten Sydney Seapunk“ erschien im Februar 2017 im Rowohlt Verlag.
Kultursalon: Hauptsache Kultur
Berlin
Eine Veranstaltung der Stiftung Brandenburger Tor in Zusammenarbeit mit der Kulturpolitischen Gesellschaft.
Mit VATMH-Geschäftsführerin Heike Catherina Mertens.
Im Fokus der Diskussion beim dritten Kultursalon steht die Bedeutung von Kultur und Kulturpolitik für Deutschland im Allgemeinen und für Berlin im Besonderen. Welche Folgen hat die herausgehobene Stellung Berlins als Bundeshauptstadt für die innere und äußere Kulturpolitik? Wie werden Deutschland und seine kulturellen Repräsentationsstandorte wie das Thomas Mann House in Los Angeles oder die Programmatik des Berliner Künstlerprogramms des DAAD wahrgenommen? Dieser Kultursalon wird zum dritten Mal gemeinsam mit der Kulturpolitischen Gesellschaft auf Initiative von Dr. Sylvia Metz und Wibke Behrens ausgerichtet.
Begrüßung
Bianca Richardt, Vorstand Stiftung Brandenburger Tor
Wibke Behrens, Sprecherin Berlin+Brandenburg Kulturpolitische Gesellschaft e.V.
Impuls-Vortrag
Michelle Müntefering, Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt
Moderation
Stephan Abarbanell, Programmbereichsleiter Kultur im rbb
Podiumsdiskussion
Silvia Fehrmann, Leiterin des Berliner Künstlerprogramms des DAAD
Heike Catherina Mertens, Geschäftsführerin Villa Aurora & Thomas-Mann-House, Los Angeles
Prof. Dr. Oliver Scheytt, Kulturmanager, Kulturpolitiker und Präsident der Kulturpolitischen Gesellschaft
Empfang
Bis 22 Uhr
Zum Kultursalon
Die Stiftung Brandenburger Tor möchte ihrer Rolle als neutrale Kulturvermittlerin nachkommen und auch auf herausfordernde Situationen in der Berliner Kulturlandschaft hinweisen. Ziel ist es, neue Impulse zu geben und mögliche Lösungsansätze voranzutreiben. Das Max Liebermann Haus wird mit der Reihe der Stiftung Brandenburger Tor zu einem zeitgenössischen Kultursalon und bietet eine Plattform für kulturpolitische Themen mit den Schwerpunkten Kunstmarkt und Kulturpolitik.
Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e. V.
Die Stiftung Brandenburger Tor und die Kulturpolitische Gesellschaft richten zum dritten Mal einen Kultursalon in Kooperation aus. Die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. wurde 1976 gegründet und ist eine bundesweite Vereinigung von rund 1.500 kulturpolitisch interessierten und engagierten Menschen und Einrichtungen aus den Bereichen Kulturarbeit, Kunst, Politik, Wissenschaft, Publizistik und Kulturverwaltung.
Um Anmeldung wird bis Dienstag den 13. November 2018 gebeten: stiftungbrandenburgertor.de
Location
Stiftung Brandenburger Tor
Max Liebermann Haus
Pariser Platz 7
10117 Berlin
Lesung: Feuchtwanger Tagebücher
Los Angeles
Information
Zu seinen Lebzeiten gab Lion Feuchtwanger an, kein Tagebuchschreiber zu sein. Doch in den 1990er Jahren hob man einen Schatz in der Wohnung seiner langjährigen Sekretärin Hilde Waldo: seine Tagebücher der Jahre 1906 bis 1940. Jetzt wurden diese Tagebücher zum ersten Mal vom Aufbau Verlag Berlin publiziert. Sie erlauben uns, Lion Feuchtwanger als Chronisten seines Lebens und eines zentralen Kapitels deutscher Geschichte kennenzulernen. Als Hitler im Januar 1933 Reichskanzler wurde, konnte der unverblümte Kritiker der Nationalsozialisten nach einer Lesereise durch die USA nicht mehr nach Deutschland zurückkehren. Feuchtwanger und seine Frau Marta zogen daraufhin ins südfranzösische Exil, wo er seinen Erfolg als Schriftsteller und Widerstandskämpfer fortsetzen und weiterhin seinen Durst an Liebesaffären und Lebenslust stillen konnte.
Eine Aufnahme der Veranstaltung finden Sie auf unserem YouTube-Kanal.
Partner
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit USC Libraries
Veranstaltungsort: Villa Aurora, 520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272
Eintritt frei nach vorheriger Anmeldung unter 310.454.4231 oder infola@vatmh.org
Parkplätze finden Sie auf dem Los Liones Drive. Ein Shuttle Service steht ab 18:30 Uhr am Los Liones Drive, Ecke Sunset Blvd (zwei Blocks nordöstlich des Pacific Coast Highway) zur Verfügung. Bitte parken Sie nicht auf dem Parkplatz des Topanga State Park.
Kino: The Day of Reckoning | Xu Xing
Berlin
The Day of Reckoning (腊月 三十 日 到来), China 2018, Xu Xing, 62 Min., Originalsprache mit chinesischen und englischen Untertitel.
Mit einer Einführung und anschließendem Künstlergespräch mit dem Regisseur und Villa Aurora Fellow 2008 Xu Xing und Dr. Lorenz Bichler, Institut für Sinologie, Universität Heidelberg
Der Dokumentarfilm des Pekinger Autoren und Filmemachers Xu Xing zeigt die Liebesgeschichte eines Ehepaars vor dem Hintergrund der politischen Geschehnisse Chinas seit 1949. Xing möchte anhand des persönlichen Schicksals des Paares der Geschichte einer Nation Ausdruck verleihen und für die Nachwelt den Teil der Erzählung erhalten, der in der offiziellen Version des chinesischen Staates keine Berücksichtigung findet.
Xu Xing 徐星 ist ein chinesischer Schriftsteller und Dokumentarfilmer. Oft als "Der chinesische Jack Kerouac" bezeichnet, beschäftigen sich seine Arbeiten mit nationalen und internationalen Fragen der Politik, der Macht und der moralischen Verantwortung. Besonders in den 1980er und 1990er Jahren erreichten seine Bücher — ins Französische, Englische und Deutsche übersetzt — ein breites Publikum. Anfang der 1990er Jahre wanderte er nach Deutschland aus und hielt sich in Heidelberg auf. Nach seiner Rückkehr in seine Heimatstadt Peking begann er Dokumentarfilme zu drehen. 2008 arbeitete Xu Xing als Feuchtwanger Fellow in der Villa Aurora.
Dr. Lorenz Bichler ist promovierter Sinologe mit Studium der Sinologie, Japanologie und Modernen Geschichte in Zürich, Peking und Tokio. Er lehrte u.a. an der New York University und unterrichtet derzeit am Sinologischen Institut der Universität Heidelberg. Mit Unterstützung der Villa Aurora & Thomas Mann House e.V. und des Babylon. Villa Aurora & Thomas Mann House e. V. wird gefördert durch das Auswärtige Amt und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.