Thomas Mann Fellows | 2021

Okt, Nov, Dez

Maria Exner | Journalistin

Maria Exner | Image: Michael Heck
Maria Exner | Image: Michael Heck

Maria Exner wurde 1984 in Dresden geboren, studierte Journalismus in München, volontierte in Berlin und arbeitete als Reporterin für die WELT-Gruppe. Nach einem Studium der Kultursoziologie an der London School of Economics wurde sie 2011 Kulturredakteurin bei ZEIT ONLINE. Seit 2015 entwickelte sie als stellv. Chefredakteurin zukunftsorientierten Magazinjournalismus und innovative digitale Projekte von ZEIT ONLINE und ZEIT. Sie baute das Ideen-Festival Z2X für unter 30-Jährige auf und war mitverantwortlich für die Gründung des vielfach ausgezeichneten Dialog-Projekts “Deutschland Spricht” und der Plattform „My Country Talks”, die es Redaktionen weltweit ermöglicht, persönliche Gespräche zwischen Menschen zu organisieren, die unterschiedlicher Meinung sind. Seit Juli 2020 ist Exner stellvertretende Chefredakteurin des ZEITmagazin. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Journalismus, Technologie und Demokratie.

 

Veröffentlichungen (Auswahl)

Exner (2020). “European Media System Post-Corona”, Common Ground vom 09.05.2020

Exner (2019). "Wir wollen mehr Dialog" - Vortrag im Rahmen des Herbstforum der Initiative Qualität im Journalismus am 14.10.2019.

Exner et al. (2019). “Europa, im Streit vereint - Was haben Europäer sich zu sagen?”, DIE ZEIT vom 16.5.2019.

Exner et al. (2017). “Wir haben unser Bürgergefühl entdeckt“, ZEIT ONLINE vom 18.06.2017.

 

Auszeichnungen (Auswahl)

"IPRA President’s Award 2019” der International Public Relations Association für "My Country Talks”

“Jean-Monnet-Preis für europäische Integration 2019” für "Europe Talks“

Auszeichnung als “Newcomerin des Jahres 2018" durch den Branchendienst KRESS

“Grimme Online Award 2018” für Konzept und Umsetzung von "Deutschland spricht"

 

Projektvorhaben

Maria Exner wird sich im Thomas Mann Haus mit der Frage beschäftigen, welchen Beitrag Journalismus und Medien in Zeiten technologiegetriebener Meinungspolarisierung zum Erhalt des gesellschaftlichen Zusammenhalts leisten können – und welches journalistische Selbstverständnis diesem Beitrag zugrunde liegen muss. Unter Einbeziehung der Perspektiven von Experten in Kalifornien und den USA sollen verallgemeinerbare Lehren gezogen und der Öffentlichkeit sowie der kommenden Generation von Journalisten zur Verfügung gestellt werden.

 

 

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