Thomas Mann Fellows | 2022

Okt, Nov, Dez

Swenja Zaremba | Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Interkulturalität und Globalisierung

Swenja Zaremba. Image: privat
Swenja Zaremba. Image: privat

Swenja Zaremba, 1980 in Braunschweig geboren, koordiniert das deutsche Netzwerk der Anna Lindh Stiftung als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Leiterin des Teams "Interkulturalität und Globalisierung" am Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale (ZAK) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
Sie studierte Literaturwissenschaft, Journalismus und Kommunikationswissenschaft in Karlsruhe und Nancy. Neben der Koordination von Projekten der Öffentlichen Wissenschaft am ZAK führten sie weitere Stationen als Trainee in die Zentrale des Goethe-Instituts und für einen Lehrauftrag an die Universität Damaskus. Sie publiziert zu Themen im Bereich der internationalen Kulturbeziehungen (Cultural Relations), Zivilgesellschaft und Partizipation, Interkulturalität und Internationalisierung.
Sie war Mitglied der Arbeitsgruppe "Zivilgesellschaft in der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik" und ist Mitglied der Arbeitsgruppe „Middle East/North Africa“ des Auswärtigen Amtes.  

Veröffentlichungen (Auswahl)

2021 | How to Avoid Preaching Exclusively to the Choir: Extending the Scope of Civil Society Involvement in Cultural Relations. In: Robertson-von Trotha, Caroline Y. (Ed.): Realities, Challenges, Visions? Towards a New Foreign Cultural and Educational Policy, WIKA-Report, Volume 4. Karlsruhe: KIT Scientific Publishing, im Erscheinen.

2020 | University meets Civil Society – Transfer of Community and Academic Knowledge (with Stefanos Vallianatos, ALF Greece). Service-learning In Higher Education (SLIHE) Conference 2020 “What Does it Mean to Be(come) an Engaged University”, 13.-16. July 2020. https://www.youtube.com/watch?v=dNIemA6d_EI.

2020 | Lessons Learned – Zur Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Netzwerken. In: Institut für Auslandsbeziehungen e.V. (ifa) (Ed.): Weltweit 2019 (pp. 72–74). Stuttgart. https://www.ifa.de/fileadmin/Content/docs/organisation/ifa_jahrbuch_2019.pdf#page=38.

2016 | Zaremba, Swenja/Hecht, Janina: Reisen und Kulturbegegnung in der Literatur der Gegenwart. Ein Beitrag zur Praxis des Interkulturellen Kompetenzerwerbs. In: Berendt, Brigitte/Fleischmann, Andreas/Schaper, Niclas/Szczyrba, Birgit/Wiemer, Matthias/Wildt, Johannes (Eds.): Neues Handbuch Hochschullehre E 3.13 (pp. 123–148). Berlin: DUZ Verlags- und Medienhaus. https://www.zak.kit.edu/downloads/NHHL_E_3.13_Zaremba_Hecht.pdf.

2014 | Thum, Bernd/Zaremba, Swenja (Eds.): EuroMed – MemoriaCarte. Erinnerungsorte für die Gegenwart – eine Landkarte kultureller Manifestationen im euro-mediterranen Raum. Online Ressource. Stuttgart.

2009 | Ahlan wa Sahlan! Kooperative deutsche Hochschulgründungen in der Arabischen Welt. In: Maaß, Kurt-Jürgen/Thum, Bernd (Eds.): Deutsche Hochschulen im Dialog mit der Arabischen Welt (pp. 49–61). Karlsruhe: Universitätsverlag Karlsruhe.

Preise / Auszeichnungen (Auswahl)

2009 | Preis der Heinrich-Hertz-Gesellschaft für herausragende Studienleistungen
2007-2009 | Studienstipendium des Begabtenförderungswerks der Heinrich Böll Stiftung
2002/03 | Studienstipendium der Stadt Nancy, Frankreich, Partnerstadt Karlsruhes

Projektbeschreibung

Das gemeinsame Vorhaben von Swenja Zaremba und Rubina Zern-Breuer widmet sich den Interaktionen zwischen Staat, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Untersucht werden soll, wie es gelingen kann, das Vertrauen zwischen ihnen wieder zu stärken und zwischen diesen Sphären einen neuen „Contrat Social“ zu etablieren.
Vielversprechend sind hierfür partizipatorische Ansätze, welche die Zivilgesellschaft mit Verwaltung und Politik wieder stärker in positiven Kontakt bringen. Dafür soll die Methode des Community Organizing in einem Fallbeispiel im Los Angeles County daraufhin untersucht werden, welches transformative Potenzial für die deutsche öffentliche Verwaltung sowie für zivilgesellschaftliche Netzwerke in diesem Ansatz steckt und welchen möglichen Beitrag er zur lokalen Demokratie leisten kann.
Ziel ist die Erarbeitung eines anwendungsorientierten Leitfadens für Verwaltungen, Netzwerke und ihre Akteur:innen sowie dessen Anwendung auf Stadtcommunities in Deutschland. Idealerweise soll ein lokaler "Contrat Social" zwischen Stadtregierung und Bürgerschaft begründet werden.

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