100 years of Bauhaus: Wie wollen wir leben?
Information
Das zweitägige Festival „Berlin Lab“ mit einem vielfältigen kulturellen Programm findet am 4. und 5. Oktober im LOT 613 im Arts District in Downtown LA statt. „Berlin Lab“ ist ein immersives Erlebnis, das die Verbundenheit und Synergie zwischen den Partnerstädten mit einem einzigartigen, seit fünf Jahrzehnten bestehenden Austausch zwischen den Metropolen feiert.
Vor fast 100 Jahren wurde in Deutschland das BAUHAUS gegründet, um neue Wege für die Gestaltung unseres Alltags zu beschreiten und eine neue, interdisziplinäre Denkweise zu vermitteln. Architekten, Künstler und Designer wie Walter Gropius, Paul Klee, Wassily Kandinsky, Gunta Stölzl, Luzia und Laszlo Moholy-Nagy prägten weltweit die Moderne. Die deutsche Exilkultur, insbesondere an der Westküste, hatte großen Einfluss auf das kulturelle Leben in den USA.
Im Berliner Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, der weltweit größten Sammlung historischer Originalobjekte und -dokumente des Bauhauses, wurde im Hinblick auf das hundertjährige Jubiläum im Jahr 2019 und die Wiedereröffnung des Bauhaus-Archivs in neuem Umfang im Jahr 2021 der Bauhaus-Rat Berlin e.V. als interdisziplinäre, diskursive Zukunftsplattform ins Leben gerufen, um die alte Bauhaus-Frage erneut zu stellen: „Wie wollen wir leben?“
Teilnehmer:innen
Kreatives Gespräch / Podiumsdiskussion mit
Thomas Willemeit, Graft Architects Berlin/Beijing/LA; Co-Kurator der Architekturbiennale in Venedig 2018
Van Bo Le Mentzel, Architekt und Aktivist, Kurator des interdisziplinären „Tiny Bauhaus Campus“ im Bauhaus-Archiv Berlin
Theresia Enzensberger, Bloggerin und Autorin von „Blaupause“, einem „historischen“ Roman über eine kreative Frau in der Welt des Bauhauses (Sommer 2017, Hanser, Deutschland)
Moderation: Alexandra von Stosch, Programmdirektorin des Bauhaus Council Berlin e. V. und Vorstandsmitglied der VATMH
Partners
Mit Unterstützung von Villa Aurora & Thomas Mann House e. V., der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und Berlin Partner.