Thomas Mann Fellows | 2020

Aug, Sep, Okt

Prof. Dr. Christoph Möllers | Jurist

 © Möllers
© Möllers

Christoph Möllers, geboren 1969 in Bochum, studierte Rechtswissenschaf­ten, Philosophie und Komparatistik in Tübingen, Madrid und München. Darauf folgte die juristische Promotion in München, und eine Assistenten-Stelle in Dresden und Heidelberg. Christoph Möllers habilitierte für Öffentliches Recht, Rechtsphilosophie, Europa- und Völkerrecht an der Universität Heidelberg. Seit 2004 hält hielt er Professuren in Münster, dann in Göttingen. Seit 2007 ist er Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und seit 2009 Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2011 bis 2014 war Christoph Möllers Richter im Nebenamt am Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg sowie Prozessvertreter vor dem Bundesverfassungsgericht, auch für den Deutschen Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung Er ist Permanent Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

Veröffentlichungen (Auswahl)

2019 | Das Grundgesetz. Geschichte und Inhalt, 2. Aufl., Beck
2018 | Demokratiesicherung in der Europäischen Union, (gem. mit Linda Schneider), Mohr Siebeck
2015 | Die Möglichkeit der Normen, Suhrkamp
2013 | The Three Branches, Oxford Univ. Press
2012 | Demokratie – Zumutungen und Versprechen, 3. Aufl., Wagenbach 2011 | Staat als Argument, 2. Aufl., Morh Siebeck
2010 | Der vermisste Leviathan, 2. Aufl., Suhrkamp

Preise/Auszeichnungen (Auswahl)

2019 | Schader-Preis
2016 | Leibniz-Preis der DFG
2005/2015 | Juristisches Buch des Jahr


Projektbeschreibung

Die Legitimität öffentlicher Gewalten: Zum Zusammenhang von Moral, Recht und Politik

Zusammen mit Prof. Rainer Forst und Prof. Michael Zürn möchte Prof. Christoph Möllers im Thomas Mann House die tiefgreifenden Konflikte, die derzeitige Gesellschaften sowie internationale Institutionen kennzeichnen - Stichworte sind Populismus, Nationalismus. Autoritarismus - zum Anlass nehmen, grundsätzlich über die Legitimität normativer Ordnungen im staatlichen bzw. überstaatlichen Raum nachzudenken. Die drei Wissenschaftler wollen interdisziplinär erforschen, welche Rechtfertigungsstandards für welche Art von Institutionenordnung normativ angemessen und empirisch praktikabel sind - und wonach sich dies bemisst.

Zurück