Oktober, November, Dezember | 2027

Meron Mendel

Professor und Direktor Bildungsstätte Anne Frank
  • Meron Mendel © David Bachar

Meron Mendel wuchs im Kibbuz in Israel auf. Seit seiner Jugend engagiert er sich in israelisch-palästinensischen Dialogprojekten. Nach dem Militärdienst und dem Studium der Geschichte und Pädagogik in Haifa setzte er 2001 sein Masterstudium an der LMU in München fort. 2009 promovierte er am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt. Seit 2010 ist er Direktor der Bildungsstätte Anne Frank und seit 2021 zudem Professor für transnationale Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Science.

Meron Mendel und Saba-Nur Cheema gehen am Thomas Mann House der Frage nach, welche Rolle der Israel-Palästina-Konflikt in der aktuellen Manifestierung muslimischer und jüdischer kollektiver Identitäten in den USA einnimmt.

Preise und Stipendien (Auswahl)
2025 | Hermann-Sinsheimer-Preis der Stadt Freinsheim
2025 | Buber-Rosenzweig-Medaille des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit (DKR)
2024 | Bundesverdienstkreuz am Bande

Veröffentlichungen (Auswahl)
2026 | mit Saba-Nur Cheema. Die Empörungsfalle. Wie wir wieder streiten lernen. Köln: Kiepenheuer & Witsch.
2025 | mit Heinz Bude. Kunst im Streit. Antisemitismus und postkoloniale Debatte auf der documenta fifteen. Frankfurt am Main: Campus.
2024 | mit Saba-Nur Cheema. Muslimisch-jüdisches Abendbrot. Das Miteinander in Zeiten der Polarisierung. Köln: Kiepenheuer & Witsch.
2023 | Über Israel reden. Eine deutsche Debatte. Köln: Kiepenheuer & Witsch.