Christine Matzke
Bronson Cave, Griffith Park, L.A. 2025/26
Über das Plakat
Während eines Stipendienaufenthalts in der Villa Aurora (Los Angeles) 2015 untersuchte Christine Matzke die Genese der Namensgebung Hollywoods. Die Recherche zum ursprünglichen Stechpalmenwald verknüpft botanische, historische und topografische Perspektiven und führte u. a. zum Grundstück der Familie Wilcox (1887) in den Hollywood Hills. Nahe der Bronson Cave entdeckte sie eine einzelne Stechpalme, die zum Ausgangspunkt der künstlerischen Auseinandersetzung wurde. Der filmhistorisch geprägte Ort verdichtet sich zeichnerisch zu einem Bildraum, in dem botanische Spurensuche, kulturelle Überlieferung und visuelle Imagination ineinandergreifen.
Die künstlerische Arbeit schlägt eine Brücke zum Botanischen Garten nach Halle (Saale), wo Christine Matzke Recherchen zur Stechpalme vornahm.
Über die Künstlerin
Christine Matzke ist eine deutsche Künstlerin und Kunstpädagogin. Ihre Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Erinnerung und Geschichte. Ausgangspunkt ihrer Zeichnungen sind Schwarz-Weiß-Fotografien, Dokumente und erzählte Geschichten. Ausgangspunkt ihrer Zeichnungen sind Schwarz-Weiß-Fotografien, Dokumente und erzählte Geschichten. Dabei begegnet sie Leerstellen und nicht dokumentierten Zeitabschnitten, an denen ihre künstlerische Arbeit ansetzt. Gleich einem in Kunst übersetzten Gedächtnis stellen ihre Arbeiten neue Verbindungen zwischen überlieferten Fragmenten her. Matzke erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter von der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und dem Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop. Matzke lehrt an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Christine Matzke war 2015 Stipendiatin der Villa Aurora in Los Angeles.