Januar, Februar, März | 2027

Nora Bossong

Schriftstellerin
  • Nora Bossong © Heike Steinweg / Suhrkamp Verlag

Nora Bossong, geboren in Bremen, studierte Kultur- und Literaturwissenschaften, Philosophie und Katholische Theologie u. a. in Berlin und Rom. Seit 2006 hat sie Romane, Essays, Gedichtbände, Sachbücher, Reportagen und Dramatik veröffentlicht, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Regelmäßig ist sie als Kommentatorin von Politik, Zeitgeschehen und Religion in Zeitungen, Radio und Podcasts tätig. Sie hält Vorträge und hat Gastdozenturen im In- und Ausland wahrgenommen. Nora Bossong ist Mitglied im PEN Berlin und im Zentralkomitee der deutschen Katholiken.

Während ihres Aufenthalts im Thomas Mann House befasst sich Nora Bossong mit religiösen Narrativen in Politik und Gesellschaft. Sie geht dabei den Fragen nach, wie und zu welchem Zweck christliche Narrative in politischer Kommunikation, Rhetorik und Programmatik genutzt werden und welche gesellschaftliche Wirkung sie entfalten.

Preise und Stipendien (Auswahl)
2024 | Elisabeth-Langgässer-Preis der Stadt Alzey
2020 | Thomas-Mann-Preis der Hansestadt Lübeck und Bayerischen Akademie der Schönen Künste
2020 | Joseph-Breitbach-Preis der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz und der Stiftung Joseph Breitbach

Veröffentlichungen (Auswahl)
2024 | Reichskanzlerplatz. Roman. Berlin: Suhrkamp.
2022 | Die Geschmeidigen. Sachbuch. Berlin: Ullstein.
2019 | Schutzzone. Roman. Berlin: Suhrkamp.