Vortrag und Lesung von Volker Weiß

Berlin | 10. Mai 2017

Die Autoritäre Revolte. Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes

Vortrag und Lesung von Volker Weiß. Grafik: VATMH

Gemeinsam mit dem Literaturhaus Berlin veranstaltet die Villa Aurora in jedem Jahr am 10. Mai einen Abend in Erinnerung an die Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933, bei der Studenten, Professoren und NSDAP-Mitglieder die Werke geächteter Autoren ins Feuer warfen

In diesem Jahr hat der Historiker Dr. Volker Weiß aus seinem Buch „Die autoritäre Revolte. Die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes“ (Klett-Cotta 2017) gelesen. Weiß bietet darin die erste tiefgehende und historisch fundierte Diagnose zeitgenössischer rechtspopulistischen Erscheinungen. Dabei beschreibt er das vielfältige Spektrum der rechten Bewegungen, ihre Genese, Ideologie(n) und Netzwerke. Er zeigt: Nationalistische Strömungen der Vergangenheit werden wieder aufgegriffen und es könne im Falle ihrer Vertreter keinesfalls von Konservativen die Rede sein. Weiß geht den autoritären Vorstellungen nach und veranschaulicht die Übergänge vom Konservativismus zum Rechtspopulismus und zum Rechtsextremismus.

Dr. Volker Weiß ist Buch-Autor, schreibt für DIE ZEIT, die Frankfurter Rundschau, die Tageszeitung (Taz), Spiegel-Online und Jungle World. Er gilt als ausgezeichneter Kenner der neurechten Szene.

Mit freundlicher Unterstützung vom Klett-Cotta Verlag.

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