Veranstaltungsarchiv Villa Aurora

Januar 2017

Sonntag, 15.01.2017

Eclectic Salon

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Information

Salastina + LACO

Lift Every Voice
Diese Saison ist die letzte für Jeffrey Kahane, dem musikalischen Leiter des Los Angeles Chamber Orchestra. Im Zentrum dieser Konzertreihe steht “Lift Every Voice,” ein dreiwöchiges Festival bestehend aus Konzerten, Gesprächen  und komunalen Initiativen unter der Leitung von Kahane . Themen wir Toleranz, Mitgefühl, Zusammenarbeit und Kreativität spielen die Hautprollen. Das Festival feiert die Macht der Musik und ermutigt zu gegeseitigem Verständnis und dem Gedanken dass Frieden machbar ist. Menschenrechtsverfechter wie Rabbi Joachim Prinz und Kurt Weill (Komponist) waren die Inspiratoren für “Lift Every Voice”.

Das Projekt beleuchtet die einzigartige Macht von Musik, Dialoge über schwierige moralische Themen auszulösen und Menschen aus verchiedensten Lebenssituationen zusammenzubringen um Interaktion und Verständnis über kulturelle Grenzen hinweg zu generieren.

Salastina fühlt sich geehrt, an einem derartig bedeutendem Festival teilnehmen zu können, mit einem volllendeten Musiker, Lehrer und Philanthrop, wie Kahane.

Programm
Kurt Weill: Streichquartett in B-Moll


Behzad Ranjbaran: Caprices für 2 Violinen

Benjamin Britten: Streichquartett Nr. 2 in C-Moll.

Künstler: Maia Jasper White und Kevin Kumar/Violinen, Meredith Crawford/ Viola, Peter Myers/ cello, Brian Lauritzen/Moderator

Samstag, 21.01.2017

Salon Sophie Charlotte 2017: Rebellionen, Revolutionen oder Reformen?

Berlin

Revolution: Sie können leider nicht zu Hause bleiben!

You will not be able to stay home, brother, mahnte Gil Scott-Heron 1970 in dem Song The Revolution will not be televised. Im Säulensaal der Akademie erkunden die ehemaligen Villa Aurora-Stipendiatinnen Tina Born, Kirsten Reese und Sabine Scho gemeinsam mit Martina Hefter beim diesjährigen Salon Sophie Charlotte Ursachen, Chancen und Risiken von Rebellionen, Revolutionen und Reformen. Die raumgreifenden Installationen von Tina Born und Kirsten Reese, sowie die Text-Tanzperformance von Sabine Scho und Martina Hefter haben keine Werbeunterbrechungen und werden nicht aufgezeichnet. Sie können daher leider nicht zu Hause bleiben!


Und wenn sie alle dich verschrein / so wickle in dich selbst dich ein - Matthias Claudius

Sabine Scho und Martina Hefter, Fotos: Matthias Holtmann und LCB

Sabine Scho und Martina Hefter

Die Text-Tanzperformance von Sabine Scho (Autorin) und Martina Hefter (Autorin/Tänzerin) nimmt sich Carl Philipp Moritz’ Magazin zur Erfahrungsseelenkunde als Quell eines Revolutionsgedankens vor, der weiß, zunächst geht der geheimnisvolle Weg nach innen, bevor man außen auf die Barrikaden geht: You gotta get in to get out. (Genesis)

19.30 / 21.30 Uhr je 20 Minuten


Kirsten Reese, Foto: Privat

...rrr!..!

Kirsten Reese

Die Installation macht Texte und auditives Quellenmaterial – Reden, Demonstrationen, Debatten – zu Revolutionen und Rebellionen von 1517 bis heute hörbar. Die Beiträge stammen aus historischen (Sound-)Archiven, dem Internet und sozialen Medien und erklingen aus 30 Lautsprecherwürfeln. Das Publikum kann sich den Lautsprechern individuell nähern und einzelnen Stimmen und historischen Situationen folgen, aber auch die Lautsprecher in immer neuen, unterschiedlichen Konstellationen zusammenstellen.


Tina Born, Foto: Eric Tschernow

Geist, 2016 / Weil    Deren    Reiche

Tina Born

Die Installation „Geist, 2016 / Weil    Deren    Reiche“ versieht die im Säulensaal der Akademie der Wissenschaften befindlichen großen Kugellampen mit Textzitaten von drei großen, weiblichen Persönlichkeiten und Pionierinnen in ihren jeweiligen Betätigungsfeldern. Es handelt sich um Zitate der französischen Philosophin und Sozialrevolutionärin Simone Weil (1909–1943), der amerikanischen Avantgarde-Regisseurin, Tänzerin und Filmtheoretikerin Maya Deren (1917–1961), und Maria Reiche (1903–1998), eine deutsche Mathematikerin, die über 50 Jahre ihres Lebens damit zubrachte die peruanischen Erdzeichnungen von Nazca systematisch zu erfassen, zu erforschen und sich für ihren Schutz und ihre Erhaltung einzusetzen.


Das gesamte Akademiegebäude am Gendarmenmarkt wird an diesem Abend von über 100 Mitwirkenden mit künstlerischen und wissenschaftlichen Beiträgen bespielt. Hier geht es zum Gesamtprogramm.

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Tickets: Der Eintritt ist frei.

Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Akademiegebäude am Gendarmenmarkt

Säulensaal, 2. OG

Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

 

Sonntag, 22.01.2017

Künstler im Exil

Villa Aurora (520 Paseo Miramar, Los Angeles, CA 90272)

 

 

Information

Kurt Weill, Bertolt Brecht, Arnold Schoenberg, Fritz Lang

Villa Aurora und das Center for the Art of Performance veranstalten einen Salon mit Diskussion über die außergerwöhnlichen Künstler, die vor und während des zweiten Weltkriegs in Los Angeles wohnten und arbeiteten. Das Programm steht im Kontext der LACO und CAP Zusammenarbeit der Vorführung von Kurt Weill’s "Lost in the Stars"
Der Nachmittag wird von Donna Rifkind moderiert. (Autorin des in Kürze erscheinenden Buches: The Sun and Her Stars: Salka Viertel and Hitler's Exiles in Hollywood.)

Weitere Teilnehmer sind Doris Berger, Kuratorin für Ausstellungen im Academy Museum of Motion Picture Arts and Sciences; Friedel Schmoranzer, Projektkoordinatorin der Villa Aurora; und Neal Brostoff, Musikproduzent, Lehrer und Gastprofessor für Jüdische Musik im UCLA Department für Musikethnologie.

Mit dem Zustrom von Flüchtlingen in den 30er Jahren, verwandelte sich Hollywood in eine Art  Athen. Es war so belebt wie das Florenz der Renaissance. Es war die Goldene Aera...was noch nie zuvor geschehen war und auch nie wieder geschehen wird. - S.N. Behrman