Thomas Mann Fellows | 2020

Okt, Nov, Dez

Prof. Dr. Friedhelm Marx | Literaturwissenschaftler

© Martin Steiner
© Martin Steiner

Prof. Dr. Friedhelm Marx, geb. 1963 in Greven, Westfalen, studierte von 1984 bis 1989 Germanistik und kath. Theologie in Tübingen, Bonn und an der University of Virginia (USA). 1994 promovierte er in Bonn mit einer Arbeit über Goethe und Wieland; 2000 habilitierte er an der Universität Wuppertal mit einer Arbeit über Christusfigurationen im Werk Thomas Manns. Seit 2004 ist Friedhelm Marx Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. 
 

Publikationen (Auswahl)

2019 | Literatur im Ausnahmezustand. Beiträge zum Werk Kathrin Rögglas, Hrsg. zus. mit Julia  Schöll, Königshausen & Neumann
2017 | Handlungsmuster der Gegenwart. Beiträge zum Werk von Lukas Bärfuss, Hrsg. zus. mit Marie Gunreben, Königshausen & Neumann
2015 | Über Grenzen. Texte und Lektüren der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, Hrsg. zus. mit Stephanie Catani, Wallstein
2015 | Thomas-Mann-Handbuch, Hrsg. zus. mit Andreas Blödorn, Springer Verlag


Preise/ Auszeichnungen (Auswahl)

Seit 2016 | Mitglied der Jury zur Vergabe des Kunstförderpreises (Literatur) des Freistaats Bayern
Seit 2015 | Vorsitzender der Jury zur Vergabe des Thomas-Mann-Preises der Hansestadt Lübeck und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
Seit 2012 | Mitglied im Internationalen Beirat des Jahrbuchs Gegenwartsliteratur
Seit 2006 | Vize-Präsident der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft


Projektvorhaben

Friedhelm Marx’ möchte in seinem Projekt untersuchen, wie sich die Europa-Visionen von Exil-Schriftstellern der Zwischenkriegszeit angesichts der politischen Wirklichkeit der USA verändert haben. Dabei möchte er den Fragen nachgehen, welche Europa-Debatten im kalifornischen Exil stattfanden und welche Rolle dabei die Beobachtungen der amerikanischen Politik spielte. Darüber hinaus möchte Marx das aktuelle Europa-Bild der USA im Kontext der aktuellen weltpolitischen Ereignisse und der innereuropäischen Krisen zu vermessen.  

 

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