Thomas Mann Fellows | 2021

Nov, Dez

Mohamed Amjahid | Journalist

Mohamed Amjahid | © M. Heinke
Mohamed Amjahid | © M. Heinke

Mohamed Amjahid wurde als Sohn sogenannter Gastarbeiter*innen 1988 in Frankfurt am Main geboren, die Schule besuchte er bis zum Abitur in Marokko. In Berlin und Kairo studierte er Politikwissenschaften und forschte an verschiedenen anthropologischen Projekten in Nordafrika. Schon während des Studiums arbeitete er als Journalist, unter anderem für die taz, die Frankfurter Rundschau und den Deutschlandfunk. Amjahid volontierte nach seinem Master-Abschluss beim Tagesspiegel in Berlin. Danach arbeitete er als politischer Reporter für die Wochenzeitung Die Zeit und das Zeit Magazin. Derzeit schreibt er an mehreren neuen Buchprojekten. Anthropologisch und journalistisch fokussiert er sich auf die Themen Menschenrechte, Gleichberechtigung und Umbrüche in den USA, Europa, den Nahen Osten und Nordafrika. Bei Twitter schreibt er unter dem Handle @mamjahid, bei Instagram @m_amjahid.


Publikationen (Auswahl)

2020 | Höllenqualen (Co-Autor: Holger Stark): Ein mutmaßlicher Peiniger aus einem Assad-Foltergefängnis steht in Koblenz vor Gericht. In: Die Zeit.

2019 | Beitrag für „Extreme Sicherheit: Rechtsradikale in Polizei, Verfassungsschutz, Bundeswehr und Justiz“ Hrsg: Heike Klefner und Matthias Meisner. Herder.

2018 | Algerienkrieg: Auf der falschen Seite. In: Die Zeit.

2018 | AfD: Von rechter Traute. In: Die Zeit.

2018 | Asma al-Assad: Ein Leben für den Diktator. In: Zeit-Magazin.

2017 | Unter Weißen. Was es heißt, privilegiert zu sein. Hanser Berlin.  

2016 | Budapest: Kinder an der Macht. In: Zeit-Magazin.

2015 | Beitrag für “Und das ist erst der Anfang: Deutschland und die Flüchtlinge" Hrsg: Anja Reschke. Rowohlt.

2012 | US-Reportagereise für die Frankfurter Rundschau und die Berliner Zeitung, Auf: https://www.fr.de/ und https://www.berliner-zeitung.de/
 

Preise/Auszeichnungen (Auswahl)

2018 | Henri-Nannen-Preis in der Kategorie lnvestigation im Team zusammen mit Holger Stark, Yassin Musharbash, Fritz Zimmermann, Daniel Müller und Sebastian Mondial.

2017 | Reporterpreis in der Kategorie lnvestigation

2015 | Leadaward in Gold als bester Beitrag des Jahres, zusammen mit der Redaktion des ZEITMagazins für die deutsch-arabische Ausgabe im Mai 2015.

2014 | Alexander-Ahornberg-Preis für Nachwuchsjournalisten (Alexander-Ahornberg-Stiftung und Gesellschaft für deutsche Sprache)


Projektvorhaben

Im Thomas Mann House möchte Mohamed Amjahid auf seine bisherige publizistische Arbeit aufbauen und sich durch Forschungs- und Recherchearbeiten in Los Angeles einem Wissenstransfer zur Entwicklung einer neuen, deutschen Sprache, die sich um Inklusivität, die Sichtbarkeit und Emazipation von Minderheiten kümmert, nähern. Daraufhin soll ein Buch als Handreichung entwickelt werden, mit dem Minderheiten und damit die Gesamtgesellschaft in Deutschland und Europa gestärkt werden können.

 

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