Marc Fromm: The Treadmill – How often does history repeat itself!
Über die Installation
"Die gesellschaftlichen und politischen Diskurse der Gegenwart erinnern – zirkulierend – an wiederkehrende Muster in neuen Formen.
Das Lauf (-band) der Geschichte scheint unaufhörlich zu kreisen, als narrative Abfolge ohne Stillstand.
Globale Transformationen greifen tief in Gesellschaften ein. Sie erzeugen Verwerfungen, gefährden Zusammenhalt und münden nicht selten in Vertreibung, Flucht und Migration.
Wie kann man negative Entwicklungen beeinflussen oder stoppen?
Gibt es keinen nachhaltigen Erkenntnisgewinn, sondern nur fortschreitende Eskalation?
Die durch die Installation ausgelösten Fragen und Assoziationen verweisen auf Erinnerungskultur und Erkenntnis – und appellieren an das essenzielle „Niemals vergessen“."
Artist Statement - Marc Fromm
Über den Künstler
Marc Fromm lebt und arbeitet in Halle. Er machte eine Ausbildung zum Schreiner und zum Holzbildhauer, bevor er an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale) sowie an der École des Beaux-Arts in Bordeaux studierte. Bis heute ist die menschliche Figur in ihrem sich rasant verändernden sozialen Gefüge der Ausgangspunkt seiner Motive. Die Auseinandersetzung mit den Themen und Widersprüchen unserer Zeit sowie dem Wahnsinn des Alltags findet in großen Holzskulpturen und Reliefs ihren Ausdruck.
Marc Fromm war 2021 Stipendiat an der Villa Aurora in Los Angeles, in Kooperation mit der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.
Über das Projekt
Nach dem erfolgreichen Plakatprojekt in Berlin startet Kunst für das Land seine erste Ausgabe in Halle (Saale). In den kommenden Monaten folgen weitere Stationen in Bitterfeld-Wolfen, Cottbus und Frankfurt (Oder) – unter anderem in Kooperation mit dem OSTEN Festival und dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst.
Kunst für das Land möchte ein Zeichen für den Wert von Kunst und Kultur in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche setzen und zeitgenössische Kunst für ein breites Publikum zugänglich machen. Werbeflächen und alltägliche Stadträume werden dabei temporär zu Orten kultureller Begegnung und künstlerischer Auseinandersetzung. So entstehen Interventionen, die den öffentlichen Raum neu erfahrbar machen. Die Werke greifen aktuelle gesellschaftliche Themen auf und eröffnen zugleich neue Bezüge zwischen Halle und Los Angeles.
Kunst für das Land in Halle (Saale) ist ein Projekt des Vereins Villa Aurora & Thomas Mann House in Kooperation mit der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt.
Über die Kunstwerke
Marc Fromm befragt mit The Treadmill - How often does history repeat itself! die zyklische Natur der Geschichte als „wiederkehrende Ereignisse in neuem Gewand“. Die Installation am Gebäude der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt verweist auf die Kreisläufe historischer Kontinuitäten und ihre gesellschaftlichen Konsequenzen.
・Standort: Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
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In ihrer Arbeit Attack of the 5 foot 3 Woman verarbeitet Fern Liberty Kallenbach Campbell diverse Eindrücke ihres Aufenthalts in Los Angeles. Inmitten von Pazifiknebel und flirrender Hitze, zwischen der Ruhe der Villa Aurora und dem unaufhörlichen Klang der Stadt, entsteht ein vielschichtiges Spannungsfeld aus Natur, Urbanität, Stille, Lärm und Licht.・Standort: Opernhaus/Universitätsring
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Fern Liberty Kallenbach Campbells Attack of the 5 foot 3 Woman begrüßt und verabschiedet die Reisenden am Hauptbahnhof Halle. An ihrem Webstuhl setzte die Künstlerin im gleichzeitigen Prozess aus Weben und malerischem Auftragen ein Motiv ihrer Eindrücke aus Los Angeles zusammen. Am Hauptbahnhof erscheint das Motiv in einer eigenständigen Setzung. Am Opernhaus begegnet die Arbeit erneut – diesmal als umfassende Bildkomposition. ・ Standort Hauptbahnhof Halle (Saale), Gleis 7
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Mit Bronson Cave, Griffith Park, L.A. 2025/26 untersucht Christine Matzke die Genese der Namensgebung Hollywoods. Im Zentrum ihrer künstlerischen Recherche steht die Stechpalme, die als zentrales Motiv in ihren Zeichnungen erscheint. Die Arbeit schlägt zugleich eine Brücke zum Botanischen Garten in Halle (Saale), wo Matzke zur Stechpalme und ihren botanischen Zusammenhängen geforscht hat.・Standort: Breitestraße/Geiststraße
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Mit GREAT AGAIN richtet sich Klaus Pockrandt an die Gegenwart und setzt als Plakatkünstler einen aktuellen künstlerischen Kommentar zu tiefgreifenden politischen Veränderungen der Gegenwart an eine Hausfassade am Robert-Franz-Ring. Die Arbeit fragt: Wie bewahren wir die Hoffnung?
・Standort: Robert-Franz-Ring 20
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Zusätzlich zur Hausfassade am Robert-Franz-Ring präsentiert Klaus Pockrandt mit Fotografien aus der Serie Light my fire eine abstrakte fotografische Auseinandersetzung mit der Stadt Los Angeles und verknüpft sie mit dem urbanen Raum von Halle (Saale). Die künstlerische Arbeit geht der Frage nach, wie städtische Dynamiken über den Atlantik hinweg ineinandergreifen.・Standort: Universitätsring
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Zu den Orten
Die Standorte der ausgestellten Werke befinden sich alle im Stadtraum Halle (Saale). Mit einem Klick auf die Karte vergrößert sich die Ansicht.
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Zu den Routen
Für einen Rundgang zu allen Ausstellungsorten benötigt man zu Fuß ungefähr neunzig Minuten. Mit einem Klick auf die Route vergrößert sich die Ansicht. Über den folgenden Link gelangen Sie zur gesamten Route:
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Für einen Rundgang zu den Ausstellungsorten in der Innenstadt benötigt man zu Fuß ungefähr fünfundvierzig Minuten. Mit einem Klick auf die Route vergrößert sich die Ansicht. Über den folgenden Link gelangen Sie zur gesamten Innenstadtroute:
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Für den direkten Weg vom Hauptbahnhof Halle (Saale) zur Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt benötigt man zu Fuß ungefähr vierzig Minuten, mit einer Kombination aus Straßenbahn und Fußweg ungefähr 25 Minuten. Mit einem Klick auf die Route vergrößert sich die Ansicht. Über den folgenden Link gelangen Sie zur direkten Route vom Hauptbahnhof zur Kunststiftung:
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