Jana Petersen
Journalistin und AutorinJana Petersen studierte Sozial- und Kulturanthropologie und Religionswissenschaft an der FU Berlin und absolvierte die Evangelische Journalistenschule Berlin. Ihre Texte erschienen u. a. bei S. Fischer, im Deutschlandfunk, in der Literaturzeitschrift Akzente, in der taz, auf Zeit Online und im Monopol-Magazin. Petersen war stellvertretende Ressortleiterin in der Wochenend-Ausgabe der taz und Redakteurin bei der deutschen Vanity Fair. Sie lebt in Berlin und hat zwei Kinder. Seit 2022 ist sie an ME/CFS erkrankt und behindert.
Während ihres Fellowships geht Jana Petersen der Frage nach, inwiefern Erfahrungen von chronischer Krankheit wie ME/CFS und Post-Covid sowie von Behinderung das Verständnis von Zeitlichkeit, Fürsorge und kollektiver Zukunft formen und damit neue Perspektiven auf die Klimakatastrophe eröffnen.
Preise und Stipendien (Auswahl)
2026 | Anerkennungspreis des Herbert Pichler-Inklusions-Medienpreises
2025 | Auszeichnung des medium magazin als eine der Journalist:innen des Jahres im Bereich Wissenschaft für die Berichterstattung zu Post-Covid und ME/CFS
2025 | Kürung von „Die wunde Stelle mitten unter euch“ als eine der „Ungehaltenen Reden ungehaltener Frauen“, Stiftung Brückner-Kühner und S. Fischer Theater- und Medien Verlag
2020-2024 | Deutschlandstipendium
2009-2010 | Stipendium der FAZIT-Stiftung der FAZ
Veröffentlichungen (Auswahl)
2026 (November) | mit Lisa Wiedemann. „Welten der Anwesenheit. Digitale Assistenz im Kontext von ME/CFS und Long Covid“ In: Digitale Assistenz. Zur Funktion und Reichweite von Teilhabe mittels digitaler Kommunikation. Weinheim: Beltz Verlag.
2026 | „Die wunde Stelle mitten unter euch“. In: ICH! Neue ungehaltene Reden ungehaltener Frauen. Frankfurt: S. Fischer Verlag.
2025 | „Die Grenzen der Autonomie: Wie Post-Covid und ME/CFS das Leben verändern“. Essay und Diskurs. Deutschlandfunk.
https://www.deutschlandfunk.de/wie-postcovid-und-me-cfs-das-leben-veraendern-100.html