Thomas Mann Fellows 2018

Prof. Dr. h. c. Jutta Allmendinger, Ph. D. | Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB)

Jutta Allmendinger | Photo: David Ausserhofer

Prof. Dr. h. c. Jutta Allmendinger, Ph. D. ist eine deutsche Soziologin. Nach wissenschaftlichen Stationen unter anderen an der Harvard University, der LMU und dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, ist Prof. Allmendinger seit April 2007 Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. 2013 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland. 2014 wurde ihr die Ehrendoktorwürde der Universität Tampere verliehen. | www.wzb.eu

 

1981–1983
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA), Mannheim
1984–1988
Research Assistant an der Harvard Universität, am Center for Educational Sciences, Universität Wisconsin
1988–1991
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin
1991–1992
Fellow der Harvard Business School, Program for Organizational Behavior, Cambridge, MA
1992–2007
Professorin für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (beurlaubt von Februar 2003 bis Februar 2007)
2003–2007
Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg
seit 2007
Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) und Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich Detering | Professor für Neuere deutsche Literatur und Vergleichende Literaturwissenschaft

Heinrich Detering | Photo: VATMH/Mirko Lux

Prof. Dr. Dr. h. c. Heinrich Detering ist ein deutscher Literaturwissenschaftler, Übersetzer und Poet und Professor für Neuere deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft. Detering leitet die Thomas-Mann-Arbeitsstelle in Göttingen und ist Herausgeber der kommentierten Frankfurter Ausgabe der Werke, Briefe und Tagebücher von Thomas Mann. Der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung steht Detering seit 2011 als Präsident vor. | www.heinrichdetering.de

 

1959
Geboren in Neumünster
1979-1986
Studium der Deutschen Philologie, Theologie, Skandinavistik und Philosophie in Göttingen, Heidelberg und Odense
1988-1994
Hochschulassistent am Lehrstuhl von Albrecht Schöne,
1988
Promotion
1993
Habilitation
1994-1995
Vertretungsprofessur für Komparatistik an der LMU München
1995-2005
Lehrstuhl für Neuere Deutsche Literatur und Neuere Nordische Literaturen, Kiel
2001
Ruf auf den Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Bonn (Nachfolge Peter Pütz; abgelehnt)
seit 2005
Lehrstuhl für Neuere deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft, Göttingen

Burghart Klaußner | Schauspieler und Autor

Burghart Klaußner | Photo: Max Parovski

Burghart Klaußner wurde an der Berliner Max-Reinhardt-Schule zum Schauspieler ausgebildet und arbeitete von 1970 bis 1972 an der Schaubühne am Halleschen Ufer. Danach hatte er Engagements am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Schiller-Theater und am Maxim-Gorki-Theater in Berlin sowie an Bühnen in Frankfurt am Main, Bochum und Zürich. Er spielte in zahlreichen Serien und Filmen, unter anderem in dem mit der Goldenen Palme von Cannes ausgezeichneten und für den Oscarnominierten Kinofilm "Das weiße Band". Dafür wurde er mit dem Preis der deutschen Filmkritik 2009 als bester Darsteller ausgezeichnet. Klaußner ist Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg und der Deutschen Filmakademie, in deren Vorstand er 2010 gewählt wurde. Er arbeitet auch als Regisseur und Autor. | www.burghartklaussner.de

 

 

 

Filmographie (Auswahl)

1995/1996
Das Superweib
1996
Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief
2001-2003
Good Bye, Lenin!
2003/2004
Die fetten Jahre sind vorbei
2006/2007
Yella, Der Novembermann
2008
Der Vorleser
2008/2009
Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte
2014-2016
Chamissos Schatten
2014/2015
Elser
2014/2015
Der Staat gegen Fritz Bauer, Bridge of Spies – Der Unterhändler
2015/2016
Die Stadt und die Macht
2017/2018
Das schweigende Klassenzimmer

Prof. Dr.-Ing. Yiannos Manoli | Inhaber der Fritz-Hüttinger-Professur für Mikroelektronik

Yiannos Manoli | Photo: Klaus Polkowski / Uni Freiburg

Prof. Dr.-Ing. Yiannos Manoli ist Inhaber der Fritz-Hüttinger-Professur für Mikroelektronik am Institut für Mikrosystemtechnik IMTEK der Universität Freiburg.

Manoli studierte Physik und Mathematik an der Lawrence University, Wisconsin (USA). 1980 schloss er sein Studium mit dem Master of Science in Electrical Engineering and Computer Science an der University of California, Berkeley, ab. Von 1985 an baute er im neugegründeten Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme in Duisburg das Arbeitsgebiet "Mikrocontroller und Mikrosysteme" auf. 1996 übernahm er den C4-Lehrstuhl für Mikroelektronik an der Universität des Saarlandes. Im Juli 2001 wechselte er an die Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg. Seit 2005 ist Manoli einer der drei Leiter des Instituts für Mikro- und Informationstechnik der Hahn-Schickard-Gesellschaft (HSG-IMIT) in Villingen-Schwenningen. | www.imtek.uni-freiburg.de

 

1954
Geboren in Famagusta, Zypern
1978
Bachelor of Arts (summa cum laude) in Physik und Mathematik, Lawrence University, Appleton, Wisconsin
1980
Master of Science, Electrical Engineering and Computer Science, University of California, Berkeley
1987
Promotion zum Dr.-Ing., Elektrotechnik und Informationstechnik, Gerhard Mercator Universität in Duisburg
1985-1996
Aufbau des Arbeitsgebietes “Mikrocontroller und Mikrosysteme”, Fraunhofer Institut für mikroelektronische Schaltungen und Systeme Duisburg
1996-1998
C4-Professur für Mikroelektronik, Universität des Saarlandes, Saarbrücken
1998-2000
Fachbereichsvoritzender der Elektrotechnik, Universität des Saarlandes, Saarbrücken
Seit 2001
Fritz Hüttinger Lehrstuhl für Mikroelektronik am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK), Universität Freiburg
Seit 2005
Institutsleitung, Hahn-Schickard Institut für Mikro- und Informationstechnik, Villingen-Schwenningen und Freiburg
2008-2015
Prodekan, Dekan der Technischen Fakultät, Universität Freiburg