Erik Göngrich: TBA
Über das Plakat
TBA
Über den Künstler
Erik Göngrich lebt und arbeitet in Berlin. Als Künstler, Architekt, Kurator und Verleger verhandelt er stadtpolitische Fragestellungen. In seinen Skulpturen, Installationen, Publikationen, Spaziergängen, Zeichnungen und Fotografien reflektiert er die Nutzung und Veränderung des städtischen Raumes. Vorgefundene räumliche und gesellschaftliche Situationen werden dabei zum Ausgangspunkt eines mehrjährigen, oft kollaborativen Prozesses, in dem ein zeit-, benutzer:innen- und ortsspezifisches Kunstwerk entwickelt wird. In diesem Sinne ist auch der Satellit, ein Projektraum in Berlin, der kollaborativ kuratiert wird, zu verstehen. Mit der Mitkunstzentrale und dem Pilz-Kunst-Labor im Haus der Materialisierung – einem Zentrum für klimaschonende Ressourcennutzung, das sich seit 2020 im Haus der Statistik am Alexanderplatz / Berlin befindet – initiierte er eine Werkstatt kollektiver Wissensproduktion. Durch das Recyceln von Materialien, Ideen und Geschichten thematisiert sie Materialkreisläufe, Kunst, Öffentlichkeit und Gesellschaft in Zeiten des Klimanotstands.
Von Oktober bis Dezember 2003 war Erik Göngrich Stipendiat der Villa Aurora in Los Angeles.
Über das Projekt
Mit Kunst für das Land bringt der Verein Villa Aurora & Thomas Mann House vom 31. Oktober bis zum 31. Dezember 2026 in Kooperation mit dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst künstlerische Arbeiten als großformatige Kunstplakate in den öffentlichen Raum von Cottbus. Stipendiatinnen der Villa Aurora haben dafür Werke erarbeitet, die sich mit dem Ort, gesellschaftlichen Themen und „dem Osten“ auseinandersetzen. Im öffentlichen Raum – auf Plakat- und Werbeflächen präsentiert – kann ein breites Publikum den Kunstwerken mitunter ganz zufällig begegnen.
Es werden Arbeiten von Anna Haifisch, Erik Göngrich & Wiebke Loeper präsentiert. Bei allen drei Künstler:innen spielt die Auseinandersetzung mit „dem Osten“ eine zentrale Rolle.
Kunst für das Land in Cottbus ist ein Projekt des Vereins Villa Aurora & Thomas Mann House in Kooperation mit dem Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst.