Everything will change. Narrating Extinction
Info
Die Pandemie hat uns in den Ausnahmezustand versetzt. Aber aus ferner Zukunft wird man sich an unsere Zeit nicht in erster Linie als die „Corona-Jahre“ erinnern, sondern als Ära des Massensterbens in der Tier- und Pflanzenwelt. Was jetzt verschwindet, wird für immer verschwunden bleiben und zukünftige Generationen werden uns an unserer Ignoranz messen. Wir schreiben Naturgeschichte und selbst im Rauschen der Gegenwart ist es unsere Verantwortung, uns dessen bewusst zu sein. Aber was wäre, wenn wir es schaffen könnten, nicht Armut und Chaos, sondern eine Renaissance zu begründen?
Diese Veranstaltung basiert auf Marten Persiels neuem Film "Everything will change" (Flare Film, 2021). An der Podiumsdiskussion nehmen Ursula K. Heise (Marcia H. Howard Chair in Literary Studies am Department of English und am Institute of the Environment and Sustainability an der UCLA), Mojib Latif (Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Klima-Konsortiums - DKK), Randy Olson (Filmemacher, Produzent & Meeresbiologe) und Carla Reemtsma (Aktivistin, Fridays for Future, Deutschland) teil. Moderiert von Villa Aurora-Alumnus Marten Persiel (Filmemacher und Regisseur des Dokumentarfilms "This Ain't California"). Es begrüßen Heike Catherina Mertens (VATMH) und Johannes Vogel (Museum für Naturkunde).
Teilnehmer:innen
Karen Tongson ist „Professor of English, gender & sexuality studies, and American studies & ethnicity“ an der University of Southern California. Sie ist die Autorin zweier Bücher: Why Karen Carpenter Matters (2019, demnächst in Europa bei Faber books, November 2021). und Relocations: Queer Suburban Imaginaries (2011). Sie schreibt Beiträge und Kommentare für NPR, Los Angeles Review of Books (LARB), L.A. Weekly, BuzzFeed Reader, The Los Angeles Times, The Washington Post, und Public Books, sowie für andere wissenschaftliche und öffentliche Foren. Sie ist Co-Host des Podcasts Waiting to X-hale.
Madin Ray Lopez (They/Them) ist Gründer*in des ProjectQ. Schon früh war klar, dass Haareschneiden zum Beruf werden sollte, da es eine zuverlässige Karriere darstellte, in welcher auch Kreativität eine Rolle spielt. Nach eigenen traumatischen <wbr>Kindheitserfahrungen, machte Madin as sich zur Lebensaufgabe, LGBTQIA+-Jugendlichen zu helfen. ProjectQ entstand 2012 und im Juni 2018 eröffnete Madin „The ProjectQ Salon & Community Center“. Madin hofft, Jugendlichen und sich selbst beweisen zu können, dass Hartnäckigkeit schlechte Verhältnisse übertrumpfen kann.
Reeves Gift ist ein Filmemacher aus Washington DC mit Wurzeln in Trinidad. Er verbrachte seine Kindheit zwischen Trinidad und den USA und entwickelte so eine Liebe für Geschichten und traditionelle Folklore. Reeves studiert momentan an der School of Cinematic Arts der University of Southern California und plant ein Autor und Produzent in der Filmindustrie zu werden. Zu seinen Leistungen zählen Projekte und Serien mit dem PBS (Public Broadcasting Service) und der Stadt Los Angeles, sowie verschiedene photographische Projekte.