Veranstaltungsarchiv Villa Aurora

Februar 2017

Mittwoch, 01.02.2017

Welcoming Reception

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Teilnehmer:innen

Stefan Goldmann
Stefan Goldmann, Photo: Stefan Botev

Der Komponist von elektronischer Musik Stefan Goldmann widmet sich sowohl Auftritten in Techno-Clubs als auch der Erweiterung der formalen Sprache von Techno auf breitere Kontexte, angefangen von komplizierten ortsspezifischen Auseinandersetzungen bis hin zu großen Musiktheater- und Performance-Arbeiten. Während seiner Zeit in der Villa Aurora arbeitet Stefan an einer Aufführung in der Ausstellung "Renaissance und Reformation" vom LACMA, für den 4. Februar. www.stefangoldmann.com

Haegue Yang

Haegue Yang ist eine südkoreanische Künstlerin, sie lebt in Berlin und Seoul.

Sie erarbeitet komplexe sensorische Installationen, Skulpturen und Videos, übersetzt ihre subjektiven Reflexionen von historischen oder zeitgenössischen Figuren und konkreten, heimischen Phänomenen in eine akribische Sprache der formalistischen Abstraktion.

Ihre Arbeiten sind oft Arrangements, die aufwändige, handwerkliche Techniken mit industriell hergestellten und handelsüblichen Produkten kombinieren.

Yang hat ihre Arbeiten in bedeutenden internationalen Ausstellungen gezeigt: La Biennale de Montréal, "The Grand Balcony" (2016), die 12. Sharjah Biennale (2015), die 9. Taipei Biennale (2014), dOCUMENTA (13) in Kassel (2012) und Die 53. Venedig Biennale (2009) als südkoreanische Vertreterin.

Ihre jüngsten Einzelausstellungen wurden in der Hamburger Kunsthalle (2016), dem Serralves Museum in Porto (2016), dem Centre Pompidou in Paris (2016), dem Ullens Zentrum für zeitgenössische Kunst in Peking (2015) und Leeum, dem Samsung Museum of Art in Seoul (2015), veranstaltet.

Yang wird ihre Praxis in der Villa Aurora durch ihre zahlreichen Publikationen und Künstlerbücher vorstellen, die Spiegelbilder ihres produktiven Schaffens in verschiedenen Sprachen sind, oft begleitet von Aufsätzen von prominenten Schriftstellern, Kuratoren und Designern.

Bertrand Flanet
Bertrand Flanet

Bertrand Flanet lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. Er studierte Kunstgeschichte an der Marc Bloch Universität, Straßburg, Frankreich. Seit 2012 ist er Mitglied der Douglas Gordon Filmklasse an der Städelschule, Frankfurt am Main.

Zu den jüngsten Ausstellungen gehören: Jakarta Biennale 2015, Jakarta, Indonesia; Cosmic Disturbance, Gallery Schmidt&Handrup, Köln 2015; 24/7, IFFR Rotterdam, Netherlands, 2015; SUNdogs, Gallery Parisa Kind, Frankfurt am Main, 2014; Ma(r)king Territories, Haus für Elektronische Künste, Basel 2013; 2488, Langage Plus, Alma, Canada, 2013; Jeunes Premiers, Aubette, Strasbourg, Frankreich 2012; Yet what not say what happened?, Kunstverein Freiburg, 2012; Moments - A History of Performance in 10 acts, ZKM, Karlsruhe.

Während seines einmonatigen Aufenthalts in der Villa Aurora wird er Nachforschungen zur Kryonentechnik anstellen. Flanet sucht Verbindungen zwischen James Bedford, dem ersten Mann, der sich einfrieren lassen wollte und Walt Disney, von dem man dies zumindest munkelte.

Niklas Goldbach
Niklas Goldbach
Niklas Goldbach lebt und arbeitet in Berlin. Nach dem Studium der Soziologie an der Universität Bielefeld und "Fotografie und Video" an der Fachhochschule Bielefeld absolvierte er 2005 ein Meisterschülerstudium an der Universität der Künste Berlin. Im Jahr 2005 erhielt er den Fulbright Grant New York und besuchte das MFA Programm des Hunter College, New York City im Jahr 2006.

Niklas Goldbach wurde mit mehreren Stipendien ausgezeichnet und präsentierte seine Videoinstallationen und fotografischen Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen, unter anderen im Museum der Moderne, Salzburg, Museo Reina Sofia, Madrid, Mori-Art Museum, Tokyo, Neuer Berliner Kunstverein, im Museum der Schönen Künste, Taichung, im Centre Pompidou, Paris, Museum des 21. Jahrhunderts, dem Minsheng Kunstmuseum, Shanghai, Berlinische Galerie Museum für Zeitgenössische Kunst Berlin und auf dem Kurzfilm Festival Oberhausen. - www.niklasgoldbach.de

 

Carolina Hellsgård
Carolina Hellsgård

Carolina Hellsgård ist in Stockholm geboren und studierte an der Universität der Künste in Berlin und als DAAD Stipendiatin an der Cal Arts. Ihr Debütfilm WANJA hatte seine Weltpremiere auf der Berlinale 2015 und wurde für den Preis 'Bester Erstlingsfilm' nominiert. Weiterhin lief der Film auf zahlreichen internationalen Filmfestivals, u.a. in Sao Paulo, Montreal, Göteborg und Austin. WANJA gewann als 'Bester Debütfilm' bei den Biberacher Filmfestspielen und als 'Bestes Drehbuch' auf dem Valletta Filmfestival, Malta. WANJA hatte im Sommer 2016 seinen deutschen Kinostart.

Während der Zeit in der Villa Aurora plant Carolina Hellsgård das Drehbuch für ein Science-Fiction Drama über die heutige Weltlage, fertig zu stellen. - www.hellsgard.com

Michael Roth
Michael Roth

Michael Roth begann seine wissenschaftliche und kuratorische Karriere als Assistenzkurator am Landesmuseum Württemberg in Stuttgart und als Kurator für Kunst und Geschichte im Ulmer Museum. Dort organisierte er verschiedene Ausstellungen zum Thema der süddeutschen Kunst und Kunstgeschichte mit Skulpturen und Plastiken, Malereien, Buntglasmalereien, Kunstobjekten, Drucken und Zeichnungen aus dem späten Mittelalter bis hin zum frühen Klassizismus. Außerdem organisierte er Kunst- und Künstlershows aus dem 20. Jahrhundert, in der Tradition der Ulmer Hochschule für Gestaltung. Heute, als Chefkurator der Deutschen Kunst im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, fokussiert er das Gebiet der deutschen Zeichnungen, Beleuchtungen und Drucke bis 1800. In diesem Bereich organisiert er Ausstellungen und bearbeitet Katalog-Raisonnées basierend auf Werken von Georg Flegel, Albrecht Dürer und Matthias Grünewald. Zuletzt realisierte er eine Ausstellung über die Schrift als Bild, Kalligraphie und die Kunst des Schreibens aus dem frühen Mittelalter bis 1800. Derzeit ist er einer der Kuratoren der Staatlichen Museen zu Berlin, und bereitet die Ausstellung "Renaissance und Reformation“ vor über Deutsche Kunst im Zeitalter von „Dürer und Cranach" im Los Angeles County Museum.

Samstag, 04.02.2017

Stefan Goldmann

LACMA (Los Angeles County Museum of Art | Resnick Pavilion)

 

 

Information

Stefan Goldmann hat mehrere Alben und EPs bei international führenden Labels veröffentlicht und ist Mitbegründer von Macro. Er erhielt Auftragsarbeiten vom MaerzMusik Festival Berlin, von NyMusikk in Norwegen und vom BASF-Kulturprogramm und konzipierte ortsspezifische Performances für den Honen-in-Tempel in Kyoto, die St.-Lorenz-Kirche in Nürnberg und das UNESCO-Weltkulturerbe Zollverein in Essen. Zu seinen Festivalauftritten zählen Mutek Montreal, das Star Festival in Osaka, Unlock Buenos Aires und Club To Club in Turin, und er arbeitet regelmäßig mit dem Berliner Club Berghain an verschiedenen Projekten zusammen.

Partner

Diese Aufführung wird präsentiert von Villa Aurora – Los Angeles & Cyclone.

Dienstag, 28.02.2017

Carolina Hellsgård

Goethe-Institut Los Angeles (5750 Wilshire Blvd. Suite 100, Los Angeles, CA 90036)

 

 

Information

WANJA

Regie/Buch: Carolina Hellsgård, Deutschland, 2015, 87 Min. Deutsch, Englisch und Hebräisch mit englischen Untertiteln, Digital

Nach einem langen Gefängnisaufenthalt ist die 40-jährige Wanja bemüht, alles zu vermeiden, was sie zurück in die Sucht und in zwielichtige Kreise bringen könnte. Sie nimmt harmlose Jobs an, zunächst in einer Zoohandlung, weil sie sich gern um Tiere kümmert, später bei einem Trabrennstall, bezieht eine Sozialwohnung und trifft sich regelmäßig mit ihrem Bewährungshelfer. Bei der Arbeit auf der Trabrennbahn, wo sie für die Pflege der Pferde zuständig ist, lernt sie die 16-jährige, etwas widerspenstige Emma kennen. Bald empfindet Wanja Zuneigung zu dem aufgewühlten Mädchen, in dem sie die Wanja wiedererkennt, die sie einmal war, vor ihrer Gefängniszeit, mit exzessivem Alkoholkonsum, Drogen und allzu coolen Freunden. Anfangs gehen sich die beiden eher aus dem Weg, doch nach und nach taut Wanja in Emmas Nähe auf, und es entsteht eine zaghafte Freundschaft. Als Emma in Schwierigkeiten gerät, entscheidet sich Wanja zu handeln und sie zu retten.

Quelle: www.berlinale.de

 

 

Teilnehmerin

Carolina Hellsgård
Carolina Hellsgård

Carolina Hellsgård ist in Stockholm geboren und studierte an der Universität der Künste in Berlin und als DAAD Stipendiatin an der Cal Arts. Ihr Debütfilm WANJA hatte seine Weltpremiere auf der Berlinale 2015 und wurde für den Preis 'Bester Erstlingsfilm' nominiert. Weiterhin lief der Film auf zahlreichen internationalen Filmfestivals, u.a. in Sao Paulo, Montreal, Göteborg und Austin. WANJA gewann als 'Bester Debütfilm' bei den Biberacher Filmfestspielen und als 'Bestes Drehbuch' auf dem Valletta Filmfestival, Malta. WANJA hatte im Sommer 2016 seinen deutschen Kinostart. Während der Zeit in der Villa Aurora plant Carolina Hellsgård das Drehbuch für ein Science-Fiction Drama über die heutige Weltlage, fertig zu stellen.

Partner

Mit dieser Vorführung wird die Kollaboration „Villa @ Goethe“ fortgesetzt. Bei dieser Reihe bekommen die in der Villa Aurora lebenden Künstler die Gelegenheit, ihre vergangenen, aktuellen und zukünftigen Projekte hier am Goethe-Institut vorzustellen.