Dan Wielsch
Professor für RechtswissenschaftDan Wielsch ist Inhaber des Lehrstuhls für Privatrecht und Rechtstheorie an der Universität zu Köln. An der UC Berkeley hat er den Master of Laws erworben und war Gast am Stanford Center for Internet and Society. Nach dem Studium der Rechtswissenschaft und Philosophie wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main. Im Anschluss an das Referendariat mit Station am Bundesverfassungsgericht war er unter anderem als Referent im Bundesministerium des Innern tätig.
Im Rahmen seines Fellowships beschäftigt sich Dan Wielsch mit dem Thema der digitalen Autonomie und untersucht verschiedene Ansätze zur Regulierung von KI sowie die sie begleitenden Narrative.
Preise und Stipendien (Auswahl)
2021–22 | Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin
2017 | Preis für Recht und Gesellschaft der Vereinigung für Recht & Gesellschaft
1999 | Otto–Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft
Veröffentlichungen (Auswahl)
2025 | „Deep-tier Regulation: On Governance by and of Private Regulators”. In: European Property Law Journal 14, S. 71–79.
2018 | “Contract Interpretation Regimes”. In: Modern Law Review 81, S. 958–988:
2008 | Zugangsregeln. Die Rechtsverfassung der Wissensteilung. Jus Privatum 133. Tübingen: Mohr Siebeck.