How to Survive the 21st Century: An Explorative Discussion
Info
Moderiert von Annett Scheffel, bringt diese explorative Diskussion eine vielfältige Gruppe von Akteurinnen und Akteuren zusammen, die führend in transformierenden Prozessen sind und ihre eigenen Erfahrungen einbringen. Gemeinsam mit Ihnen, dem Publikum, wollen wir ein neues Vokabular für die Demokratie im 21. Jahrhundert erkunden und gemeinsame Verständnisse für die Grundlagen unseres gemeinsamen Daseins auf dem Planeten Erde finden.
Kommen Sie zu einer offenen Diskussion, teilen Sie Ihre Gedanken und lassen Sie uns sehen, wohin uns das führt!
Diese Veranstaltung ist Teil des Projekts Double Exposure, einer Reihe von Vorträgen und Diskussionen, die sich mit der Frage beschäftigen, was die Idee der Solidarität in verschiedenen Kontexten bedeutet. Was ist wichtiger: Gemeinschaft oder Gesellschaft? Individuelle Freiheit oder Solidarität? Diese Fragen sind von großer Dringlichkeit in unserer heutigen Zeit. Polarisierung und Spaltung scheinen die erprobten Mittel politischer Diskussion zu sein. Die weltweite Migration intensiviert die Diskussion darüber, wer gegenüber wem welche Pflichten hat, wer wem Solidarität zeigen sollte und wem Solidarität verweigert werden kann.
Teilnehmer:innen

Ashley Blakeney ist eine in Los Angeles ansässige Kunstheilungs-Fazilitatorin und kulturelle Führungspersönlichkeit mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung in der Arbeit mit Kunstorganisationen und in der Bildung. Seit 2021 ist Blakeney die Geschäftsführerin des Crenshaw Dairy Mart und setzt sich dafür ein, Communities of Color dabei zu unterstützen, neue Systeme für eine gerechtere Welt zu erdenken. An der Schnittstelle von Abolitionismus und Heilung arbeitend, liegt Blakeneys beruflicher und persönlicher Fokus darauf, sichere Räume für kreative Ausdrucksformen zu schaffen.

Pauletta Pierce ist die Gründerin des rein schwarzen und PoC-Bike-Kollektivs „Date with the Night“ und die Schöpferin von „Vibing with Cultural Leafs“ – einem 10-wöchigen Curriculum, das darauf abzielt, kritische Denker*innen unter den Jugendlichen von Los Angeles durch Bildungsworkshops und Kunst zu fördern. Ihre aktuellen kulturellen Aktivitäten umfassen auch die Tätigkeit als Direktorin für kreative Entwicklung bei der East Wind Foundation, einer Jugendorganisation im L.A. Chinatown.

Annett Scheffel ist Kulturautorin, Redakteurin, Sprecherin und Moderatorin mit Sitz in Los Angeles und Berlin. Sie denkt, schreibt und spricht über Musik, Film, Feminismus und zeitgenössische Kultur für die Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, Zeit Online, Musikexpress, Dummy Magazin und Deutschlandfunk – vorzugsweise an der Schnittstelle zwischen Identität, Gesellschaft und Politik.

Georg Diez ist Autor und Journalist und derzeit Fellow am Max-Planck-Institut Göttingen sowie bei ProjectTogether in Berlin, wo er zum Thema demokratischer Innovation forscht. Zuvor arbeitete er als Chefredakteur von The New Institute, als Kolumnist für Spiegel Online sowie für die Feuilletons Der Zeit, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und der Süddeutschen Zeitung. Für 2024 bereitet er eine Ausstellung in den Hamburger Deichtorhallen mit dem Titel Survival in the 21st Century vor. Georg Diez lebt in Berlin und Stockholm. Gemeinsam mit Igor Levit ist Georg Diez Honorary Fellow am Thomas Mann House.