Berlin Fellowship

Mit dem Berlin Fellowship, das 2012 ins Leben gerufen wurde, fördert der Villa Aurora & Thomas Mann House e. V. die Begegnung US-amerikanischer Künstlerinnen und Künstler mit ehemaligen Villa Aurora Fellows.

  • Für das Berlin Fellowship kann man sich nicht initiativ bewerben.
  • Künstlerinnen und Künstler aus Los Angeles werden vom Villa Aurora & Thomas Mann House e. V. gemeinsam mit Kooperationspartnern für ein Stipendium nominiert.

 

68projects

68projects ist ein privater Projektraum, gegründet 2014 von der Galerie Kornfeld in der Fasanenstraße 68 in Berlin. Der 150 Quadratmeter große Projektraum bietet internationalen Kunstausstellungen, dem eigenen Stipendienprogramm und unabhängig kuratierten Projekten eine Bühne. Das Stipendienprogramm gibt international arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, für eine festgelegte Zeit in Berlin zu leben und zu arbeiten. Die in dieser Zeit entstehenden Arbeiten werden entweder in Einzelausstellungen oder in Gruppenausstellungen im Projektraum präsentiert.

Sandeep Mukherjee – 2017

Sandeep Mukherjee | Photo: VATMH/Mirko Lux

Sandeep Mukherjee absolvierte einen MFA an der UCLA und einen BFA am Otis College of Art und Design, Los Angeles. Er wurde in Pune, Indien, geboren und lebt und arbeitet heute in Los Angeles. Seine Werke werden in zahlreichen Sammlungen ausgestellt, darunter im MOCA (Los Angeles); MOMA (New York); LACMA; Hammer Museum (Los Angeles), im Kiran Nadar Museum of Art (Neu-Delhi) und der Sammlung Jumex in Mexiko-Stadt. Mukherjee hatte unter anderen Solo-Shows bei Brennan & Griffin (New York), Projekt 88 (Mumbai), Margo Leavin Gallery (Los Angeles), Chimento Contemporary (Los Angeles), Shilpakala Academy (Dhaka) und am Pomona College Museum of Art.

Für sein Projekt in Berlin wird Mukherjee eine Abformung seines 2006er BMW Mini Cooper anfertigen.

www.sandeepmukherjeeart.com

Weiss Berlin

Der Schwerpunkt der Galerie liegt in der Präsentation amerikanischer Gegenwartskunst. Die Galerie bietet Künstlern, vor allem aus Los Angeles und New York, die Möglichkeit zu Künstlerresidenzen in Berlin. Vertreten werden unter anderem die Künstler Elif Erkan, Alex Becerra, Evan Nesbit, Stanya Kahn, Eric Mack, Celeste Dupuy-Spencer, Buck Ellison, Allison Miller, und Keith Mayerson.

Elif Erkan – 2016

Elif Erkan at her Gallery Opening, Photo: VATMH/Mirko Lux
Elif Erkan at her Gallery Opening, Photo: VATMH/Mirko Lux

Elif Erkan (*1985, Ankara) lebt und arbeitet in Los Angeles.
Erkan verwendet klassische bildhauerische Materialien und Techniken um moderne Objekte zu produzieren, die auf das Industrielle und das Romantische verweisen. Sie ist eine Absolventin der HfBK Städelschule Frankfurt am Main und stellt ihre Werke international aus, zum Beispiel am WIELS Centre d’art contemporain (Brüssel), am Portikus (Frankfurt am Main), an der Maison des Arts (Brussels) sowie an der Villa Aurora (Los Angeles).

Erkans Einzelausstellung in der Galerie Weiss Berlin im Januar 2016, Lotus Eaters, thematisierte Narkotika und Antidepressiva, das gute Leben, die Apathie und die Fiktion der Heimat.

Rosha Yaghmai – 2016

Rosha Yaghmai lebt und arbeitet in Los Angeles. Sie schloss ihr Studium bei CalArts im Jahr 2007 mit einem MFA ab und war Fellow der Terra Foundation im Jahr 2009. Ihre bevorstehenden Solo-Projekte finden unter anderem bei Weiss Berlin und Kleopatra, New York statt. Außerdem wird sie an der Ausstellung Knowledge im Mount Wilson Observatory in Los Angeles teilnehmen.

Ihre Arbeiten wurden in verschiedenen Ausstellungsräumen, einschließlich Public Fiction, Los Angeles; Commonwealth & Council, Los Angeles; GBK, Sydney; Kayne Griffin Corcoran, Los Angeles; Thomas Solomon Gallery, Los Angeles; Riverside Art Museum; LACE, LAX><ART, Estacion Tijuana; and Transmission Gallery, Glasgow, ausgestellt.

Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U)

KUNSTrePUBLIK / Samuel Kalika

Das ZK/U ist ein unabhängiger Denk- und Produktionsraum im ehemaligen Güterbahnhof Moabit in Berlin. 2012, nach über vier Jahren Planung und einem umfangreichen Umbau, ist es dem Künstlerkollektiv KUNSTrePUBLIK gelungen, das Gebäude als langfristigen kulturellen Standort für öffentliche Veranstaltungen und Residenzen mitmehrmonatiger Dauer zu eröffnen. Neben Symposien, Workshops, Konferenzen, Konzerten und Ausstellungsprojekten erprobt das ZK/U experimentelle Formate, um verschiedene Öffentlichkeiten zusammenzubringen.

www.zku-berlin.org

 

Steve Rowell – 2015

Steve Rowell, Foto: VATMH/Mirko Lux
Steve Rowell, Foto: VATMH/Mirko Lux

Steve Rowell, der Los Angeles lebt und arbeitet, ist ein Künstler, der auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse mit Stand- und Bewegtbildern, Sound, Installation, Landkarten und Raumkonzepten arbeitet.  In den letzten 20 Jahren lebte er in Berlin, Chicago und Washington DC. Er arbeitet transdisziplinär und interessiert sich für die wechselseitige Beeinflussung von Technologie, Wahrnehmung und Kultur im Zusammenhang mit Ontologie und Landschaft. Rowell sucht mit geographischen und archäologischen Ansätzen nach dem Zusammenhang des Artifiziellen mit der Natur.

Seit 2001 ist Rowell Programm-Manager am Center for Land Use Interpretation, CLUI (Los Angeles) und hat mit dem Künstlerkollektiv SIMPARCH (Chicago) und The Office of Experiments (London) zusammengearbeitet.

In folgenden Galerien und Museen waren Rowells Arbeiten in Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen: Whitney Biennale und PS1, New York (2006), Yerba Buena Center for the Arts, San Francisco, Smithsonian American Art Museum, Washington, DC, Temporäre Kunsthalle und NGBK, Berlin, Barbican Art Centre und die Frieze Art Fair, London, John Hansard Gallery, Southampton, Ballroom Marfa,  Center for PostNatural History, Pittsburgh, Institut für Bildende Kunst, Milwaukee und im Museum of Contemporary Art, Chicago. Im Jahr 2013 erhielt er Auszeichnungen von Creative Capital und der Graham Foundation for Advanced Studies in the Fine Arts.

www.steverowell.com

Rosten Woo – 2014

Rosten Woo, Photo: VATMH/Mirko Lux
Rosten Woo, Photo: VATMH/Mirko Lux

Rosten Woo versteht sich als Künstler, Designer, Autor und Pädagoge. Er unterrichtet Kunst und Design am California Institute of the Arts, am Pomona College und am Art Center College of Design und hielt Vorträge unter anderem am Chicago Art Institute, Princeton und am MIT. Er ist Mitbegründer und ehemaliger Geschäftsführer des Center for Urban Pedagogy (CUP), einer gemeinnützigen Einrichtung in New York, die sich zum Ziel gesetzt hat, Kunst und Design zu nutzen, um die bürgerschaftliche Teilhabe zu fördern. Seine Arbeiten wurden unter anderem bei der Cooper-Hewitt Design Triennial und der Architektur-Biennale Venedig ausgestellt. Er schreibt über Design, Politik und Musik für Magazine wie die Village Voice, den Rolling Stone und den Merkur. Sein erstes Buch Street Value erschien 2010.

I make things that help people understand complex systems, re-orient themselves to places, and participate in group decision-making. Most of what I make is designed with a specific context and community in mind. Collaboration is my primary skill. – Rosten Woo 

www.rostenwoo.biz

 

Torstraße 111

Torstrasse 111
Torstrasse 111

In der Galerie Torstraße 111 in Berlin wurde ein Partner gefunden, der im Herzen Berlins Lebens- und Arbeitsräume für Künstler zur Verfügung stellt. Das Stipendium beinhaltet einen zweimonatigen Aufenthalt in den Residenzräumen der Galerie Torstraße 111, ein Studio zum Arbeiten sowie die Möglichkeit einer Ausstellung am Ende des Aufenthalts in den Galerieräumen.

Die Torstraße 111 in Berlin Mitte wurde seit 1999 von dem Künstler Ingo Fröhlich von einem Mietshaus in ein Atelier- und Ausstellungshaus für Künstlerinnen und Künstler umgebaut. Den konsequenten Rückbau zur Grundstruktur versteht er als soziale Plastik im Rahmen seines künstlerischen Schaffens.

Seit 2012 bietet der Verein `111 – ein zeitgenössischer Ort für Kunst` auf drei Etagen Atelierräume, die von Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Sparten genutzt werden. Das Residenzprogramm der Torstraße 111 bietet jeweils von März bis November internationalen Künstlern Wohn- und Atelierräume.

Der erste Fellow, Abel Baker Gutierrez, lebte und arbeitete vom 7. Juli bis zum 20. August 2012 in der Torstraße 111.

Die Künstler Alice Wang und Benjamin Tong hielten sich vom 31. März bis zum 2. Juni 2013 in Berlin auf.

 

Alice Wang – 2013

Alice Wang with Object. Photo: C. Zielinski
Alice Wang with Object. Photo: C. Zielinski

Alice Wang (geb. 1983 in China) lebt als Künstlerin und Filmemacherin in Los Angeles. Sie schloss die Universität in Toronto mit einem BSc ab und erhielt den Bachelor of Fine Arts vom California Institute of the Arts und den Master of Fine Arts der New York University.

Seit dem Sommer 2012 lebt und arbeitet Alice dank eines Kunststipendiums der Carla Bruni-Sarkozy-Stiftung in Paris. Alice stellt ihre Arbeiten im Armory Center for the Arts in Pasadena sowie im Deutschen Haus in New York aus, im Moskow Museum of Modern Art und bei Immanence in Paris sind weitere Ausstellungen geplant. Ihr Experimentalfilm The fallacy of misplaced concreteness wird von Vtape vertrieben und ist Teil der permanenten Sammlung dort.

llllllllllllllllllllll.com

Benjamin Tong – 2013

Benjamin Tong's Performance at Torstraße 111. Photo: C. Zielinski
Benjamin Tong's Performance at Torstraße 111. Photo: C. Zielinski

Benjamin Tong (geb. 1981), studierte Informatik an der Universität von Toronto und erhielt den Master of Fine Arts am California Institute of the Arts. Seine Projekte werden weltweit gezeigt, unter anderem in The Hart House (CAN), beim Images Festival (CAN), in REDCAT Gallery (CA), Sonja Roesch Gallery (TX), an der Hochschule für Bildende Kunst HBK (GER), bei RosaB.net, und LA Mart (CA). The Parrot Lecture, veröffentlicht von Golden Spike Press und aufgeführt bei CalArts, ist bei Printed Matter (US), Ed. Varie (US), Art Metropole (CAN) und Ooga Booga (US) zu sehen. In Mexiko City war er Fellow im SOMA summer program.

www.benjamintong.org

Abel Baker Gutierrez – 2012

Abel Baker Gutierrez
Abel Baker Gutierrez

Er wurde in Kalifornien geboren und studierte am California Institute of the Arts in Valencia. In seinen Arbeiten beschäftigt sich Gutierrez mit sexueller Identität und der Repräsentation von Männlichkeit und bezieht sich auf die Ästhetik der Rock-Musik, die Scout- und Pfadfinderbewegung sowie Werke alter Meister. Mit einer Vielfalt von Materialien entstanden Bilder und Installationen, die die gesellschaftliche Obsession bezüglich Jugendlichkeit und Themen des Erwachsenwerdens reflektieren. Gutierrez Arbeiten waren in den letzten Jahren in zahlreichen kalifornischen Gruppenausstellungen zu sehen.

www.abelgutierrez.com